Beiträge von Sundri

    Ein schönes Thema ;)

    An Malik liebe ich, das er mir all die Jahre ein treuer und gehorsamer Begleiter war, ich hab an ihm Disziplin und Konsequenz gelernt, nein, eher mit ihm..... ich hab lernen können, mich zu beobachten und ihn zu führen. Wir sind gemeinsam jagen gegangen, für mich war Gehorsam bei ihm wichtiger als viele andere Dinge. Ich hab seine Arbeitsbereitschaft geliebt und, wenn es mir nicht gut ging, dann wich er kaum von meiner Seite und hat mir Mut gemacht, das Treiben durchzustehen.... er hat viel mit mir zusammen ausgehalten und ich liebe ihn wirklich sehr, aber mein Seelenhund ist er nicht geworden und manchmal schäme ich mich dafür.... das er in all den Jahren die wir zusammen waren und nach allem was ich für ihn durchgestanden hab, mir nicht wirklich nah geworden ist. :ops:

    An Diego liebte ich einfach seine Lebensfreude, nie werde ich vergessen, wie sehr er mir zugetan war und wie putzig er in all seinem Verhalten war. Wie groß seine Freude, wenn ich zurück kam und wie klug er war - in so vielen Dingen. Ich vermisse ihn noch immer und wenn ich an ihn denke, muss ich immer noch lächeln mit Tränen in den Augen - er fehlt so sehr..... Er war so angenehm und doch war es ein so langer Weg, weil er Druck nicht aushielt und sich von selbst an uns anschloß - vier Jahre hat es gebraucht, bis er mal ohne Leine sein konnte - von Diego habe ich Geduld gelernt und das Zeit manchmal Wunder bewirken kann..... er war nicht einfach, es gab Zeiten, da wollte ich ihn mehr als alles Andere nur los sein, aber heute vermisse ich ihn - immer noch. Es war so unendlich viel Freude in diesem Hund. Ich weiß nicht ob eines Tages ein Tag kommt, an dem er mir nicht fehlen wird, vielleicht.....

    An Lucas liebe ich seine Sanftmut, sein liebes fürsorgliches Wesen, wenn ich sehe, wie er sich um Malik kümmert, geht mir das Herz auf - grad gestern als er beim Abwehren des kleinen Unfugs (der Welpe meiner Tochter) gestürzt ist, Lucas kam sofort und schnupperte ihn an so als wolle er fragen "alles okay?" und stellte sich vor ihn um mit dem Kleinen zu spielen..... ich finde sein Verhalten einfach toll. Er ist ruhig und besonnen und einfach total kuschelig (wie Diego - wir vermuten sie kommen aus einer Linie - gleicher Ort in Spanien, gleiches Aussehen, gleiches Fell - das könnte ein Wurf gewesen sein - Diego hat mir Sternenstaub geschickt) - Lucas ist ein komplett anderer Hund aber ein Schatz, anders kann man das nicht nennen. Ich würde ihn um nichts in der Welt wieder hergeben und er ist ein souveräner sehr selbstständiger Hund, sein mir zugetanes Wesen sehe ich als Geschenk. Er hat mein Herz berührt.

    Sundri *gradtraurig*

    Moin,

    okay, dann erst mal Danke - wir haben einen komplett gegensätzlichen Lebenwandel, glaub ich....... ich werd mal beobachten, wie der Kleine sich macht, wenn er älter wird, das geht ja auch schnell.

    Sundri

    Zitat


    Ich finde man sollte das mal von einer anderen Seite betrachten. Was passiert mit der ganzen Rassenvielfalt, wenn die Spezialisten nur noch in richtige Arbeiterhände kommen? Gäbe es dann Malis, Herder und andere Schäferhunde nur noch bei der Polizei? Border Collies und Aussies, Altdeutsche Hütehunde und ähnliches nur bei Schäfern Weimaraner, Viszlas nur in Jagdhänden? Wie lange wird es solche Rassen dann noch geben? Wie lange wird es noch Arbeit für solche Hunde geben?

