Beiträge von Sundri

    Moin,

    mein Lucas hat es nun doch mit dem Rücken, wir wissen noch nicht genau was und wie schwer, aber er zeigte deutliche Anzeichen von Schmerzen, bekommt jetzt Tabletten und am 13. Januar haben wir einen Röntgentermin.

    Meine TÄ meinte, es sei wichtig, ein Auskühlen zu verhindern und er solle doch besser einen Mantel tragen. Also haben wir einen Mantel gekauft, für Malik (der wird ja im März 14 und hat schon länger Probleme) gleich mit. Nun bin ich ein wenig unsicher, bis zu welchen Temperaturen zieh ich meine Jungs an?

    Bei Regen um diese Zeit - klar, denn Nass bedeutet Auskühlen, aber ansonsten? Bei uns schwankt das ja heftig, zwischen 13° und 3° ist alles drin. Ich hab mit Mäntel beim Hund überhaupt keine Erfahrungen - wie handhabt Ihr das?

    Ach ja, ich hab mich für die Mäntel von Eisbär entschieden, gefüttert....

    Sundri

    Oh, da wünsche ich Dir alles Gute und vor allem, das Du für Dich zur Ruhe kommst und Gute Besserung..... Manchmal sind solche Zeiten durchaus auch bereichernd und das wünsche ich Dir. Nichts im Leben ist so wichtig, wie die eigene Gesundheit, nimm Dir die Zeit für Dich.

    Liebe Grüße
    Sundri

    Moin,

    so, nun hab ich ein wenig Zeit gefunden, all die Hektik der letzten Tage geht so langsam zu Ende.

    @ LillyMarie,

    das klingt anstrengend, ist aber im Grunde auch nur eine Baustelle - okay, Vögel sind beinahe überall und sie haben wenig Angst vor Mensch und Hund, daher ist ihre Häufigkeit und damit Dein Problem, sehr verstärkt gegenüber unseren Hunden, die eher auf größeres Wild abfahren.....

    Lucas interesseirt sich gar nicht für Vögel, nicht einmal die Reiher, die er bei uns hin und wieder im Graben hoch macht, verlocken ihn, ihnen zu folgen. Mäuse sind da spannender. Aber die trifft man nicht in der Stadt und notfalls hilft bei uns auch ein "weiter" - es sei denn, sie wuselt zu seinen Füßen herum.

    Dir wird nichts anderes übrig bleiben, als daran zu arbeiten. Und - anders auszulasten, ich mein, wenn sie so gern fliegende Dinge jagt, vielleicht kann man das umwandeln in Spielen mit Frisbee? Die fliegt ja auch? Antijagdtraining ist eine gute Idee - und, unbeobachtet also entspannte spazieren gehen und den Hund mal aus den Augen lassen - DAS geht mit unseren Bretonen nicht und ich behaupte mal, das wird auch NIE gehen, einen unbeobachteten Moment und wech sind sie - selbst mein Malik, bald 14 ist sofort weg, wenn die Fährte frisch ist und er merkt, ich achte nicht auf ihn - und er ist ein ausgebildeter Jagdhund. Das ist die Passion die diese Hund haben und eine Folge jahrhundertealter Auslese.

    Ablenken bzw. Umlenken in Spannenderes ist hier das Mittel der Wahl, schau mal, was für Euch passen könnte. Bei mir reicht manchma (in der Stadt) auch ein gut eingearbeitetes "Fuß" - jeder meiner Jungs weiß, daraus wird nichts anderes gemacht, als im Fuß gehen, egal wie spannend andere Hunde, Tauben oder sonstwas sind - das muss aber richtig aufgebaut werden und sicher sitzen.

    @ all,

    Lucas macht sich prima, zwar bekommt er zur Zeit keinen Freilauf (nicht mehr) weil sich seine Distanz zu mir einfach immer mehr ausweitet, und unser Rückruf zwar klappt, aber nicht so, wie ich es mir wünsche. Ich bin inzwischen auch schon mal einfach nach Hause gegangen, hab Malik gefüttert und bin dann an den feldrand und hab gepfiffen - da kam er angeflitzt, aber er "traut" sich eben auch, mich mittlerweile aus den Augen zu verlieren, er weiß ja, wo wir wohnen.... wir arbeiten daran.

