Beiträge von mittendrin

    Und an all diejenigen, die hier Gänse vorschlagen: ein Gänsehalter, der tatsächlich an seinen Tieren hängt, gut daran, diese nachts in einem raubtiersicheren Stall unterzubringen. Das alte Kinderlied, 'Fuchs, Du hast die Gans gestohlen...' kommt ja nicht von ungefähr. Vom sich immer weiter ausbreitenden Wolf oder wildernden Hunden ganz zu schweigen... Ausserdem besitzt der Threadschreiber ja bereits Gänse, welche die angedachte Aufgabe nicht erfüllen können.

    Aber genau das ist das Total-Aus für einen Hund, der sich nachts auf nicht wirklich sicher eingezäuntem Grund bewegen soll.
    Der endet nämlich als Wolfshappen.
    Sollten bisher noch keine Wölfe da sein, dann geht das schneller als man denkt. Ich wage mal zu bezweifeln, dass die flächendeckende Wolfsausbreitung noch länger als ein Hundeleben braucht. Möglicherweise gibt es vorher noch Hybriden, weil Madame Wolf in der Ranzzeit einen Partner sucht...
    https://www.jaegermagazin.de/jagd-aktuell/w…tet-zwei-hunde/
    https://www.jagderleben.de/news/thueringe…chter-enteignet

    Füttere ohnehin getreide - und zuckerfrei mit Gemüse, oft selbst gekocht.

    Was beinhaltet dann selbstgekochtes Futter? Caninsulin ist eine Mischung aus "Mahlzeiteninsulin" und "Tagesinsulin". Das Futter muß also Kohlenhydrate enthalten und sollte da auch möglichst immer gleich sein, weil du das Mahlzeiteninsulin ja nicht frei verändern kannst.


    Meinen Diabetiker haben wir im Alter noch kastriert, weil er Hodentumore(weibl. Hormone produzierend) hatte, die den Diabetes durcheinander brachten.

    Hab ich manchmal auch den Eindruck. Mir wurde beim letzten mal auf dem Platz fast der Kopf abgerissen weil ich der Meinung bin, dass RO kein wirklich ernsthafter Sport ist, keine Hochleistungen abverlangt und so auch von Hunden mit Macken und 'Mängeln' gut geleistet werden kann.
    Oder sehe ich das vielleicht falsch? :???:

    Ich würds anders ausdrücken, aber im Kern sehe ich das auch so.

    Ich möchte schon (und hätte das auch gern von Mittrainierenden) ernsthaft die verschiedenen Übungen erarbeiten und das auch so gut wie möglich. Auf Larifari und Rumgeschlampe habe ich keine Lust, das macht mir dann keinen Spaß. Wenn schon, dann richtig.
    Aber man darf sich dabei ruhig die PO-Besonderheiten nehmen, dafür sind sie ja da.
    Und ich hoffe wirklich, dass RO ein netter Sport bleibt. Für mich ist Hundesport einfach etwas, wo ich Spaß mit den Hunden haben will und für mich persönlich hört der Spaß auf, wenn der Ehrgeiz überhand nimmt. Das ist nichts für mich.

    Die Collies haben ne BH, da ist mir das wurscht. Auch mit einem neuen Hund würde ich die BH wahrscheinlich sowieso machen. Nicht besonders gerne, aber sie ist auch kein totales NoGo.

    Schade würde ich eine BH-Pflicht trotzdem finden. Da denke ich z.B. an eine tolle ältere Dame, die bei uns super trainiert und auch demnächst in der Beginner Klasse starten wird. Aber sie möchte, aus für mich verständlichen Gründen, kein Vereinsmitglied werden. Damit wäre die BH raus und auch Turnierstarts. Einzelne Sportler würden also durchs Raster fallen, was ich wirklich bedauerlich finden würde.

