ANZEIGE

Beiträge von BlueSusa

    Die Hündin ist sehr vernarrt in ihren Ball...Ich persönlich sehe sie als Balljunkie....aber, das sieht wohl jeder etwas anders. Vergisst dann auch alles um sich herum. Dies macht meine Freundin sich zu Nutze, wenn wir auf andere Hunde treffen. Denn mit dem Ball hat sie die Hündin unter Kontrolle.
    Es gab nämlich bereits einige Vorfälle, in denen die Hündin andere Hunde verscheuchte, mit voranspringen, Kläffen, Drohgebärden.

    Den Ball würde ich, ganz besonders im Beisein von anderen Hunden, ganz tief in der Tasche steckenlassen.
    Es wäre möglich, dass sie genau wegen des Balles, jetzt vielleicht auch schon, obwohl er nicht zu sehen ist, negativ auf die Anwesenheit anderer Hunde reagiert, denn erstens stören sie ihre Aufmerksamkeit, die in Richtung Ball geht und außerdem könnte sie ihn 'verteidigen' wollen.

    Der Frust hat in meinen Augen zum beschriebenen Thema nicht erste Priorität.
    Frusttoleranz wird erlernt.
    Eher, dem Hund die Aufgabe nehmen, zu splitten zu verteidigen ect.
    Von daher finde ich eine gute körpersprachliche Führung, auch Blocken, sehr zielführend.
    Meist macht es außerdem Sinn sich dabei mit dem Hund auf eine passende Distanz zurückzuziehen.
    Wie schon geschrieben wurde, wäre eine positive Auflösung , bzw. eine positive Bestätigung für erwünschtes Verhalten das Optimum.

    Meine Überlegung wäre, erstens eine passende Auslastung für den Hund. (ZOS, Longiertraining..)


    Zweitens, dieses Kontrollieren, Splitten keinesfalls zu erlauben, bzw. überhaupt zu ermöglichen.
    Sie könnte bei den ersten Anzeichen dieses Verhaltens in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden. (Leine)
    Es scheint wirklich in erster Linie um Ressourcen zu gehen. (Ball, Menschen, anderer Hund)
    Ich würde diese Situation unbedingt für sie regeln, indem sie sie da heraushole und heraushalte.
    Es sollte ihr deutlich vermittelt werden, dass ihr Verhalten nicht geduldet wird.

    Ich finde aber dieses “Übertun“ ist der Gesellschaft geschuldet.
    Heutzutage muss man ja in jede Welpenschule, Junghundekurs 1-15 usw., ein gutes Dutzend Bücher auswendig kennen und jeder schreit nach artgerechter Auslastung. Da wird das Mass recht schnell überschritten ohne das man es merkt.

    Es gibt sicher das EINE sowie das ANDERE Extrem. wäre schön, wenn immer das richtige Maß gefunden würde.
    Bücher kann man nie genug lesen, man muß nur nicht denken, dass man alles eins zu eins umsetzen müßte.
    Das richtige Bauchgefühl ist sicher der beste Berater.

    Der Border als Arbeitshund mag ein zufriedener, gut beschäftigter Hund sein. Im 'normalen' Leben wirken die meisten, die ich kenne, schon einigermaßen gestört. (Man möge mir verzeihen)
    Oft scheint der Halter selbst, das Grundproblem nicht zu erkennen. Selbst die Border (auch andere Rassen) die im Agility ect. laufen, sind zum Teil so hochgedreht, dass es bei mir Unwohlsein verursacht, beim Zuschauen.
    Aber das ist wohl im Wettkampf oft so... wenn es um etwas geht, verschieben sich die Prioritäten oft ins 'Ungute'.
    Abgesehen davon, ist das ohnehin nur meine persönliche Ansicht. ich bin überhaupt kein Wettkampftyp.


    Sorry, ich bin völlig O.T. :fear:

    Ich freue mich auch mal wieder etwas Positives von euch zu lesen und drücke die Daumen,
    dass es sich dauerhaft in diese positive Richtung wendet.
    Wenn sich das Schicksal schubsen lassen würde, dann würde ich es mit ganz viel Schwung.... =)

    Wenn ich Lilly lasse würde, würde sie 24 Stunden neben den bestimmten Ball sitzen und warten bis ich ihr das gebe.Sag ich ihr ab, gehe spielen und co, geht sie ab und lässt es sein.
    Das würde ich als Geil sehen und nicht als Junkie.


    Junkie wäre für mich, sie geht nicht weg fixiert mich und wartet und co.

    Ob ich jetzt Junkie sage oder nicht...
    Ich finde das trotzdem, hm... bedenklich?! :ka:

ANZEIGE