    Golden Retriever und Labradore waren ursprünglich auch mal Jagdhunde. Heute werden sie teilweise als die idealen Familienhunde vermarktet. Die Entwicklung finde ich auch traurig. Aber wenn jetzt jemand kommt und richtig Lust auf Mantrailing oder Fährtensuche oder Dummyarbeit hat, wieso sollte es dann nicht auch ein Spezialist sein? Auch ein Malinois bleibt einfach nur ein Hund.

    Ich lese in letzer Zeit immer, dass Pudel und Collies jedem empfohlen werden, der nach einem Border Collie oder Aussie fragt. Was würde denn passieren, wenn sich jeder, der ursprünglich einen Border Collie wollte einen Pudel holt? Dann wird sich beschwert, dass jetzt beim Pudel das Modehundproblem angekommen ist. Dann werden diese Rassen nämlich plötzlich zum idealen Familienhund degradiert. Nach dem Motto: Alles kann, nichts muss.

    Moin,

    die Rassevielfalt würde sich nicht wesentlich ändern, denke ich, es gäbe nur nicht mehr so viele von jeder..... ich mein, bei den Jagdhunden kenne ich mich besser aus, hier gibt es mittlerweile von vielen Linien eine jadliche Lesitungslinie und eine Showlinie, in der Wert auf tolles Aussehen gelegt wird und eher weniger auf jagdliche Eignung. Bei guter Zuchtauslese verlieren viele dieser Hunde ihr seit jahrhunderten angezüchtetes Verhaltens- und Könnensrepertoire und - harte Worte - sind kaum mehr als schöne nutzlose Tiere (keinen Zank, ich betrachte das rein sachlich, vom Gebrauchshundewert). Diese Linien sind für die Zucht verloren und dabei gibt es die Gruppe der Gesellschafts- und Begleithunde ja und sie ist vielfältig und hat für jeden (find ich) was zu bieten.

    Du nennst Weimaraner, grad die sind ein tolles Beispiel, immer noch Mannscharf (darauf wird in der Zucht wert gelegt) mutieren sie hier zu den "idealen" Familienhunden, die häufig im 5 bis 7 Feld schwierig werden und Außenstehende angehen, die einzigen Jagdhunde, die ich kenne, die auf Kinder los gehen..... keinen Hund, den ich je wollte.... und sie landen wo? Im Tierheim, wenn sie nicht, auch oft genug eingeschläfert werden, nach einem solchen Vorfall. Immerhin, bis zu diesem - sehen sie zumindest toll aus. Und solche Exoten werden nur gekauft, weil sie schön aussehen, nicht weil sie lieb und nett sind.

    Für mich verlieren all diese Rassen einfach viel von ihrem Charakter, wenn sie als Familienhunde gehalten werden, natürlich gibt es Menschen mit viel Hundeverstand und dem richtigen Gefühl, die all diesen Hunden gerecht werden können, aber es gibt, und das beobachte ich leider, viel mehr - die genau das nicht können. RR ich kenne hier mehrere und nur einer davon ist in der richtigen Hand und wird geführt, die anderen machen mehr oder weniger was sie wollen...... und werden mittels Halti & Co, davon abgehalten zu tun, was sie wollen - noch und zum Glück, aber schön anzusehen ist das wirklich nicht.

    Zumal viele Spezialisten in den falschen Händen, ohne ihren Job auf den sie selktiert worden sind, Verhaltensstörungen entwicklen oder voller Qual davon abgehalten werden, was in ihrer Natur liegt - kommt mir wirklich nicht erstrebenswert vor.


    Zitat

    Wenn sie ein echtes Interesse hätte, hätte sie wohl das Angebot, mit zur HuSchu zu kommen oder den Hund kennen zu lernen, angenommen und wäre nicht beleidigt abgezwitschert.... von mir hätte sie ihn auch nicht bekommen "mal eben nen Hund billig schoppen" - geht gar nicht.

