Beiträge von mittendrin

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    Wir sind gerade dabei sie einzustellen,allerdings sollte das nicht das grosse Problem sein,denn mit Nüchternzucker von 140 ist es zum Glück noch nicht so schlimm.
    Wenn sie erbricht,dann verliert sie bloss immer sehr schnell sehr viel Wasser und Elektrolyte und damit beginnt dann ein Teufelskreis:Infusionen,MCP mit naturheilkundlichen Mitteln sind wir nie zum Erfolg gekommen...
    Schöner wäre es natürlich,wenn sie irgendwann gar nicht mehr erbrechen würde....


    Erbrechen und/oder Durchfall sind beim Diabetiker immer doof. Da kann der Stoffwechsel so schnell entgleisen.
    Wegen schnuckeliger 140 ;-) erbricht sie aber kaum. Wie sind denn die Zuckerwerte, wenn sie erbricht? Mein Diabetiker ist von der Einstellung her recht schwierig und driftet gern auch mal in +400 Werte ab (selten, aber kommt vor). Deshalb hat der noch nie erbrochen.

    Mit Cushing kenn ich mich nicht wirklich aus, habe das nur mal am Rande angekratzt, weil bei meinem Diabetiker mal der Verdacht bestand. Keine Ahnung, ob da auch Erbrechen einsetzen kann. Wie steht es da mit den Medikamenten, können die den Magen reizen?

    Wie sieht es denn mit den Leberwerten aus, sind die in letzter Zeit mal geprüft worden?

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    Judy ist ein Jack-Russel-Labrador-Westie Mix.Habe von den Defekt noch nie etwas gehört.

    Ich meine auch, MCP steht zumindest in Verdacht, beim MDR-1 Probleme zu verursachen. Davon sind aber im weitesten Sinne collieartige Hunde betroffen. Dürfte bei Euch also nicht zum Tragen kommen.

    Cushing und Diabetes sind ja öfter mal vergesellschaftet. Dann muß der Diabetes aber auch behandelt werden. Bekommt Judy denn Insulin, ist vernünftig eingestellt? Es macht wenig Sinn, Erbrechen wegen hoher Zuckerwerte "niederzuknüppeln", aber an den Zuckerwerten nichts zu ändern.


    Zum Teil hat das sicher mit "will nicht" zu tun. Aber imho auch mit "weshalb eigentlich" und das wäre schon wieder hinterfragt.
    Beispiel: Hund hat gelernt frei am Rad zu laufen und an jeder Kreuzung zu sitzen. Eine ganze Zeit wird das auch immer sauber ausgeführt. Und dann fängt Hund an, beim Sitzen den Kopf nach links und rechts zu wenden. Hund lernt natürlich auch: wenn Autos durchgefahren sind, dann geht es weiter. Schon bald wendet der Hund den Kopf schon vor dem Sitz nach links und rechts und siehe da: kein Auto, dann kann hund das Sitz auch einfach ausfallen lassen.
    In meinen Augen hat hund dann durchaus den Sinn des Sitzens begriffen und findet es überflüssig ohne Grund zu sitzen. Natürlich kommt da noch meine menschliche Interpretation ins Spiel, weil hund mich "vorwurfsvoll" anguckt, wenn ich ohne Auto aufs Sitzen bestehe. Frei nach dem Motto " siehste nicht, das die Straße frei ist? boah, bist du blind..."

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    Als ich Finja mit 9 Wochen bekam war bei uns gerade Leinenpflicht. Leinenpflicht ist bei uns verdammt lange. (1.3.-1.9.) Also habe ich sie nur zum Spelen mit anderen Hunden abgeleint und dann sofort weder angeleint. Das hat sie sich natürlich gemerkt und hält jetzt natürlich wenn sie ohne Leine ist Abstand das ich sie nicht wieder anleinen kann. Meine Trainerin meinte auch sie hätte nie gedacht, dass der Rückruf bei Finja so schwierig wird. Sie lernt sonst gerne und schnell.


    Ich wohne nur ein paar Kilometerchen von Celle entfernt :smile: Die Brut- und Setzzeit (und damit der Leinenzwang) ist aber doch nur vom 1.4. - 15.7. eines jeden Jahres - was ja schon lang genug ist. Oder wo rollerst Du lang, dass Du andere Zeiten einhalten mußt?

    Wie steht Finja denn zu Welpen/Junghunden? Ich könnte mir vielleicht eine "Interessengemeinschaft" vorstellen ;) Mein Geordy könnte mal mit einem jungen Hund spazieren gehen ( er ist derzeit erst 18 Wochen alt, 3 Std. schafft er also noch nicht) und ich könnte doch für Dich die Schleppeine "betätigen". Natürlich könnte Finja merken, dass die Schleppe nur funktioniert, wenn jemand anderes da ist, aber einen Versuch wäre es ja wert, oder?

