Die Beschreibung klingt nach einem stark traumatisierten Hund, der schreckliche Erfahrungen hinter sich hat und niemandem vertraut.
Solche verunsicherten Hunde brauchen ganz viel Ruhe und einen strukturierten Tagesablauf. Ist das bei Dir gewährleistet? Ich würde ihn im Moment gar nicht anfassen oder streicheln, das macht ihm Angst. Kannst Du ihm Futter aus der Hand geben? Habt ihr einen Zweithund, der ihm Sicherheit geben könnte? Wie sieht derzeit der Tagesablauf aus, könnt ihr mit ihm rausgehen? Wenn ja, bitte extrem gut sichern, er wirde jede Gelegnheit zum Weglaufen nutzen.
Für unseren Zazi haben wir ein Kinderbettgestell aufgebaut, weil er vor lauter Unruhe keine Minute in seinem Körbchen liegen konnte. Diesen Rückzugsort hat er gerne angenommen. Außerdem bekam er einige Wochen täglich Zylkene zur Beruhigung, ich bilde mir ein, es hat ein wenig geholfen...
Gebt bitte noch nicht auf, ihr habt ja schon Einiges erreicht. Ich drücke euch und Balu die Daumen!