    Sundri

    Zitat

    Ich löse das Problem ja wie gesagt dadurch, dass ich meine Traumhunde schon älter sind. Ein 10-jähriger Jagdhund ist in der Regel ein Sahneschnittchen.

    Da fällt mir ein, was ich passend zum Thema immer gesagt habe: Ein Setter kommt mir erst ab 10 Jahre ins Haus, ein normaler Hund ab 8. :lol:


    :lol: Da kannste aber auch Pech haben, mein Malik war, bis er 12 war, höchst agil und noch heute ist er auf einer frischen Fährte auf und davon - nur - heute ist es schlimmer, zum einen, er hört nix mehr und kommt nicht zurück, wenn man ihn ruft, zum anderen, durch seine Demenz "verliert" er die Rückfährte und kommt nicht mehr zu mir zurück, wenn er die Fährte satt hat, sondern geht (immerhin toitoitoti) nach Hause und macht dann dort vor der Tür ein Drama, weil ihm keiner aufmacht - na ja, wie denn auch, ich bin ja verloren im Feld... und nicht so schnell wie er. Immerhin freut er sich nen Mops, wenn ich dann, endlich mal, heim komme. :D Er wurde letzten März 14, und ist, mit samt seinen Medis noch wirklich gut beieinander, körperlich.

    Aber ja, ansonsten stimmt das, wenn sie äter werden, sind sie pflegeleichter, nicht alle, aber viele.....

    Sundri

    P.S. ich bin von meiner Orga auch gefragt worden, ob ich hier vor Ort Vor- und Nachkontrollen machen möchte, ich bin gespannt, was mcih da erwartet und wie ich damit umgehen werde, mal sehen. Ich hab einfach den Eindruck, das viele Leuts nicht wirklich wissen, worauf sie sich einlassen, mit einem "Gebrauchthund" und die häufige Einstellung "mit ein bisschen Liebe und Nachsicht wird das ein toller Hund" macht mir unter solchen Umständen echt Angst, viel zu oft wird Mitgefühl da zu Mitleid und schwupps tut der Hund was er will und das tut am Ende niemandem gut.

    Moin,

    jetzt meld ich mich mal bei Euch, ich hab zwar keinen Welpen, aber meine Tochter hat einen, süße 9 Wochen alt - ein ganz entzückender kleiner Kerl. Dalmatiner - will er werden, wenn er dann mal groß ist. Ich beobachte also und bin mir ein wenig unsicher, das mein eigener Hund mal kleinw ar ist schon lange her und meine anderen sind große Jungs aus dem Tierschutz, wenn ich sie so beobachte, weiß ich auch warum :lol:

    Ich bin ein wenig verwundert über ihren Zeitplan, mag mich aber auch nicht einmischen, der Kleine bekommt TroFu und eine artgerechte Dalmatiner Frischfleischfütterung, soweit so gut. Er bekommt morgens etwas zu essen, gegen 7 Uhr, Mittags gegen 13.30 Uhr und - für mein Empfinden, sehr spät. gegen 22 Uhr die letzte Mahlzeit. Mir kommt das so langgezogen vor.... ich erinnere mich, das ich mein Welpe gegen 19 Uhr die letzte Mahlzeit bekommen hat und dann war Nachtruhe angesagt. Bei ihr wird dann getobt und der Kleine ist ganz schön rege und, wie sie sagt, nicht still zu bekommen.

    Ansonsten macht sie das prima, nach jedem Fressen, Spielen, Schlafen - geht`s raus, auch mal währenddessen in den Spielpausen. Sie üben schon, Sitz und Platz, richtiges an der Leine gehen und er ist, so empfinde ich das, sehr anstellig und möchte gern... immer wenn sie ihn ruft, saust er zu ihr und sie freut sich nen Mops. :D

    Im Augenblick kommt sie täglich gegen Abend zu uns und der Kleine tobt dann mit meinem Hund, er ist ganz schön mutig und frech..... er flitzt wie gestochen quer durchs Zimmer und springt meine Beiden richtig an. Hopst in den Korb, beisst in den Schwanz und zeickt in die Pfoten. Mein Althund geht ihm aus den Weg, ich schütze ihn da auch und mein anderer Hund spielt dann durchaus mit ihm, sehr sanft und vorsichtig. Sie möchten das gern zu einer festen Einrichtung werden lassen, damit der Kleine müde ist und ich bin hin- und her gerissen. Ich glaube, vielleicht täusch ich mich, das er sich dadurch eher hochpusht?

