Erfahrung mit Keltican: extrem gute, kann ich nicht anders sagen. Der alte Hund ist damit, in der Kombi mit Physio, wieder soweit auf die Beine gekommen dass er laufen konnte. Der Verfall war nicht aufzuhalten, klar - aber er konnte auf Teppichboden bis ganz zum Schluss selbstständig aufstehen. Diagnose war u.a. Spondylose, Schäfermix, er wurde 15.5 Jahre alt.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt dass Librela, das ich dreimal geben ließ, leider eine erhebliche Verschlechterung in Sachen Kraft in der Hinterhand brachte. Wirklich leider, da hatte ich damals große Hoffnung reingesetzt. Aber er begann zu trinken wie ein Irrer und kam dann hinten nicht mehr eigenständig hoch. In Absprache mit den TA haben wir’s dann abgesetzt und ein konventionelles Schmerzmittel gegeben. Dazu eben Keltican und Physio und er konnte ziemlich fix wieder aufstehen.
Beiträge von malimuc
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Naja, aber auch das gehört ja dazu irgendwie - das Zusammenleben und Erlernen von Kommunikation und diversen Abläufen und all das.
Für einen Hund der noch nie mit Menschen im Haus gelebt hat, ist das Vorhandensein von gut sozialisierten Ersthunden ein Geschenk. Macht es so viel besser und hilft dem Neuankömmling sehr. Ihr seid da doch ein prima Team wie mir scheint, gelegentliche Eifersucht hin oder her. -
Ja, das stimmt! Bonny und Ella sind quasi deine kleinen Co Therapeuten in Sachen „Einführung ins Leben mit Menschen Part 1“ 😊
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Ich bin auch so ne Kümmer- und Sorgentante 😊 liegt für mich daran dass man so gerne Kontrolle und Sicherheit hätte, in einer Welt und in einem Leben dass aber in vielerlei Hinsicht nicht kontrollierbar ist.
Mir hilft da mein „Mantra“ für solche Fälle: du gibst dein Bestes und handelst so gut du es eben in der jeweiligen Situation kannst, alles andere liegt nicht in deiner Hand.
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Diese Hundekontakt Sache beschäftigt mich auch sehr, seit Einzug aktueller Hund.
Der ist dermaßen extrem sozial und freundlich mit anderen Hunden, wie ich es vorher noch nie erlebt habe…kann aber aus Gründen (unkalkulierbare Geräuschangst primär) leider nicht komplett frei laufen.
Das ist dann immer doof für einen spontanen Kontakt.
Dazu kommt dass er zwar zu allen Hunden friedlich ist, aber wilde Hummeln und dynamische Rennsemmeln nicht so sein Ding sind…er präferiert ruhige oder zumindest eher filigranere Hunde (Pudel, Doodel, Collies + fast alle Kleinhunde - voll sein Ding 😬). Merkt man dann überdeutlich am Gesichtsausdruck 🤣 die schiere, comicartige Begeisterung versus neutrales, seriöses „G‘schau“ und Körpersprache.Ich glaube ein Zweithund würde ihm gefallen, ist aber leider momentan nicht drin.
So sind wir weiterhin unterwegs immer offen für Kontakt mit freundlichen Hunden, aber eine feste best Buddy Geschichte hat sich leider noch nicht ergeben. Ich fürchte auch, dass manche Kleinhundbesitzer hier etwas Angst vor ihm haben. Er ist zwar nicht sehr groß aber sehr dunkel und wirkt oft grimmig…das Schaf dass in ihm steckt erschließt sich leider nicht sofort. Er hat regelmäßig Kontakt mit einer Riesenschnauzerin die er auch sehr mag, die ihm aber eigentlich zu wild und zu rempelig ist. Gemeinsame Spaziergänge gehen aber gut, ist ja auch schon was. -
Ich denke du bekommst das ziemlich gut hin, sonst würde das alles nicht so gut laufen 😊
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Ich finde Schäferhunde, also primär den DSH, einfach sehr „Hausmeisterig“ 😎
Selbst hatte und habe ich ja immer nur Schäfermixe, aber diese Neigung gerne überall erstmal den Daumen drauf setzen zu wollen, hatten die alle. Finde ich aber ziemlich gut zu managen, ist halt meist nix für die Hundewiese. Waren aber auch alle durchwegs in Sachen Kommunikation sehr kompetent, grundsätzlich sozial und selbst wenn’s mal, selten, knallte, wurde nie jemand verletzt.
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Ich hab ja auch so einen vorsichtig-schreckhaft agierenden Hund. Fröhliche, hemmungslos verbal geäußerte Freude war in den ersten Wochen (als noch alles furchtbar bedrohlich und er oft starr vor Schreck war) DER Icebreaker für alles mögliche: Gassigehen, Geschirr anziehen, gruselige Autos, Katzen, Kinder, die ganze Welt an sich. Auf nichts sonst hat er so unmittelbar positiv reagiert 😊
Ach ja, ich rede auch mit Hunden, bevorzugt unterwegs - gerne auch mal im normalen Gesprächs- und Diskussionsstil 🙃
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Die Fragen bzw. die als richtig markierten Antworten sind eine Beleidigung des gesunden Menschenverstandes 😳
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Persönliche Meinung: ich halte es allgemein für immens wichtig, bei neuen Regelungen/Vorschriften/Verschärfungen etc. immer erstmal zu schauen ob das Ganze überhaupt nötig, sinnvoll und verhältnismäßig ist. Eine sachliche, evidenzbasierte Abklärung im Vorfeld und mit Fingerspitzengefühl was denn 1) wirklich das Problem ist, durch 2) wen oder was es verursacht wird und 3) ob die angedachte Regelung tatsächlich einen guten Erfolg verspricht.
Keinesfalls aber neue Regelungen nach dem Prinzip „viel hilft viel“ und „schau ma mal, vielleicht hilfts ja“.
Sonst landen wir irgendwann bei dem Problem, dass es Ärger gibt weil man vergessen hat die Sachkunde für Fußgänger zu erneuern.