Beiträge von Sundri

    Na ja, meine Freundin hat so einen, Offenstallhaltung in großer gemischter Pferdegruppe, auch bei Hannover, nur auf der anderen Seite von uns. Es gibt so etwas schon, aber äußerst selten.... sie konzentriert sich allerdings auf Kinder und legt besonderen Wert auf den Umgang mit Pferden und das Erlernen ihrer Körpersprache, nur reiten - gibt es bei ihr nicht.

    Sundri

    Moin,

    beim "abgewandt stehen bleiben" bin ich aufmerksam geworden - wir haben hier ein kleines Mädchen, das große Angst vor Hunden hat und sie stellt sich auch, abgewandt an eine Mauer und zupft dann dort herum, quasi "wenn ich Dich nicht sehe - siehst Du mich nicht".

    Ihr Verhalten hat auf all unsere Hunde hier im Umkreis eine echte Alarmwirkung, sie wird von beinahe allen angebellt und angegangen - sie muss so seltsam wirken, das die Hunde davon erst recht Notiz nehmen.

    Möglicherweise war Dein Verhalten für die Hunde einfach befremdlich? Fotografieren, also ein großes schwarzes Ding vorm Gesicht kann durchaus auf einen Hund Eindruck machen?

    Und nein, Hunde beißen nicht nur Menschen die Angst haben sondern auch solche, vor denen sie Angst haben und in denen sie eien Bedrohung sehen.

    Bei uns geht eine Walkerein, wir treffen sie ab und an, sie geht äußerst seltsam, stocksteif und sie schwingt die Arme vor ihrem Körper, exakt wie Pendel von links nach rechts und zurück. Mein Hund findet sie äußerst seltsam und ich nehme ihn immer kurz - ich denke, wenn ich ihn ließe, würde er, zumindest mal nachsehen, was sie da so treibt..... und eventuell würde er auch mehr tun? Er empfindet sie als bedrohlich. Seltsames Verhalten oder Bewegen kann so etwas auslösen.

    Sundri

    Moin,

    na ja, wenn ich da an den Reitstall in Peine denke, der war auch unterirdisch, vor über 20 Jahren jedenfalls, keine Ahnung, wie es dort heute ausschaut.

    Ansonsten komme ich aus der Gegend und die, meist privat gehaltenen, Pferde dort - aus meiner Kindheit, wurden alle artgerecht gehalten, Abends Stall, morgens raus auf die Weide - das kenne ich gar nicht anders. Ich kann mich nicht mal erinnern, einzelne Pferde gesehen zu haben.

    Heute lebe ich bei Hannover in einem Ort, der 7 Reiterhöfe hat (und keine Kirche - sag ich immer) und die Pferde hier werden in Gruppen gehalten, alles ist vertreten, Offenstall - Paddockhaltung - Bewegungsstall und -haltung, klassiche, Tagsüber Weide, Abends Box - je nach Gusto.

    Unser Gismo steht Tags auf dem Paddock mit anderen Pferden und geht Nachts in eine Box, wo er es bequem und warm hat, jedenfalls im Winterhalbjahr, im Sommer sind sie ganztägig und ausschließlich draußen. Meine Tochter reitet NHS, mit Knotenhalfter - davon gibt es hier einige. Ich kenne durchaus auch den einen oder anderen Trainer dafür.

    Andere Pferde sind ganzjährig draußen, was nicht immer einfach ist, denn wenn sie viel geritten werden, bekommen sie eine Sportschur - damit sie nach der Bewegung schnell abtrocknen und nicht krank werden und dann müssen sie eine Decke tragen, weil ihnen das Fell fehlt. Kann man machen, wir tun`s nicht, reiten aber eben auch nicht sportlich.

    Schau Dich mal um, ich bin sicher, so etwas findet sich auch in Deiner Nähe....

    Sundri

    Zitat

    Sie darf auch nicht schnüffeln während des Spaziergangs, denn das ist so ein Revierding und da es bei uns in der Zivilisaton keine Reviergrenzen gibt braucht der Hund da auch nix abstecken. Das mit dem Zeitung lesen ist für den Trainer völliger Quatsch. Im Freilauf kann der Hund allerdings auch schnüffeln.

    während des Spaziergangs.... da steht nur noch, während des Freilaufes darf sie dann.... hab ich aber eben auch einen jagenden Hund, dann ist Freilauf die Königsdiziplin und bis er die beherrscht ist Leine angesagt. Mag sein, sie hat das "unsauber" ausgedrückt, aber nach den Infos die wir bekommen, beraten wir dann ja auch, weil wir anderes nicht wissen.

    Mir ist doch lieber, ich lerne meinen Hund an der Leine lesen, bei jagenden Hunden kann man das supergut wenn man mit ihnen unterwegs ist und ich kann ich halten (angeleint) als ich lese - oh, die Fährte ist frisch und schwupps ist er auch schon weg...... und eben dies Zusammenspiel kann ich nur an der Leine lernen.

    Aber vielleicht bin ich auch schon 6 Schritte vor als die Wirklichkeit, vielleicht, weil ich mit jagenden Hunden arbeite und sie "lesen" kann.

    Und ich find Hunde haben ein Recht auf Artgerechte Haltung und das Ausleben Ihrer Sinne - "Zeitung" lesen gehört für mich dazu. Lucas geht momentan, aufgrund mangelhaft funktionierenden Rückrufs, stetig an der Leine, da darf er auch nicht obssesiv schnüffeln oder an dieser Mäuse jagen, sondern muss mit mir mitgehen - im Leinenspiel ohne Zug. Gehen wir durch den Ort hat er weniger Freiheiten, hauptsache, er zieht nicht.

