Beiträge von mittendrin

    Hier lebt seit inzwischen knapp 12 Jahren ein Angsthund. Männer sind u.a. ein Problem. Lernen ist zusätzlich ein Problem.
    Der schläft bei meinem Mann im Bett und lässt sich kuscheln, etc. Und zwei Stunden später verbellt er ihn, weil die Situation grad irgendwie komisch ist.

    In Eddies ganzem Leben hier, haben wir immer wieder sehr kleine Fortschritte und fast genauso häufig ein Zurückfallen in alte Verhaltensweisen. Dabei geht es häufig auch mehrere Schritte zurück. Das kann sehr frustrierend sein, ja. Das ist schwierig und auch mal anstrengend, ja. Das kann das Leben einschränken und es kann sein, dass das überhaupt nicht zu Lebensumständen passt, ja.

    Aber der Hund kann da nichts für und der macht das auch nicht mit Absicht. Der kann das gar nicht steuern.

    Remus zeigt nur selten Angst wenn er gefüttert wird und sollte das Vorkommen bekommt er kein Futter. Er wird nie für ängstliches Verhalten belohnt. Mein Freund versucht es zu einem späteren Zeitpunkt einfach nochmal. Und wenn es gar nicht geht füttere ich ihn. Aber das werde ich weiterhin machen, denn das hat und viele Erfolge gebracht

    Und das ist ganz gruselig. Futter ist eines der Grundbedürfnisse. Grundbedürfnisse müssen gedeckt werden. Er muß sich auch sicher sein können, dass die gedeckt werden. Wie soll er Kapazitäten für anderes übrig haben, wenn er nicht mal sicher sein kann, dass er keinen Hunger wird haben müssen? Futter hinstellen, ohne irgendwelche Anforderungen. Hund in Ruhe fressen lassen. Fertig.

    Natürlich sind das nicht die seligmachenden Werte. Mir ging es mit Maxens Beispiel darum, dass ein Wert von 5,84m/sec durchaus für "behandlungswürdig" spricht und der Hund seine Medikamente, die ihm ja verordnet worden sind, bekommen sollte.

    Bei Maxe war der Wert (und andere natürlich auch) bei allen Kontrollen unterschiedlich. Und zwar auch über die ganze Bandbreite. Der war ja herzkrank seit seinem 1. Lebensjahr und wurde auch seitdem medikamentös behandelt. Wir hatten dadurch viele Jahre, wo seine Werte im Normalbereich lagen und da war der Reflux an der Mitralis dann z.B. bei 1,4m/sec und verpuffte direkt hinter der Klappe. Mit 12 und den 4m/sec ging der Reflux über 2/3 des Vorhofes.

    Ich denke doch, dass ich mich schon sehr klar für einen Spezialisten ausgesprochen habe. Mir geht es jetzt nur um Bewußtsein für die Krankheit und kein Schönreden.

    Herzklappeninsuffizienz, ist klar. Verstehe ich auch.

    Nun:
    Mib5,84m/sek, 134mmHG, Ti 2,38m/sec.

    Ich habe bisher für alle Hunde differenziertere Diagnosen erhalten. Von Tobias bekommt man die auch so, dass sie verständlich sind samt einer Chief-Klassifikation.

    Bei den Zahlen geht es ganz grob um die Fließgeschwindigkeiten bei den nicht richtig schließenden Klappen.

    Ich habe da eben mal in Maxens alte Befunde gespickt, wo das so schön drin steht. Im Alter von 12 Jahren hatte der an der Mitralis einen Reflux von 4m/sec. Das war eine Chief-Klassifikation von C1 und Maxe bekam da schon Lanitop am Ende der Fahnenstange und Fortekor in doppelter Dosis (überdosiert).

    Ich würde dann also die verordneten Pillen mal wieder in den Hund stopfen.

    Meine Grossen haben bis jetzt ausnahmslos auf die Kleinen Rücksicht genommen und liessen sich durchaus durch die gegend ziehen von den Kleinteilen

    Man kann auch gemütlich liegen, son Zergel mit einem Zahn festhalten und Welpi rupft und wütet :D

    Aaah, die hier beliebtesten recycelten Zergel sind Arbeitshandschuhe. Auf die muß Männe immer noch aufpassen, weil die immer Füße kriegen und sich in Hundeschnauzen verirren. Am beliebtesten sind dabei die extra langen aus Leder, aber eigentlich reicht es, wenn es ein Handschuh ist. Nicht, dass mein Mann das gut finden würde, aber er hat sich dran gewöhnt und kauft dauernd Arbeitshandschuhe im Maxi-Pack :D

    @mittendrin West Paw finde ich mega gut, habe ich auch Spielzeug, was der Dicke selten darf, weil er in seinem vorherigen Zuhause zum Junkie gemacht wurde.
    Der Bumi ist genial, aber welche Größe nimmt man bei dem Größenunterschied

    Wir haben den kleinen Bumi, der lässt sich ja sehr weit auseinanderziehen und ich spiele da ja auch mal mit. Ich denke, das sollte reichen, damit es dann für die kleine Madame nicht zu groß ist.

    Beim Air Dash verstehe ich die Größenangabe nicht, vielleicht ist mir da auch was falsches geliefert worden (?). Da steht ja 10 cm, passt auch vom Preis, aber der Außendurchmesser ist der von einem 5-Liter-Eimer... Das Ding ist schon echt groß und hat einen richtig dicken Rand, den auch Speedy gut wird greifen können.

    Ich hätte gerne Zergelspielzeug für die Cookie, mit dem sie auch mit Speedy zergeln kann. Was eignet sich da ca. 40kg gegen Welpie?!

    Das ist dann ja schon so einiges an Kraft :pfeif:

    Da würd ich mal Westpaw begucken. Davon hab ich so einiges, was hier sehr beliebt ist und zumindest bei meinen auch haltbar.

    Zum miteinander zergeln eignen sich z.B. der Bumi, aber auch das Air Dash.

    https://www.tiierisch.de/produkte/hundespielzeug/west-paw

    Den Bumi haben wir schon seit Welpentagen der Collies. Das Air Dash hat Fin letztes Jahr zum Geburtstag bekommen. Er liebt das Ding und das hält auch richtig viel aus. Allerdings ist es doch irgendwie groß.... gibt es bei uns nur auf dem HuPla, weil ich das in keine Tasche bekomme.