Beiträge von Sundri

    :lol: Kerzenwachs kommt in bunten Stückchen wieder raus..... mein Diego hat, als er neu bei uns war, leider die Kerzen vom Adventskranz gefressen, mehrfach - als ehemaliger Straßenhund muss man nehmen was man kriegen kann - es hat ihm nicht geschadet - jedenfalls abgesehen von dem Stress mit mir, weil ich sehr ungnädig war, das er 8,- € Kerzen gefressen hat. :lachtot:

    Seine Haufen sahen lustig aus...... keine Ahnung aber, ob Duftstoffe auch so verträglich sind. Ach ja, 4 Stabkerzen auf 20 Kg Hund - wie gesagt, es ging ihm nicht einmal schlecht davon.

    Sundri

    Moin,

    @ Ralf - so ähnlich stelle ich mri das für den Hund, aus seiner Sicht heraus, tatsächlich vor......

    Klar haben Hunde noch so einiges vom Wolf - man muss sie nur mal sich selbst überlassen - aber so manches haben sie im Laufe der Jahrtausende auch verloren, viele Hunde werden heute weit später Erwachsen, als Wölfe es tun und das erfordert von uns mitunter ein anderes Vorgehen. Viele Hunde sind gaaaanz weit weg von der Natur aufgrund ihrer Größe, ihres Wesens, ihrer, von uns gewünschten Eigenschaften, die sie an uns angepasst haben. Andere sind weitaus näher dran, ich denk nur mal die Nordischen.....

    Ich kann nicht jahrtausendelang einen Begleiter züchten, bestimmte Merkmale fordern (eine gute Nase etwa) und dann meinen "och, heute brauch ich das nicht mehr und dann trainiere ich das ab" - ist ein wenig so wie meine Lieblingshundebesitzer, sich einen Beagle aus jagdlicher Zucht - weil die sind ja gesünder - holen und dann in der HuSchu stehen und sagen "können sie ihm das Jagen abgewöhnen, weil - das braucht er nicht!" Da gruselt es mich.

    Genauso wie es mich gruselt, wenn ein Hund ins Sitz gedrückt werden soll - ich frag mich da mal "was lernt mein Hund aus meinem Verhalten?" Sicher nicht, das es eine Freude ist, mit mir zu arbeiten und bei mir zu sein. Ich würde mich nicht wundern, das manche Hunde offline dann einen großen Bogen um ihren Chef machen..... Kein jagdlich geführter Hund wendet sich von der Beute ab, die hohe Schule ist es, ihn schauen zu lassen und auch wenn er vor Aufregung jifft und zittert, so bleibt er, wird das richtig aufgebaut - doch liegen und schaut dem Hasen nach...... das komplette Down finde ich schon seltsam - also Kopf auf den Boden - aber sich abwenden und alles aus dem Auge lassen ist absonderlich.

    Der Hund braucht draußen nicht schnuppern - wird für mich nur erklärlich, solange er sich im Fuß bewegt, oder an kurzer Leine mit mir geht - da darf mein Hund schnuppern aber keinesfalls ziehen.... Natürlich hat die Methode erst einmal Erfolg, weil man das Vorwärtsgehen und Ziehen ja komplett, durch eine andere Handlung, unterbricht - da zieht dann keiner mehr...... außer dem Hundeführer und der Hund lernt daraus? "Mein Chef ist willkürlich, der zerrt an mir herum...." Klingt für mich nicht nach einer gelungenen Zusammenarbeit und Freude. Ich kann doch jahrhundertealte Verhaltensweisen, die mir wertvoll waren und gewollt gefördert worden sind, nicht olötzlich verwerfen - weil es nun mal niemand braucht? Einer braucht es, weil er sich so orientiert - der Hund nämlich.

