Ich freue mich uneingeschränkt darüber, wenn andere Leute meine Hunde toll finden! Und sie dürfen sie auch streicheln! Übrigens, geschätzte 90 % fragen vorher, bei den restlichen 10 gehe ich darüber hinweg... schließlich werden meine Hunde dadurch nicht traumatisiert!
Beiträge von woodyfan
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Bei einer Freundin war die Situation genau so, sie hat einen Hund von netten Leuten übernommen, die ihn aus Zeitgründen traurigen Herzens abgeben mussten.
Nach einigen Wochen haben sie ihn besucht, allerdings hat sich meine Freundin im Vorfeld nicht schon den Kopf darüber zerbrochen. Der Hund hat sich nach dem Besuch genau so verhalten wie vorher, Hunde wissen ziemlich genau, zu wem sie gehören, da würde ich mir gar keine Sorgen machen!
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Würdest Du bitte die Regeln der Groß- und Kleinschreibung beachten, dann muss man sich beim Lesen nicht so antrengen, danke!
Wie sieht denn die Begrüßung Deiner Hunde aus, wenn Du nur ein paar Stunden abwesend warst? Machen die dann auch so ein Spektakel?
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Ich habe ledigich gesagt dass ich bezweifle, dass ehemalige Straßenhunde an einer dauerhaften Leinenpflicht gebunden, glücklich diesbezüglich sind. Genauso wie ich bezweifle dass ein Hund, der Angst vor Autos etc hat in einer Stadt glücklich werden könnte - Glücklich mit seinem Menschen, sicher. Glücklich mit der Umgebung? Nein.
Ehemalige Strassenhunde haben häufig ein elendes Leben hinter sich! Wenn Du schon den Begriff "glücklich" im Zusammenhang mit der Befindlichkeit eines Hundes nennst kann ich nur sagen, dass wohl die wenigsten von ihnen ein "glückliches" Vorleben hatten.
Ist aber jetzt Wortklauberei, ich kann die Sache auch auf den Punkt bringen: es gibt Hunde, die niemals gefahrlos abgeleint werden können. Mit entsprechender Auslastung und gelegentlichem Freilauf in eingezäunten Arealen können aber auch diese Hunde ein artgerechtes und ausgefülltes Leben haben!
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Hört sich doch gut an! Viel Glück mit dem Neuzugang!
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Ein nicht Hund, der nicht ableinbar ist - da würde ich mir zweimal Überlegen ob ich den aufnehme oder mir eine Rasse mit diesen tendenzen zulege. Und falls ich Pech habe, und dass entwickelt sich, wäre dies ein Grund zum Training. Und ein Grund wenn nötig auch weit entfernte, eingezäunte Gelände zu suchen.
Ich glaube kaum, dass ein Hund, der wirklich immer an der Leine sein muss glücklich ist, bzw. glücklicher als freilaufende Hunde. Aber was man nicht kennt vermisst man auch nicht. Schade isses nur wenns ehemalige Straßenhunde sind, die dann ein Leben an der Leine fristen - nicht mal wegen das Jagdtriebes sondern einfach nur weil die Halter nicht in der Lage sind einen ordentlichen Abruf zu trainieren oder einfach Angst haben .... Da frage ich mich wirklich ob diese Hunde dann wirklich immer so "dankbar" sind ...
Ich habe einen sehr jagdtriebigen Hund aus dem Ausland übernommen, was mir allerdings vorher nicht bekannt war. Dankbarkeit erwarte ich von meinem Hund nicht, ich bezweifle auch, dass Tier in der Lage ist, solche Gefühle zu entwickeln. Woody, ein wie von Dir beschriebener ehemaliger Straßenhund, muss einen Großteil seines Lebens an der Leine "fristen".... zum Glück! Er wurde halbtot aus einer Mülltonne geborgen und wäre mit Sicherheit nicht mehr am Leben, wenn dies nicht geschehen wäre. Insofern sollte man nicht pauschal urteilen oder gar den Haltern Faulheit unterstellen, weil sie ja nicht ordentlich am Rückruf arbeiten! Es wird immer Hunde geben, wo auch ein Antijagdtraining nicht den gewünschten Erfolg bringt.
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Also ist dein Hund nicht immer an der Leine und du brauchst dich nicht angesprochen fühlen
Die meisten Hunde jagen, darauf muss man gefasst sein und nach Alternativen suchen. Den Hund immer an der Leine zu führen ist doch mehr als lieb- und einfallslos ( gesundheitlich eingeschränkte Hundehalter ausgenommen ).Ich möchte mal behaupten, KEIN Hund ist IMMER an der Leine! Die Welt ist nicht so schwarz-weiss, es gibt Möglichkeiten, auch jagende Hunde in sicheren Gebieten abzuleinen. Ausserdem gibt es für einen kleinen Anteil jagender Hunde wenig bis keine Alternativen als anleinen!
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Also da ich mich Strafbar mache (siehe Tierschutzgesetz) wenn ich meinen Hund keinen artgerechten "Auslauf" bieten würde, bin ich der Meinung das es absolut nicht geht und auch nicht zu entschuldigen ist (seltensten fälle ok) den Hund sein leben lang an der Schlepp oder Leine zu lassen. Mein Hund läuft zu 90% des Tages frei, ich wohne in einer Großstadt und fahre mit ihm, wann immer es geht, in Wälder und auf Felder um einfach ruhe zu haben. Ich bin der Meinung es meinem Hund schuldig zu sein ihm das bieten zu müssen

Schön, dass Du einen Hund hast, der offenbar keinen extremen Jagdtrieb hat und ableinbar ist! Deswegen aber alle pauschal zu verurteilen, die ihre Hunde anleinen ( müssen ), mit Rücksicht auf das heimische Wild und aus Sicherheitsgründen, finde ich voll daneben! Ich habe hier nirgendwo gelesen, dass angeleinte Hunde nicht artgerecht ausgelastet werden, eher das Gegenteil ist der Fall. Übrigens, ich habe einen riesigen Garten, in dem ebenfalls getobt werden darf... ist in der Großstadt wohl nicht immer möglich....
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Hallo,
vielen Dank nochmal für die Antworten ich bin mir nun absolut sicher das ich einen Hund haben möchte, ich rede von nichts anderem mehr immer wieder fällt mir was neues ein wie z.b. Wohnung sicherer machen, wie ist es mit dem Urlaub ich kann gar nicht mehr aufhören mir das Leben ohne einen Hund vorzustellen

Bei aller Begeisterung, bitte romantisiere das Leben mit einem Hund nicht zu sehr! Ein Hund ist eine Bereicherung, aber auch viel Arbeit, Zeitaufwand und Verantwortung! Und mit der Liebe... Hunde sind Hunde und keine Menschen! Und so sollten sie auch behandelt werden, artgerecht, aber nicht vermenschlicht!
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Woran machst Du fest, ob ein Hund unglücklich ist... ich würde eher von unausgelastet sprechen. Natürlich sollte ein Jagdhund, der nicht jagen kann, anderweitig ausgelastet werden. Dummysuche, Fährten, Kopfarbeit im Allgemeinen. Ausserdem ausreichend Bewegung. Wie gesagt, mein Hund wirkt absolut zufrieden, obwohl er draußen meistens angeleint ist.