Beiträge von Estandia

    Simultan zu lesen, physisches Buch und Hörbuch ist meine präferierte Leseweise.

    Liest und hörst du das gleiche Buch parallel?

    Interessante Statistik! (Über welche App kommt die?)

    Klar höre ich dasselbe Buch, das ich auch lese xD Meine Konzentration reicht nur für eine Sache :ugly:

    Die Statistik kommt von mir selbst, ich fand es interessant das mal so vor Augen zu haben. Mal sehen wie es nächstes Jahr aussieht.

    Ich schließe mein Lesejahr mit einer kleinen Statistik ab: 51 Bücher, 16.031 Seiten

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    Was ich hieraus mitnehme: 2026 möchte ich gern mehr Sachbücher lesen. Dass ich über 90% englisch lese wird wohl auch so bleiben. Wirklich schlechte Bücher hatte ich dieses Jahr nicht, schwaches Mittelmaß könnte man einige wenige nennen, aber die große Mehrzahl fantastisch. Simultan zu lesen, physisches Buch und Hörbuch ist meine präferierte Leseweise.

    My Year of Rest and Relaxation

    Wie fandest du das?

    Mich hats nicht so ganz überzeugt.

    Ich fand sie als Charakter halt super anstrengend und mich ermüdete ihre Geschichte irgendwann, weil halt so gar nix bei rumkommt. Es ist ja nicht wirklich so, dass sie so gar nichts macht, sie schießt sich halt permanent weg und hat keine Ahnung was ihr "im Schlaf" passiert. Das war schon unangenehm.

    V. E. Schwab – Bury our bones on the midnight soil

    "Bury Our Bones in the Midnight Soil handelt von drei Frauen, die in verschiedenen Jahrhunderten leben und deren Leben durch eine dunkle Form der Unsterblichkeit miteinander verbunden ist. Im Spanien des 16. Jahrhunderts trifft eine junge Frau, die in starren gesellschaftlichen Zwängen gefangen ist, eine Entscheidung, die ihre Zukunft neu gestaltet und durch die Zeit rollt. Im England des 19. Jahrhunderts stößt eine andere Frau auf dieselbe verborgene Welt und ist gezwungen, sich mit dem Preis von Begehren und Hingabe auseinanderzusetzen. Im Amerika der Gegenwart wird eine College-Studentin, die um einen kürzlich erlittenen Verlust trauert, in ein Erbe hineingezogen, das viel älter—und viel gefährlicher—ist, als ihr bewusst ist.

    Während sich der Roman zwischen diesen Zeitebenen bewegt, wird langsam deutlich, wie vergangene Entscheidungen über Generationen hinweg nachhallen. Anstatt sich auf das Spektakel zu konzentrieren, dreht sich die Geschichte um Intimität, Hunger und Konsequenzen und fragt, was es bedeutet, zu überleben, zu lieben und man selbst zu bleiben, wenn die Zeit nicht mehr auf ein Ende zusteuert."

    Mein letztes Buch für dieses Jahr, ich wollte mit einem Banger abschließen und wurde nicht enttäuscht. Hier steckt ganz viel Addie LaRue drin und dann aber noch so viel mehr. Ich fand jeden Charakter faszinierend, ihre Geschichten interessant, die Lore spannend und ich hatte kein Problem mit dem Tempo der Zeitbenen (Sabine verbringt Jahrhunderte während Alice nur wenige Tage begleitet wird). Ich habe mir das Hörbuch gegönnt, obwohl ich mir Julia Whelan, die Maria spricht, eigentlich durch Book Lovers und My Year of Rest and Relaxation überhört habe, aber sie hat einen fantastischen Job gemacht. Alice wird von Katie Leung gesprochen und einen schottischen Charakter zu hören macht einfach so viel mehr aus. Wie Maevan schon sagt, das Ende war auch mir etwas zu abrupt, nicht wie es passiert aber wie einfach es dann doch war. Das englische Buch hat satte 533 Seiten, vielleicht hätte das Ende etwas ausgebauter (epischer?) und dafür Charlotte's und Sabine's Handlungsstrang etwas weniger sein können.

