Hi Karin,
dann habe ich mich ungünstig ausgedrückt. Auch ich würde (wieder) einen Hund aus dem Ausland adoptieren. Ich möchte einfach nur sagen, dass man auf Verhaltensweisen stoßen kann, die sich eben speziell aus dem Umständen ergeben, die der Hund im Heimatland vorgefunden hat.
Das war überhaupt nicht wertend gemeint und ja, auch deutsche Hunde können schwierig sein.
Dann sind wir ja einer Meinung!
Ich finde nur nicht, dass man einen Hund mit sicherer problematischer Vergangenheit aus einem "Gefühl heraus" adoptieren sollte, ohne sich abzusichern, was man macht, wenn es eben doch viel schwieriger wird, als gedacht.
Einen Hund aus Deutschland natürlich auch nicht.
So ist es. Etliche User hier haben einen Hund aus zweifelhafter Herkunft, Bauernhof, Vermehrer etc. Die können genau so ein Päckchen Probleme mitbringen wie ein Auslandshund.
Ich lehne mich mal aus dem Fenster uns behaupte, dass man bei einem Auslandshund eher einen Hund erwischen kann, der extrem schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hat, als bei einem Hund hier.
Das muß nicht zwingend so sein, die Wahrscheinlichkeit besteht natürlich. Unser Woody ist extrem scheu Menschen gegenüber, Zazi wiederum hat damit überhaupt kein Problem. Die Vorgeschichte ist entscheidend.
Ich bin gegen die "das-wird-schon"-Mentalität und dafür, dass man sich vorher schlau macht, womit man es zutun haben könnte (Beginnt bei den dort verbreiteten Krankheiten und hört bei Verhalten auf).
Mittlerweile gibt es aber zum Thema tolle Bücher auf dem Markt.
Beste Grüße,
Geckolina