Beiträge von woodyfan

    Bei Wunden an den Pfoten hilft ein Bad in Arnikatinktur, verdünnt mit Wasser, 4 mal täglich. Eine OP-Wunde an Woodys Pfote heilte innerhalb weniger Tage, nachdem sie vorher fest verbunden war und das Fleisch schon anfing zu faulen...

    Ich würde die Wunde auch auf keinen Fall luftdicht abschließen.

    Ich denke mal, Rocco ist vielleicht nicht richtig ausgepowert. Hunde haben morgens ja viel Energie, wenn abends um 20 Uhr nur eine kleine Runde gelaufen wird, und tagsüber nur gegen Mittag eine größere Laufeinheit hat er viel "Leerlauf".

    Versuche doch einmal, ihn vor der Arbeit nicht 10 Min. auf die Wiese zu lassen, dafür aber Abends zwischen 18.00 - 21.00 Uhr eine größere Runde. Nachts muß ein gesunder Hund eigentlich nicht mehr raus, bis morgens kann der schon einhalten. Dann morges, wenn Du von der Arbeit kommst, die nächste Runde, oder Beschäftigung mit Kauzeugs, Kong etc.

    So handhabe ich es mit meinen Hunden. Sie schlafen beide genau so lange wie ich, da wird nachts keine Pipirunde eingelegt. Der Aktivitätspegel ist morgens auch sehr hoch, deswegen wird dann eine große Runde gelaufen. Mittags eine kleine Runde und abends gibts noch mal Power, flitzen auf dem Feld, Fahrradbegleitung o.Ä.

    Viel erfolg bei der Umsetzung!

    Ich vermute mal, dass der Hund vom Vorbesitzer angebrüllt wurde und deswegen eine gewisse Desensibilisierung vorliegt, was die Lautstärke anbetrifft. Habt ihr es schon mit Körpersprache versucht, also zeigen, Handzeichen oder ähnlich? Und dazu in einer normalen Lautstärke kommunizieren.

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    ach Sabarta, es ist doch nicht alles so klar (zumindest gewesen).
    Ich will doch meinen Hund nicht quälen und nur auf meinen eigenen Vorteil bedacht sein. Aber es kann ja nicht angehen, dass ich völlig altruistisch alles akzeptiere. Ich habe versucht mit ihr zu reden, sie hat´s nicht verstanden, sondern eben auch, es so gesehen, dass Bodhi sie halt lieber hat.
    Aber es geht nicht darum, wen Bodhi lieber hat. Er hat uns beide lieb und ich hätte mit ihr sehr gerne eine ausgewogene Lösung getroffen, die wir treffen und nicht Bodhi entscheiden lassen, bei wem er (angeblich) lieber ist.


    Du konstruierst Dir anscheinend selber gern Probleme, wenn Du das brauchst, bitteschön.... und ausgewogene Lösungen gibt es selten, wenn so massive Gefühle im Spiel sind. Ich vermute mal ( Freud lässt grüßen... ) es geht hier in erster Linie gar nicht um den Hund. Aber das wäre dann ein anderes Thema, was hier nichts zu suchen hätte.

    Wir reden hier über einen Hund, der freundlicherweise sehr liebevoll von einer Freundin versorgt wurde. Dafür wäre ich unendlich dankbar, und es würde mich auch nicht wundern, wenn die Bindung zwischen Freundin und Hund in der Zeit meiner Abwesenheit gewachsen ist.

    Jetzt bist Du wieder da, nimm doch einfach Deinen Hund, lade die Freundin zu einem tollen Essen ein, um ihr für ihre Fürsorge zu danken, und genieße Dein Leben mit Bodhi!

    Ganz kurz, wir haben es so gehandhabt:

    -in den ersten Tagen nur Aufenthalt im Garten, angeleint
    -danach vorsichtig einige Meter auf der Straße ( wir wohnen sehr ländlich, kaum PKWs ), angelockt mit Futter
    -bei Verweigerung sofort zurück nach Hause in sicheres Terrain
    -den Radius langsam vergrößern, aber immer dieselben Strecken laufen
    -Straßen MEIDEN, wenn der Hund Panik zeigt

    Inzwischen können wir, nach einem Jahr, mehrere Strecken mit Zazi laufen, auch mehrere Kilometer. Schwierig ist es nach wie vor bei unbekannten Strecken, es dauert einige tage, bis Zazi entspannt mitläuft. Ganz wichtig ist eine gute Sicherung, damit euch der Kleine nicht entwischen kann.

