Moin,
so, nun hab ich ein wenig Zeit gefunden, all die Hektik der letzten Tage geht so langsam zu Ende.
@ LillyMarie,
das klingt anstrengend, ist aber im Grunde auch nur eine Baustelle - okay, Vögel sind beinahe überall und sie haben wenig Angst vor Mensch und Hund, daher ist ihre Häufigkeit und damit Dein Problem, sehr verstärkt gegenüber unseren Hunden, die eher auf größeres Wild abfahren.....
Lucas interesseirt sich gar nicht für Vögel, nicht einmal die Reiher, die er bei uns hin und wieder im Graben hoch macht, verlocken ihn, ihnen zu folgen. Mäuse sind da spannender. Aber die trifft man nicht in der Stadt und notfalls hilft bei uns auch ein "weiter" - es sei denn, sie wuselt zu seinen Füßen herum.
Dir wird nichts anderes übrig bleiben, als daran zu arbeiten. Und - anders auszulasten, ich mein, wenn sie so gern fliegende Dinge jagt, vielleicht kann man das umwandeln in Spielen mit Frisbee? Die fliegt ja auch? Antijagdtraining ist eine gute Idee - und, unbeobachtet also entspannte spazieren gehen und den Hund mal aus den Augen lassen - DAS geht mit unseren Bretonen nicht und ich behaupte mal, das wird auch NIE gehen, einen unbeobachteten Moment und wech sind sie - selbst mein Malik, bald 14 ist sofort weg, wenn die Fährte frisch ist und er merkt, ich achte nicht auf ihn - und er ist ein ausgebildeter Jagdhund. Das ist die Passion die diese Hund haben und eine Folge jahrhundertealter Auslese.
Ablenken bzw. Umlenken in Spannenderes ist hier das Mittel der Wahl, schau mal, was für Euch passen könnte. Bei mir reicht manchma (in der Stadt) auch ein gut eingearbeitetes "Fuß" - jeder meiner Jungs weiß, daraus wird nichts anderes gemacht, als im Fuß gehen, egal wie spannend andere Hunde, Tauben oder sonstwas sind - das muss aber richtig aufgebaut werden und sicher sitzen.
@ all,
Lucas macht sich prima, zwar bekommt er zur Zeit keinen Freilauf (nicht mehr) weil sich seine Distanz zu mir einfach immer mehr ausweitet, und unser Rückruf zwar klappt, aber nicht so, wie ich es mir wünsche. Ich bin inzwischen auch schon mal einfach nach Hause gegangen, hab Malik gefüttert und bin dann an den feldrand und hab gepfiffen - da kam er angeflitzt, aber er "traut" sich eben auch, mich mittlerweile aus den Augen zu verlieren, er weiß ja, wo wir wohnen.... wir arbeiten daran.
Trauriger stimmt mich, das er wohl richtig Rückenprobleme hat - und doch so 2 bis3 Jahre älter ist, als angegeben (ich hab mir aber sagen lassen, das zu schätzen wäre wirklich schwer). Und ich danke hier meinem Trainer, der mich auf die Idee mit dem Rücken gebracht hat. Lucas mag sich draußen nämlich nicht setzen - jedenfalls höchst ungern und hinlegen geht gar nicht.... während ich eher dacht, "so ein Dickkopf" weil er sich drinnen setzt wie nix, meinte mein Trainer "ab zum TA und den Rücken untersuchen lassen.....bis dahin ist er draußen von diesen Übungen befreit." Ich hab ja meinen TA auch schon darauf angesprochen, das er viel hechelt, nicht tief und lang, wie nach einem langen Lauf, sondern eher kurz und wir haben das, weil ja für ihn so vieles bei uns neu ist, eher für Stress gehalten, es tritt auch vermehrt auf, wenn wir hier mal dicke Luft daheim haben, passte also eher in Stress - nun aber ziehe ich in Betracht, das es Schmerzen sind......
Beim Abtasten zeigte er deutliche Schmerzanzeichen, bekommt momentan Medikamente und wir lassen ihn, wenn diese abgesetzt sind, röntgen um zu sehen, was genau er hat. Nun trägt er also Mäntelchen (und das ausgerechnet mit....
) um warm gehalten zu werden und ich hab seinen Napf höher gestellt. *grmbl* ich möchte ja auch nicht, das er weiterhin leidet. Auch seine beiden Anfälle - können nun durchaus Schmerzattacken gewesen sein. Und ich hab ein schlechtes Gewissen weil ich das so lang nicht erkannt hab. Mein armer lieber Hund.... *schnief*
Und, seine erste Maus hat er auch gefangen
, mitten beim Spazieren gehen an der Leine, Satz ins Gras, Quicken und er hatte sie - wie seinerzeit Diego, der war auch ein großer Mäusefänger vor dem Herrn, besser als Nachbars Katze 
Sylvester haben wir gut überstanden, die ganz große Knallerei hat ihn nur kurz irritiert, er lauschte aufmerksam - zeigte aber keine Furcht (wir auch nicht), auch vorher beim Spaziergang nicht, als durchaus der ein oder andere Knaller hoch ging. Beruhigend.... Malik hingegen hat alles verpennt.
Euch ein schönes neues Jahr und uns eine angeregte Plauderei
Sundri