    Wobei, wenn ich mit meinen Jungs bei uns die große Runde laufe, jeder an einer 5 mtr. Leine, dann wissen beide, ich bleib nicht stehen und sie müssen sich mir anpassen, aber sie haben 10 mtr. zum schnuppern und ich gehe nur.... das reicht allemal. Und bevor einer in der Leine stehen bleibt, sag ich "weiter" - weil ich nicht ziehen und zerren will - zu 99 % klappt das supergut. Zieht einer, dann bleib ich wohl stehen..... (okay, bei Diego hat das nie geklappt, aber der hätte sich auch nie nicht gesetzt, wenn er etwas gesehen hätte, da hätte ich mich schon drauf werfen müssen) und schon geht es weiter.

    Konzentrationsübungen an der Leine gibt es viele, Antizugsübungen (Richtungswechsel, Stop & Go und andere) eben auch, aber das in etwas anderes umzumünzen? Welchen Sinn hat das wirklich? Ich mein, am Ende soll mein Hund vor mir liegen, wenn er an der Leine zieht? Menno, das ginge mir vielleicht auf den Geist - bei uns sah das so aus, Malik zieht und will wohin, ich nehm ihn ins Fuß - er zergelt - ich bleib stehen - jetzt muss er sich setzen.... und das kann ich - Schritt für Schritt über einige Schritte von ihm fordern, danach war er aber sowas von aufmerksam.... denn natürlich konnte ich ihn korrigieren, wenn er nicht richtig saß, aber das war, spätestens nach dem dritten Schritt nicht mehr notwendig.

    Eines spricht für die Methode, weil Methoden sind völlig schnuppe - wenn sie konsequent durchgeführt werden, klappen am Ende alle - hauptsache es wird kontinuierlich gleich gearbeitet. Meine wäre es nicht, denn ich wollte immer Zusammenarbeit und das mein Hund sicher durch Versuch und Irrtum lernt - und herunter drücken ist weder Versuch noch Irrtum.... sondern eine sanfte Form von Gewalt und was kommt danach? Was kommt vor dem Hasen? Mag ich mir nicht vorstellen.....

    Sundri

    Moin,

    Türen öffnen? Mein Malik hat das auch, eher durch Zufall, heraus gefunden. Er nahm das aber auch zum Anlass, unsere Wohnung zu verlassen und allein spazieren zu gehen... zwei Türen standen dann offen.

    Wir wohnen hier so, das wir gewöhnlich nicht abschließen, also, die Tür fällt ins Schloß und man muss sie aufschliessen, zuschliessen? Nur wenn wir wirklich in Urlaub fahren. Von daher war das äußerst lästig und gefährlich.... denn Malik konnte gut einige Stunden allein sein und es hat seine Zeit gedauert, bis ich heraus fand, wie mein Hund VOR die Haustür kommt.

    Und auch, wenn wir mal Besuch hatten und er in unserem Zimmer bleiben sollte - er öffnete die Tür und wir hatten den Ärger.... nicht lustig. Oder räumte die Küche aus und stahl was nicht niet- und nagelfest war, zumindest in der Zeit, da er Medibedingt auch wirklich nur Hunger hatte.

    Heute stehen unsere Klinken nach oben und ich hab meinen Töchtern gesagt, das ich sie, sollten sie je einem Hund beibringen, Türen zu öffnen, nen Kopf kürzer mache - nein, das sie dann für alle Folgeschäden aufkommen würden, weil sie überlegten es unserem Zweithund doch beizubringen.

    Der Hund würde das Können nämlich auch ausnutzen und bis er lernt, das mit Schlüssel verschlossene Türen - nicht aufgehen (das finde ich auch äußerst lästig) ist die Tür innen auch total kaputt.

    Sundri

    Moin,

    Du erinnerst mich so ein klein wenig an meine Freundin, sie ist Pferdespezialisten und kennt sich mit Pferden supergut aus, sie wird grad Kinder- und Jugendtherapeutin und macht ds sehr gut und sie hat einen Aussie - und sie hat von Hunden überhaupt gar keinen Plan.........

