Beiträge von woodyfan

    Super! So lief es bei meinen Tierschutzhunden auch. Toll, dass du so viel Verständnis und Geduld hattest!! :hugging_face:

    kastrierte Hündin

    Da hast du schon die mögliche Ursache.

    Der Wegfall des Östrogen kann so ein Tröpfeln verursachen.

    Wenn das nur ein paar Tröpfchen sind, würde ich mir überlegen, ob man deswegen die Nebenwirkungen von Medikamenten in kauf nehmen will.

    Das Medikament habe ich schon abgesetzt, wegen der deutlichen Nebenwirkungen. Ich versuche als Nächstes Kürbiskernöl, ist mir auch viel sympathischer als Chemie.

    Das hatte meine, ebenfalls kastrierte 6Jährige Hündin, auch. Bei uns reicht bisher zum Glück das zufüttern von einem EL Kürbiskernöl immer abends.

    Wieviel wiegt deine Hündin; wegen der Dosierung. Kürbiskernöl habe ich immer im Hause, würde ich gleich heute Abend ins Futter mischen.

    Liebe Forengemeinde, ich bitte um euer Schwarmwissen. Meine Lili, kastrierte Hündin, Dackel-JRT Mix, ca. 6 Jahre alt, verliert seit einigen Wochen morgens einige Tropfen Urin.

    Der Urin ist lt. Tierärztin in Ordnung. Die verordneten Caniphredin 50 verträgt Lili nicht, sie hat sich nach der ersten Viertel Tablette heftig erbrochen, danach habe ich eine mehrtägige Pause eingelegt.

    Der 2. Versuch hat keine Kotzerei verursacht, aber sie wirkte unter der Medikation deutlich müder und weniger agil. Ich möchte ihr das Caniphedrin eigentlich nicht mehr geben!

    Was mich irritiert ist, dass sie nur Tröpchen verliert, und hauptsächlich morgens. Die Blase kann aber nicht voll sein, weil ich sie sofort morgens rauslasse, und sie sich auch löst.

    Kennt jemand dieses Phänomen? Ich bin etwas ratlos, was die Ursache anbetrifft.

    Das hört sich doch schon richtig gut an! Ich kann mich erinnern, dass mein Zazi in absoluter Silvesterpanik 3 Tage alle Geschäfte verweigert hat, was uns sehr beunruhigt hat. Offenbar können Hunde im Angstmodus sehr lange einhalten, bei Menschen ist ja eher das Gegenteil der Fall…

    Wie ich bereits geschrieben habe, immer wieder kurze Runden einlegen, auf einer Wiese verweilen, und abwarten. Bei Zazi, der anfänglich auch nicht stubenrein war, habe ich immer wie ein Mantra „Zazi, mach Pipi“ wiederholt, und nach einiger Zeit hat es tatsächlich geklappt! Kann natürlich auch Zufall gewesen sein….aber seitdem hat er nie wieder inˋs Haus gepinkelt. Bei Tierschutzhunden muss man manchmal kreativ sein!

    Bei meinen Tierschutzhunden war es mir wichtig, sie möglichst schnell daran zu gewöhnen, sich nicht im Haus zu lösen! Das hat, mit einer Ausnahme, relativ gut geklappt, allerdings habe ich einen komplett eingezäunten Garten, so dass die Hemmschwelle nicht so groß war.

    Ich würde mit der Kleinen zur nächsten Grünfläche gehen, mich mit ihr hinsetzen und einfach abwarten, was passiert. Ganz in Ruhe, ohne eine große Erwartungshaltung. Leckereien können bei Tierschutzhunden sehr hilfreich sein. Körperkontakt lässt sie ja zu, du kannst sie ein Stück tragen, wenn sie nicht mitlaufen mag. Wenn sie sich löst, kurzes Lob, prima gemacht, ansonsten nicht weiter darauf eingehen.

    Ansonsten brauchst du viel Geduld und Zeit, keine Hundewiese, keine Hundeschule, ein regelmäßiger Tagesablauf, Ruhe. Das wird!