Rumaan Alam – Leave the world behind / Inmitten der Nacht
"Amanda und Clay wollen mit ihren beiden Kindern eine unbeschwerte Ferienwoche auf Long Island verbringen. In einem Haus am Ende der Welt, weit weg von allem. Doch mitten in der Nacht steht dort plötzlich ein älteres, schwarzes Ehepaar vor der Tür. Die beiden behaupten, das Haus gehöre ihnen. Sie berichten, dass ganz New York im Dunkeln liege, das Leben an der Ostküste komplett lahmgelegt sei. Hier draußen jedoch, an diesem abgeschiedenen Ort, ohne Internet, Handy- oder Fernsehempfang, wissen Amanda und Clay nicht, was sie davon halten sollen. Stimmt das, was die beiden behaupten? Können sie ihnen trauen? Was passiert da gerade in der Welt?"
Solider, dichter, recht ruhiger Mystery-Thriller mit Horror-Elementen. Ich mochte es sehr, um Längen besser als Tremblays "Cabin at the End of the World", das ja auch mit einem ähnlichen Home-Invasion-Szenario beginnt. Ich habe Leave the World behind unter dem Aspekt des "allwissenden Erzählers" gelesen und fand die Art und Weise faszinierend, gerade in Anbetracht der Dinge, die nebenher passieren, von denen die Hauptcharaktere keine Ahnung haben. Die Diskussion um Rasse, Klasse, Status, etc. empfand ich als gut eingewoben, stand aber mMn nicht im Vordergrund. Ein paar Szenen fand ich echt beunruhigend, da hatte ich echt Spaß beim Lesen.