Beiträge von woodyfan

    Blöde Situation! Hast du die Möglichkeit des Hundesharings? Eine gute Freundin „teilt“ ihren Hund mit einer Bekannten, die in Frührente ist und sich täglich einige Stunden um den Hund kümmert. Auch die Wochenenden teilen sich die beiden auf, klappt wirklich prima, und der Hund kommt mit dem Arrangement super zurecht.

    Wenn du aber grundsätzlich unsicher bist, ob du den Hund behalten möchtest, solltest du dir zunächst darüber im Klaren werden, ob ja oder nein.

    Ich habe einige Jahre allein für einen Hund gesorgt, allerdings mit Teilzeitstelle. Es erfordert ein gutes Management, ist aber auch kein Hexenwerk. Ich bin allerdings ein Naturmensch und sehr gerne draußen unterwegs, die Gassirunden könnten für dich als bekennende Stubenhockerin eine Herausforderung und Belastung werden.

    Viel Glück für deine Entscheidung!

    Stell die offene Box einfach in euren Wohnraum und warte ab, was passiert. Je mehr Druck du ausübst, umso unbeliebter wird die Box.

    Warum darf der Hund sich die Liegeplätze nicht aussuchen? Du kannst ihn ja räumlich begrenzen, z.B auf einen Raum oder das Erdgeschoss, aber ständig hinter ihm herzulaufen ist mit Sicherheit kontraproduktiv.

    Du kannst nicht mehr tun, alle Achtung, wie du die Betreuung überhaupt allein stemmst. Aber ich verstehe auch dein Gefühl, dem Hund allein nicht gerecht werden zu können. Immerhin muss der Hund 9 Stunden allein bleiben, wenn auch mit mittäglicher Kurzrunde.

    Ich würde versuchen, eine Tagesbetreuung zu finden. Privat, bei Nachbarn oder in einer HuTa. Du bist ja nicht nur arbeitsbedingt abwesend, sondern hast auch ein Privatleben mit Terminen, Verabredungen etc. Ohne Zusatzbetreuung wäre dein Leben 100% auf den Hund konzentriert. Das stelle ich mir schwierig vor.

    Es gibt sicher etliche Hundebesitzer, die genau so ihren Hund halten, mein Ding wäre es nicht.

    Vor allem verdammt viel Geld.

    Wie man das regulieren sollte steht auf einem anderen Blatt, ich habe ja wie oben geschrieben nur ein hypothetisches Bild gezeichnet.

    Egal wieviel Geld du in den Auslandstierschutz steckst, es wird sich nichts wesentliches ändern, wenn die Einheimische Bevölkerung nicht voll und ganz hinter dem Ganzen steht.

    Ich denke, es hängt weniger von der Bevölkerung ab als von der Politik und der Justiz. Wenn in vielen EU Ländern das Aussetzen, Quälen und Töten von Tieren zwar ein Straftatbestand ist, der aber von den Behörden nicht verfolgt und kontrolliert wird, ändert sich auch in den Köpfen der Menschen nichts.

    Trotzdem würde ich immer wieder im Tierschutz adoptieren! Meine Hunde waren und sind nicht einfach, aber besonders, und für mich absolut liebenswert. Dennoch verurteile ich niemanden, der einen bestimmten Rassewunsch hat und sich bei seriösen Züchtern umschaut. Hier die Moralkeule zu schwingen liegt mir fern… da würde ich eher bei Fleischkonsum aus der Massentierhaltung anfangen.

    Ich vermute, das viele Tierschutzvereine Standardverträge nutzen, die diese Klausel enthalten. Kein TSV ist an Rückläufern interessiert, die er erneut unterbringen und vermitteln muss.

    Ich habe gerade im Bekanntenkreis erlebt, dass ein Hund tatsächlich an den Verein zurück gegeben wurde, da die Besitzer trotz fachlicher Unterstützung überfordert waren. Es war mit der Vermittlerin vorher abgeklärt, dass zunächst im Freundeskreis eine Unterbringungsmöglichkeit

    gesucht wird, die aber erfolglos verlief.

    Der Verein hat in diesem Fall den Hund wieder zurück genommen, so, wie es im Vertrag vereinbart war. Muss also nicht unbedingt negativ sein.

    Sprich doch deine Bedenken und Befürchtungen an, vllt. findet sich eine Lösung, mit der beide Seiten zufrieden sind.

    VK vor der Kennenlern-Phase finde ich ok, habe ich auch schon erlebt.

    Wem möchtest du den Hund übereignen? Was könnte eine andere Person am Verhalten deines Hundes verändern, was du nicht geschafft hast? Gibt es auch positive Eigenschaften an Indie, die du magst?

    Ich denke, eine Abgabe wird äusserst schwierig, weil du jemanden finden musst, der einen verhaltensoriginellen Hund aufnimmt. Aber… wie ist der Gedanke für dich, deinen ehemaligen Traumhund abzugeben? Zugunsten eines anderen. Mir würde das extreme Gewissensbisse bereiten.

    All diese Fragen würde ich mir vor einer Abgabe ernsthaft stellen.

    Dein Hund ist so gestresst, dass er sich die Pfoten aufbeisst? Und du fragst, ob es daran liegen könnte, dass er leidet? Hast du überhaupt keine Empathie für deinen Hund?

    Und warum sollte dein Mann nachgeben, wenn die Hunde alt sind? Dass er es stoisch erträgt, wenn ein Lebewesen sichtbar leidet, wird sich auch in einigen Jahren nicht anders darstellen.

    Wäre ich eure Nachbarin, ich hätte längst das Veterinäramt informiert.

    LG