Beiträge von Estandia

    Und schon wieder:hier hat keine(r) geschrieben, dass er Strafe im Aufbau einer Übung verwendet, es ist immer nur die Rede davon, dass Strafe nur angewandt wird, wenn der Hund etwas, was er (eigentlich) kann, nicht tut bzw. etwas tut, von dem er weiß, dass er es nicht soll

    Im Gegenteil, viele haben gesagt, dass jeglicher Aufbau einer neuen Sache mit positiver Verstärkung gemacht wird

    Du möchtest, dass die andern sich bei allem, was sie schreiben, sehr präzise ausdrücken, fragst auch (mehrfach) nach - dann tue das (Dich präzise ausdrücken) bitte selbst auch und pauschalisiere nicht - danke

    Ich empfinde das weder als "pauschalen Vorwurf" noch als gegen irgendwen explizit gerichtet. Es gilt einfach immer, dass man überlegt, was man wie trainiert (wenn man NICHT weiterkommt). Wieso regt man sich auf, wenn man eh nicht das tut was angesprochen wird ...

    Ich hab aus aktuellen Anlass mal eine Frage.
    Nein ich will Kleinhunde nicht abwerten, da gibt es echt tolle Hunde, aber ich habe iwie das Gefühl, dass mein Rüde kleine Hunde nicht als Hund erkennt, kann das?
    Er ist ja kein Unschuldslamm und kann andere Hunde oftmals nicht leiden und zeigt das auch, aber bei Kleinsthunden, die ignoriert er völlig, als wären sie nicht mal anwesend. Letztens wieder, da kam ein Chi offensichtlich mit Selbstmordabsichten auf uns zu, macht voll auf dicke Hose, und Nuki? Guckt mich hilflos an nach dem Motto was ist das, mach es weg. Und sowas in der Art haben wir öfter. Bei größeren Hunden, so ab 35 würde er sich das nicht gefallen lassen, er steigt nämlich gerne als Provokation ein, aber Kleinsthunde ignoriert er völlig...

    SOLL dein Hund bei Kleinhunden wie bei normalen Großen reagieren?

    Verwechselst du "nicht ernst nehmen" vllt. mit dem "erwünschten" Ignorieren?

    Nur weil dein Hund ignorant reagiert nimmt er Kleinhunde sicherlich als das wahr was sie sind, nur eben mit einer anderen Reaktion. Wo ist das Problem?

    Da es so kurzfristig keinen Plan B gibt/zu geben scheint, würde sich mir die Frage nach "schaffen" nicht stellen. In einer Ausnahmesituation "dürfte" der Hund reinmachen. Das ist dann eben mal so, weil es für den Hund zu lange war.

    Weil es für mich eine Selbstverständlichkeit ist, dass mein Hund den Abbruch befolgt. Loben tue ich ausschließlich in der Lernphase.Ich glaube fast, dass einen der Hund irgendwann nicht mehr ernst nimmt, wenn man ihn öfter für dasselbe Fehlverhalten korrigiert und anschließend lobt.
    Ich brauche nur noch selten einen Abbruch, weil meine Hündin sehr gut weiß, was sie darf und was nicht.

    Die Frage ist doch eine andere?! Nicht korrigieren UND DANN loben - sondern nur loben nach erfolgreichem Abbruch.

    Erst korrigieren und dann das richtige Verhalten belohnen, so baut man sich Ketten...

    Auch die Fachliteratur spricht von angemessenen Kontakten. Differenziert eben. Deine Aussage ist nicht per se falsch - nur zu pauschal wie die User bereits schrieben.