Beim letzten Hund hatte ich ausbildungsbedingt anfangs viele Jahre sehr viel Zeit und ging mit ihm gerne laaange Runden (3-4h zum Teil). Recht fix stellte sich raus: bekommt ihm gar nicht. Er wurde immer unruhiger und fordernder, schlief am Tag nur noch kurz und sprang dann wild im Kreis „los los, auf zur nächsten 4 Stunden Runde“ 😎
Deshalb wurde das fix umgestellt auf: jeder Tag ist anders. Mal ultra lang, dann wieder nur kurze Pieselrunden. Dazu etwas Flächensuche und Alltagsbegleitung.
Hat uns sehr geholfen dass Herr Hund auch nicht komplett am Rad drehte wenn ich mal krank war und keine Mega-Märsche möglich waren.
So halte ich es jetzt auch (ohne Flächensuche, da er sich dafür nicht interessiert): Mal mehrere Stunden, mal nur eine gute Stunde, häufig und gerne auch am Fahrrad, ab und an ganz gezielt auch mal ein „Ruhetag“ mit nur kürzeren Schlenderrunden um den Block ohne große Action.
Klappt hier sehr gut und der Hund wirkt sehr zufrieden.
Wir haben zwar einen Garten aber der wird vom Hund primär zum wachen benutzt (= herumliegen und ggf melden wenn was ist) das ist sein Hobby 😊