Gemeint hatte ich dass ein Pudel oder Collie, sei er noch so unerzogen, eher nicht dazu neigen wird sich für seine Umwelt gefährlich aufzuführen. Vielleicht wird er hibbeln, bellen, nervig sein, aber sicher nicht andere Hunde vermöbeln oder Spaziergänger angreifen.
Doch, geht schon. Eine Halbschwester von Fin hat z.B. schon gebissen. Ohne das weiter auszuführen, bin ich sicher, dass das Führungsfehler sind. Mit einem Collie, wie Geordy, kann ich mir das auch nicht vorstellen. Der würde das eher nach deinen Vorstellungen erfüllen. Aber diverse Amis haben schon das Potential auch wirklich nach vorne zu gehen.
Was mir grad in anderen Threads auffällt ist aber dass mittlerweile schon bei fast jeder Rasse sofort mit erhobenem Zeigefinger kommt: "der braucht eine Aufgabe! Nur Gassi und mitlaufen ist nicht genug!". Und da reden wir nicht von Spezialisten, nein, bei jeder noch so normalen Rasse (glaub beim letzten Thread war es der Golden Retriever) wird sofort drauf hingewiesen dass der Hund ja Arbeit brauche. Und paar Monate später hat man dann das Problem dass der Hund ja nie zur Ruhe kommt. Kann ich nicht verstehen, diese Entwicklung...
Das geht mir aber auch so. Das hat für mich etwas damit zu tun, wie man den eigenen Hund oder gut befreundete Hunde kennt. Ich sehe z.B. wieviel Freude meine Collies haben, wenn sie kopftechnisch was tun dürfen und von daher tut mir die Vorstellung, dass sie "nur" Mitlaufhunde sein könnten, in der Seele weh. Oder wenn ich sehe, wie befreundete Golden aufstrahlen, wenn Frauchen die Dummys auspackt. Das ist einfach das "Mehr" was ich mir für den Hund wünsche.