Das in NRW unter Rot-Grün geänderte sog. "Ökologische Jagdgesetz" wird durch Schwarz-Gelb in großen Teilen wieder rückgängig gemacht! Die Jägerlobby, vertreten in allen wichtigen, politischen Gremien, macht ihren Einfluss geltend.
So sollen alle Greifvogel-, Enten-, Möwen- und Taubenarten inklusive der hochgradig gefährdeten Turteltaube zukünftig ebenso wieder dem Jagdrecht unterstellt werden wie Fischotter, Mauswiesel und Baummarder. Arten wie Lachmöwe, Waldschnepfe, Bläßralle und Türkentaube werden damit wieder zum Abschuss frei gegeben. Ein vernünftiger Tötungsgrund, wie ihn das Tierschutzgesetz vorschreibt, ist aus Sicht der Landesregierung schließlich gegeben, wenn ein Jäger „die Grundsätze deutscher Weidgerechtigkeit“ einhält!
Junge Dachse sollen, wie bisher schon junge Füchse, Waschbären, Marderhunde und Wildschweine, das ganze Jahr über geschossen werden dürfen. Beim Dachs soll die Bejagung am Kunstbau wieder ermöglicht, beim Fuchs sogar die Baujagd komplett wieder frei gegeben werden.
Finde den Fehler!
Beiträge von woodyfan
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Ohne die Diskussion verfolgt zu haben, habe ich dann doch gleich mal eine ganz laienhafte Frage:
Bei uns (Schwarzwald) sind Ende November/Anfang Dezember regelmäßig Treib- und Drückjagden. Gefühlt wird da einmal der Wald links gemacht. Gleichzeitig heißt es aber, dass vor allem im Winter Wild nicht aufgescheucht werden soll. Wie passt das zusammen? Weiß das jemand?
Treibjagden sind in erster Linie ein großer Freitzeitspass für die teilnehmenden Jäger! Ich lebe hier in einer Grenzregion, und es reisen auch gerne Jäger aus den Niederlanden an, um als zahlende Gäste an diesem entwürdigenden Schauspiel teil zu nehmen. Die letzte Treibjagd in meinem kleinen Dorf endete damit, dass die Hündin meines Nachbarn, verschreckt durch die Schüsse ( es wurde kein Anwohner vorab informiert ), entwich und glücklicherweise nach Stunden im Tierheim wieder abgeholt werden konnte.
Die Ausbeute dürfte äusserst gering gewesen sein, da in unserere Region kaum noch Niederwild vorkommt.
Nov/Dez sind ja "die" Jagdmonate, und die Treibjagd ein Highlight für viele Jäger, siehe linK:
Niederwild-Jagd im November - Deutsche Jagdzeitung -
Naja. Bei der Beschreibung und Wunschvorstellung bin ich doch etwas froh, dass der Chihuahua sofort ausgeschlossen wurde

... und auch der Dackel!!

