Beiträge von mittendrin

    Sie ist aktiv und fit und (meines Wissens) gesund und mäkelt auch nicht beim Futter. Aber sie ist wirklich nur Haut und Knochen, bin froh, dass sie kein Kurzhaar-Hund ist . Hüftknochen stechen raus, auf der Wirbelsäule kann man Klavier spielen. Ich bin mir nicht so sicher, ob ein Hund in dem Alter so schlacksig sein darf?!

    Das war bei Fin auch jahrelang so. Ich habe mir beständig Sorgen darum gemacht und versucht den Hund dicker zu bekommen. Hat nicht funktioniert.

    Jetzt ist er 9 Jahre alt. Da guckt jetzt nicht mehr wirklich was an Knochen raus, weil er natürlich besser bemuskelt ist als ein Junghund. Aber die Rippen hat man immer noch sofort in der Hand, selbst bei seinem Fell.

    Ich hab das irgendwann einfach aufgegeben. Er ist fit, gesund und frisst auch einfach nicht mehr. Wobei der gerne frißt und auch durchaus mal was klaut. Offensichtlich hat er trotzdem seine persönliche Grenze, über die er nicht hinausgeht.

    Verstehe, wer will...

    So ist das Geordy ja auch. Der kann durchaus Lärm aus Lautsprechern ab, muß er auch manchmal durch, weil Mensch auch mal gern Fun hat. Da liegt er total gerne direkt vorm Lautsprecher und pennt :shocked:
    Silvester ist einfach eine ganz andere Hausnummer.

    Bei Fin hingegen könnte ich mir vorstellen, dass man auch mit Konserven-Geballere trainieren könnte, hätte er denn ein Problem damit. Der reagiert immer auf reale Sirene, YouTube-Sirene, Fernseh-Sirene und son Kram (nicht ängstlich, nur zum Mitheulen). Der guckt auch wirklich Fernsehen, wenn er das interessant findet.

    Die Collies hier die reden ja auch den lieben langen Tag in Hundevokabeln. Das ist halt so.

    Wenn ein Hund im Alter plötzlich damit anfängt, dann würde ich das checken lassen. Bewegungsapparat wäre auch mein Ansatzpunkt.
    Natürlich ist es möglich, dass sie da erst mit der Eingewöhnung im neuen Zuhause mit angefangen hat und das überhaupt nicht ungewöhnlich für sie ist. Checken würde ich es trotzdem.

    Wenn man einfach mal als gegeben nimmt, dass es tatsächlich Hunde gibt, die auf Strahlung aggressiv reagieren, dann müsste es auf jeder größeren Hundeveranstaltung zu einem Beißvorfall kommen. Da sind neben Hunden und Menschen schließlich zig Handys am Start, die in einer Tour telefonieren, filmen, fotografieren und whatsappen. Da ich das bisher nicht erlebt habe oder auch nur davon gehört hätte, schließe ich das für mich aus.

    Ich hab halt Sorge, dass sich da eine Dauerbaustelle manifestieren könnte - erst die Wasserrute Anfang vergangenen Jahres, dann der Rutenknick, der auch so nicht aufgeklärt werden konnte. Vielleicht ist es auch eine Mischung aus nasskaltem Wetter und einer "falschen" Bewegung - das könnte ich aus eigener Erfahrung gut nachvollziehen...

    Ich kann das gut verstehen. Nachdem ich im letzten Jahr von unserer Physio bei Geordys Knie so begeistert war, hab ich Fin da auch hingeschleppt. Der hatte nichts richtiges. Der ist halt ab und an mal komisch gelaufen, aber der Doc hat nirgends was gefunden.
    Die Physio hat auch nichts gefunden, keine Blockaden, nix. Aber sie hat ihn so richtig schön durchgeknetet und den Unterschied habe ich im Anschluß in Kleinigkeiten merken können. Wir machen jetzt öfter mal Wellness-Physio :smile:

    @Becky_Black

    Danke für die Vorlage :D

    Ich würde nämlich wirklich jedem empfehlen, dessen Hund mehr Probleme hat, als an Silvester direkt Streß zu haben, dass er sich zeitig nach längerfristigen Lösungen für das nächste Silvester umschaut.

    Jeder kennt natürlich seinen Hund am besten. Ich kann mir eh nicht merken, welche Hunde hier welchen Werdegang haben. Aber es ist mir ein Bedürfnis, das nochmal zu sagen.

    Mancher schreibt das ja direkt in einem Beitrag, wie sich die Probleme um Silvester über die Jahre verschlechtert haben. Und das ist auch das, was ich von Geordy kenne. Ich habe eigentlich viel zu viele Jahre mit halbgaren Mitteln und Training vergeudet. Silvester hat uns trotzdem wieder zurückgeworfen und die ganze Situation grundsätzlich verschlimmert. Das Trauma von Silvester hat hier immer jeglichen Trainingserfolg zunichte gemacht und dem ganzen noch wieder eins drauf gesetzt.

    Seit ich Silvester konsequent mit Alprazolam "ausschalte", macht Geordy endlich auch in dem Bereich gute Fortschritte.

    Von daher würde ich mir für viele Hunde wünschen, dass ihre Menschen einfach den Mut zur Pille (egal welche, ist ja keine WErbung für ein bestimmtes Präparat) haben und sich da nicht scheuen, ihrem Hund die nötige Hilfe zukommen zu lassen.

    Habt ihr ggf. aus eigener Erfahrung noch eine Idee, wo eine Ursache zu finden sein könnte bzw. auch was wir hier zuhause zusätzlich noch machen können (oder lassen), damit das Hundekind bald wieder auf die Beine kommt?

    Ich würde gucken, ob du einen Physio für einen kurzfristigen Termin erwischen kannst. Ich finde die sehr hilfreich, wenn man rausfinden will, wo das Problem gerade sitzt. Vielleicht lässt es sich auch damit schon beheben.

    Naja, irgendwie wird jeder, der doch ableint, als unverantwortlich und risikobereit hingestellt. So liest es sich.

    Ja, so ein bißchen.

    Das hat für mich, wie so oft, damit zu tun, dass man in einzelnen Postings nun mal nicht alles übermitteln kann.

    Wer in den jährlichen Silvester-Threads liest, weiß, dass Geordy auch ganz massive Probleme mit Silvester hat. In aller Regel leine ich den trotzdem nicht an. A) fahre ich extra ein Stückchen raus, b) ist seine einzige Tendenz in knapp 10 Lebensjahren "Maaaamaaaa - ich will auf den Arm". Ich leine den nur an, wenn uns tatsächlich ein Grüppchen verdächtiger Jugendlicher zu Silvester entgegenkommt und ich dem nicht ausweichen kann.
    Eddie ist anders. Wenn der Panik hat, rennt er immer nur geradeaus und der kennt dann auch keinen Menschen mehr - deshalb ist der auch ganzjährig angeleint.
    Fin ist das alles wurscht und panisch wegrennen tut der auch nicht. Also besteht da auch kein Grund für Anleinen.

    Das ist also eine Mischung aus Vorsorge bezüglich des Gebiets und dem Punkt, dass ich meine Hunde besser einschätzen kann, als ein Forenmitglied.