Beiträge von Sundri

    Moin,

    ja, das war bei uns auch oft der Fall, manchmal war Lucas so platt, das er auf der Rückfahrt tief und fest geschlafen hat. Ich bin weit gefahren, weil meine Klinik knapp 60 km von mir weg ist und ich über die ortsansässigen Kliniken genug weiß, um sie zu meiden....

    Übungen haben wir auch bekommen und alles in allem war es eine arbeitsreiche Zeit, aber die hat sich mehr als gelohnt. Hecheln, Nase laufen und akuter Fellverlust (anders kann ich das kaum nennen) hatten wir ebenfalls, aber auch Lucas hat sich alles ohne Gegenwehr gefallen lassen, so als ahne er, das es ihm gut tut. Später, gegen Ende, als es ihm schon deutlich besser ging, ist er oft mit einem Satz auf den Behandlungstisch gesprungen und hat sich auf die Seite gelegt... dann Rotlicht und Massage - fand er toll.....

    Alles Gute für Euch
    Sundri

    Moin,

    wie gut, das Ihr etwas gefunden habt - Lucas ist seit Abschluss seiner Behandlung ein ganz anderer Hund, er hat - und das sehen auch Außenstehende - einen ganz anderen Gang bekommen... auch sein Verhalten ist ein anderes, er spielt und springt wieder richtig, es ist einfach schön das zu sehen.

    Ich wünsche Euch ganz viel Erfolg, vielleicht berichtest Du uns mal - ich hab die Erfahrung gemacht, das eine Physiotherapie viel bewirken kann und eher selten angedacht wird, auch von Tierärzten selbst. Schade eigentlich.

    Sundri

    Dankeschön,

    natürlich halte ich mich daran, was meine Tochter sich wünscht, das ist einfach eine Respektfrage, egal, was ich davon halten mag.... wobe ich eben nicht so genau über spezifische Dalmatinerprobleme Bescheid weiß. Danke für Deine Ausführungen.

    Sie hat ihren Dalmatiner aus einer Zucht, deren Inhaber mit der Tierärztlichen Hochschule gemeinsam an ein Ernährungsprojekt, extra für Dalmatiner, gearbeitet hat. Ich gehe mal davon aus, dass das Ergebnis, in Bezug auf die Rasse, Hand und Fuß hat. So wie ich meine Tochter kenne, übertreibt sie hin und wieder - neulich hat sie doch meiner Freundin, die wir hin und wieder beim Gassi gehen treffen, verboten, meinen Hunden ein Leckerlie zu geben, die würden davon krank werden........ Fakt ist, sie hat momentan kaltgepresstes Futter (das wechselt) und das verträgt mein Althund nicht, aber ein Stück davon, tut ihm auch nichts..... Sie gibt meinen Hunden immer mal wieder ein Leckerchen, seit Jahren. So ist sie, meine Tochter, 100 %tig. :hust:

    Meine Kausachen schenke ich einem Freund, der auch bedürftig ist und dessen Hund (klein) sich bestimmt darüber ein Loch in den Bauch freut...

    Danke Dir
    Sundri

    Zitat


    Wieso ist ein Hund gemeingefährlich, wenn er von Familienfeiern mit (wahrscheinlich) kreischenden und herumfuchtelnden Kindern gestresst ist??? Die Schuld liegt nicht beim Hund. Eltern und Großeltern haben hier nicht richtig aufgepasst. Aber es ist ja immer am einfachsten, den Hund für gemeingefährlich zu erklären. :mute:

    Na ja, das passiert schnell, denn das Kind wird den Hund wohl nicht beißen und wenn, sind die Verletzungen nicht so gefährlich. Ich würde solche Aussagen nicht überbewerten.....

    Trotzdem sehe ich die Verantwortung beim Halter, wenn er weiß, das sein Hund derart reagiert (und ich gehe davon aus, das er ebenso überrascht war und bisher glaubte, das Goldies eben perfekte Familienhunde sind) dann gehört der bei Familienfeiern mit kleinen Kindern nicht unter den Tisch, um den sie herum laufen. Eltern ohne Hundeverstand (Aussage der Mutter) sollten sich einfach darauf verlassen, das ein Halter weiß, was sein Hund kann und wie er reagiert und was er aushält.

    Verantwortungsbewusste Menschen mit Hundeverstand hätten so eine Situation herauf ziehen sehen und entsprechend reagiert. Wenn nicht, sollte in jedem Fall hinterher ein Bewusstsein für die eigenen Anteile am Geschehen da sein, aber das vermisse ich hier, bei den Großeltern, absolut.

    Sundri

    Moin,

    ich hoffe, Du hast trotzden für Deinen Hund einen Termin beim TA gemacht, ich glaube nämlich kaum, das eine Futterumstellung die Probleme lösen wird...... Bsp. Nase laufen, Schmerzen haben andere Ursachen, als das falsche Futter. Möglich, dass das Futter ein Auslöser war, aber die jetzigen Symptome deuten - so nehme ich das wahr - auf etwas Ernsteres hin.

    Sundri

    Ich hab den gelesen und ich finde, Du hast ihn in Deinem letzten Absatz selbst beantwortet; kann nichts falsches daran finden. Einen Hund davon abzubringen, andere Hunde anzubellen oder zu ihnen zu wollen gelingt mit Ablenkungen und in einer reizärmeren Gegend viel besser als mitten auf dem Hundeübungsplatz.

