ZitatSo, nachdem ich im Zweierthread mitgeschrieben hatte, kann ich endlich im Dreier verkünden, das wir endlich einen Termin gefunden haben "unsere" Züchterin kennen zu lernen.
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ZitatSo, nachdem ich im Zweierthread mitgeschrieben hatte, kann ich endlich im Dreier verkünden, das wir endlich einen Termin gefunden haben "unsere" Züchterin kennen zu lernen.
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Hast du richtig gefolgert, für den Hund ist vom sitz ins platz etwas anderes als vom platz ins sitz. Ich benutze den gleichen Befehl und gebe Hilfestellung eben über "Hand nach oben ziehen", was dann später abgebaut wird. Theoretisch wird der Hund das alles verinnerlichen über ausgiebige Generalsierung und Signalkontrolle. Das dauert aber je nach Hund und Halter und Timing etc. pp. Beim Steh kommt das dann nochmal wahrscheinlich vor ![]()
ZitatLeider darf man bei der BH, auf die ich bis jetzt hintrainiert hab, kein anderes Kommando verwenden.
Anderes Kommando ist doch gar nicht nötig. Du belohnst doch dann einfach nur die korrekte Ausführung auf ein normal gesprochenes Kommando und alles andere eben nicht mehr ![]()
ZitatUnd ich bin übrigens nicht der Meinung, dass er darunter leidet. ... Er ist lediglich sehr unsicher.
Ein "sehr unsicherer" Hund erlebt die Umwelt in einem ständig stressigeren Zustand als ein entspannter, ruhiger Hund. Dass du etwas ändern willst zeigt doch, dass du diesen Zustand nicht für normal hälst. Wenn es nicht so schlimm wäre, würdest doch doch nicht nach Hilfe fragen.
ZitatUnd wieso ich ihn diesen Stress aussetze? Na, weil ich nur die Möglichkeit hab HIER Gassi zu gehen.
Dann ist es einfach mal nicht die richtige Gegend für diesen Hund. Permanenter Stress kann zu Krankheiten und/oder krankhaftem Verhalten führen. Wenn ich in deiner Situation wäre, würde ich schnellstens - FÜR DEN HUND - versuchen etwas Grundlegendes zu ändern!
Zitatleider bin ich grad iwie unsicher, obs nicht n wink mitm zaunpfahl war, dass es nicht geklappt hat :/
Meine unpopuläre Meinung: Wenn du Zweifel hast, lass es bleiben.
Das Ding ist, dass es in der Hundewelt ein ungeschriebenes Gesetz gibt das da heisst "Unterwürfigkeitssignale sollen die evtl. Aggression des Gegenübers abbauen und dämpfen". Ein unterwürfiger Hund will auf nette Art gut Wetter machen und sagen, ich will dir nichts, ich möchte dich ganz vorsichtig kennenlernen, darf ich zu dir kommen - das wäre aktive Unterwerfung. Ist diese Unterwerfung aber zu aufdringlich, zu stürmisch, kann das Gegenüber genervt reagieren, was mitunter heftig und "plötzlich" aussehen kann - denn EIGENTLICH darf auf Aktive Unterwerfung nicht aggressiv reagiert werden, sie soll ja Stress und Ärger abbauen. Bevor es also zu so einem "Überfall" kommt, nimm deinen Hund beiseite ohne viel Gerede, es ist nicht notwendig, dass dein Hund diese Situation bis zum Ende erlebt. Der genervte Hund lernt nur, dass Hunde wie deiner nervig sind und sofort eine Ansage brauchenn und dein Hund lernt, dass seine Signale missverstanden oder ignoriert werden und wird unsicher was er nun tun soll. Aktive Unterwerfungsgesten sind jedoch sehr wichtig im Umgang mit anderen Hunden.
Unterwerfung geht immer vom Hund aus, der sich unterwerfen will. Aktive wie Passive Unterwerfung sind freiweillig. Wenn dein Hund zappelt, will er einfach nur weg, da er sich in einer aggressiven Auseinandersetzung befindet und - verständlich und eben auch eine gute Wahl - den Abstand zur Bedrohung vergrößern möchte.
ZitatHi ihr Lieben,
ich melde mich auch nochmal mit einem kleinen Anliegen.
Es geht um meinen 18 Monate jungen kastrierten Border Rüden.
Er ist total unsicher im Umgang mit anderen Hunden und bekommt grundsätzlich einen Kamm bei fremden Hunden.
Hier bei uns im Park treffen wir täglich mindestens 30 Hunde, 1/3 davon sind fremde Hunde. Ich möchte dass er entspannter bei der Hundebegenung wird und keinen Kamm mehr bekommt. Er soll wissen, dass wenn was ist ich das regel und er völlig entpannt sein kann. Wie erreiche ich mein Ziel? Habt ihr Trainingstipps oder Erfahrungsberichte?
Warum setzt du ihn denn diesem Stress aus?
Wenn er wirklich einfach so bellt, hat er langeweile. Schau mal, ob er in eine bestimmte Richtung bellt, wohin zeigt seine Schnauze, was macht er überhaupt? Geht er umher, steht er still und bellt nach oben über den Fang, läuft er dabei vllt irgendwohin? Je schneller das Bellen, desto höher die Erregung.
Da keine wirkliche Gefahr besteht, rufe den Hund einfach ruhig zu dir und mach was mit ihm - wenn er nicht hört, gehe ruhig zu ihm und nehme ihn mit, in eine andere Ecke des Gartens. Verlang ein ruhiges Sitz und gib ihm nen Keks. Du musst nur immer mal etwas früher nach ihm rufen, so dass er weniger oft bellen muss oder will. Piesacke ihn nicht wenn er bellt. Er weiß nicht, warum du ihn ärgerst.
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Wegen der Angst von Haku würde ich auch versuchen nicht deinen Sohn zu nutzen, ist zwar nicht verkehrt zu denken ich nehme wen, den Haku kennt und wo er vielleicht keine Angst hat, ABER er könnte das wirklich ggf. negativ verknüpfen, das wäre sehr ungünstig.
Vielleicht machst du das mit Leuten die er nicht kennt und baust es über spielen auf. Einer läuft und du wirfst einen Ball z.b., aber nicht in die Richtung des laufenden, sondern in die andere Richtung und dann langsam immer näher bringen.
Ich wäre eher dafür, dass sich der Welpe mit dem Reiz entspannt in entsprechender Entfernung auseinandersetzt und nicht lernt einem Ball hinterherzulaufen, um so abgelenkt zu werden. Für ein ruhiges Verhalten würd ich auch ruhige Belohnung wählen. ANGST muss der Hund selbst überwinden, kleinschrittig und mit Verstand.