Beiträge von Estandia

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    Hab auch noch fragen:
    hattet ihr durch das Bestehen irgendwelche Vorteile?


    Hier in Berlin zu dem Zeitpunkt nicht. Aber wenn die neue Verordnung kommt evtl. dann ja :D

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    Was darf der Hund an Reaktionen zeigen? Darf er z.B. einen fremden Hund anknurren, wenn der ihm zu aufdringlich wird? Darf er zurück weichen, wenn er nicht angefasst werden mag?


    Mein Hund ist zurückgewichen, biebt aber trotzdem nett und interessiert. Der Prüfer hat dem Kind gesagt, dass so ein Hund nicht angefasst werden möchte und gut war.
    Eine andere Teilnehmerin hat mit ihrem Hund Abstand genommen und gesagt, dass sie nicht möchte, dass ihr Hund angefasst wird.

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    Angenommen ich weiß, mein Hund (Grisu :hust: ) kann gar nicht mit Schäferhundrüden. Dann taucht einer auf im Freilaufteil, ich ruf Grisu ab, lein ihn an und lotse ihn ruhig am Schäfer vorbei. Bin ich dann durchgefallen, weil ich ihn abgerufen/angeleint habe?


    Bei uns war es so, dass die Hunde frei BEIM HALTER liefen. Also sie konnten/sollten nicht wild umherlaufen. Mental sollten sie einfach beim Halter sein, wenn dann eben ein Kommando verlangt wurde. Sie durften auch hier und da natürlich schnüffeln.

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    Würde Lucy durchfallen, wenn ich einen guten Grund habe, warum sie kein Sitz machen muss?


    Da würd ich ich den Grund vorher dem Prüfer nennen. Wir hatten z.B. eine alte Hündin mit beginnender Taubheit dabei, die reagierte schlecht auf akustische Signale, dafür natürlich aber gut auf das optische. War auch kein Problem. Solang der Hund unter Kontrolle war und der Halter entsprechend managen konnte.

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    wärt ihr für einen verpflichtenden Test vor dem Freilauf im öffentlichen Raum/Wald/Feld? Wo seht ihr Vorteile, wo Nachteile?


    Ja. Vorteil: Mehr theoretisches Wissen, sag ich mal. Nachteil: Als Unbekannter seh ich nicht, ob ein Fremder die "Erlaubnis" hat und muss mich so oder so drauf verlassen, dass er seinen Hund unter Kontrolle hat ...

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    würde euer Hund z.B. diesen Praxistest bestehen? http://www.bhv-net.de/hundefuehrersc….html?showall=1

    Hat er bestanden. Und ich hab nen schlecht sozialiserten, sensiblen Hund, der Kinder absolut gruselig findet und sich NICHT hat anfassen lassen :pfeif:

    So mal eine kleine Auswahl von heute. Es war soooooo toll! :ugly:

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    Nebst gefühlt 100 anderen Hunden war auch DER mal da :cuinlove:

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    Habt ihr betroffene Hunde, wie managet ihr das, kennt ihr welche vom Training, kennt ihr Lösungen, Strategien, was macht ihr mit so einem Hund bzw. was machen andere mit ihnen?
    Einfach mal als kleiner Austausch gedacht.

    Ich schreib mal was mir spontan zu dem Thema einfällt.
    Ich habe keinen betroffenen Hund, kenne aber einen.

    Ich gehe davon aus, dass ein Zwangsverhalten aus Frusttration und einem Motivationskonflikt entsteht. Also schaue ich mir alle Situationen an, in denen der Hund ein Zwangsverhalten oder eine Übersprungshandlung zeigt und frage mich warum der Hund in einen Konflikt gerät und sich offenbar 2 Motivationen behindern. Gleichzeitige Angst und Neugier sind da meine ersten Gedanken, entstanden durch undurchschaubare Halter, die in einer gleichen Situation einmal strafen und einmal belohnen...

    Für störendes Verhalten gebe ich dem Hund eine Ersatzhandlung, die unvereinbar ist mit dem 1. Verhalten. Apport für's Bellen meinetwegen. Und ja, habe ich einen Hund der zwanghaft bellt, habe ich IMMER das Apportel dabei. Dass straffrei operant und kontextfrei konditioniert wird, damit der Hund nicht da auch noch den Stress der Strafe durchmachen muss, sollte klar sein. Ansonsten bieten sich Futterspielzeuge an, der Hund lernt, dass er nicht sofort ans Futter kommt und die Zeit zwischen Anstrengung und Belohung variiert, was zum (längeren) Aushalten von Frust führt.

    Ansonsten würd ich sagen: Rituale. Rituale. Rituale. Rennt sich der Hund in Rage gibt es einen Start- und Endbefehl, dazwischen passiert gar nichts. Natürlich auch hier von einfach/leicht zu schwer/lang. Sinnvoll wäre es, die Situation VOR dem Auftreten des Zwangsverhaltens zu beenden, so dass die Erwartungshaltung des Hundes überhaupt nicht mehr bestätigt wird.

    Solange es nicht um selbstverletzendes Verhalten geht, wo sich der Hund leckt oder beisst, um Endorphine auszuschütten, würde ich (noch) über keine Medikation nachdenken.

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    Habt Ihr ihn auch an die Hundebox gewöhnt? Seid Ihr schon in den Tagen nach dem Einzug zur Hundeschule gegangen oder habt Ihr etwas Zeit vergehen lassen? Ab wann habt Ihr angefangen, den Hund abzuleinen?

    Box kennt er nicht, er lässt sich aber im Auto da drin transportieren. Ich bin eeeeetwa einen monat navhdem der hund da war zur Huschu, nach der hab ich aber vorher schon gesucht, damit ich nich sonstwo lande ^^ Abgeleint wurde er etwa nach 4 Monaten, es hat einfach gepasst. Er kann überall frei laufen aber auch das an der Leine laufen ist sehr entspannt und angenehm.

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