Beiträge von Estandia

    Das war jetzt das erste Mal

    ich würde nur gern vermeiden das es wieder vorkommt :dead:


    Verbuch es unter "ist halt passiert" :smile:

    Kann natürlich sein, dass ihr da auf eine unangenehme Verknüpfung vom Vorbesitzer gestoßen seid. Kann sein, dass es nochmal in anderer Form auftritt.
    Vielleicht im Hinterkopf behalten, aber nicht die Schuld beim Hund suchen.
    Registrieren, putzen, weitermachen :D

    Ich kann mir das Verhalten nicht erklären...

    Offensichtlich musste er mal. Nicht alles ist Betteln.

    Kann ein Hund soweit denken, das er meint: "So die haben mich weggeschickt, nun piss ich denen ins Bett!" Irgendwie kann ich mir das nicht vorstellen... :ka:

    Nein. So abstrakt denken Hunde nicht. Urin ist für Hunde nichts schlimmes und so ist der Gedankengang "damit ärgere ich nun meinen Menschen" unsinnig.

    Warum schreibst du im Titel von Zurechtweisung, wenn du den Hund eigentlich nur ins sein Körbchen geschickt hast?

    Naja, es gibt ja nicht nur schwarz und weiß beim "Alleinebleiben". Manche Hunde lernen das schnell, andere nie, dazwischen gibt es ganz viele Abstufungen und Zwischenlösungen. Zu der Rechnung gehört eben immer der Hund UND der Mensch. Es gibt zig Faktoren, die diese Sache erleicherten oder erschweren können.
    Ich hab mir meinen Hund angeschafft, WEIL er mit ins Büro durfte. Der musste nie lange allein bleiben, trotzdem hab ich das vom ersten Tag an geübt. Ohne Druck. Das ist ein wichtiger Punkt, wenn man nicht ständig denkt "der Hund MUSS in 3 Tagen 4 Stunden allein bleiben KÖNNEN".

    Es gibt ungünstige Konstellationen mit den Berufen der Halter und es gibt günstigere. Es kann sein, dass es bei euch trotz der Bedenken alles wunderbar klappt. Es kann aber auch sein, dass eine Baustelle nach der anderen auftaucht. Darauf muss man sich einfach einrichten. Immer auf das Beste hoffen ist meistens ein schlechter Ratgeber. Hunde sind Lebewesen, die haben gute und schlechte Tage, brauchen immer eure Hilfe und sind zeitlebens von euch abhängig. Dass alle an einem Strang ziehen ist da das wichtigste.

    Aussies bringen von Hause aus eine gute Portion Ressourcenverteidigung mit, das Verhalten tritt somit einfach schneller und intensiver auf. Sie sind auch gerade deswegen keine Hunde für Jedermann. Sie brauchen dreimal mehr kompetente Führung vom Halter.
    Mit der "Führung" sind viele Hunde schnell überfordert. Es zeigt, dass sie nach Hilfe und Halt suchen. Routinen und Rituale helfen, jene die der Hund auch gern annimmt und versteht - ergo den Mehrwert für sich sieht.
    Das, was du als Eifersucht bezeichnest,ist Kontrollverhalten. Der Hund ist sich der Situation unsicher, er weiß nicht was passieren wird und drängt sich deswegen auf.