Beiträge von mittendrin

    Lesen-Sie-mehr.pdf These warum der Langhaarcollie so stark mittlerweile vom KHC abweicht.

    Lesenswert Chow-Chow ist es aber nicht :D

    Und? Hältst du das für wahrscheinlich? EMK ist natürlich ein Name, aber irgendwie.... :???:


    Ich putze die Colliezähne mit meiner elektr. Zahnbürste (mit jeweils eigener Aufsteckbürste). Das tolerieren sie prima. Aber die Zähne sind trotzdem grottig. Im Vergleich scheint mir das ein echtes Collieproblem zu sein.

    Bariumsulfat ist ein Kontrastmittel, was ganz hervorragend Magen und Darm auskleidet. Das hat früher schon mein Colitis-Hund bekommen und hatte ich letztes Jahr auch für Fin. Das rührt man einfach mit ins Futter. Frag vielleicht mal den TA, dann könntest du auf den Reis verzichten.

    ich kenne auch Stullmisan, auch als sehr wirksam. Das besteht aber irgendwie aus Fichtennadeln oder so. Ob das bei einer Ausschlußdiät sinnig ist, weiß ich nicht. Gleiches gilt z. B. für VomiSan, was bei Geordy bei medikamenteninduzierter Gastritis Wunder gewirkt hat. Da ist auch diverses natürliches Zeug drin, wo ich bei AD vorsichtig wäre.

    Wie haltet ihr das und warum? Jeden Tag das gleiche Futter oder möglichst viel Abwechslung?
    Geht ihr automatisch von Mäkeln aus? Und warum ist Mäkeln eigentlich so schlimm - oder ist es das für euch gar nicht?

    Ich fang mal mit deiner letzten Frage an: ich finde Mäkeln total ätzend und anstrengend. Wenn man einen Hund hat, immer an der Grenze zum Untergewicht selbstverständlich, der Tag für Tag sein Futter mißtrauisch beäugt und angewidert ignoriert, dann ist das extrem nervig und bauscht das Thema Futter zu einem allgegenwärtigen, riesigen Problem auf.

    Ich weiß, das ist gerade sehr unpopulär. Aber ich bin mir recht sicher, dass niemand, der gerade so sehr dafür eintritt, dass Hund doch nur fressen soll, was er auch mag, das kennt oder damit glücklich wäre. Das hat mit Mäkeln nämlich recht wenig zu tun.
    Bei einem Hund, der mäkelt, überlegt man heute schon, was man morgen wohl füttern kann, in der Hoffnung, dass das Hundi mal einfach glücklich reinhaut. Der Halter hat hier auch schon zig Varianten wohlschmeckenden Futters aller Richtungen ausprobiert. Dem kann man nicht mehr vorwerfen, er würde es sich leicht machen wollen und/oder den Geschmack des Hundes ignorieren. Und wenn er denkt, er weiß endlich, was Hund möchte, ändert der seinen Geschmack um 180 Grad und tut so, als wolle man ihn vergiften. Das will niemand. Das ist auch meilenweit davon entfernt, dass Hund weiß, was ihm bekommt oder nicht. Das ist ein Machtspielchen vorm Futternapf.
    Und meist hat man das selbst gemacht, indem man sich hat hineinziehen lassen.

    Und das gibts hier nicht mehr. Mein erster Hund hat mir das beigebracht. Von daher hatte Geordy keine Chance damit. Geordy hat ganz sicher eine breite Palette von Nahrungsmitteln, die er doof findet und nicht mag. Das ist durchaus ok, da kann ich mit leben. Er ist da sehr deutlich und deshalb dauert es auch nicht ewig, bis ich das jeweils kapiert habe. Aber ich habe mich eben nicht darauf eingelassen, dass wir täglich zweimal vor seiner Futterschüssel diskutieren und ein Faß darüber aufmachen, was Herr Hund zu futtern wünscht. Das gibts nicht. Er bekommt Futter, er bekommt auch abwechslungsreiches Futter. Er bekommt meistens Futter, was er mag. Er frißt oder er lässt es sein. Er ist nicht doof, er hat das schnell begriffen und deshalb ist Mäkeln hier auch kein Thema mehr.

    Früher (bei Markteinführung meine ich) war Frontline hier wirklich gut zur Zeckenprophylaxe. Heute brauch ich da nicht mehr mit anfangen, kann ich auch Weihwasser auf den Hund kippen.
    Aber ich schätze, so etwas ist gebietsabängig.

    Die Klammern sind raus und alles ist prima verheilt. Im Maul hat sich alles von selbst erledigt, da mußten keine Fäden gezogen werden.

    Das Ding im Maul war ein Melanom (Foto) - aber es wurden keine bösartigen Zellen gefunden! Das ist wohl nicht immer ganz sicher. Aber wir gehen jetzt mal davon aus, dass da wirklich nichts übersehen wurde :nicken: :smile:

    Das andere haben wir nicht eingeschickt. Aber wir gehen davon aus, dass das auch alles Melanome sind, die er noch auf der Haut hat. Die machen wir aber nicht alle raus. Die sitzen halt teilweise auch an wirklich doofen Stellen. Wir hoffen mal einfach, dass da nirgends was schon "gekippt" ist und auch nichts mehr kommt.

    Ich hab das Light und Vital auch ausprobiert. Hauptsächlich für Geordy, weil der ja neuerdings zum Moppeln neigt. Hmpf, verträgt er nicht. Gibt richtig stinkenden Durchfall.
    Eddie frißt das nun auf und der muß da mehr von futtern als üblich, um Gewicht zu halten. Scheint also zu funktionieren.

    Tja, was will ich eigentlich ... nun, mich wundert das 24 (oder mehr)-Napffasten und dann volle Lotte Wampe vollschlagen ein wenig, da ich das von meinen früheren Hunden (die ich aber immer von Welpie an hatte) so nicht kannte ... und daher halt meine Frage, ob es sowas öfter gibt oder ich mir, welche Gedanken auch immer, machen muss.

    Ich finde es für einen Hund nicht total abwegig, dass er nur einmal am Tag fressen mag. Da gibt es schon diverse Exemplare denen das lieber ist. Das würde ich vielleicht auch noch mitgehen, wenn mein Hund mir das signalisiert. Aber alles darüber hinaus würde ich ganz sicher nicht mehr wollen. Ich weiß ganz gerne, wann mein Hund einen gefüllten Magen hat und wann nicht (Magendreher) und hab da ganz gern Kontrolle drüber (Hund haut sich den Magen mit einer 2-TagesRation voll und ich wollte doch gerade zum Training fahren...).