    Erforschte Themen: Hunger und seine vielen Gesichter / Unsterblichkeit als Fluch, nicht als Geschenk / weibliche Handlungsfähigkeit und Flucht aus dem Patriarchat / Macht, Liebe und Versprechen / queere Identität und emotionale Intimität / Erinnerung, Trauer und Verlust

    Ich war vor langer Zeit Mitglied der Öffentlichen Bibliotheken hier in Berlin, da ging es aber eher um Sachbücher zwecks Weiterbildungen etc. pp. Ich habe für mich festgestellt, dass ich auf keiner Warte-Ausleih-Liste stehen möchte, ich kann mir die Bücher kaufen, die ich gerne lesen möchte und die können auch gern ein Jahr oder länger in meinem Regal stehen, denn ich lese spontan worauf ich Bock habe. Ich mag es einfach in mein Kallax zu gucken und ein Buch rauszuziehen und dann zu checken, ob auf Storytel, Everand oder Audible das Hörbuch verfügbar ist. Ich hab bei Thalia einen Merkzettel und (vor)bestelle Bücher, die im Angebot sind, mein SuB wird nicht unbedingt kleiner, muss er auch nicht. Ich habe in diesem Jahr 50 Bücher gekauft, 60 verkauft. Wenn meine Excel-Tabelle stimmt, hab ich 97 physische Bücher im Regal und 120 "verfügbar" auf dem Merkzettel bei Storytel und Everand. Ich habe eeeeinige eBooks, richtig bei Thalia gekauft, bin aber trotzdem "Team physisches Buch".

    Entscheidet ihr euch jetzt schon für je ein Buch pro Kategorie oder haltet ihr euch das offen und bearbeitet nach und nach? Oder eine Mischung aus beidem?

    Ich lege meine Lese-Challenges auf meinem StoryGraph an, da füge ich die Bücher hinzu, wie ich denke, dass sie passen.

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    Was ich wann lese entscheidet eher der Zufall. Die einzige Anforderung, die ich mir monatlich auferlegte habe, ist mindestens ein eBook und ein Sachbuch zu lesen und meine Hörbuch-Kontingente auszunutzen. Das wären mind. 4 Bücher pro Monat, das sollte gut machbar sein.

    Bin auch durch :D Fantastisches Buch, gehört zu meinen Favoriten dieses Jahr.

    Spoiler anzeigen

    Ich kann mich dem generellen Tenor hier nur anschließen. Martha ist ein absolut interessanter Charakter (wobei ich kein Interesse daran habe, sie mit der realen Figur zu vergleichen). Die Ehe mit Ephraim ist mir auch etwas zu "zu schön um wahr zu sein", wenn man überlegt, wie fast alle anderen Frauen in dieser Geschichte behandelt werden. Ansonsten war es etwas zu Slow Burn für mich, dieses "sich dahin ziehen" soll ja auch den fiesen, langen Winter symbolisieren, aber ich glaub das Editorenteam hätte gern noch 30 Seiten kürzen können, auch in Anbetracht der Vielzahl an Geburten, wer wen schnell heiraten muss, wer wen umwirbt, wer wen geschwängert hat usw. Den "Spannungsbogen" fand ich super, das Ende passte für mich gut zusammen. Ich ziehe ausreichend Genugtuung aus der Tatsache, wie Joseph North nun leben muss. Interessant fand ich dann aber auch, wie diese Community dann mit dem Mord und denen, die ihn begangen haben umgeht—außerhalb der Gerichte. Den silbernen Fuchs fand ich jetzt nicht so dramatisch, gebraucht hätte es ihn für mich aber auch nicht. Seltsamer finde ich, dass diese wilden Tiere dann immer einen Namen bekommen. Aber auch dieses Buch zeigt wieder einmal "wunderbar", warum Männer vergewaltigen.

    Geht es noch jemandem so, oder empfinde ich das einfach sehr subjektiv?

    Ich weiß was du meinst. Auf den sozialen Plattformen dreht sich schon seit einiger Zeit alles nur noch um Performance und Challenges, Hobbies werden zur Arbeit, um Klicks zu generieren. Mir ist das wumpe, ich weiß genau welchen Content ich konsumieren möchte und ich weiß auch, warum manche Menschen 100 oder mehr Bücher pro Jahr lesen können ... ich persönlich sammle nicht(s) und ich habe auch keine Ambitionen irgendwen nachzumachen oder zu übertreffen, weil ich neidisch oder mißgünstig bin. Ich kann sehr gut filtern und ausblenden, was mich nicht interessiert.