    Irgendwie klingt dein Grenzen setzen für mich nach "Ankacken weil der Hund mit seinem hündischen Verhalten dir grad nicht in den Kram passt".
    Jeder Hund braucht Grenzen und Führung, die Frage ist offensichtlich nur wie OFT und VEHEMENT ich den jeweiligen Hund an die erinnern muss...
    Zeigt ein Hund auf eine "verbale Ansage" das Verhalten nicht mehr, meidet er. Das ist doch der Sinn dahinter. Er vermeidet das Verhalten.

    Muß er mir ja auch nicht. Sich in Hinterlassenschaften wälzen ist tatsächlich etwas, was mir nicht in den Kram passt. Da gibt es sicher noch ein paar Dinge, die ich absolut nicht toleriere und die deshalb auch überhaupt nicht erlaubt sind. Punkt. Da bin ich ganz kompromisslos. An dieses Beispiel hab ich Geordy tatsächlich null mal erinnert. Der ist inzwischen 10, das kommt höchstens nochmal wieder, wenn er dement werden sollte.
    Er meidet genau das Verhalten, ja. Das ist mir auch sehr recht. Der meidet aber nicht das leckere Zeug da. Solange er interessiert schnüffelt, hat er kein "Boah, die hat mich angepfiffen Trauma". Das leckere Zeug an sich ist nicht böse. Also, alles gut.

    Ganz genau

    Ich finde, auch die unsicheren (oder gerade die) brauchen ganz klare Grenzen.
    Ich finde, sie können damit viel besser umgehen. Und darüber hinaus erspart es einfach manchmal eine Baustelle.

    Als Geordy Welpe war, wollte der sich genüßlich mit dem Hals in irgendwelche Hinterlassenschaften schmeißen. Ich gebe zu, wäre ich schon mehr auf Welpe gepolt gewesen, hätte ich anders reagiert. Aber ich hatte das Welpi-Programm irgendwie noch nicht richtig im Kopf und habe den verbal scharf angepfiffen.
    Der ist, obwohl ja sehr sensibel, nicht zusammengebrochen, war nicht verängstigt oder verunsichert. Der hat nur geguckt und das zur Kenntnis genommen. Das Ding "ich-wälze-und parfümiere-mich" war damit vom Tisch. Geordy hat das nie wieder in Erwägung gezogen, meidet aber auch nicht. Schnüffeln geht er durchaus.

    Wenn ich eine Grenze setze, habe ich in aller Regel nicht darüber nachgedacht. Das ist bei mir eine ganz spontane Aktion als Reaktion auf eine "Frechheit". Die ist total ehrlich und kurz und knackig. Sensibelchen Geordy kommt da sehr gut mit zurecht und weil er ja auch recht weich und führig ist, ist das damit dann auch erledigt und wir widmen uns wieder den schönen Dingen. Spart Lebenszeit.

    Da widersprichst du dir doch selber :???: . Genau deshalb weil es langweilig wird beim Überlassen verliert die Beute an Wert-ergo wird eher ausgelasssen.Nochmal: Überlassen ist Teil der Strategie, natürlich muss man auch Alternativen beibringen (habe ich ja im Schlussatz nochmal betont) wie er schneller Erfolg hat Z.B. Beute bringen statt zu horten. Das scheint bei den genannten Überlassern zu fehlen.
    Und: beim Überlassen braucht man mindestens zwei identische Gegenstände. Nur die eine "lebt"- die beim Halter.

    Meine Hunde haben auslassen so gelernt, wie von Querida beschrieben und spielen das auch immer noch gern.
    Ich überlasse dabei die Beute nicht. Ich halte die Beute, ich friere ein, Beute tot, Hund lässt aus und sofort und prompt geht das Spiel weiter. Ich habe kein Interesse daran, dass die Beute irgendwo anders toll ist. Die soll bei mir und mit mir toll sein. Von daher ist das für mich auch kein Widerspruch.

    Im DVG gibt es keine unterschiedlichen Leistungsurkunden mehr. Man bekommt eine, wo sämtliche Sparten eingetragen werden (können). Die letzte Info war, dass es neue geben soll, wo RO auch tatsächlich mit drauf steht. Aber die alten werden erst aufgebraucht. Ob du jetzt also eine alte oder neue bekommst, siehst du dann. Aber egal, was für eine: alles wird auf der einen LU eingetragen.

