Naja, es gibt ja nicht nur schwarz und weiß beim "Alleinebleiben". Manche Hunde lernen das schnell, andere nie, dazwischen gibt es ganz viele Abstufungen und Zwischenlösungen. Zu der Rechnung gehört eben immer der Hund UND der Mensch. Es gibt zig Faktoren, die diese Sache erleicherten oder erschweren können.
Ich hab mir meinen Hund angeschafft, WEIL er mit ins Büro durfte. Der musste nie lange allein bleiben, trotzdem hab ich das vom ersten Tag an geübt. Ohne Druck. Das ist ein wichtiger Punkt, wenn man nicht ständig denkt "der Hund MUSS in 3 Tagen 4 Stunden allein bleiben KÖNNEN".
Es gibt ungünstige Konstellationen mit den Berufen der Halter und es gibt günstigere. Es kann sein, dass es bei euch trotz der Bedenken alles wunderbar klappt. Es kann aber auch sein, dass eine Baustelle nach der anderen auftaucht. Darauf muss man sich einfach einrichten. Immer auf das Beste hoffen ist meistens ein schlechter Ratgeber. Hunde sind Lebewesen, die haben gute und schlechte Tage, brauchen immer eure Hilfe und sind zeitlebens von euch abhängig. Dass alle an einem Strang ziehen ist da das wichtigste.