Beiträge von woodyfan

    Geschmacksache. Ich habe überhaupt nichts dagegen, mich mit den Vertretern einer Tierschutzorga zu einem netten Gespräch bei mir zu Hause zu treffen. Und das Gefühl, Seelenstriptease btreiben zu müssen, ist bei mir nicht aufgekommen. Beide Seiten haben doch ein berechtigtes Interesse, ich möchte einen bestimmten Hund, die Orga ein passendes Zuhause. Vollkommen legitim.

    Eine Vorkontrolle ist bei Hunden aus dem Tierschutz üblich! Wenn du damit ein Problem hast, wirst du wohl kaum eine Chance auf einen TS-Hund haben. Ob Fragen frech oder dämlich sind ist wohl eine sehr subjektive Einschätzung, da wir aber die Fragen nicht kenne, kann dazu keiner Stellung nehmen. In der Regel wird gefragt, ob Hundeerfahrung da ist, wie lange der Hund allein bleiben muß, ob man bereit ist, eine Hundeschule zu besuchen etc. Es ist üblich, den Selbstauskunftsbogen VOR der Vermittlung an die Orga zu senden.

    Außerdem: wenn du mit dem Verfahren nicht einverstanden bist bleibt es dir doch unbenommen, dich bei anderen Orgas umzuschauen...

    Ja, Friederike, so alt ist der Junge schon, ich kann es selber kaum glauben... vor 12 Jahren haben wir ihn aufgenommen, megascheu und ängstlich, aus einer griechischen Mülltonne gerettet und nach D gebracht.

    Den TA wollte ich ihm ersparen, aber eine Diagnose muß natürlich gestellt werden, auch das empfohlene große Blutbild macht Sinn. Unser TA arbeitet bevorzugt mit Naturheilverfahren, das ist ganz in meinem Sinne. Ich werde berichten, wie es weitergeht.

    Lieben Dank für eure Hilfe!

    Ich war bisher noch relativ gelassen, weil das Humpeln nach kurzer Zeit ( max. 5 Minuten ) nicht mehr auftrat und Woody wirklich panische Angst vor Tierärzten hat... andererseits soll er natürlich keine Schmerzen erleiden müssen, so führt wohl kein Weg am TA vorbei!

    Mein Woody ist ja inzwischen mindestens 13 Jahre alt, und so langsam kommen die ersten Zipperlein. Er ist ein schlanker Jagdhundmix, wiegt 21 kg und bewegt sich gerne. Morgens laufen wir 30 Min., Mittags ca. 60 Min. und Abends ca. 30 Min., vom Rest des Tages verschläft er den größten Teil im Körbchen neben der Heizung...
    Mir ist aufgefallen, dass er seit einiger Zeit bei der Morgenrunde mit dem rechten Hinterbein leicht humpelt, nach ein paar Minuten gibt sich das aber. Er scheint aber keine Schmerzen zu haben, zumindest habe ich nicht den Eindruck. Wie würdet ihr vorgehen, erst einmal abwarten, oder zum Tierarzt ( der blanke Horror für Woody... ), ich bin im Moment unsicher. Schmerzstillende Mittel möchte ich nur dann verabreichen, wenn sie wirklich notwendig sind, aber woran merke ich das?

    Bonadea, deine Profession erklärt natürlich deine Argumentation... dennoch erschließt es sich mir immer noch nicht, warum ein hoher Preis gleichzusetzen sein soll mit guter Leistung! Leider habe ich, sowohl in der Tier- als auch Humanmedizin, andere Erfahrungen gemacht. Ich nehme mir als Kunde das Recht, Preis-Leistungsverhältnisse zu hinterfragen und auch zu vergleichen.