Beiträge von Estandia

    Hier wird gesagt, das Rammeln Stressabbau bedeutet. Ich weiss nicht wie das zustande kommt, aber bisher hat rammeln immer etwas mit dominanzverhalten zu tun gehabt.
    Das würde auch passen, da er immer nur deine Decke benutzt und nicht die deines Freundes, so sagtes du, der Hundehalter ist.

    Wenn dies ursächlich ist, würdest du das auch an anderen verhaltensweisen dir gegenüber sehen.

    Der dominiert doch die Decke ... :D

    Und nein ... rammeln ist Stressabbau. AUCH sexuell bedingt.

    Ich habe mal eine Frage an Alle, die ihren Hund erst in diesem Jahr bekommen haben (Oder eigentlich auch an Alle hier, denn irgendwann war es ja für jeden mit Hund das "erste Mal").
    Silvester ist ja nicht mehr so lange hin und ich stecke dick in der Zwickmühle. Gibt er hier Jemanden, der seinen Junghund an seinem ersten Silvester alleine gelassen hat? Ich habe das absolut nicht vor und ich frage mich, ob ich mich einfach zu sehr anstelle :ka:

    Ich hab das 10. Silvester mit Hund vor mir, der hat absolut keine angst und würde durchschlafen. Aber nie würde ich den alleine lassen. Nicht an dem Tag und der Nacht. Mir gehts einfach nur darum bei ihm zu sein (FALLS was ist, immerhin ist der auch schon 12) und den Ausklang und den Neubeginn MIT Hund "zu feiern".

    Ich möchte noch mal auf die scheuen Hunde eingehen, da es so hingestellt wird, das man nur genug zeit und liebe aufbringen muss, dann hat man einen tollen Hund.

    Es kommt auf die Prägephase an, ein Hund der gar nicht sozialisiert worden ist auf Menschen, hat sehr grosse Angst vor ihnen. Kauft man ihn jetzt und bringt zeit und Liebe auf, kann sich dieser Hund auf diesen Menschen konzentrieren und auch stark anlehnen. Aber er wird immer nur individuell Menschen trauen. Alle anderen Menschen machen ihm Angst. Es wird nie ein Hund werden, der gefestigt durch die Stadt läuft.

    Hatte ein Welpe Kontakt, aber nicht genug, hat er immer defizide. Wer solche Hunde kennt, fragt sich unwillkürlich, ob er nicht besser auf einen Bauernhof, so richtig weit ve om schuss, aufgehoben ist. Diese Tiere stehen draussen ständig unter Stress. Eben weil wir hier in Deutschland eine so hohe Bevölkerungsdichte haben.

    Also redet das Problem bitte nicht schön, diese Hunde kann nur jemand nehmen, der Ahnung hat, andere Hunde im Haus hat.
    Für jemanden, der einen Hund haben möchte, zum spazieren gehen, vielleicht ein wenig Hundesport usw. ---- dafür eignet sich so ein Hund nicht.

    Jeder Hund bringt einen genetischen Rahmen mit - innerhalb dieses Rahmens kann sich der Hund aufgrund der Genetik und der Lernerfahrungen komplett individuell entwickeln. Gibt durchaus Hunde mit einem beschissenen Start ins Leben, die aber dennoch Defizite hervorragend überstehen. Andersrum genauso. Pauschalität tut keinem Hund gut.

    Ich habe keine Ahnung in wieweit das mit dem Sofa Blödsinn ist, denn in vielen Büchern steht, dass es bei Wölfen so ist, dass es bestimmte gute "Plätze" gibt, wo immer die Alphatiere sind und wo die niedrigeren Rudeltiere nichts zu suchen haben, so lange die Alphas da sind. Ist das falsch? Unsere Kleine muss doch an eindeutigen Dingen signalisiert bekommen, wo sie im Rudel steht, gerade auch weil wir ja 2 kleine Kinder haben(6 und 10), die im Moment in der Zahnungsphase "Freiwild" für sie sind.

    Gute Plätze gibt es zweifelsfrei :D Da darf aber jeder liegen, dem dieser Platz situativ wichtig ist. Vergleiche zwischen Hunden und Wölfen sind nur bedingt sinnvoll, vieles ist widerlegt, es sind zwei verschiedene Arten, es gibt genug Wissen über Hunde, da muss man nicht auch noch gucken, wie es denn bei den Wölfen ist/war. Wenn dein Hund wo liegt wo er nicht soll, etabliere ein Verhalten - zB ins Körbchen gehen - dass der Hund FREUDIG stattdessen ausführt. Bring deinem Hund einfach bei, was er genau tun soll. Hunde, die die Wahl haben und erst raten müssen was gewünscht ist können schnell die "falsche" Entscheidung treffen. So schafft man sich evtl mehr Baustellen als man wollte.

    Alphas sind eigentlich LEITtiere. Leiten tut man durch Einschätzbarkeit, klare und faire Regeln, Souveränität und auch mal Nachsicht. Nicht durch Druck und Unterdrückung. Ziel sollte sein, dass einem der Hund folgen will nicht weil er muss.

    Dann ist aber einfach auch der Name ziemlich irreführend, oder?

    Das finde ich auch. Es suggeriert, dass sich die Hunde da "raufen" dürfen. Sinn ist aber, dass dort gerade den Raufern klare Grenzen durch souveräne Hunde gezeigt werden.

    Und es gibt die, die mit Geld umgehen können und solche, die es nicht können. Unabhängig davon welchen Bildungsgrad er oder sie besitzt.

    Egal, ob regelmäßiges Einkommen, oder H4.

    Das spielt doch auch alles eine Rolle.

    Hartz4 ist auch ein regelmäßiges Einkommen. Unter Umständen kann das sogar mehr sein, als das Einkommen, was man vorher bekam ...

    Ich frage mich, warum das für viele Menschen so ein Problem ist, zu sagen "Ich erlaube mir den Luxus, einen Hund zu halten, weil der meine Lebensqualität erhöht"
    Schadet doch dem Hund nicht!


    Eben. Hundehaltung ist heutzutage normal. Vor- und Nachteile sind doch wohl zur Genüge beschrieben. Dass es vor dem Gesetz trotzdem als "Luxus" gilt ist mir doch egal. Muss halt jeder selber wissen, ob ihn das nun selbst beeinflusst oder er das vor anderen erklären muss/möchte... Ich kann mir Hundehaltung LEISTEN, viel kosten muss sie ja trotz des Luxus-Labels dennoch nicht (was nicht heisst, dass der Hund schlecht versorgt ist wenn er "billiger" lebt als andere).