Beiträge von woodyfan

    Ich finde es interessant wie viele Menschen dem Hund ihre eigenen Vorstellungen überstülpen wollen, egal was der Hund zeigt und womit es ihm besser geht. Aber das liegt total im Trend der Zeit. Die Bedürfnisse des Tieres sind zweitrangig. Die eigene Vorstellung muss erfüllt werden. Das ist vorrangig.

    Mit der Einstellung müsste dieses Forum eigentlich geschlossen werden…jede/r äußert hier ihre/seine eigene Vorstellung/Erfahrung/Meinung.

    ICH würde meine Hunde nicht regelmäßig 7 Stunden allein lassen. meine Schmerzgrenze liegt bei 5 Stunden, und das auch nur in Ausnahmefällen. Meine Hündin wartet, und freut sich wie Bolle, wenn wir nach Hause kommen. Sie verhält sich ruhig, wenn sie allein ist, aber sie ist definitiv nicht entspannt.

    Wir wissen nicht, wie Hunde sich fühlen, die stundenlang allein sich, sich nicht lösen können und sich in einer Warteposition befinden. Letztendlich entscheidet darüber der Besitzer. Ich würde meinen Hund weder im Bad parken noch ihn 7 Stunden allein lassen. Muss jeder mit sich selbst ausmachen.

    Die Studentin Christa Wolf saß über ihren Notizen. Das Thema ihrer Diplomarbeit hatte sie sich nicht ausgesucht, sie hätte lieber über etwas anderes geschrieben. „Prosaliteratur der DDR“; das hätte sie gereizt, aber ihr Professor hatte abgewinkt, das sei doch alles rosa Gartenlaube.Hans Fallada hatte er vorgeschlagen.

    Michael Töteberg „Falladas letzte Liebe“, Aufbau Verlag

    Aha, sehr charmant.

    Mal zum Verständnis, auch wenn ein Hund nur leise knurrt ist das ernstzunehmen uns nicht erst 7 Stufen weiter kurz bevor es knallt.

    Richtig! Vor Jahren haben wir einen Dackel aus einem TH adoptiert, der von einer Familie mit mehreren Kleinkindern wohl als „Spielzeug“ angeschafft wurde. Nachdem er mehrmals nach den Kindern geschnappt hatte, musste er natürlich weg…).

    Wir haben dann festgestellt, dass er leise knurrte, wenn er nicht angefasst werden wollte, als Vorstufe zum Schnappen. Insofern würde ich auch leises Knurren sehr wohl als Warnung eines Hundes verstehen und mich entsprechend verhalten.

    Ja, Lili darf ausdrücklich gestreichelt werden! Ich nehme sie häufig mit in eine Begegnungsstätte für Senioren, wo sie immer großes Aufsehen erregt! Und die alten Leutchen freuen sich, mal wieder einen Hund streicheln zu dürfen. Viele erzählen mir dann, dass sie selbst früher Hunde hatten, zeigen Fotos und schwelgen in Erinnerungen. Und Lili lässt sich sehr gerne kraulen, zeigt aber auch deutlich, wo ihre Grenze ist.

    Gibt es Nothilfen für die Vermittlung dieser Rasse? Du solltest dich schnellstmöglich von dem Hund trennen, weil du Null Verständnis für ihn aufbringst. Ich kenne deine Situation, hatte selbst einen Tierschutzhund, der sich nur in der Wohnung gelöst hat. Das wünscht sich niemand, aber der Hund ist der Letzte, den du für deinen Frust büßen lassen solltest. Er wird inzwischen Angst vor dir haben, weil du ständig schimpfst, das ist absolut kontraproduktiv.

    Wenn du den Hund behalten möchtest, werde ruhiger, behandle ihn fair und mit positiver Verstärkung. Das sind vertrauensbildende Maßnahmen, und die braucht dein Hund jetzt. Nimm dir einen privaten Trainer, eine Hundeschule bringt nichts bei einem Hund, der völlig durch den Wind ist. Du musst an deinem Verhalten arbeiten, dann verändert sich auch dein Hund.

    Grad mal die Bilder geschaut. Ist für mich ein Pinscher und die sind ja nun nicht gerade bekannt für Genügsamkeit. Insofern könnte terriers4me s These gut zutreffen.

    Auch nicht generell. Unser Dt. Pinscher aus dem Tierschutz war überhaupt nicht anspruchsvoll, was Bewegung anbetrifft, und hatte null Jagdtrieb. Besonders war, dass er sich einer Bezugsperson extrem eng angeschlossen hat, und regelrecht litt, wenn dieser Mensch nicht da war.

    Andererseits sind alle Hunde in gewisser Weise Wundertüten, und es ist ja auch fraglich, wie viel Pinscher in dem Kerlchen steckt.

    Möchtest du, dass durch durch einen Hund, der nicht allein bleiben kann, gefördert wird, dass du kaum noch deine Wohnung verlässt?

    Ich halte das für kontraproduktiv, bei dir steht doch mit Sicherheit auch Jobsuche etc. an. Kannst du nicht mit der jetzigen Besitzerin vereinbaren, dass sie gelegentlich als Sitterin fungiert?

    Dein Leben jetzt komplett auf einen Hund einzustellen, würde dich persönlich keinen Schritt weiter bringen.

    Bezüglich der Rasse, ich sehe da einen Pinscher.