Raphaela hat es eigentlich auf den Punkt gebracht! Bei einem solchen "Überraschungspaket" ist alles möglich, deshalb solltet ihr die Erwartungen herunterschrauben und immer mit dem worst case rechnen. Kommt es dann anders, freut euch.
Unser Zazi, eigentlich unser Pflegehund, kam abgemagert und voller Ungeziefer bei uns an. Er war nicht stubenrein, voller Panik und das Leben in einem Haus offensichtlich nicht gewöhnt. In den ersten Wochen haben wir uns voll und ganz auf ihn konzentriert, Zeit ist also auch ein wichtiger, nicht zu unterschätzender Faktor. Ein souveräner Ersthund ist auch eine große Hilfe, Zazi mochte z.B. in den ersten Wochen sein sicheres, neues Zuhause nicht verlassen, Gassigänge waren extrem schwierig. Er hat sich dann eng an Woody angeschlossen, der das, zum Glück, auch zugelassen hat.
Inzwischen möchten wir den Räuber nicht mehr missen, er liebt Menschen, ist sozialverträglich mit allen Artgenossen, hat null Jagdtrieb und kann, mit Woody als Gesellschafter, mehrere Stunden alleinbleiben.
Überlegt euch gut, ob eure Familie Stresskompatibel genug für die Aufnahme eines möglicherweise sehr hilfsbedürftigen Junghundes ist.