Beiträge von Estandia

    Auch ein Hund, der bisher nur draußen gelebt hat (Stichwort Straßenhund), kann unter der permanenten Außenhaltung leiden. Bei (Grund)bedürfnissen gilt "Was er nicht kennt, kann er auch nicht vermissen" nun mal nicht. Wenn das Bedürfnis nach Sozialkontakten bei einem Individuum hoch ausgeprägt ist (und das trifft auf sehr viele Hunde zu), dann tut man ihm mit der hier beschriebenen Haltung keinen Gefallen.


    Das war bei meinem Hund so. Als Straßenhund kannte er weder Haus noch Wohnung (und schon gar nicht das Leben mit Menschen). Das hat drei Tage gedauert und der benahm sich als hätte er nie draussen gelebt. Auch das allein lassen auf einem umzäunten Grundstück (wir waren im Haus) war total furchtbar für ihn, er brauchte Nähe und Zuwendung und Ansprache. Statt eines Nebenher-Lebens soll es ja ein Miteinander sein. :smile:

    Jetzt mal abgesehen von der unglücklichen Rasse Wahl, bei uns war es auch so dass die Vorbesitzerin mit dem Hund zu uns kam, einfach weil sie wissen wollte wie es dort aussieht wo er eventuell hin kommt. Sie war so begeistert dass sie ihn gleich da gelassen hat, erstmal zwei Tage zur Probe.

    Wobei ich das ein bisschen übergriffig finde. Klar ist alles schön, man will ja den Hund loswerden. Rausholen aus der Umgebeung, wo der Hund bis dahin gelebt hat ... neee... Manche Leute können in dieser Situation dann auch nicht mehr rational entscheiden, wo es eigentlich am nötigsten wäre.

    Nix gegen dich!

    Das Opi-Tierchen ratzt bei uns mit im Bett während wir TV gucken und frühstücken :herzen1:

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    Ich glaub das viele hier auch Außenhaltung aus Prinzip ablehnen hat was mit der Kultur zu tun, in anderen Ländern ist das ganz normal, scheint spezieller hier in Deutschland so verpöhnt zu sein, wieso auch immer. Ein Hund kann genau so gut neben einem Menschen liegend versauern. Ich persönlich sehe nichts problematisches dran solange es vernünftig gemacht wird-

    Nur weil etwas woanders normal ist, muss es nicht automatisch gut sein. Nur weil jemand sagt mit unseren anderen Hunden hat das auch geklappt, muss man das nicht sofort glauben. Gesehen hat das hier keiner ...
    Hier in D haben wir a) Verordnungen, b) Nachbarn, die sich schnell wodran stären und c) sind wir als Halter für die Gesundheit und Sicherheit des Hundes verantwortlich.
    Es wurden somit wichtige Kritikpunkte angesprochen, es ist letztendlich die Entscheidung der TE, ob gemacht wird was geplant ist.

    Der Hund ist seit GESTERN da und macht schon all diesen Quark mit? Kann der auch mal in Ruhe gelassen werden?
    Frag mich echt, wozu das alles gut sein soll, wenn nicht zum Heraufbeschwören einer handfesten Ressourcenverteidung :???:

    Es ist kein FutterNEID sondern Ressourcensicherung. Dazu gibt es gängige Trainingspläne. Der Aussie an sich bringt ein guuuutes Stück Ressourcensicherung aller Arten mit sich. Ob du das nun möchtest oder nicht ;)

    Wie lief denn das beim Züchter? Der Welpe hat ordentlich gewarnt, es ist nicht verwunderlich, dass er eskaliert.