    Sie findet es niedlich, wenn er sie hütet und merkt nicht, wie er ihr auf der Nase herum tanzt, gab meiner Tochter den Tipp "knurr ihn an, wenn er frech wird" :gott:

    Was einen Hund dazu bringt, anzugreifen, ist so vielfältig..... das es keine allgemeingültige Regel gibt. Bei uns läuft ein kleines Mädchen herum, das panische Angst vor Hunden hat und sich, quasi - totstellt, wenn sie einen sieht. Sie verhält sich in Hundeaugen SO seltsam, das auch der gutmütigste Hund in die Leine geht und auf sie los will - wir gehen ihr, weil man auch nicht mir ihr reden kann, strikt aus dem Weg, einfach weil mir das Risiko, das etwas passiert, viel zu groß ist.

    Und darum geht es auch, um das "was - wenn doch....." niemand kann eine 100%tige Vorhersage treffen und die frühe Sozialisierung auf Kinder ist schon um.... mein Ersthund etwa ist mit Kindern (die Jüngste war 3) aufgewachsen, er lag, inmitten einer Schulkasse entspannt auf dem Boden und ließ sich von der ganzen Gruppe anfassen.... ;) Ich hab nicht einen Moment Angst gehabt, das etwas passieren könnte - diese Angst aber hab ich bei meinem Zweithund, er findet Kinder "spannend" - mir reicht das aus um ihn besonders im Auge zu haben und darauf zu achten, das wir nicht in Situationen kommen, in denen er ohne Leine Kindern begegnet. Grad den Kleinen - da ist so ein Border ja eher wie ein größeres Pony - das darf man auch nicht vergessen und als Halter hab ich, jedenfalls nehme ich das so wahr, eine besondere Sorgfaltspflicht meiner Umwelt gegenüber.

    Wir alle lernen aus Fehlern, selbst unsere Hunde lernen durch Versuch und Irrtum am Schnellsten - nur gibt es Situationen in denen sie durchaus auch das Falsche lernen und wir deshalb andere Wege gehen müssen. Kinder zu gefährden ist kein Mittel der Wahl. Er muss nicht einmal beißen, darauf zurennen und das Kind rennt in Angst davon, vielleicht fällt es, vielleicht in ein Auto? Das ist nicht abzusehen und höchst gefährlich. Egal ob der Hund dann nur spielen wollte oder mal antäuschen? No way - never.

    Und aus dem Hinrennen und umwerfen würde ein Hund vorerst lernen "die krieg ich!" und das würde ihn anspornen, das gilt es, wie bei einem Antijagdtraining - zu vermeiden. Hüten hat sehr viel mit Jagen zu tun, wenn man einen hütenden Hund hinter Schafen beobachtet, erkennt man sehr viel Jagdverhalten, die Schritte sind nicht weit auseinander.

    Mein Tipp, ein guter Trainer, er kann erkennen, hütet oder jagt er, zeigt er Aggression oder Unsicherheit, will er spielen - denn all das erfordert eine andere Herangehensweise an das Thema. Und hierzu Tipps zu geben, geht aus der Ferne eher nicht.

    Sundri

    Moin,

    das tut mir leid für Euch.... und ja, Dein Hund spürt Deine Sorge und ich glaub bestimmt, das ihn das verunsichert. Er hat ja nicht Deine Gedankengänge und wenn Du weinst - auch nur innerlich - dann macht ihm das vielleicht Angst?

    Auch mein Hund (er wird im März 14) hat mitunter Angst vorm Tierarzt - aber da kenn ich kein Pardon, auf, los und durch - geht viel schneller und stressfreier als langes Zögern, streicheln, zureden und sanft sein. Da bekommt ein Hund ja erst Angst.