    Die Collies haben auch schon seit einer Woche Bravecto intus. So früh hab ich das noch nie gegeben. Aber nachdem ein Vereinshund beim HuPla eine Auwald-Zecke eingesammelt hat, war mir das dann total egal. Wenn die Viecher hier jetzt auch noch rumhüpfen, dann rein mit dem Zeug.

    Zu Pondis Zeiten haben wir ja hier FortKnox gebaut, weil der alles was man irgendwie futtern konnte, "freigelegt" hat.

    Wir hatten also zwei neue Küchenschränke (Vollholz) gekauft, die mein Mann über Eck eingebaut hat, so dass da hinter der Müll verschwinden könnte. Das stand zwei Wochen. Und dann mußte ich 20min weg.
    Als ich wieder kam, war der Küchenboden voller Holzstreu. Herr Pondi hatte sein möglichstes getan, damit er irgendwie doch ein bißchen gelben Sack aus der Ecke ziehen konnte.
    Meine erste Maßnahme war meinen Mann auf der Arbeit anzurufen, damit er sich da schon mal abregen kann, bevor er nach Hause kommt.

    Als Geordy den 9 Jahre alten Wohnzimmertisch an der Ecke bearbeitet hat, konnte wir da beide drüber grinsen. Da war er auch Junghund und der Tisch halt nicht mehr taufrisch. Aber wenn man gerade erst die Rechnung bezahlt hat, sind Zähne im Holz nicht so witzig.

    Was dabei immer wieder verdrängt wird ist das wenn sich die Selektion ändert auch das Wesen verändert wird. Nicht unbedingt zum besseren.

    Ja, da dachte ich vorhin auch schon dran. Der britische Collie war verschrien für sein schlechtes Nervenkostüm, auch nicht unbedingt zu Unrecht.
    Der amerikanische Collie galt als aggressiv.
    Wobei der Wandel da schon wieder stattgefunden hat, die schlimmsten Zeiten sind vorbei.
    Die Ursprünge beider Richtungen sind die gleichen. Die jeweiligen Collies wurden aber in unterschiedliche Richtungen gezüchtet.
    Ganz sicher hat man dabei jeweils nicht alles richtig gemacht, der Modehund hat sein übriges dazu getan.
    Aber es zeigt schön, dass man aus gleichem "Ausgangsmaterial" ungewollte Eigenschaften herauszüchten kann und es fällt erst auf, wenn das Kind schon im Brunnen liegt.

    So rein theoretisch hab ich nichts gegen eine neue Rasse. Vielleicht ist es mal Zeit. Hat früher ja auch funktioniert, muß ja nicht schlecht sein.

    Aber ich hab irgendwie trotzdem ein Problem damit. Wobei es da hauptsächlich um praktische Umsetzungsgeschichten geht. Und, gerade auch wenn es um Sporthund oder Familienhund geht, habe ich das Gefühl, dass man so ein Lebewesen nicht "perfekt machen" kann. Da fehlt mir das Vorstellungsvermögen oder ich ticke vielleicht anders. Für mich ist nie die Frage, ob alles perfekt an einem Lebewesen ist. Die Frage ist, komme ich mit allen Ecken und Kanten zurecht. Ich möchte auch vielleicht mal ne Kante, die mich ein bißchen fordert (nicht zu verwechseln mit einer möglichst schwierigen Herausforderung).

    Und ich hätte mit der Entwicklung ein Problem. Ich würde erwarten, dass diese Hunde dann so perfekt beworben werden und dann gibt es den Run auf diese Hunde. Und wenn es dann nicht so klappt, dann gibt es halt die Version 2.0 oder so. Wie man halt auch immer das neueste Handy braucht.
    Ja, wahrscheinlich gibt es auch ganz bodenständige Leute, die das natürlich nicht mitmachen. Aber dieser Anspruch an den perfekten, fehlerfreien Hund liegt mir ein bißchen quer und den bekomme ich auch gerade nicht aus dem Kopf.