    Ich vergleiche mal grad meine Jungs.

    Pondi war ein Mix aus BC und Dt. Drahthaar. Die begleithundtypischen Dinge hat Pondi auch alle gut gelernt, trotzdem hatte er es in Feld und Wald wirklich schwer. Schlicht, weil wir da immer gegen seine eigentliche Passion arbeiten mußten. Pondi hat auch immer alles mehrfach hinterfragt und was gestern galt, konnte doch heute vielleicht anders sein...
    Pondi konnte dafür Türen und Schubladen, Twist-off-Gläser und all solchen Kram aufmachen.
    Pondi war Meister im Lösungswege finden, wenn die zu seinem Vorteil (Fuuutter!) waren.

    Max ist ein Mix aus Collie und Labrador. Max hat so gut wie keinen Jagdtrieb und einen ausgeprägten will-to-please. Max möchte aus tiefstem Herzen immer alles so machen, wie ich es gern hätte. Max hinterfragt so gut wie nie. Max sagt man einmal, dass Gras blau ist und dann ist Gras eben blau. Mit diesen Eigenschaften kann Hund sehr leicht viele Dinge lernen und sehr zuverlässig sein.
    Im Gegenzug steht Max aber z.B.vor angelehnten Türen und kommt nicht durch, weil er meint, die darf er nicht aufmachen :headbash:

    Eddie ist ein Sonderfall, ständig von seinen Ängsten blockiert. Da heißt es noch lange Geduld haben.

    Geordy, KHC, 18 Wochen alt, präsentiert sich mir derzeit wie eine Mischung aus Pondi und Max. Einerseits durchaus mit will-to-please ausgestattet, schnell erfassend was gewünscht wird ( Geordy lernt bisher nur über Clicker) und andrerseits aber Power und Selbstbewußtsein. Sprich: eine angelehnte Tür macht hund eben auf und ob Gras wirklich blau ist, darüber diskutieren wir doch nochmal.

    Auf ihre Art sind sie allesamt hochintelligent. Selbst Eddie hat seine Ängste ja gut gelernt :sad2: Die Frage ist halt: was mag Mensch am Liebsten und mit welchen Eigenschaften kommen wir am besten zurecht.

    Es gibt z.B. recht dünne getrocknete Kalbssehnen, die hat mein Welpi auch schon relativ früh weggeknuspert. Mit einem kleinen Rinderohr kann ich den heute noch eine ganze Stunde beschäftigen :D

    Gerade bei den Trockenartikeln ist es aber wichtig, eine vertrauenswürdige Quelle zu haben.
    Das hört bei Salmonellen noch nicht auf...

    Mein Großer ist ja seit 1 1/2 Jahren Diabetiker und seitdem habe ich viel gelernt über Trockenzeugs...Das Trockenzeugs hat natürlich eh eine andere Verdauungszeit als Frischfleisch, aber ein Kaninchenohr (ist ja nix für 30kg Hund) dürfte trotzdem den Blutzucker nicht beeinflussen. Wenn mein Hund nach Verzehr desselbigen aber mit dem BZ auf knappe 500 anschnellt, dann weiß ich, da stimmt was nicht.

    Was nicht stimmt, ist recht einfach erklärt: viele Anbieter behandeln die zu trocknenden Teile vorher mit z.B. Zuckerlösung. Das verkürzt die Trockenzeit und ist damit in der Herstellung natürlich billiger.

    Wenn es hier also Kauzeugs gibt, dann nur noch aus hochwertigen und vertrauenswürdigen Quellen, die dann leider auch ihren Preis haben. Aber auch für meine anderen Hunde finde ich zuckergetränkte Kauartikel einfach nur :zensur:

    In den Zoo Hannover dürfen Hunde hinein (müssen Eintritt zahlen). Mit meinen Großen war ich schon öfter da; mit Hund macht das wirklich Spaß.

    Neben dem üblichen Kram für längere Unternehmungen würde ich auf jeden Fall auf gute Sicherung der Hunde achten. Bei Maxens allererstem Zoobesuch war ihm irgendwie wohl nicht klar, dass eine Glasscheibe zwischen den Löwen und ihm ist..... der ist rückwärts aus seinem Halsband raus und saß im Gebüsch. Heute ist er da wesentlich abgeklärter, aber in den Zoo geht es nur noch mit Geschirr ;)

    Mein Pondi ist ein Drahthaar x Border Collie Mix. Der ist auch weder strubbelig, noch ist das Fell länger als bei John. Ich finde immer, die Drahthaare haben einen ganz besonderen Kopf (schmacht) und sind da mit Kurzhaaren nicht zu verwechseln.
    Einzig die Ohren... ja, die sind ein bißchen mächtig.