Beiträge von woodyfan

    Ich war bisher noch relativ gelassen, weil das Humpeln nach kurzer Zeit ( max. 5 Minuten ) nicht mehr auftrat und Woody wirklich panische Angst vor Tierärzten hat... andererseits soll er natürlich keine Schmerzen erleiden müssen, so führt wohl kein Weg am TA vorbei!

    Mein Woody ist ja inzwischen mindestens 13 Jahre alt, und so langsam kommen die ersten Zipperlein. Er ist ein schlanker Jagdhundmix, wiegt 21 kg und bewegt sich gerne. Morgens laufen wir 30 Min., Mittags ca. 60 Min. und Abends ca. 30 Min., vom Rest des Tages verschläft er den größten Teil im Körbchen neben der Heizung...
    Mir ist aufgefallen, dass er seit einiger Zeit bei der Morgenrunde mit dem rechten Hinterbein leicht humpelt, nach ein paar Minuten gibt sich das aber. Er scheint aber keine Schmerzen zu haben, zumindest habe ich nicht den Eindruck. Wie würdet ihr vorgehen, erst einmal abwarten, oder zum Tierarzt ( der blanke Horror für Woody... ), ich bin im Moment unsicher. Schmerzstillende Mittel möchte ich nur dann verabreichen, wenn sie wirklich notwendig sind, aber woran merke ich das?

    Bonadea, deine Profession erklärt natürlich deine Argumentation... dennoch erschließt es sich mir immer noch nicht, warum ein hoher Preis gleichzusetzen sein soll mit guter Leistung! Leider habe ich, sowohl in der Tier- als auch Humanmedizin, andere Erfahrungen gemacht. Ich nehme mir als Kunde das Recht, Preis-Leistungsverhältnisse zu hinterfragen und auch zu vergleichen.

    Zur Userin Bonadea: Deine Einstellung erstaunt mich! Du bezeichnest also Menschen als geizig, nur weil sie Gebührenvergleiche anstellen, was meiner Ansicht nach vollkommen legitim ist! Wenn eine Klinik bei nachweislich gleicher Leistung die doppelten Behandlungskosten erhebt entscheide ich mich, logischerweise, für die kostengünstige Variante. Solltest Du finanziell so komfortabel ausgestattet sein, das es für Dich unerheblich ist, wenn Du doppelt so viel zahlst, herzlichen Glückwunsch!

    Unser Zazi soll kastriert werden, das warum, weshalb, wieso möchte ich hier nicht zur Diskussion stellen. Es geht um die Kosten, ich war doch sehr erstaunt über die eklatanten Preisunterschiede. Klinik Asterlagen, Duisburg-Rheinhause schoß den Vogel ab mit 400,-€, gefolgt von der Tierklinik Duisburg-Homberg, 300,-€. Immerhin schon eine satte Ersparnis von 100,-€... Die dritte Variante, Tierarztpraxis Matburger in Moers, 195,-€ incl. zwei Nachuntersuchungen. Ich werde bei größeren Eingriffen oder Untersuchungen jetzt immer vorab Preisvergleiche einholen!

    Hat die Pflegestelle Hunderfahrung? Die Beschreibung des Verhaltens der Hündin (ruhig, kann allein bleiben, unproblematisch) kann nach einer Zeit von 4 Wochen nicht seriös beurteilt werden. Zumindest haben meine beiden Tierschutzhunde erst nach einigen Monaten, nachdem sie sich eingewöhnt und ein Sicherheits- und Vertrauensverhältnis entwickelt haben, von ihrer "wahren Seite" gezeigt.

    Ich würde die Hündin auf keinen Fall nach draußen tragen... welchen Sinn macht das? Schleppleine anlegen, vorsichtig ziehen, und immer wieder belohnen, wenn sie euch folgt. So haben wir es bei unserem Zazi gemacht, der traumatisiert und überängstlich zu uns kam. Er wollte anfangs seine sichere Umgebung überhaupt nicht verlassen. In den ersten Tagen ließen wir ihn nur in den Garten, mit der Schleppleine ( Empfehlung einer Trainerin ) ist es bis jetzt ( nach fast 2 Jahren..) gelungen, auch größere Runden zu bewältigen. Wichtig ist, der Hündin viel Zeit zum Ankommen und Einleben zu geben, ohne Erwartungshaltung und Druck.

    Alleinbleiben, war für uns zum Glück nie ein Thema! Wir haben beide Hunde anfangs kommetarlos für wenige Minuten, mit Steigerungen bis zu max. 5 Stunden allein gelassen. Möbel oder sonstige Einrichtungsgegenstände wurden niemals beschädigt. Vielleicht läuft es ja bei dir ähnlich easy! Ich drücke die Daumen!