    So einen kleinen Hund bekommt man doch anders müde? Welt entdecken lassen, etwas zu kauen geben (hab ich ja woanders geschrieben, normales Kauzeugs darf er nicht, nen Knochen soll er auch nicht jeden Tag haben, nur mit seinem Spielzeug spielen..... auch Kong & Co.) Mir scheint toben nicht die richtige Art der Beschäftigung zu sein.

    Ich hab das auch sehr anders gehandhabt - bei mir wurde drinnen nicht gespielt, - ich mag es, wenn meine Hunde meinen Wohnraum als Ruhezone betrachten, wie ziehe ich da die Grenze? Also, wie bringe ich ihm Ruhe bei, wenn er so aufdreht. Und na klar, er schläft auch viel, auch bei uns.... liegt dann in einem der Hundekörbe und schläft seelig vor sich hin.

    Bei uns ist jedenfalls so gegen 19 Uhr Ruhe, da habe ich auch den Eindruck, das meine beiden einfach schlafen wollen..... der Althund zieht sich oft zurück und ward den Rest des Tages nimmer gesehen, der Andere liegt meist in meiner Nähe und schläft dort. Also, muss das Ganze - hab ich drum gebeten - in jedem Fall vorher statt finden. So ganz durcheinander möcht ich das nicht haben. Kleiner hin oder her.

    Was meint ihr, sorge ich mich umsonst? Auch hinsichtlich der Zeiten und des Tobens? So ein Wicht lernt doch auch Ruhezeiten einzuhalten, wenn ich ihm das beibringe?

    Sundri

    Moin,

    jetzt meld ich mich mal bei Euch, ich hab zwar keinen Dalmatiner, aber meine Tochtre hat einen, süße 9 Wochen alt - ein ganz entzückender kleiner Kerl.

    Ich bin ein wenig verwundert über ihren Zeitplan, mag mich aber auch nicht einmischen, der Kleine bekommt TroFu und eine artgerechte Dalmatiner Frischfleischfütterung, soweit so gut. Er bekommt morgens etwas zu essen, gegen 7 Uhr, Mittags gegen 13.30 Uhr und - für mein Empfinden, sehr spät. gegen 22 Uhr die letzte Mahlzeit. Mir kommt das so langgezogen vor.... ich erinnere mich, das ich mein Welpe gegen 19 Uhr die letzte Mahlzeit bekommen hat und dann war Nachtruhe angesagt. Bei ihr wird dann getobt und der Kleine ist ganz schön rege und, wie sie sagt, nicht still zu bekommen.

    Ansonsten macht sie das prima, nach jedem Fressen, Spielen, Schlafen - geht`s raus, auch mal währenddessen in den Spielpausen. Sie üben schon, Sitz und Platz, richtiges an der Leine gehen und er ist, so empfinde ich das, sehr anstellig und möchte gern... immer wenn sie ihn ruft, saust er zu ihr und sie freut sich nen Mops. :D

    Im Augenblick kommt sie täglich gegen Abend zu uns und der Kleine tobt dann mit meinem Hund, er ist ganz schön mutig und frech..... er flitzt wie gestochen quer durchs Zimmer und springt meine Beiden richtig an. Hopst in den Korb, beisst in den Schwanz und zeickt in die Pfoten. Mein Althund geht ihm aus den Weg, ich schütze ihn da auch und mein anderer Hund spielt dann durchaus mit ihm, sehr sanft und vorsichtig. Sie möchten das gern zu einer festen Einrichtung werden lassen, damit der Kleine müde ist und ich bin hin- und her gerissen. Ich glaube, vielleicht täusch ich mich, das er sich dadurch eher hochpusht?