    Eines Tages müssen wir sie gehen lassen und welches Leben für sie noch lebenswert ist..... gestern haben wir darüber gesprochen, ob Malik wohl noch ein Weihnachten mit uns feiern wird? Und unsere Nichte meinte, "wenn ihr noch ein für und ein wieder habt, ist noch nicht Zeit um über ein Ende nachzudenken" und heute, auf unserm langen morgendlichen Spaziergang hab ich so für mich gedacht, wenn er eines Tages nicht mehr am anderen Ende der Leine läuft dann mag ich darüber nachdenken, vorher nicht.

    Aber es ist schwer, dabei zuzusehen und auch Angst zu haben. Ich denke aber auch, er hatte einige schöne Jahre bei Dir und das ist es, was am Ende tröstet. Noch aber - seid Ihr nicht so weit....

    Mein Alterchen ist auch unruhig und schgläft nur noch tief und fest, wenn ich in meinem Bett liege, ansonsten könnt ich ja verschwinden, er sieht nicht mehr gut und wird zunehmend taub... meine TÄ meint, das Hunde dann unsicher werden und eine Zeit brauchen, um sich darauf einzustellen. Nur so ein Gedanke.

    Alles Gute für Euch
    Sundri

    Moin,

    ich hab ja ganz zu Anfang das ein und das andere dazu geschrieben - zum Umgang mit so einem, möglicherweise traumatisierten, Hund.

    Auch das Hin- und Her - also, raus aus der Tötung, weg von den bekannten Hunden, in eine Orga - fremder Ort, fremde Menschen, neue Erfahrungen - möglicherweise neue Traumas (wenn er sich nicht anfassen lassen mag, aber angefasst werden muss), langer Transport (wie kommt er her) und wieder neue Leute, neuer Ort, alles fremd.... kann einen Hund besonders verstören. So wie er sich bei der Orga verhält, in der kurzen Zeit - ist absolut nicht Aussagekräftig, denn er wird sein gewohntes Verhalten nicht zeigen, aus Unsicherheit, aus Angst?

    Lucas etwa - er lässt sich beim TA auf dem Tisch absolut ruhig untersuchen, sogar beim Blutabnehmen (wir waren zwei Tage nachdem er hier war, beim TA, für die ein oder andere Untersuchung, da er mal Herzwürmer gehabt hat) hielt er still und muckste sich nicht..... manche schließen daraus, er sei so souverän - ich hab aber das Gefühl, das er einfach starr steht, weil er gelernt hat "wenn ich mich wehre - aber dann........." Weißt, was ich meine?

    Natürlich gehört das sorgsame darauf Achten, welche Krankheiten bringt so ein Hund möglicherweise mit, welche sind Länderspezifisch (bei uns alle Mittelmeerkrankheiten) dazu. Ich hab vor dem Forumstrhead hier nicht gewusst, das es so ein Sticker Sarkom gibt - ich hab auch keine russischen Hunde - aber ich erachte es, grad bei hochansteckenden Krankheiten für sehr wichtig, darauf zu schauen - nur Panik - ist auch nicht angebracht.

    Alles andere wurde schon geschrieben....

    Alles Gute
    Sundri

    Zitat

    Mal eine "hundelose" Frage für einen Neuling bei Facebook. Kenne mich noch nicht aus, wie man sich da bewegt.

    Wie reagiert man richtig mit Nettiquette, wenn man Freundschaftsanfragen von Leuten kriegt, die man nicht kennt bzw. von Leuten, die man nicht als Freunde unbedingt aufnehmen möchte? Ohne sie vor den Kopf zu stossen? Wenn ich da einfach "nicht jetzt" drücke ohne Kommentar, ist das brüskierend?

    Sorry für die blöde Frage :ops:

    Moin,

    ich bin auf Facebook nur und ausschließlich mit Menschen befreundet, die ich persönlich kenne und die ich auch ab und an zu sehen bekomme, mit einer einzigen Ausnahme (die Verlobte eines guten Freundes, die in Kanada lebt), ansonsten bewantworte ich solche Anfragen nicht und lasse sie schlicht liegen. Mein Gegenüber bekommt damit keine Nachricht, weder das wir befreundet sind (gehört ja wohl mehr zu als ein Click) noch das ich das nicht möchte.

