Beiträge von mittendrin

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    Da sieht man mal wieder, dass nicht jeder TA immer das aktuellste Wissen hat... :???:


    Och, ich glaub gar nicht, dass das eine neue Entwicklung in der Tiermedizin ist. Aber wenn TÄ schnippeln, wollen sie immer gern komplett schnippeln.
    Mein Opi (und Rudelboß) mußte im letzten Jahr mit 12 Jahren kastriert werden. Er hatte in einem Hoden 2 Tumore. Ich habe mich nur zu der Entfernung beider Hoden entschlossen, weil er auch gelegentlich schon Prostataprobleme hatte.
    Ganz gegen meine Befürchtungen hat er seine Jungs übrigens auch heute noch unter der Pfote :D

    Den TA-Wechsel plus vernünftige Diagnostik haben Dir ja alle schon hinreichend nahe gelegt.
    Kann ich auch nur empfehlen.

    Außerdem finde ich ich die alleinige Behandlung mit AB mehr als mager. Gab es eigentlich auch Fütterungsempfehlungen? Mein alter Rüde hatte an Ostern auch heftige Leberprobleme und hat außer AB noch hochdosiertes Vitamin B und Mariendistel bekommen.

    Es heißt immer, das Fell putzt den Darm... sind auf jeden Fall Ballaststoffe und sicher nicht schlecht. Obs denn auch wirklich ein Leckerlie ist? Meine Hunde finden Fell (auch von frischen Rinderohren z.B.) nicht wirklich überzeugend. Fressen ja, aber Leckerlie ist es eher nicht.

    Mein Diabetiker darf ja auch nicht die breite Palette fressen, sondern immer schön fettarm, keine Innereien, Knochen sind auch nicht ganz problemlos. Mal länger knabbern möchte er aber auch. Bei ihm problemlos und geliebt: Pferdeziemer, Sehnen von Strauß und Hirsch.
    Pferdelunge gibt es in kleinen Stückchen und die sind laut Hund ;-) auch sehr lecker.

    Bei uns gab es auch Zeiten, da hat mein Ältester das Gemüse gern stehen gelassen.

    Gewolfter Pansen mit Gemüse hat bei uns dann ganz gut funktioniert, weil Pansen eben so lecker ist.

    Oder eine Dose Thunfisch mit in den Mixer, das wurde auch immer sehr gerne trotz Gemüse gefuttert.

    Wo ich damals nicht drauf gekommen bin: viele Hunde mögen auch sehr gerne Nudeln und die Spirellis nehmen ne Menge Gemüsepampe untrennbar auf :D Wenn man also nicht unbedingt 100% getreidefrei füttern muß, kann man das ja auch mal probieren.

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    Zu der Kastra von Fiete (später mal) hatte mir eine Tierärztin geraten, weil sie meinte, dann wären alle drei Rüden "auf einem Level".
    Wenn Fiete nicht kastriert sei, würde er als potenter Rüde zwangsläufig die Führung des Hunderudels übernehmen, was evtl. Probleme mit dem jetzigen Rudelführer geben könnte


    Abwarten. a) dauert das seine Zeit und b) muß das nicht zwangsläufig so sein.

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    Bei meinen beiden Zwergen musste sie gemacht werden, da beide mit nur einem Hoden geboren wurden (der andere verblieb in der Bauchhöhle/Leiste). Da dies tumorös entarten kann, muss bei solchen Fällen eine Kastra bis spätestens zum zweiten Lebensjahr erfolgen.
    Aber ich werde natürlich auch erst mal abwarten, wie Fiete sich so entwickelt. ;)


    Falls Dir nochmal ein TA sowas erzählt ;-), das stimmt nur bedingt. Meine eigene TÄ hat ihrem Einhoder auch nur den innenliegenden Hoden entfernt. Der normal entwickelte Hoden kann problemlos verbleiben.

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    Und @ Schlaubi. Ich weiß ja nicht wie gut du deinen Hund kennst, aber ich kenn meinen seit dem er 4 Wochen alt ist. Ich bin seine Bezugsperson und kenne ihn in und auswendig. Wenn er was hat merk ich das sofort. Ich lass mir nich nachsagen ich wäre geizig was meinen Hund betrifft, sonst hätte ich ihn nicht schon seit 15 Jahren an meiner Seite. PS: Ein paar Monate können auch 2 sein ;-)


    Ich bin zwar nicht Schlaubi, trotzdem...
    Merken, ob mein Hund was hat und etwas dagegen unternehmen sind zwei Paar Schuhe.
    Auch in meinen Ohren klang Dein Eingangspost so, als würde letzteres nicht so wirklich der Fall sein. Und ich finde das traurig, wenn alte Hunde vor sich hin leiden müssen.
    Meine beiden Senioren, haben zu ihren eh vorhandenen Krankheiten inzwischen auch chronische Schmerzen. Gerade ranghohe Rüden im Mehrhundehaushalt zeigen das auch nicht immer so deutlich. Aber es gibt schließlich vernünftige Schmerzmittel und diese sollte man auch einsetzen, wenn man sonst schon nichts mehr tun kann.
    Ich finde, viel zu häufig nutzen wir das Alter als Ausrede für Beschwerden und nehmen das so hin. Hat ein alter Hund es etwa nicht verdient, dass wir uns kümmern und für Linderung sorgen?