    So einen kleinen Hund bekommt man doch anders müde? Welt entdecken lassen, etwas zu kauen geben (hab ich ja woanders geschrieben, normales Kauzeugs darf er nicht, nen Knochen soll er auch nicht jeden Tag haben, nur mit seinem Spielzeug spielen..... auch Kong & Co.) Mir scheint toben nicht die richtige Art der Beschäftigung zu sein.

    Ich hab das auch sehr anders gehandhabt - bei mir wurde drinnen nicht gespielt, - ich mag es, wenn meine Hunde meinen Wohnraum als Ruhezone betrachten, wie ziehe ich da die Grenze? Also, wie bringe ich ihm Ruhe bei, wenn er so aufdreht. Und na klar, er schläft auch viel, auch bei uns.... liegt dann in einem der Hundekörbe und schläft seelig vor sich hin.

    Bei uns ist jedenfalls so gegen 19 Uhr Ruhe, da habe ich auch den Eindruck, das meine beiden einfach schlafen wollen..... der Althund zieht sich oft zurück und ward den Rest des Tages nimmer gesehen, der Andere liegt meist in meiner Nähe und schläft dort. Also, muss das Ganze - hab ich drum gebeten - in jedem Fall vorher statt finden. So ganz durcheinander möcht ich das nicht haben. Kleiner hin oder her.

    Was meint ihr, sorge ich mich umsonst? Auch hinsichtlich der Zeiten und des Tobens? So ein Wicht lernt doch auch Ruhezeiten einzuhalten, wenn ich ihm das beibringe?

    Sundri

    Zitat

    Ich mag Füchse total. Falls ich mal einen finden sollte, ziehe ich ihn groß und gebe ihn dann in geeignte Hände ab - dem Jäger gebe ich ihn bestimmt nicht :verzweifelt: Ich hab mich gestern erst mit dem Jagdpächter hier unterhalten. O-Ton: Die Füchste knall ich schon ab, wenn sie ganz klein sind, da fressen sie mir erst gar nicht so viele Hasen weg. Schließlich bezahl ich dafür, dass ich hier Hasen jagen kann... :dead:


    Männer und Jäger, wie ich das hasse.... Fakt ist, das Füchse asl Naturfolger natürlich ganz andere Überlebenschancen haben, als andere Wildtiere und wenn ich in meinem Revier das Niederwild schützen möchte (Fasanen, Rebhühner, Hasen, Wildkaninchen und sämtliche Bodenbrüter) dann muss ich Füchse bejagen und sie im Rahmen der Tragbarkeit meines Revieres halten.... natürlich ist die Bejagung des Niederwildes durch die Füchsin in während der Aufzuchtzeit am höchsten - deshalb werden viele Fuchwelpen direkt am Bau geschossen. Man bekommt mit ein bisschen Glück den ganzen Wurf und die Fähe macht für sich nicht so viel Beute, wie für ihre kleine Meute..... einfacher zu bejagen als alle einzelnen umherziehenden jungen Füchse, denn diese haben vorerst keinen Bau und streifen, ohne Wohnsitz frei durchs Revier.

    Nichts, was ich schätze...... die beste Zeit Füchse zu bejagen ist im Winter, da kann ich wenigstens das Fell noch verwerten (Pelze sind ja wieder im Kommen) und das Tier ist nicht umsosnt gestorben, aber so - Babymord - ne, deshalb würde ich nie verraten wo der Bau ist und nichts ist niedlicher als tobende, spielende kleine Füchse zu beobachten, das geht, zumindest mir, das Herz auf..... Und ich kenne Jäger, denen es ähnlich geht und die am Bau nicht jagen.