    Sundri

    Moin,

    also, zuerst einmal, Alles Gute für Euch.

    Jeder Hund ist anders, es kommt darauf an, welche Erfahrungen er gemacht hat und welchen Charakter er hat. ich glaub, da musst einfach abwarten und schauen, was der Hund DIR anbietet.

    Manche Hunde sind sofort Stubenrein, weil sie Häuser nicht kennen und gelernt haben, sich draußen zu erleichtern, andere machen da keinen Unterschied - falls er es nicht kann - einfach wie bei einem kleinen Welpen üben.... und den Raum begrenzen, nicht alle Räume ohne Begleitung zugänglich machen und ihm die Möglichkeiten bieten, überall hinzukönnen. Das kann man dann, wenn er sich einlebt, steigern, aber zu Beginn wäre ich da vorsichtiger. Bei uns waren von Anfang an, manche Räume tabu und manche sind es noch.

    Es mag sein, das er für Futter alles tun wird - ich würde nicht experimentieren und viel wechseln, sondern schauen, wie er Dein angebotenes Futter verträgt - vielleicht geht alles gut? Mag sein, das ihm die Umstellung sehr zu schaffen macht, hab einfach gaaaaanz viel Geduld mit ihm.

    Wichtig, ein ganz sicheres Geschirr und, Doppelsicherung am Halsband, aus beiden sollte er nicht heraus schlüpfen können. Sehr viele Hunde kommen in den ersten Momenten zu Schaden, können flüchten und sie haben überhaupt gar keinen Grund, dann zu einem zu kommen. Als ich Lucas vom Flughafen geholt hab, hab ich die Box erst im verschlossenen Auto geöffnet, ihn dann angeleint und er durfte raus.... nicht, das er mir entwischt - man kenn den Hund ja nicht und kann ich daher nicht einschätzen. Lucas trug, von der Orga aus, Halsband und Geschirr und hatte sogar eine Leine dabei.

    Das Wichtigste das Du ihm mitgeben kannst, ist Ruhe, Souveranität und Unaufgeregtheit. Lass ihn ankommen, das dauert seine Zeit, in etwa plus/minus 8 Wochen. Erschreck nicht, wenn er sich erschreckt.... bleib einfach so gelassen, wie Du es kannst, denn das wird ihm Sicherheit vermitteln. Sylvester - Lucas war schon irritiert, aber wir haben uns überhaupt nichts anmerken lassen (Knallerei) und haben weder aufgemerkt noch reagiert, sondern einfach weiter beieinander gesessen, nach einem Moment legte er sich dann schlafen..... gut, er ist auch sehr gelassen - aber ich glaub, wäre ich zusammen geschreckt - das hätte sich auf ihn übertragen.

    Biete ihm einen Platz, an dem er ungestört sein kann, es ist möglich, das er die Box meidet, weil er sie durch die lange Reise als Ungut empfunden hat, dann stell sie weg - nimmt er sie als Zuflucht, räum ihr einen Platz frei - das wirst Du merken.

    Ob er anderen Tieren aggressiv ist oder nicht, wird auch die Zeit zeigen, sei vorsichtig, manchmal zeigen sie das erst, wenn sie sich sicher fühlen. Denk daran, das er mit unserer Sprache nix anfangen kann und erst alles lernen muss, vielleicht kannst Du mit Zeichen arbeiten und vielleicht ist er so einer, der gut auf Futter anspricht.... dann wird er schnell lernen. Meine Spanier konnten in drei Tagen per Handzeichen "Sitz".

    Schau, ob er besser Halsband oder Geschirr ganztägig trägt, nicht das er durch das Anziehen irritiert wird? Hab eine kurze Hausleine parat, möglicherweise brauchst eine?

