Beiträge von Estandia

    Mach doch Aushänge in der HuSchu (also auch wenn es nicht eure ist), HuPla oder schreib Gassi-Services mal an ... Supermärkte, Social Media Networks, hier oder in anderen Foren... Bei uns reichte wirklich unsere Trainerin, die genug Kontakte hatte. Vllt wäre es auch angebracht mit Kuchen und Kaffee zu locken - da würd ich sogar kommen :D

    Mir ging es darum zu sagen, dass beim Ressourcenverteidigungstraining nix schlimmes passiert, wovor fremde Hundehalter sich fürchten müssten und deswegen nicht kämen. Alles steht und fällt eben mit der vorherigen Aufklärung :smile:

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    Ok dann liegts nur an den anderen Hunden hier, das sie mir da so 'massiv' vorkommt.
    Spielzeug verteidigt sie nur, wenn ich es ihr oder ohne Zuweisung geworden habe. Liegt es rum oder fliegt es für den anderen Hund ist's kein Problem.
    Darum hat sie sicher aber noch nie gekloppt. Da wird gegrummelt und entweder bekommt sie es oder es ist dann gut.

    Also würdet ihr daran auch nicht gesondert trainieren?
    Sie lebt bei uns ja eh allein, zum tragen kommt's ja nur wenn sie mal bei ihrem Sitter ist.


    Würd ich nur managen. Find ich sonst auch einfach im normalen Rahmen.

    WENN es ums explizite Training ginge, wäre es nicht schwer andere Leute mit Hunden zu finden. Adäquates Training heisst sicheres Management, Desensibilisierung und Gegenkonditionierung. Gefährdet sollte dort keiner werden, wenn man's richtig macht ;) Sinn ist NICHT, dass der Hund gewollt ins Verteidigen gebracht wird, um dann "draufzuhauen", von daher entstehen schonmal gar keine "brenzligen" Situationen.

    Wir haben es so trainiert, dass der Hund den "verdienbaren" Leckerlihaufen gesehen hat - aber nicht rankam. Dann hab ich was er mir in die Hand geben sollte auf den Boden gelegt und hielt meine Hände auf. Für alles was in die richtige Richtung ging gabs erstmal viele Kekse, die wurden dann weniger mit den Anforderungen. Und nach einiger Zeit, als der Hund schon oft das Spieli in die Hand gelegt hatte, gab es dann auch gar keine Belohnung mehr für's "falsch" machen. Da gab's ein "Schade" und das Leckerli wanderte für den Hund offensichtlich vom "verdienbaren" auf den "Schade"-Haufen. Dei "schade"-Leckerlis dürfen danach auch nicht mehr verfüttert werden. Das ist mit leichtem Frust verbunden (je nach Hund und Training) und drängt den Hnd dann sich mehr anzustrengen. Jedenfalls bei uns :D

    Hallo :hallo:

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    Wir haben das Gefühl, dass er uns austrickst... "Die haben doch sowieso kein Futter. Dann muss ich auch nicht ins Körbchen gehen."


    Dies wäre ein rein technischer Trainingsfehler. Der Hund hat gelernt nur etwas zu tun, wenn er vorher das Leckerchen sieht bzw. reicht es wenn er es riechen kann. Das ist Locken und nicht belohnen. Ihr müsstet daran arbeiten, das Leckerchen immer später zu geben ergo NACH dem verlangten Verhalten. Zum anderen informiert euch über ALLE Belohnungsarten, es gibt weit mehr als nur Leckerchen.

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    Wir wissen langsam nicht mehr weiter. Seit wir die Hundeschule besuchen wird der Hund aggressiver. Die Hundetrainerin sagt dazu, dass das normal sei, da er seine Position verteidigen will.


    Meine Meinung? Auf Wiedersehen! Wer (in welchem Rahmen auch immer) "nonverbal" trainiert nötigt den Menschen zu einer Art Perfektion der Körpersprache - welche er gar nicht leisten kann. Wenn etwas nicht besser sondern sogar schlechter wird, höre ich umgehend damit auf und hoffe nicht auf Besserung. Das Praktizieren von "falschem/bösen" Verhalten des Hundes lässt das Verhalten stärker werden und vor allem schwieriger es wieder abzutrainieren. Das mit der Postion ist ebenso Unfug. Der Hund hat keinen Plan WAS und WO seine Position ist, also kann er sie auch nicht verteidigen. Er scheint maßlos überfordert und kompensiert den Stress mit Ausrastern.

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    Kann man das ganze auf die Pubertät schieben?


    Jein. Der Hund orientiert sich mehr und mehr nach aussen ebenso entwickelt er sich selbst stark weiter. Die Rasseeigenschaften kommen hervor - es gilt nun mehr denn je dem Hund klare Regeln zu geben und ihm ein fähiger und verantwortungsvoller Halter zu sein.

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    Wir waren heute das erste Mal in der Welpenschule. Wegen der Hitze wurde das in den Wald verlegt. Ich finde die Trainerin macht es super. Gibt im richtigen Moment gute Tips und lobt wenn jemand richtig reagiert.
    Alle Welpen durften nacheinander in den Bach, alle hatten immer genug Abstand zueinander so dass sich keiner bedrängt fühlte oder zu anderen hin wollte. Und fremde Hunde und zwei Autos waren gleich sehr gute Übungsobjekte.
    Gespielt wurde nicht, da es für alle Welpen sehr viele Eindrücke waren.

    Mojito war nach einiger Zeit sehr müde - verständlich. Also hab ich ihn getragen - er hat ja nur 8 kg :hust: bis er sich etwas erholt hatte.

    War eine gute Entscheidung zu dieser Trainerin zu gehen, auch wenn ich keine Lust auf HuSchu hatte. Ich freue mich sogar auf nächste Woche.
    Mojito durfte dann noch einer kleinen Dobermann-Dame hallo sagen und einem kleinen Labrador Rüden. Nase an Nase - hallo wer bist denn du? :smile: dann war er definitiv fix und fertig von den Eindrücken.

    Oh das klingt ja klasse! Schön, dass es so gut läuft :ja:

    Du solltest akzeptieren, dass Kira in dieser Situation Lilly nicht in ihrer Nähe haben will. Allein zum Schutze Lillys! Hole dir je nachdem einen der Hunde zu dir, aber ICH würde niemals meinen Hunde dazu zwingen, die Anwesenheit des anderes klaglos hinzunehmen, wenn er es einfach nicht will.