    Sundri

    Moin,

    manchmal ziehen Jäger / Förster auch kleine Füchse auf, hin und wieder benötigen sie sogar welche um mit ihren Bauhunden dann am lebenden Fuchs (der gesichert in einem Käfig sitzt) zu trainieren - so sehr ich der Jagd verbunden bin, es gibt Seiten, die ich nicht schätze. Würde ich einen Fuchswelpen finden, würde ich ihn aufziehen und behalten. Aber sicher keinen Kollegen anrufen und ihn naoch darauf hinweisen, wo der Bau ist. :hust:

    Ganz ehrlich, das ist ein Traum von mir, ich beobachte auch sehr interessiert die Domestikation wilder Füchse in Russland, da gibt es ein spannendes Projekt und man kann bereits "zahme" Füchse kaufen. Zu utopischen Preisen allerdings, mal sehen, wie sich das entwickelt.

    @ Quendulinchen, wenn es noch da sein sollte, mitnehmen und an eine Wildtierauffangstation wenden, Tierheime sollten in der Regel wissen, wo es eine gibt. Das sind die richtigen Ansprechpartner, sie haben mit solchen Tieren einfach auch Erfahrungen.

    Normalerweise, wenn das Junge unverletzt ist, wird es sich mittlerweile wieder seiner Familie angeschlossen haben. Der fremde Geruch führt gewöhnlich nicht dazu, das es verstoßen wird - bei Rehen ist das der Fall, bei Füchsen nicht unbedingt.

    Ich gehe davon aus, das der Bau in der Nähe ist und dass das Kleine einfach mal einen eigenen Ausflug gemacht hat, mutige junge Füchslein tun dies nämlich, sie sind ein paar Wochen alt und erkunden ihre Umgebung. Vielleicht in den nächsten Tagen woanders spazieren gehen? Aus Sicherheitsgründen für die Jungfüchschen und die Hunde? Denn, wenn es herum gestromert ist, wird das wieder passieren und vermutlich ist dort nicht nur ein Füchschen, sondern viele.... ist ein gutes Mäusejahr, dies Jahr.

    Alles Gute
    Sundri

    Moin,

    ja, DAS Problem kenne ich auch - allerdings hab ich für mich Probleme das Wort "normal" zu definieren, klar, der Beschreibung nach - kann ich dem zustimmen.

    Ich vermisse bei immer mehr Hundehaltern gesunden Menschenverstand. Einfach einen "normalen" Umgang mit ihrem Hund haben, das tun,wenn ich mich so umsehe, immer weniger Menschen. Da wird gefördert und gefordert, da wird ausgelastet und hochtrainiert, mal den Hund so nebenher laufen lassen - geht ja gar nicht. Hallo?! Früher war der Hund der Begleiter seines Menschen, heute ist es umgekehrt und immer mehr Menschen werden zum Begleiter ihrer Hunde - das gereicht diesen nicht zum Vorteil.....

    Meine Freundin etwa, Hovawart, sie geht mit ihm viel spazieren...... da der Hund nach und nach immer unmüder wurde, dehnt sie die Runden seitdem stetig aus..... begann sie mal mit einer halben Stunde, als ihr Hund noch Welpe war, ist sie jetzt bei 2 1/2 morgens und dann kommt noch eine ähnliche Runde dazu.... gegen Nachmittag. Sie hat kaum noch Zeit, weil sie ihrer Hündin gerecht werden muss.

    Ein Nachbar, begann mit seinem Jack Russel Rad zu fahren, damit der Hund müde wird, irgendwann wurden aus den kleinen Runden Kilometer - der fährt, ungelogen, erzählt er auch gern, täglich 35 km Rad - und ihr dürft raten wer am Ende müde ist. Kleiner Tipp, es ist nicht der Hund :hust:

    Beide finden ich bin Tierquäler, weil meine Jungs mit einer morgendlichen Runde von 4 Kilometern zufrieden sind, wir dazwischen ein wenig arbeiten, etwas für den Kopf tun, im Haus Ruhe herrscht und Abends wird die Runde mal ein wenig größer, mal ein wenig kleiner, je nach Witterung und Laune. Meine Jungs sind ausgeglichen und freudig bei der Sache, wenn ich etwas von ihnen will. Okay, mein Alterchen schwächelt, aber wenn er Leckerlies riecht oder ich Lucas das apportieren beibringe, dann ist er hoch motivert und macht ddem Jungspund allerhand vor.