    Lucas reagiert auf fremde Hund mitunter ähnlich, er lässt sich mit Leckerchen gut ablenken und so kommen wir ziemlich problemlos an anderen Hunden vorbei...

    Sundri

    Moin,

    mein Malik hat auch seine ersten Jahre im unteren Bereich unseres Hauses verlebt und er hat das ganz gut angenommen. Ich wollte ihn nicht in den Kinderzimmern haben und mein Ex nicht in den Wohnräumen.... heute lebt er mit uns und darüber bin ich sehr froh, weil ich einfach schneller mitbekomme, wie es meinem Hund geht.

    Das kann man schon so machen..... muss man aber nicht. ;) Und Kompromisse, wie "will mein Partner nicht" muss es auch geben können.

    Ja, aber ich denke mir schon, dass das Bellen etwas mit Kontrolle zu tun haben kann - um das genau zu erkennen, wäre ein Trainer bei der Vergangenheit wirklich eine Idee, die man überlegen sollte. Bei Hütetieren kann ich mir auch vorstellen, das es sie total stresst, wenn einer sich woanders aufhält.... mein Diego hatte ja Hüteanteile und es hat lang gedauert, bis er damit klar kam, das nicht immer alle zusammen in einem Raum sind. Nur, gebellt hat er nicht, zum Glück.

    Und mal nachsehen, woran es morgens liegt, vielleicht spürt er auch allgemeine Unruhe, es wird sich mehr bewegt, in der Aufwachzeit? Dafür kann es viel Ursachen geben, eben auch, mehr Verkehr auf der Straße.... wenn bei uns die Zeitung kommt (bei offenen Fenstern, pktl. 5 Uhr früh) sind meine auch wach. und ich weiß erst, seitdem ich Hunde hab, wann die Zeitung kommt. :hust:

    Sundri

    Hallo Tüpfels,

    Dankeschön für Deine Antwort und die Links, ich glaube beinahe, ich werde mich für Geweihstückchen entscheiden, wobei ich mich da aber erst mal an meine Freundin wende, die sollte genügend da haben..... gute Idee.

    Sundri

    Zitat

    Ja, das stimmt - an so etwas habe ich auch gedacht. Es könnte eine Art "Schutzbehauptung" sein.

    Ich finde es sehr, sehr traurig, dass sie sich noch nicht nach dem Befinden eurer Kleinen erkundigt haben und hoffe sehr für euch, dass deine Schwiegereltern das inzwischen klarer sehen und sich eingestehen können, dass ihr Hund das getan hat.

    Wie geht es eurer Tochter denn inzwischen? Alles Gute euch!


    Moin,

    darüber hab ich auch schon nachgedacht - aber - Großeltern sind ja frühestens in meinem Alter, da sollte mandoch so viel Lebenserfahrung und Einsciht erwarten, das in solchen Momenten keine kindische Reaktion mehr kommt - hätte meine Tochter, mit 20 - derart reagiert, hätte ich das verstanden, aber ich mir ganz sicher, das selbst sie nicht derartig reagiert hat..... und sich dann nicht mal erkundigen, wie es dem armen Kind geht? :mute: Spätestens am nächsten Tag wäre ich als Oma aber da gewesen und hätte Asche über mein Haupt gestreut - aber gut, nicht alle Menschen sind so wie ich. :ops:

    Zitat

    Was die Tatasache betrifft, das das Kind alter wird...
    Jaaaa...
    Aber vergessen wir nicht, das bis dahin auch der Hund älter wird... bis die Kleine selbstständig zu den Großeltern gehen kann, gibt es den Hund vielleicht gar nicht mehr (wie alt ist er, hab ich das überlesen?), und mit zunehmendem Alter versteht das Kind auch nach und nach das es nicht allein zu den Großeltern darf. Möglicherweise entwickelt es ohnehin jetzt Angst vor dem Hund, und verspürt gar nicht den Wunsch danach, in dessen Einzugsgebiet zu geraten.

    na ja, die Kleine ist 16 Monate, mit zwei Jahren hat sich meine Tochter auf und davon gemacht, um ihre Schwester vom KiGa abzuholen; in einem Haus - geht das los, sobald sie die Türen öffnen kann, würde ich meinen.... DAS kann man nicht handeln und auch wenn sie versteht, das sie nicht allein gehen darf, was, wenn sie es in einem unbeobachteten Moment ausprobiert? Wäre mir, ehrlich gesagt, viel zu gefährlich.

    Ich fände die Situation, das sie nicht allein zu den Großeltern darf, schrecklich.... ich bin auch in so einem Haus aufgewachsen, wir lebten unten, meine Großellis oben und das war ungeheuer schön..... man war zusammen im Garten, hat die Kaninchen gefüttert, wir haben zusammen Löwenzahn geholt und Kirschen gepflückt - wenn ich Opa draußen sah, war ich kaum zu halten - und dann mit so einem Hund, unvorstellbar.... vor allem wenn auch die Großeltern nicht dafür sorgen, ihren Hund zu sichern. Ich würde 1000Tode sterben. Bei uns waren aber auch immer alle Türen für uns Kinder offen. Und wenn Mama Besorgungen machte, waren eben die Großeltern da, eine schöne Zeit, unvergessen.....

    Sundri