    Und ansonsten, Ruhe, Geduld, Geduld und noch einmal Geduld - schau, was er mitbringt..... nicht viel Besuch zu Beginn, keine Parties - vielleicht ein souveräner gelassener Hund bei den ersten Spaziergängen? Das kann ungeheuer hilfreich sein.

    Alles Gute und viel Erfolg
    Sundri

    P.S. ach ja, zeig ihm trotz allem gleich, was Du nicht willst - klauen vom Tisch etwa - aber bei den meisten Hunden reicht da ein eher leises "lass das" als die gröbere Variante. Bei Lucas reicht ein ganz normal gesprochenes "Nein" und er hört mit seinem Tun gewöhnlich auf. Mein Liebster hat, aus Reflex heraus, mal sehr heftig reagiert - da war Lucas durchaus einen ganzen Tag sehr unterwürfig und vorsichtig und ging ihm aus dem Weg....

    Moin,

    mal ehrlich, wäre die Rasse nicht erwähnt worden - ich möchte wetten, jeder hätte danach gefragt?! Was soll also das Herum Gehacke? Und ehrlich, ich kenne mich mit Hunderassen recht gut aus, ich hätte einen Pit erkannt. Ich verstehe da die Reaktionen nicht. Ist doch klar, das einem ein solcher Hund bedrohlicher erscheint als ein Pudel? Ich würde mich vor einem Rotti oder Schäfi auch mehr fürchten als vor einem Pudel - einfach, weil das Hunde sind, die eine gewisse Mannschärfe haben und die kann, durch falsche Hand, fehlgerichtet sein. Auch vor einem Weimi hätte ich mehr Furcht als vor einem Drahthaar - die haben auch Mannschärfe in sich. Das ist doch eine ganz normale Reaktion und hat mit Kampfhund nichts zu tun. Ich hätte mehr Angst um meinen Hund bei einem Solchen, weil sie ein anderes Beißverhalten haben, als etwa ein Collie..... und ich finde Furcht - da durchaus berechtigt!

    Ich glaub, ich wäre star stehen geblieben und hätte meinen Hund hinter mich gebracht - oder in den nächsten Laden gerannt - ich fürchte mich durchaus vor größeren Hunden, die zähnefletschend auf mich zukommen und mir deutlich machen, "jetzt geh ich auf Deinen Hund los" - Malik würde sich in den Kampf stürzen - Lucas, wenn er angegangen wird - auch. Ableinen in fremdem Gebiet ist keine Variante die ich wählen würde, zu Hause durchaus, denn meine beiden Jungs würden dann wohl flüchten können und nach Hause laufen.

    Den anderen angebrüllt, sich steif gemacht - also Schultern vor und bestimmt in der Körperhaltung - aber ob ich das in einer solöchen Schrecksituation gekommt hätte? Ich weiß es nicht.

    Sundri

    Moin,

    erst einmal Danke für Eure Antworten...

    Lucas hat etwa Schäferhundgröße und langes Fell, weder zittert er draußen noch friert er so, das ich das wahr nehmen kann.... Er ist auch noch nicht alt, aber wie bereits angesprochen, es scheint so, als sei sein Rücken kaputt, mein Trainer vermutet Spondylose, die TÄ eben auch.

    Da ich überhaupt keine Erfahrungen mit Hundemänteln hab, fällt mir der Umgang ein wenig schwer, ich dachte immer - langes Fell reicht einfach.... aber so eine Temperatur um die 10° - damit kann ich etwas anfangen, wenn ich Abends die letzte Piprunde geh, so 10 Minuten - dann lasse ich den Mantel momentan (8°) auch weg... aber auf längeren Strecken ziehe ich halt die Jungs an.

    Und wenn es regnet, ist das noch mal anders, tut es aber zum Glück nicht. ;)

    Mal abwarten, was die Untersuchung ergibt und dann seh ich weiter, bis dahein Mantel und Schmerzmittel.

    Sundri