    Trauriger stimmt mich, das er wohl richtig Rückenprobleme hat - und doch so 2 bis3 Jahre älter ist, als angegeben (ich hab mir aber sagen lassen, das zu schätzen wäre wirklich schwer). Und ich danke hier meinem Trainer, der mich auf die Idee mit dem Rücken gebracht hat. Lucas mag sich draußen nämlich nicht setzen - jedenfalls höchst ungern und hinlegen geht gar nicht.... während ich eher dacht, "so ein Dickkopf" weil er sich drinnen setzt wie nix, meinte mein Trainer "ab zum TA und den Rücken untersuchen lassen.....bis dahin ist er draußen von diesen Übungen befreit." Ich hab ja meinen TA auch schon darauf angesprochen, das er viel hechelt, nicht tief und lang, wie nach einem langen Lauf, sondern eher kurz und wir haben das, weil ja für ihn so vieles bei uns neu ist, eher für Stress gehalten, es tritt auch vermehrt auf, wenn wir hier mal dicke Luft daheim haben, passte also eher in Stress - nun aber ziehe ich in Betracht, das es Schmerzen sind......

    Beim Abtasten zeigte er deutliche Schmerzanzeichen, bekommt momentan Medikamente und wir lassen ihn, wenn diese abgesetzt sind, röntgen um zu sehen, was genau er hat. Nun trägt er also Mäntelchen (und das ausgerechnet mit.... :ops: ) um warm gehalten zu werden und ich hab seinen Napf höher gestellt. *grmbl* ich möchte ja auch nicht, das er weiterhin leidet. Auch seine beiden Anfälle - können nun durchaus Schmerzattacken gewesen sein. Und ich hab ein schlechtes Gewissen weil ich das so lang nicht erkannt hab. Mein armer lieber Hund.... *schnief*

    Und, seine erste Maus hat er auch gefangen :ops: , mitten beim Spazieren gehen an der Leine, Satz ins Gras, Quicken und er hatte sie - wie seinerzeit Diego, der war auch ein großer Mäusefänger vor dem Herrn, besser als Nachbars Katze :hust:

    Sylvester haben wir gut überstanden, die ganz große Knallerei hat ihn nur kurz irritiert, er lauschte aufmerksam - zeigte aber keine Furcht (wir auch nicht), auch vorher beim Spaziergang nicht, als durchaus der ein oder andere Knaller hoch ging. Beruhigend.... Malik hingegen hat alles verpennt.

    Euch ein schönes neues Jahr und uns eine angeregte Plauderei

    Sundri

    Moin,

    je mehr ich mich mit Leinenführigkeit und Fuß beschäftige, desto mehr glaube ich, das die meisten von ihrem Hund einfach schlicht zuviel verlangen.....

    Fuß gehen ist für Hunde eine sehr hohe Konzentrationsaufgabe, ein junger Hund schafft das vielleicht zwischen 5 bis 10 Meter supergut und dannach wird es schwieriger. Natürlich steigert sich die Länge mit Übung, aber ich sehe es einfach viel zu oft, Hund an die Leine ins Fuß und dann ab ins Feld, da kommen deutlich mehr als 20 Meter bei heraus. Und es entsteht eine chronische Überforderung die sich bald zu Unlust heraus wächst.

    Wenn ich von meinen Jungs (13 und 6) ein paar Meter mehr erwarte, dann ist das etwas ganz anderes als bei jungen Hunden..... die können das und ich erwarte trotzdem keine 300 Meter bis ins freie Feld, sondern Fuß Situationsangemessen. Heißt, wenn ich mal Stadtnah unterwegs bin und es eng wird, dann dürfen das auch mal 500 und 1000 Meter sein, ohne Pinkeln und Päuschen, aber dann ist es auch gut.

    Mein Trainer sagt - nie mehr als 10 Meter am Stück, Päuschen und wieder..... die meisten Hunde in meinem Kurs sind um ein halbes Jahr herum alt. Wenn Hunde es von sich aus anbieten, weil sie einfach gern bei einem sind, verstärken und loben, mal ein Leckerchen nebenbei....

    Leinenführigkeit, das sehe ich in meinem Kurs, klappt bei den jungen Hunden mit Leckerchen, Stehen bleiben bei Zug an der Leine - aber so etwas von gut...... Stehen bleiben finden die echt unlustig. Sobald der Hund inne hält, sich seinem Menschen zuwendet oder den Kopf dreht, geht es weiter und dies "sobald" habe ich früher auch anders interpretiert, als ich es jetzt gezeigt bekomme..... und wir gehen in unserem Kurs acuh auf die Strasse, weil auf dem Platz - da kann es doch jeder. :hust:

    Sundri

    Moin,

    ach ja, ich hab nur noch Flexis mit Gurt, da die Hunde bei uns schon mal ins Gebüsch gehen und das auch dornig sein kann (sie lernen an der Flexi auch, dieser zurück zu folgen, wickeln sich also nicht um Laternenpfähle etc, aber schon mal um kleinere Büsche) - die Schnurflexis sind davon eher kaputt gegangen, ich fasse sie auch nicht gern mit Hund daran an, weil das schon gefährlich sein kann, die Gurte sind wesentlich entspannender und auch in jeder Größe zu haben.

