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Das dachte ich auch, aber hier http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinfo…Sicherheit.html steht es definitiv anders.
Es geht um das Anschaffen des Passses. Der Hund hat aber bereits einen Pass.
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Das dachte ich auch, aber hier http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinfo…Sicherheit.html steht es definitiv anders.
Es geht um das Anschaffen des Passses. Der Hund hat aber bereits einen Pass.
Wenn der Hund noch keinen Ausweis hätte, müsstest du ihn in deinem Heimatland erstellen lassen. Du solltest aber einen EU-Ausweis haben, ergo müsste der gültig sein.
Dein Hund knurrt, weil er sich bedroht fühlt. So ist das erstmal VÖLLIG OKAY. Es ist an dir, deinem Hund zu zeigen, dass gewisse Bedrohungen keine Gefahr darstellen. Bring ihm bei, dass er sich GERN von Fremden anfassen lässt, besonders wenn er regelmäßig zum Frisör muss. Zecke rausmachen tut weh, warum soll sie nicht knurren, wenn es für sie unangenhm ist. Spielzeug behalten wollen ist normal. Durch Knurren hält man fremde Hunde auf Abstand. Und je öfter der Hund damit Erfolg hat - desto schneller/öfter/früher wird er knurren.
Und ja, wenn mein Hund mich in diversen Situationen anknurrt, dann ist es dort um die Beziehung zueinander nicht gut bestellt - denn dann vertraut mir mein Hund nicht genug, um zu zeigen, ja es ist okay, dass du mir eine Zecke entfernst, OBWOHL es wehtut.
Knurren hat nichts mit "nett" oder "nicht nett sein" zu tun. Es ist die Reaktion auf eine subjektiv empfundene Bedrohung, weil der Hund vor etwas angst hat und sich keinen anderen Rat weiß.
Wenn du wirklich trainieren willst, dann lies dich in die Methoden der Desensiblisierung, Gegenkonditionierung und des Managements ein.
ZitatAndere Hunde sind bei uns auch ein Problem, aber eher im Sinne von "Ich will spielen!".
Nicht die anderen Hunde sind das Problem, sondern das Verhalten DEINES Hundes.
ZitatIch lasse ihn auch rechtzeitig absitzen,
Wofür? Dass du ihn abmachen kannst und er hinrennt?
Zitatnur leider ist er 0 ansprechbar,
Wäre ich auch, wenn ich einen ARTGENOSSEN sehe und weiß, dass das Spiel, dass gleich folgt, mich über alle Maßen belohnt.
Zitatein geworfenes Spielzeug registriert er überhaupt nicht, Leckerchen vor die Nase auch nicht. Er sieht nur noch den Hund und zieht dort hin.
Lass die Ablenkung, wenn sie doch nicht funktioniert. Du kannst nicht um die "Interaktion mit Artgenossen" mit Spiel oder Leckerli konkurrieren, wenn der Hund sich einfach nicht mehr konzentrieren kann. Du schneidest dir nur ins eigene Fleisch, der Hund lernt mit jedem Mal, dass es okay ist deine Angebote zu ignorieren. Versuche auch nicht andere Hunde VORHER zu erspähen und DANN ein Spieli als Ablenkung hervorzuholen - sonst wird dieses nur zur Voraussage, dass gleich ein fremder Hund auftaucht.
ZitatWenn möglich vergrößere ich den Abstand, aber das geht nun mal nicht immer. Die richtige Methode habe ich hier noch nicht gefunden.
Wenn es nicht geht, dann geht es nicht. Na und? Lass die Situation passieren und spreche den Hund wieder an, wenn er wieder bei dir ist. Sinnvoll wäre dazu ein Alternativverhalten zu trainieren, dass der Hund "vom leichten ins Schwere" erlernt und die Begegnungssituationen nicht immer ein Supergau werden.
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Ich würde keins von beidem machen... Wenn meine Hunde den Hamburger (oder das Reh z.B.) nicht selbst sehen, zeige ich es ihnen. Ist doch eine prima Gelegenheit zum üben. Wenn dein Hund wirklich nur noch geifernd in der Leine hängt, ich würde das wohl am Anfang aussitzen. Also 1m Abstand zum Hamburger und gar nix tun, nur Leine festhalten. Und wenn der Hund 10 Minuten versucht dahin zu ziehen... irgendwann wird der schon irgendetwas anderes tun (optimal wäre wohl ein kurzer verzweifelter Blick in deine Richtung oder er setzt sich irgendwann, etwas in der Art). Sobald er das von sich aus (!) tut, Party! So brauchst du nicht laut oder körperlich werden, sondern nur Geduld. Der nächste Schritt ist dann, das Verhalten zu festigen. Ihr bleibt weiter neben dem Hamburger, bis dein Hund wirklich ansprechbar ist. Mit Lucy damals (die ist um Längen verfressener als meine anderen beiden) bin ich durchaus 10x an der Bratwurst auf dem Boden vorbei gelatscht, bis die wirklich völlig uninteressant war. Mit Smilla jetzt mache ich es anders, aber die ist auch nicht so krass bei Futter.