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    Kaufvertrag haben wir nicht direkt, also einen Schutzvertrag haben wir abgeschlossen. Und ich konnte dies eben nicht feststellen, da die Leute weit weg wohnen, und wir uns am Bahnhof ihres Wohnortes getroffen haben. Mir ging es hauptsächlich darum, ich wollte einen Hund, da ich eben gewohnt bin Hunde um mich zu haben, wollte aber aufgrund meiner Wohnsituation keinen Welpen, und auch nicht einen Zuchthund, sondern eben einen etwas älteren, aber normalen Hund, der mit Katzen verträglich ist. Schwierig ok, kein Problem, ist meist sowieso bei älteren Hunden nicht auszuschliessen. Und als dann diese Leute mich anschrieben und berichteten über die schlimme Allergie etc. dachte ich mir nichts dabei, Allergien können ja durchaus plötzlich auftreten. Ansonsten sei der Hund lieb, verträglich, erzogen, gesund, etc. Bis zu dem Treffen am Bahnhof hatte ich nur Bilder gesehen, dann eben das Treffen, Vertrag durchgeschaut, unterschrieben, und schon sass ich mit dem Hund da. Wenn das 20 Minuten waren wars viel. Wie soll ich denn da in dem Gewühle und Stress auf Flöhe achten? Noch dazu ist da ein Hund ja echt abgelenkt, also auch Verhalten nicht normal. Mir ging es darum, ihn vor einer evtl. Tierheimabschiebung zu bewahren. Deshalb habe ich eingewilligt das alles so schnell und kurzfristig abzuwickeln. Ich dachte in dem Moment nur an das Tier. Und was ich nun möchte? Einfach nur Möglichkeiten, denen zu zeigen dass sie eben Mist gebaut haben wegen denen ich sie ebenfalls belangen kann, da sie mir mit weiss Gott was allem drohen und echt blöd werden. Ich möchte im Grossen und Ganzen den Hund nicht zurückgeben, und auch mein Geld nicht zurückfordern, aber eben auch nicht massiv bedroht werden. Wenn das jetzt schon so läuft, wer weiss was denen noch einfällt? Und durch den Schutzvertrag haben die ja auch meine Adresse und telefonnr.

    Einen Hund kauft man eben nicht einfach so nebenbei, wie ein belegtes Brötchen am Bahnhof! Du hast die Katze im Sack genommen, mit allen Risiken, die nur möglich sind. Mitleid ist beim Hundekauf immer ein schlechter Ratgeber, und Sparsamkeit übrigens auch...

    Lasse Deine Wut jetzt bitte nicht an dem armen Hund aus, der steht am Ende der Kette und versteht wahrscheinlich die Welt nicht mehr. Wenn Du nicht mit ihm zurecht kommst, sprich mit dem örtlichen Tierheim, vielleicht helfen sie Dir, ihn zu vermitteln.

    Wenn Du von den Vorbesitzern bedroht wirst, wende Dich an die Polizei.

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    Ganz einfach - ein Impfpaß wird im Zweifel bei Streitigkeiten, wem der Hund gehört, von einem evtl. Richter als Indiz dafür gewertet, wem der Hund gehört. Sprich, wer den hat, könnte Eigentümer sein.

    In einem Fall von Unterschlagung (was ja manchmal bei hundlichen Scheidungsopfern vorkommt) kann also derjenige, der den Impfpaß hat, im Vorteil sein, wenns sonst keine Dokumente gibt, die das Eigentum nachweisen (wie z.B: einen Kaufvertrag mit dem Namen des Eigentümers drin).

    Klar - man erwartet bei ner Freundin sowas wie ne Unterschlagung nicht, und vertraut in der Regel, sollte man ja auch können! Aber bei wie vielen Ehepaaren haben sich die Partner auch vorher gekannt und zusammen gelebt und vertraut, daß sie mit dem Verbleib des Hundes im Fall einer Trennung umgehen können..... Sind alles nur Menschen...

    Man kann es mit dem Mißtrauen aber auch übertreiben, oder??? Liebe Güte, hier wird ein Welpe für 3 Tage bei einer Freundin untergebracht, die wird sich den Hund schon nicht unter den Nagel reißen und samt Impfpass verkaufen. Und psychische Langzeitschäden wird der Kleine wahrscheinlich auch nicht davon tragen, da ich davon ausgehe, dass man seinen Freunden vertrauen kann und diese den Hund gut behandeln.... :roll:

    Raphaela hat es eigentlich auf den Punkt gebracht! Bei einem solchen "Überraschungspaket" ist alles möglich, deshalb solltet ihr die Erwartungen herunterschrauben und immer mit dem worst case rechnen. Kommt es dann anders, freut euch.

    Unser Zazi, eigentlich unser Pflegehund, kam abgemagert und voller Ungeziefer bei uns an. Er war nicht stubenrein, voller Panik und das Leben in einem Haus offensichtlich nicht gewöhnt. In den ersten Wochen haben wir uns voll und ganz auf ihn konzentriert, Zeit ist also auch ein wichtiger, nicht zu unterschätzender Faktor. Ein souveräner Ersthund ist auch eine große Hilfe, Zazi mochte z.B. in den ersten Wochen sein sicheres, neues Zuhause nicht verlassen, Gassigänge waren extrem schwierig. Er hat sich dann eng an Woody angeschlossen, der das, zum Glück, auch zugelassen hat.

    Inzwischen möchten wir den Räuber nicht mehr missen, er liebt Menschen, ist sozialverträglich mit allen Artgenossen, hat null Jagdtrieb und kann, mit Woody als Gesellschafter, mehrere Stunden alleinbleiben.

    Überlegt euch gut, ob eure Familie Stresskompatibel genug für die Aufnahme eines möglicherweise sehr hilfsbedürftigen Junghundes ist.