Beiträge von Estandia

    Bokey hat heute einen eher schlechten Tag. Keine Ahnung warum :( : Er hat sich nachts übergeben und fing dann heute morgen halb 9 an unruhig zu werden. Draußen schlich er im Schneckentempo die Straße lang und konnte sich kaum auf den Beinen halten. Er wankte umher wie jemand der nach einer durchzechten Nacht total neben sich steht :/ Futter hat er nicht angerührt und ist nach der ersten kleinen Runde wieder ins Bett gegangen. Um 17 Uhr ist er aufgewacht, hat sich in den Flur gelegt und hat dann ganz ruhig seine morgendliche TroFu-Ration gefressen. Eben hat er sogar ein bisschen mit seinem Plüschtier gespielt. Mal sehen was der TA nächsten Samstag sagt :fear:

    Der Opa von heute.

    Das ganze Fell was ich runtergeschoren hatte ist wieder da :roll: Ein unförmiges aufgeplüschtes Etwas, das in etwa 100 Kilo wiegt :hust:

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    Zergeln mit Herrchen

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    Rumrennen mit Frauchen

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    Der Hund hat just ein neues Plüschtier bekommen. Hier mal das erste Kennenlernen :ugly:

    Davon losgelöst, sporadisch stimmliche Untermalung vom Ehemann :hust:

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    Ich schreib mal auch ein bisschen was mir so einfällt :D

    Ich hab meinen Hund so 2einhalbjährig bekommen. Straßenhund aus Ungarn, saß vorher ein halbes Jahr in einer überfüllten Auffangstation und konnte und kannte gar nichts als er hier ankam.

    Mit dem bin ich die ersten 2 Wochen Urlaub zwar nicht immer dieselbe Runde aber in nächster Nähe zur Wohnung und so oft rausgegangen, wie ich glaubte es sei nötig. Nach den 2 Wochen war Thema Stubenreinheit durch. Danach fing bei uns der Alltag an, der Hund kam mit ins Büro. Es gab also eine Zeitspanne in der nichts passierte und 4 Spaziergänge, immer zu recht gleichen Zeiten. Nach einem Monat sind wir dann zur Hundeschule gegangen und ich hab versucht rauszufinden, was der Hund kann und will und was ich für den Alltag von ihm brauche... nach drei Monaten war der Hund schlussendlich "angekommen", zeigte einschätzbares Verhalten, führte zuverlässig Grundkommandos aus, war leinenführig und konnte allein bleiben. Aufgrunddessen hatte der natürlich auch viele Freiheiten, wie ohne Leine laufen und viele Sozialkontakte, da er recht umgänglich war. Ein gutes halbes Jahr hat es aber gedauert bis das Hundetier kapiert hatte was Spielzeuge sind und dass man damit Spaß haben kann. Mittlerweile ist er fast 16 und immernoch verspielt wie nix gutes xD

    Jegliches Training habe ich immer kurz gehalten, dafür mehrere Einheiten hintereinander mit einem "Pause-Signal". Aufhören mit "Schluss-Signal" und wenn es gerade gut lief. Außerdem hab ich drauf geachtet, dass der Hund tief und fest schläft und ausreichend Input verarbeiten kann. Nach einem Trainingstag folgte meistens ein Ruhetag oder ein Tag mit einem langen Spaziergang, aber sonst mit nix anderem.

    Beim "Grenzen setzen" muss man sich überlegen was der Hund genau macht was man nicht will und was viel besser in der jeweiligen Situation wäre. Es gibt Dinge, die man kann man ad hoc managen oder ganz einfach verhindern, manches kann man aussitzen, weil man es sich leisten kann den längeren Atem zu haben, manches muss man erstmal unterbrechen und sich dann überlegen, wie bestimmte Situationen vorerst einfach nicht mehr auftreten können, damit der Hund einfach unerwünschtes Verhalten nicht einüben und perfektionieren kann. Generell geht es beim Hund ums "aushalten lernen", so dass man ihm immer mehr zumuten kann, aber das nicht über "da muss er durch", wenn man adäquat trainieren kann und es sich nicht um irgendeinen Notfall handelt. Klare Kommunikation ist wichtig sonst fangen Hunde an zu raten und machen halt irgendwas und schnell werden "Grenzen" zu Wischiwaschi-Erinnerungen des Halters.