    Bei meinem 12 1/2 jährigen haben wir vor 8 Wochen ein Osteosarkom diagnostiziert. Aufgrund seines Alters und anderer Krankheiten kommt eine Amputation plus Chemo definitiv nicht mehr in Frage. Aber Schmerzmittel hat er natürlich sofort bekommen. Vor etwa 10 Tagen konnte er nachts nicht schlafen, lief jammernd rum, guckte mich an: Frauchen tu was... Ich hab mich dermaßen schlecht gefühlt, weil ich da eben nichts tun konnte. Aber am nächsten Morgen waren wir beim TA und haben bessere Schmerzmedikamente besorgt. Ein Weilchen hat er noch und dieses Weilchen soll er ohne Leiden sein.

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    nein, eigentlich erst sein ein paar Wochen, das hat sich von Tag zu Tag gesteigert...

    Ich würde mal zum Tierarzt gehen.
    Kurz vor Weihnachten in 2007 hat mein da 11 1/2 jähriger Hund angefangen zu klauen. "Das hat er ja noch nie gemacht" traf auf ihn ganz ehrlich zu und ich war völlig von der Rolle. Unsauberkeit (viiiel Pipi nachts) kam noch dazu und dann hats bei mir Click gemacht. Er hatte Zuckerwerte jenseits von gut und böse. Seit er ordentlich auf Insulin eingestellt ist, ist die Beschaffungskriminalität auch wieder Vergangenheit.

    Scheint es nur so, dass sie nicht zunimmt oder tatsächlich auf der Waage überprüft?
    Welpen werden ja erstmal nicht dick, sondern wachsen schneller oder langsamer.

    Habt Ihr bei Übernahme das Futter gewechselt oder hat sie das auch schon im Welpenzuhause bekommen?
    Wenn Ihr gewechselt habt, muß sich ihr Körper auch erst auf das veränderte Futter umstellen.

    Und verwertet sie das Futter gut? Sprich, macht sie vernünftig kleine, feste Häufchen?
    Platinum ist natürlich ein gutes Futter, was aber ja nicht zwangsläufig heißt, dass jeder Hund auch gut damit zurecht kommt.

    Mein Zwerg (laut Standard erwartetes Endgewicht 25-30kg) hat mit 11 Wochen 5,6kg gewogen. Seine Schwester wiegt derzeit immer mindestens 2kg mehr. Bei den beiden wird es am unterschiedlichen Futter liegen (meiner futtert roh, die Schwester bekommt Trofu und zwar kein gutes Platinum).

    1.)Wieviel Kg Fleisch verfüttert ihr im Monat?

    Ca. 60kg für 2 Senioren, einen knapp 3jährigen und einen Welpen.

    2.)Wie lagert ihr das Fleisch (eigner Tiefkühler für den Hund, Kühlschrank etc.)?

    380 Liter Tiefkühltruhe, die auch 2 Körbe für Menschen beherbergt :roll:

    3.)Woher bezieht ihr euer Fleisch (Onlineshops/Schlachter im Ort etc.)

    Ich habe um die Ecke eine Freundin mit der ich in den Anfangsjahren eine Einkaufsgemeinschaft gebildet habe. Inzwischen hat sie einen "Futtershop". Ich weiß immer, wo das Fleisch her kommt und kann auch gut wählen, was ich woher haben möchte.

    4.)Und...was kostet euch der ganze Spaß im Monat (nur das Fleisch!)

    Hm. Ein Senior futtert nur Pferdefleisch (Diabetiker), der andere Senior und der 3jährige benötigen qualitativ hochwertiges Fleisch, sonst halten sie ihr Gewicht nicht. Welpi bekommt alles. Ich habe schon lange nicht mehr ausgerechnet, was mich der Spaß kostet. Grob überschlagen tippe ich mal auf 120 Euro.

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    Das ist der Schlüssel, je weniger Gewese ich um eine Sache mache, umso selbstverständlicher ist es auch für den Hund.
    Von daher eher weniger vom "Tutzi tu, komm hiiiiier lang, feiniiii....guck...ist gar nicht schlimm.....wo ist das Lecker....ei....fein.....guck.....", sonder ein wenig mehr von :

    " Komm einfach mit, Diskussionen sind hier grad gar nicht nötig..."

    Für eine altersbedingte Macke ist mir das zu heftig. Wenn Hund weder Leckerlie noch Spielzeug nimmt, würde ich vermuten, er steht stark unter Streß.

    Ich würde auch zu Mückes Lösungsansatz tendieren, weiß aber von meinem angstbehafteten Spanier, dass man da gelegentlich an Grenzen stößt und das schlicht doch nicht funktioniert.

    Ich würde mir so oft es nur geht einen umweltsicheren, angstfreien Hund als Bodyguard organisieren. Ich würde weiter Wege gehen, die Hund kennt und angstfrei marschiert und dabei _kurze_ Abstecher in unbekanntes Gebiet machen. Das würde ich absichern mit ner meinetwegen überlangen Schleppleine und kein großes Gedöns um den Angsthund machen. Eher ein prima Spiel mit dem umweltsicheren Hund, sprich: hier ist was los.