    Sundri

    Moin,

    ich hab für meine Jungs im Gelände jeweils eine Flexi von 5 mtr. - die handel ich alleine auch sehr gut, mit in der Hand tauschen etc. - aber beide wisssen auch gut, wann sie zu Ende ist.

    Es ist ein Zank unter den Hundehaltern ob Flexi oder Schlepp - ich persönlich glaube, das der Zug an der Schlepp nicht ohne ist - ebenso wie der an der Flexi...... der Hund zieht in jedem Fall etwas und merkt das auch. Allerdings können Hunde auch sehr gut zwischen kurzer Leine, an der sie "anständig" zu gehen haben und Flexi "ich hab frei" entscheiden, jedenfalls meine Beiden. Wenn wir kurz gehen (auch an der Flexi - weil sie die Kommandos beherrschen) zieht bei mir niemand, Fuß ist Fuß - ohne zerren. Ich ziehe meine Jungs auch nicht zurück - wie das viele tun und bevor die Leine zu Ende ist, wenn mal einer herum steht, sag ich "weiter" bevor ich zupfe.... das klappt zu 98 %.... ich sag auch etwas zu ihnen, wenn ich merke, das sie in die Flexi preschen würden..... von daher arbeite ich mit Flexi ganz intensiv und nutze sie nicht nur zum spazieren gehen und herum träumen.

    Für mich sind die Flexi einfach besser zu handhaben. Gehen wir zu Zweit habe ich für Lucas noch eine 8 mtr. Flexi - sie erfordert ein wenig mehr aufpassen und Konzentration, denn hinein rennen will ich um jeden Preis verhindern, da wäre mir die 5 mtr. schon zu lang..... je mehr Schwung der Hund gewinnen kann, desto größer ist meine Verletzungsgefahr - die aber bei der Schlepp ebenso vorhanden ist! Sie ziehen sich selbstständig wieder ein und ich hab nicht ewig schmutzige Hände - bei unseren schwarzen Erdwegen nicht unerheblich.

    Mehr als 8 mtr. würde ich allerdings nicht wollen, für Lucas haben die 5 mtr. völlig gereicht, das war auch der Radius (ich hab ihn seit Ende Oktober) in dem er ansprechbar war und das war mir zu Beginn einfach sehr wichtig.

    Sundri

    P.S. Tipp - die Flexi immer eine Größer höher wählen als für die Gewichtsklasse angegeben ist, ich hab immer die Comfort Plus, weil ich die auch mit Handschuhen im Winter gut greifen kann. Und die "alten" Giant`sind mir, wegen der gut zu reinigenden offen liegenden Rolle, weitaus lieber als die neuen Vario.

    Moin,

    als ich mich damals bei Euch angemeldet habe, war das ja kurz bevor unser erster Zweithund Diego zu uns zog. Ich nannte Malik dominant, ich glaube auch, durch all die Jahre hindurch, das er genau das ist.

    Auch Malik hat innerhalb der Familie Mitglieder bestiegen und er versuchte es auch immer bei weiblichen Personen, die zu Besuch waren.

    Malik ist bei uns, seit er 8 Wochen alt ist, Stress macht sich ja auch noch anders bemerkbar - sobald für mich fixieren hinzu kommt, neige ich dazu, das Verhalten nicht mehr als Stress anzusehen sondern als Provokation. Und all die unzähligen Situationen in denen er jemanden von uns bestiegen hat, ließen sich auch immer auf eine bestimmte Art einordnen.

    Es gibt solche Hunde, und manche Probleme entstehen dadurch, dass das nicht erkannt wird.

    Nun geht es hier nicht um Malik, sondern um einen 6 Monate alten Hund, in diesem Alter ist es normal, auch unter Hunden, auszumachen, wer welche Positon hat. Ich beobachte das zur Zeit auf dem Hundeplatz in der Spielgruppe, das beginnt mit Kopf auf den Rücken legen, Pfote folgt und schwupps, wird bestiegen, der eine macht deutlich klar "HALT!" und der andere lässt es über sich ergehen, die Reaktionen sind da sehr unterschiedlich.

    Wenn also eine Situation ruhig ist, ein Kind auf dem Sofa sitzt und Herr Hund meint, mal sehen, ob ich den icht dominieren kann - würde ich das zumindest im Auge haben. Ich würde aber ebenso im Auge haben, ob das Kind den Hund nicht vielleicht auch ärgert, wenn beide allein sind und etwas zwischen den Beiden läuft, das andere noch gar nicht wahr genommen haben.