    Wollen alle Hunde Agility, Obedience und wie sie alle heißen machen? Oder wollen das ihre Menschen? Ich frag mich manchmal wenn ich hochgestresste Hunde auf dem Platz sehe... und, was Arbeitsfreude ist, das weiß ich von meinem jagdlich geführten Münsterländer ziemlich gut..... das was ich beobachte ist es selten. Malik pflegte zu arbeiten solange ich ihn ließ oder es etwas zu tun gab und dann war Ruhe - und wenn da Tage zwischen lagen (im Jagdbetrieb ist das normal) dann war es auch gut, der tanzte mir nicht nach zwei Tagen durchs Haus und drehte am Rad.

    Heute sehe ich Welpen die ausgelastet werden müssen - ach - warum können 9 Wochen alte Knirpse nicht einfach ihr Leben um sich herum entdecken, wie es sich grad bietet...... und ich erziehe sie nebenbei immer wenn es ich im Alltag anbietet?

    So ein Maß an gesundem Menschenverstand wäre doch wünschenswert...... in jeder Hinsicht und mal zurück stehen, nicht immer "aber ich bin so toll, weil ich so einen schwierigen Hund und überhaupt, er ist der Beste, schaut mal alle her!!!" Kommt mir so vor als haben viele Leuts einfach zu viel Langeweile und füllen sie mit einem Hund aus und wenn ich dann weiß, das es heute zwar auch mehr Hunde als früher gibt, aber sie Prozentual gesehen schwieriger werden, kränker sind und es weitaus mehr Verhaltensstörungen gibt, als je zuvor - dann denke ich mir, alles zu viel - too much - zu weit weg vom Leben.

    Den Hunden ginge es besser, wären sie wieder unseren Begleiter und nicht wie ihre.

    Sundri

    P.S. für mich tut`s ein normaler Hund allemal.....

    Moin,

    ich kann mir vorstellen, dass das Aufreiten mehrere Bedeutungen hat, über die sexuell motivierte Bedeutung müssen wir hier nicht reden, sie ist selbstverständlich.

    Ansonsten, da unsere Hunde zum allergrößten Teil nonverbal kommunizieren, kann es auch einfach ein visuelles Signal sein, das dann natürlich Rüden wie auch Hündinnen innerhalb ihrer Kommunikation nutzen - ähnlich wie trocken pinkeln, das Hunde zumeist dann anwenden, wenn sie mit mehreren Hunden zusammen sind. Als Imponiergehabe.... Imponiergehabe, sich größer machen und auf einem anderen nach oben gehen - kann auch beim Aufreiten ein Motiv sein.

    Und da Hündinnen und Rüden das Gleiche Verhaltensrepertoire haben, hinsichtlich ihrer körperlichen Kommunikation, würde das erklären, weshalb beide Geschlechter dies nutzen.

    Übersprungshandlungen und Verlegenheitsgesten schließt das mit ein - nur erkennen muss bzw. sollte man diese Handlungen, um sie einordnen zu können. Stressbabau durch Aufreiten gibt`s bei Menschen durchaus auch :hust: oder aber, wem das näher liegt, bei Menschenaffen, besonders bei den Bonobos, die das regelrecht zur Beschwichtigung untereinander nutzen. Das Geschlecht ist den Bonobos dabei auch schnuppe, es geht um die Aussagekraft der Gestik ansich.

    Soweit ich weiß ist das ein Verhaltensbereich, der noch erforscht werden muss....... wo aufgeritten wird ist auch eine Erfahrungssache, ich weiß von jungen Rüden, das sie beim Decken auch sonstwo aufreiten - bis sie wissen, wo es lang geht.

    Sundri