Bei einem Hund, der den Frust "nicht an den Burger heranzukommen" (noch) nicht gut aushalten kann, gehe ich von dem Reiz weg. Vor allem auch wenn der Hund noch kein Alternativverhalten gelernt hat. Frag mich warum DANN an der Leine ziehen plötzlich so furchtbar sein soll ![]()
Will ich was mit meinem Hund trainieren, halte ich den Stress gering und mache es ihm anfangs leicht ein Verhalten zu zeigen, dass ich in dieser Situation von ihm sehen möchte. Ich sehe doch den Burger, also kann ich das doch gut nutzen. Ich persönlich finde es nur kontraproduktiv den Hund einem Reiz auszusetzen, bei dem er permanent "falsches Verhalten" zeigt, weil er auf den Reiz reagiert. Training fängt vorher an, ansonsten muss die Einwirkung auf den Hund stärker sein, um dass er überhaupt registrieren kann, dass man etwas anderes von ihm möchte. Das sollte bei adäquatem Training nicht Sinn der Sache sein.
Hallo!
Bei einem Hund, der so leicht zu motivieren ist, würde ich Spielzeuge nur sparsam einsetzen. Vor allem sollten bei Objektspielen IMMER Regeln gelten. Ausgeben auf Kommando. Reinbeissen und zergeln auf Kommando. Liegenlassen auf Kommando. Wichtig ist Kontrolle Kontrolle Kontrolle. Greif ihr nicht ins Halsband, sie sieht es als Streiten, um etwas dass ihr wichtig ist. Bring ihr bei GERN zu teilen und auszugeben BEVOR du wieder so mit ihr spielst. Ansonsten bleibt es immer ein K(r)ampf und der Hund hat - wie du schon weisst - Zähne...
Zitatund kommt hinterhergelaufen. Ich weiß dann nie wie ich reagieren soll und sage immer 'Nein!' und fange wieder von vorne an.
Das ist schon eine Verhaltenskette. Belohne sie BEVOR sie aufsteht und spare das Nein, es ist nur der Hinweis darauf, dass die Übung neu anfängt und ein Leckerli folgen wird. 'Nein' gibt ihr nicht (mehr) die Information, dass sie etwas falsch gemacht hat.
Bei uns heisst "Sitz" bleib solange sitzen, bis ich auflöse. Ich nutze kein explizites 'Bleib'. Um, dass der Hund sitzenbleibt, verlängere ich einfach die Dauer bis zur Belohnung - und belohne NICHT, wenn der Hund von selbst aufsteht. Dazu muss ich aber die Anforderungen an den Hund beachten. Im Garten mag das kein Problem sein, dass der Hund 3 Sekunden sitzt, auf der Gassistrecke mag das (noch) unmöglich sein. Anforderungen steigert man immer einzeln, soll der Hund länger sitzen, gehe ich nicht so weit weg. Gehe ich 20 statt sonst 10 Meter von ihm weg, muss ich die Zeit, die der Hund sitzen muss runterschrauben. Ansonsten riskiere ich einfach Fehler, weil es dem Hund (noch) zu schwer ist.
Zum anderen, wenn deine Hunde zickig mit anderen sind, hilft nicht unbedingt einfach ein sicheres Sitz. Gerade dort, wo der Drang Radau zu machen besonders hoch ist, ist die Wahrscheinlichkeit von Fehlern auch sehr hoch. Wirkst du auf den Hund ein und er steht trotzdem auf und zickt rum, lernt er nur, dass es DOCH funktioniert aufzustehen und rumzualbern. Je öfter ein Hund Kommandos ignoriert (warum auch immer) und tut was er will, praktiziert er einfach "falsches Verhalten" und belohnt sich selbst damit. Operant konditioniertes Verhalten wird am sichersten über variable Verstärkung trainiert (so auch unerwünschtes Verhalten). Lies dich dazu ein. Man trainiert ja immer vom leichten ins Schwere. Sicherlich ist es sinnvoll wenn du nicht nur "Sitz" ordentlich trainierst, sondern auch sonst ruhiges Verhalten in aufregenden Situationen. Auch ein Hund im Sitz kann auf 180 sein und manch andere Hunde finden es schon doof angewimmert oder angefiept zu werden...
Viel spaß euch :)
Gesendet von meinem SM-T315
Zitater hat noch nie(!) sein Geschäft im Haus erledigt.
Das mag "nur" Zufall sein ![]()
ZitatDoch beim Spazierengehen (ohne Leine, da wir seine Wirbelsäule schonen wollen) lässt er sich sehr schnell von verschiedenen Gerüchen ablenken z.B. von Katzenkot. Der Welpe beachtet uns dann gar nicht mehr und will den Kot fressen. Kann das nicht gefährlich sein ? Wie kann man dieses Verhalten unterbinden sodass er uns weiter folgt und sich nicht ablenken lässt ?
Damit der Welpe nicht tun und lassen kann wonach ihm der NATÜRLICHE Sinn steht, leint man ihn an. Zur Sicherheit! Alles andere ist an euch ihm welpengerecht zu zeigen was geht und was nicht geht. Der Welpe hat keine Ahnung von gefährlich und ungefährlich. Er probiert aus - und das auf normalem Wege mit dem Maul.
Ansonsten hat themis ja schon sehr gute Literatur empfohlen.