    Malik fixierte vorher immer deutlich, fehlt das - wäre es wohl doch eher Unsicherheit, ist es da - Herausforderung.

    Allerdings ist mir unverständlich das dies Verhalten - quasi - geduldet wird?

    Sundri

    Hej Conny,

    willkommen bei uns.

    Hmpf, normalerweise ist es ungewöhnlich, das Tierärzte so schnell Epimittel verschreiben, besonders weil die Untersuchungen doch sehr umfangreich und viele sind. Epileptische Anfälle können nämlich auch viele andere Ursachen haben, gegen die man durchaus Behalndlungsmethoden hat? Was habt Ihr untersuchen lassen?

    Ansonsten würde ich Dir das Epi-Forum für Hunde empfehlen, da gibt es ganz viel zu lesen und Raum für alle Fragen, schau mal hier: http://www.epiforum.de/forum/portal.php

    Ich bin mit meinem Hund auch dort. Die meisten User kennen sich dort sehr gut aus und können Dir weiter helfen.

    Liebe Grüße
    Sundri

    :D ja, so klingst Du, ganz aufgeregt, beinahe kann man sich mitfreuen.....

    Lucas stammt aus dem Tierheim Kimba in Spanien, er wurde angebunden in einem Dorf gefunden und ich hab ihn mir ausgesucht und herfliegen lassen.....

    Mach Dir keine Sorgen, wenn die Dinge für Deinen Hund Alltag werden, wird er irgendwann enspannt in seinem Körbchen liegen. Ich würde nun nicht direkt sofort anfangen, das Allein sein zu üben, aber wenn die Dinge in Deinen Alltag passen dann in sanfter Form schon. Also, ich gehe immer allein ins Bad und schließe die Tür - das Bad ist hundefreie Zone - und da mache ich auch keine Abstriche. Lucas lag die ersten Tage immer vor der Tür, bis er "verstanden" hat, "och die kommt ja wieder raus" und da ich dann meist zurück ins Schlafzimmer geh ummich anzuziehen, hat er weiterhin gelernt "ich kann hier auch liegen bleiben, ist bequemer in meinem Korb."

    Diese Dinge dauern einfach ein paar Tage, mach nicht zu viel, immer nur in kleinen Dosen - lass ihn zur Ruhe kommen und dann wird das schon. Vielleicht hast Du einen geregelten Tagesablauf, das kann hilfreich sein und ihm Orientierung bieten und ansonsten, wenn Du Neuling bist, schau doch nächstes Jahr mal nach einer Hundeschule, die für Euch passt? Kannst Dich ja bei uns beraten lassen, worauf Du achten sollst. Ich finde das kann sehr hilfreich sein und viele bieten auch Spielstunden an, da kann Dein Hund dann mit Artgenossen toben und spielen und soziale Kontakte lernen und ausleben.

    Liebe Grüße
    Sundri

    P.S. Unanehmlichkeiten sind nicht fies, fieser wäre es, ihm in allen Dingen nachzugeben, denn das stresst Hunde durchaus - da hättest Du auch bald einen Tyrannen. :hust:

    Keine Ahnung, aber irgendetwas mit Jagdverhalten muss es zu tun haben, Wildtiere stossen im Angesicht Ihres Todes auch Schreie aus, Ihr glaubt`s nicht, wie sehr ein Hase schreien kann, wenn ihn der Hund hat.....

    Bei so etwas stellt sich mir eine ganz andere Frage. "Was bringt Hundehalter dazu, so ein quietschendes Ding zu kaufen und ihrem Hund zu geben?" Ich mein das ganz ehrlich, ich hab`s nie verstanden..... ich hab meinen Kindern schon keine nervtötenden Spielzeuge gegeben und würde jetzt einen Teufel tun, sie meinem Hund zu kaufen.

    Allerdings spielten meine Hunde bisher auch gar kein bisschen..... nicht, das wir das nicht versucht hätten.

    Und alle meine Kinder hatten ein Trommel oder Quietsche oder diese aufblasbaren Luftschlagen - nur war meine Kinderfrau gehörlos und so gingen sie nie jemandem auf die Nerven und haben diese Erfahrung nicht gemacht..... und ich hatte ein reines Gewissen. :lol:

    Das nur am Rande, bevor jemand sagt, "armer Hund" oder "armes Kind".

    Der Hund meiner Mutter hatte immer solche Spielzeuge, Malteser - und es war einfach und schlicht nervtötend, wenn man sich unterhalten wollte und er los legte.... Mum fand`s natürlich süß "schau mal wie nett Jerry spielt" aber ich konnte es beinahe nicht aushalten. Er hat sich da so reingesteigert und so lange "gekämpft" bis das Teil sich auflöste - was zum Glück recht flott ging.

    Sundri