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Der Hund ist offensichtlich total gestresst und reagiert das ab durch Anknabbern der Möbel. Er ist tagsüber 8 Stunden allein und nachts auch, d.h., ca. 15 Stunden insgesamt. Warum kann sie nicht wenigstens nachts im Körbchen mit dir im Schlafzimmer sein? Wenn ein Hund nicht allein bleiben kann nützen auch Kau-und Spielsachen nichts. Das muss vorsichtig und langsam antrainiert werden, und es gibt immer wieder Hunde, die lernen es nie...
Ich würde davon abraten, in dieses enge Zeitfenster noch einen zweiten Hund zu packen. Im worst case demolieren dann zwei Hunde die Wohnung. Wäre ich in deiner Lage, ich würde überlegen, den Hund abzugeben und zu warten, bis meine Lebensumstände es zulassen, mich ausreichend um ihn zu kümmern. Hunde passen sich nun mal nicht nach Bedarf allen Lebensumständen an, schon gar keine ehemaligen Strassenhunde. Ein Hund um jeden Preis muss auch nicht sein! -
Warum geht scharfes NATÜRLICH nicht?? Mein Hund mag und verträgt es zum Beispiel problemlos.
Schön für euch! Ich würde es nicht füttern, weil mein Hund mir nicht sagen kann, ob es ihm bekommt oder nicht...ich kenne auch Zweibeiner, die scharf gewürztes Essen nicht besonders gut vertragen. Deswegen lass ich`s.
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Hallo, heute Mittag hatten wir unseren Anwalt und einige Nachbarn zum essen bei uns. Meine Frau hatte Salat und Risotto mit Meeresfrüchten vorbereitet. Unser Anwalt bat nach einem Nachschlag, also machte meine Frau ihm noch einen Teller. Nachdem er ca. ein drittel aufgegessen hatte sagte er: "So, ich kann nicht mehr", nahm den Teller und schüttete ihn auf den Boden.
Unser Boxer Welpe sprang sofort von seinem Hundekissen hoch und fing an zu fressen. Unser Anwalt sagte: "Ja fein" und kratzte mit der Gabel noch den Rest vom Teller runter. Dann nahm er seinen fast vollen Salat Teller und schüttete das ganze auf die gleiche Stelle. Der Hund wurde teilweise getroffen und Salatdressing lief an seinen Ohren runter. Unbeirrt fraß er gierig weiter.
Meine Frau sagte: "Emm, unser Hund hat eigentlich vorhin schon bekommen..". Unser Anwalt schüttete sich Wasser nach und sagte: "Ach in dem alter haben die immer Hunger. Der wächst ja auch noch".Ich habe meiner Frau jetzt vorgeschlagen dem Hund jetzt öfters mal "unser" Essen zu geben, aber sie ist dagegen. Was sagt ihr?
Ha, ha, ha
... dazu kann ich nur sagen, sucht euch einen neuen Anwalt! Das ist doch ein Scherz, oder? Ist der mit dem Roller durch die Kinderstube gesaust?
Zu den Essensresten:ich habe noch nie eine Wissenschaft aus der Hundeernährung gemacht, sondern meinen gesunden Menschenverstand genutzt. Speisereste wie Reis, Kartoffeln, Fleisch etc. bekommen auch die Hunde in kleinen Mengen unter ihr Futter gemischt, und sie lieben es! Scharfes geht natürlich gar nicht, auch gekochte Knochen, Gräten etc. sind tabu. -
Keine Tierschutzorga nimmt gerne einen Hund zurück, das weiß jeder, der Hunde aus dem Tierschutz hat. Ich unterstelle also, dass hier, aus der Sicht der Orga, ein sofortiges Eingreifen in Form der Herausnahme des Hundes angezeigt war.
Ohne den kompletten Thread gelesen zu haben: ist der Kontakt zur Orga komplett abgebrochen? Oder gibt es noch "Verhandlungsspielraum"? Ich würde alles versuchen, um auf den Verein zuzugehen und eine Lösung im Sinne des Hundes zu finden! Erst dann, wenn nichts mehr geht, evtl. einen Rechtsanwalt zur Klärung der Rechtslage einschalten. Mediation würde sich doch auch anbieten, alle Parteien an einen Tisch, mit einem unbeteiligten Dritten. Ist das schon angedacht worden, Manu47? -
Wenn er dein "Ein und alles" ist wirst du einen Weg finden, ihn in dein Leben zu integrieren. Wenn nicht, gib ihn in gute Hände ab, und ermögliche ihm ein artgerechtes Leben.
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Daher schrieb ich ja, dass für mich keine der Option in Frage käme.Aber wie wir ja aus Erfahrung und manch anderer Threads hier wissen, ist der Wunsch nach dem Hund und die rosaroten Wolken oft größer als jede Vernunft. Daher meine Empfehlung es zuerst mit einem Hund auf Zeit zu versuchen, in der Hoffnung dass sich die Realität bald einstellt.
Nur wie gesagt, keinem Hund tut man mit diesen Arbeitszeiten einen Gefallen.Ev. könnte man solch eine Probezeit auch mal in den eigenen Urlaub legen.
Ich kann nur hoffen, dass keine Orga so verzweifelt Pflegestellen sucht, dass sie auf solche Angebote zurückgreifen muss!
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Und die ist im TH-Zwinger eher gegeben als bei einem Halter, der länger abwesend ist, aber sich in der übrigen Zeit gut um den Hund kümmert und feste Bezugsperson ist?
Leute, Leute!Okay, dann haben meine Hunde ein "knapp ausreichendes" Leben.

Ich bin auch 7 Stunden bei der Arbeit. Im Krankheitsfall (Hund) kann ich zwischendurch nach Hause (auch nur 5 Minuten Weg). Und mein AG ist flexibel.
Und Freizeit ist Hundezeit.
Falls mit mir was sein sollte, habe ich bei den Ausweispapieren die Tel.-Nr. einer Freundin, die sich um die Hunde kümmern würde.Allerdings würde ich keinen Welpen haben wollen, weil dafür der Urlaub nicht reicht.
Die Bedingungen des TE sind sicher nicht optimal, aber einen erwachsenen Hund, der vom Wesen her nicht allzu fordernd ist, könnte ich mir da schon vorstellen.
Das Thema "Wie lang sollte/darf/kann ein Hund allein bleiben" wird, wie immer, sehr kontrovers diskutiert. Auf einen Nenner werden wir nicht kommen, ein gutes Beispiel dafür ist die unterschiedliche Sichtweise zum Reizwort "Tierheim". Unser örtliches Tierheim hat einen großen Kreis an Gassigängern, die sich liebevoll um die Hunde kümmern, ausserdem ist die Vermittelungsquote sehr hoch. Das Bild vom "traurigen Tierheimhund, verurteilt zu jahrelangem Knast" trifft also nicht immer zu.
Freizeit ist Hundezeit... klingt auch gut, ist aber nicht immer machbar. Es gibt auch ein Leben jenseits des Hundes, es gibt Sport, Kultur, Einkaufen, Arztbesuche und und und. Lasse ich meinen Hund 8 Stunden allein, unterbrochen nur durch eine Gassirunde, würde ich mit äusserst schlechtem Gewissen abends zum Sport gehen. Auch wenn sich eine Freundin abends kümmert.
Insofern käme das Modell des TS für mich nicht in Frage und ich würde davon abraten. Was nicht heisst, dass es unmöglich ist. mit VZ-Job Hunde zu halten. Es muss aber das geeignete Betreuungs-Netzwerk da sein.