Das Thema erwachsener Tierschutzhund ist ja schon raus, aber eines wollte ich dazu noch sagen…weil es so oft heißt, ne mit Kindern keinen Tierschutzhund mit unbekannter Vergangenheit.
Ich habe jetzt hier den dritten TS Hund sitzen, alles Schäfer-irgendwas Mixe, und davor in der Family x Tierschutzhunde unterschiedlichster Zusammenstellung. Die hatten alle ihre Stärken und Schwächen, aber bis auf eine Ausnahme (Puppy Mall Welpe aus dem Mülleimer gefischt) waren die alle Gold mit Kindern. Super loyal in der Familie, überraschend nervenstark was Kiddies angeht und einfach nur freundlich.
Gibt bestimmt auch andere, aber die Anzahl kinderkompatibler TS Hunde ist schon erheblich. Und ich finde das merkt man auch schnell, hier war noch kein Hund dabei der nach diversen Monaten auf einmal „auspackte“ und seinen Charakter komplett drehte.
Das jetzt nur als allgemeine Info, falls irgendwer irgendwann diesen Thread mal liest 😊 die Entscheidung pro Züchterhund ist ja auch völlig okay, aber sie sollte nicht nur fallen weil man denkt TS Hunde mit Kindern sind immer ein riesen Wagnis.
Beiträge von malimuc
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Wenn du sie gerne behalten möchtest, dann suche eine Betreuung für sie in der Zeit nach deiner OP. Am besten jemanden mit Hund.
Danach holst du sie wieder zu dir - es wird eure Verbindung nur enger und stärker machen, da bin ich mir sicher. -
Also wir haben keine neuen Geräte bzw. sind die Geräusche wie immer. Maulwurfspiepser oder sowas in der Nachbarschaft habe ich mir auch schon überlegt, aber wäre das dann nicht immer oder zumindest häufiger?
Naja, vermutlich werden wir es nicht so schnell herausfinden. Bleibt nur weiter am Vertrauen zu arbeiten.
Eigentlich sind wir da auf einem guten Weg. Er kannte ja das enge Zusammenleben mit Menschen vorher nicht und ich würde jetzt schon sagen dass er uns mittlerweile sehr gerne hat. Er spricht super auf verbales Lob, Fröhlichkeit und das Ankündigen und Benennen von Dingen oder Handlungen an.
So vieles klappt mittlerweile richtig gut was er vorher nicht kannte: Straßenverkehr, komische Nordic Walker, Kids auf Tretrollern, Besuch zuhause, Ohren reinigen, Krallen kürzen, Tierarzt Besuche, Zecken ziehen, sich bürsten lassen…alles kein Thema mehr. Bei „normaler“ Angst mit klarem Auslöser, Gewitter zum Beispiel, sucht er eher Schutz bei uns. Nur in diesen seltenen Momenten macht er auf einmal völlig dicht und ist nicht mehr erreichbar.
Habe tatsächlich schon drüber nachgedacht dass für ihn ein sehr souveräner Zweithund vermutlich ein Segen wäre. Nur ist das aktuell nicht möglich, aber ich behalte es im Hinterkopf. -
Erstmal danke für alle Antworten!
Limetti die Geräusche als Ursache vermute ich, weil er erstens schon immer primär auf Geräusche anspringt in Bezug zur Angst und natürlich, weil es sich durch die Musik quasi sofort verbessert hat.
Quittentier und BettiFromDaBlock wir waren nur kurz gemeinsam draußen im Garten, da hatte ich ihn eigentlich die ganze Zeit im Auge. Dass er einen Stromschlag bekommen hätte oder irgendwo fies reingetreten wäre, schließe ich eigentlich aus.
Aber klar, letztlich weiß ich die Ursache/den Auslöser nicht sicher, es ist eine Vermutung qua Beobachtung.
Und das bringt uns zum nächsten Problem, ich kann es schlecht üben da es bisher, zum Glück!, erst zweimal aufgetreten ist.
Also Angstsituationen hatten wir natürlich schon häufiger, aber da war der Grund und Auslöser eigentlich immer klar (immer Geräusche). Diesmal eben leider nicht, das macht mich ein bisschen fertig.Edit: wir waren jetzt vorhin Gassi und beim zurück kommen war er glücklicherweise wieder ganz normal. Kein Problem für ihn das Haus zu betreten, obwohl es der selbe Eingang war wie am Morgen.
Allerdings fällt mir ein dass er auch grundsätzlich so eine Art milde Schwellenangst hat, schon immer. Also manchmal (nicht immer!) zögert er ganz kurz wenn er durch eine Tür gehen will oder soll, zögert oder legt kurz den Rückwärtsgang ein - da hilft es aber gut wenn ich einfach vor ihm durch gehe oder ihn rufe. Das hat heute Morgen leider nix gebracht. -
Wollte dafür keinen eigenen Thread aufmachen, aber vielleicht hat ja jemand eine Idee dazu? Bei uns scheint sich ein Problem aufzutun bezüglich Angst, ich vermute Geräusche als Ursache (die ich aber selbst nicht höre).
Wir hatten es jetzt heute Morgen das zweite Mal (das letzte Mal vor ein paar Wochen): alles scheint normal, ich lasse den Hund in den Garten zum pieseln, danach gibt’s Futter…er pieselt, läuft wieder Richtung Terrassentür und auf einmal gerät er in Angst. Will auf keinen Fall mehr das Haus betreten, drückt sich in die Hecke und zittert.