    Aber am Ende geht es hier ja auch um das Korrigieren eines Fehlverhaltens - stetes ziehen - ich kenn da durchaus auch andere Labbis - die sind kein Vergnügen. Auch mein Trainer geht bei so etwas in Teilschritten vor, diese Woche üben wir das so und nächste - bauen wir es auf. Ich wünsche Euch Erfolg.

    Sundri

    Moin,

    suboptimal gelaufen, gell?

    Einen Impfpass bekommst beim TA, er stellt ihn Dir aus, allerdings kann er auch nur eintragen, was er impft bzw, geimpft hat. Achte bitte auf die Tollwutimpfung, für diese gibt es, je nach Land, besondere Einreisebestimmungen.

    Gechippt wird auch beim TA - das kannst alles auf einmal machen lassen. Drüberimpfen ist nicht so schön, aber möglich, von daher....

    Gruß Sundri

    *hmpf* lass ihn halt warten, er wird, früher oder später lernen, das Du wieder kommst und, wenn er stubenrein ist dann macht es auch nichts, wenn er während der Zeit kein Geschäftchen erledigen muss.

    Manche Hunde lernen das relativ schnell, unser Diego ging nach drei Wochen gelassen in seinen Korb, wenn ich fort ging und manche brauchen dazu länger, mein Lucas tut sich schwerer. Er weint und wartet auch bei jedem Geräusch. Da muss er durch..... ich mache kein Aufhebens darum, das als Tipp, ich packe mein Zeug, sage schlicht "ich komme wieder" und dann nehme ich keine Notiz mehr von ihm

    Was das Gassigehen anbelangt, das haben wir so gelöst, das bei uns alle Familienmitglieder mit den Jungs mal rausgehen, während ich zu Hause bleibe.... also, jeder arbeitet auch im Alltag mit den Hunden, so sind sie es gewohnt, auch mit anderen zu gehen. Vielleicht könnt ihr das mal probieren?

    Und ansonsten, in kleinen Sequenzen, Türen schließen.... das mache ich auch so, wenn ich im Bad bin, oder zur Haustür muss oder mal in den Keller geh. Kein Aufhebens darum, weder verabschiede ich mich oder begrüße meine Jungs wenn ich wieder aus dem Raum komme, höchstens sag ich mal "sei ein großer Junge und stell Dich nicht so an" und geh an ihnen vorbei. :ops:

    Zuviel Mitleid oder Mitgefühl spüren Deine Hunde und das verängstigt sie, wenn DU schon so tust, als passiere jetzt etwas Schlimmes und sie tröstest, wird das nicht weniger sondern mehr werden.

    Sundri

    ;) Es gibt auch Gegenden in denen man keine Haufen aufsammeln muss - bei uns etwa - und auch ich schätze es, wenn meine Jungs dazu soweit wie möglich abseits des Weges gehen. Wer dann durchs Gebüsch krabbelt, ist selber Schuld.

    Wenn es solche stinkigen Dinge sind, kann man manchmal nichts tun, zumal man nicht dabei zuschaut oder den Hund in flagranti erwischt. Kann alles mögliche sein, Aas und Exkremente und - kenn ich von meinem Malik - die können saumässig schnell fressen, besonders wenn sie wissen, ich pul ihnen das notfalls aus dem Hals.

    Du findest nichts, weil Dein Hund es aufgefressen hat :lol:

    Ansonsten, ins Gebüsch gehen verhindern und hoffen, das er nicht erbricht. Mit Mittelchen die Mundgeruch schwinden lassen, kenn ich mich nicht so aus.

    Sundri

    Zitat

    Das was Mira mit dem Vorsitz beschreibt, da geht es einfach darum, dass der Hund ähnlich wie beim Richtungswechsel erst einmal aus der Situation "nach vorne gehen" rausgeholt wird. Es ist nichts anderes wie beim Richtungswechsel, nur dass der Hund eben vor mir sitzen soll und die Aufmerksamkeit auf mich haben soll. Mira wird merken, dass dies nur einzelne Übungen sind. Der Hund wird auch mal neben ihr sitzen, oder ein Richtungswechsel statt finden. Es geht reineweg um darum, dass der Hund auf mich als Halter achtet und nicht kopflos sein Ding durchzieht.

    Etwas zu unterbrechen ist ein guter Ansatz, wie man ihn dann wählt, kann man überdenken. Runterdrücken wäre für mich niemals eine Lösung, weil ich glaube, das mein Hund daraus nichts DAS lernt, was ich gern möchte und will. Der Hund ist ja kein unbedarfter Welpe sondern schon größer, er kann doch bestimmt "Sitz" - warum dann also herunter drücken?

    Leckerchen sind immer nur eine Verstärkung, die baue ich, mit zunehmendem Können des Geforderten doch sowieso ab (außer beim Superrückruf) langsam aber stetig.....

    Sundri

    Zitat

    Mein Liebling (Jack Russel) frisst nichts geht nichts aufs Klo schläft nicht sobald ich dass Haus verlasse. Er wartet vorm Gartentor auf mich kann regnen alles das zerbricht mir dass Herz.
    Mein Mann muss ihn reintragen dort wartet er dan vor der Haustüre bis ich komme.
    Ich will schon fast garnicht mehr aus dem Haus. Er geht aber auch nicht Gassi mit meinem Mann.

    Zumindest das hört sich für mich nicht nach Kontrolle an, sondern als massive Verlustangst. Allerdings irritiert mich das "geht nicht aufs Klo" - meinst Du damit, er macht nicht, wenn Du nicht da bist? Macht er etwas anderes als still warten? Weint er oder macht er etwas kaputt?

    Sundri