Habe erst versucht ihn an der Leine rein zu führen, keine Chance, massiver Rückwärtsgang. Also haben wir ihn rein getragen.Drinnen hat er ganz normal sein Essen verputzt sich dann aber wieder ängstlich verhalten, kam auch nicht auf Zuruf. Also hab ich das getan was schonmal geholfen hat: leise Musik angemacht. Da wurde es sofort besser, er kam auch wieder als ich ihn gerufen habe.
Mir macht das Verhalten ein bisschen Sorge, da für mich kein Auslöser erkennbar ist. In der Situation ist er auch nicht mehr erreichbar, zeigt einfach nur meidende Angst vorm Haus. Da es mit Musik besser wird vermute ich tatsächlich eine Geräuschquelle irgendwo, er zeigt auch sonst Angst vor speziellen Geräuschen insbesondere elektronischer Natur: das piepsen eines Thermometers zum Beispiel, einmal auch das kurze Piepen einer sich leerenden Rauchmelderbatterie. Anderes wie knackender Toaster wurde sehr viel besser, Autos (Kleintransporter!) vor denen er Anfangs auch ziemlich Angst hatte sind jetzt mittlerweile völlig problemlos und Kaffeemühle und ähnlich lautes Zeug fand er immer schon überraschenderweise eher super und beruhigend. Was ich damit sagen will ist, er brachte diverse spezifische Ängste mit, hat sich bei manchen dieser Ängste aber sehr gut entwickelt, ist cool und umweltsicher geworden. Er kann also lernen.
Dafür treten jetzt, selten, diese neuen Ängste auf.
Naja, lange Rede kurze Frage: er ist jetzt bald sechs Jahre alt, seit knapp zwei Jahren bei mir. Ist das normal dass sich solche Ängste neu entwickeln? Wie hättet ihr reagiert, gibt es vielleicht noch andere Ideen um ihn in seiner Angst noch zu erreichen?
Zur Vorgeschichte ist nicht viel bekannt, außer dass er als ca. halbjähriger Stöpsel von Hundefängern gecatcht wurde, eine gewisse Zeit in einem grauenvollen städtischen Shelter überlebte und dann viele Jahre in einer privaten Tierschutzeinrichtung im Zwinger, in Grupppenhaltung lebte.
Er ist sonst ein sehr freundlicher und eher vorsichtiger Hund, Schäfer-Herdi-Multihofhundmix und ich suche eigentlich nur nach Anregungen ihm zu helfen.
Die meiste Zeit kommt er super klar, hat hier unglaublich viel gelernt, liebt es Gassi zu gehen, ist verschmust und freundlich zu Mensch und Tier. Wir leben mit ihm ein recht geruhsames Leben, geprägt von viel Routine und gleichbleibenden Abläufen, für Außenstehende wirkt er wie ein völlig „normaler“ Hund, was er in 95% der Zeit auch ist. Bis auf die (Geräusch-) Trigger ab und an…mit dem Begriff Trauma gehe ich nicht leichtfertig um, aber ich denke auf ihn trifft es zu. -
Kaufe so flache Minutenschnitzel, wirf die mit etwa 100ml Wasser in eine Pfanne, Deckel drauf und richtig gut durchkochen lassen.
Dann in kleine Stücke schneiden, hält im Kühli mehrere Tage. So kannst du in Ruhe ausprobieren und wirfst nicht gleich die komplette Routine übern Haufen.
Hab ich mit meinem Allergiker immer so gemacht und bin sehr gut damit gefahren. -
Was bedeutet denn „eine Weile Ruhe“? Wenn er schon länger, also so ein zwei Jahre, absolut beschwerdefrei ist kann man langsam ans antesten gehen.
Ich würde dann vermutlich, wäre es mein Hund, erstmal anfangen einzelne Stückchen gekochtes Schweinefleisch dazu zu geben. Also wirklich selbst gekochtes Fleisch, ausm Supermarkt. Nicht ganz so edle Stücke, damit‘s bezahlbar bleibt.
Wenn er das verträgt dann mit kleinen Mengen gekochte, zermatschte Kartoffel weitermachen. So sparst du dir das Risiko eines ganz großen Rückfalls und kannst langsam austesten und die Mengen sukzessive erhöhen. -
Seit unserem Umzug vor einem guten Jahr suche ich das Krallenschleifgerät vom Hund, vergebens…deshalb habe ich jetzt kapituliert und ein Neues gekauft 😌
Bin mir sicher ich werde das Alte binnen Wochenfrist finden 😝
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Dreck kann es eigentlich nicht sein, denn der Topf war ja vorher in der Spülmaschine und färbte erst danach ab.
Ich glaube mittlerweile es ist irgendwas in Richtung Oxidationsschicht - aber das darf bei Edelstahl eigentlich nicht auftreten. Bei normalen Kochtöpfen habe ich das jedenfalls nicht, gerade mal ausprobiert 😙 -
Also aussehen tut der Topf tatsächlich auch tadellos, aber: wenn ich mit einem angefeuchteten Zewa über den Topf reibe (auch innen) bleibt eine schwarze Schliere am Zewa zurück. Funktioniert natürlich auch mit nassem Topf und trockenem Zewa.
Habe mal ein Foto gemachtExterner Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.So etwas kenne ich von manchen PfannenBÖDEN wenn sie in der Spüli waren, aber nicht von der Innenseite. Und das mit zu essen bereitet mir natürlich echt Sorge.