Beiträge von acidsmile

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    naja, Stress, Aufregung, Freude, irgendwie hat alles miteinander zu tun.
    Zumindest hat dein Hund ein Ventil gefunden, um mit der Situation umzugehen und es liegt an dir, die Situation so zu strukturieren, dass er den Quatsch lässt.
    ut:

    Muecke hats gut geschildert. Wenn ich nachhause komme, werd ich auch von oben bis unten abgeschleckt und deutliche Freude ist zu erkennen. Doch die gesamt Situation betrachtet war Leider vor der Freude erstmal Frust, weil ich weg war, dann Freude weil ich wieder da bin und am Ende kommt dann Stress bei raus. Auch das Hochdrehen und sich kaum beruhigen können, find ich zeigt, das er da mit der Situation überfordert ist.
    Meine Maßnahme: Ich spare mir grad Geld für eine Trainerin zusammen.
    Wenn dein Hund nichtmal ruhig liegen bleibt, wenn er ne halbe Stunde Zeit hatte zum beruhigen, dann solltest du über soetwas auch mal Nachdenken.

    Von meiner Hündin werd ich auch öfter abgeschleckt, die ist dabei aber immer entspannt und ansprechbar kontrolliert auch ob mir das noch gefällt. Mein Rüde wedelt Wild gerade zu Hektisch mit dem Schwanz und zieht mir seine Zunge quer durchs Gesicht. Der schafft es auch nicht sich richtig zu beruhigen und dreht nur noch mehr auf.

    Auch wenn du keinen sehr großen Hund hast. Vorsicht ist besser als Nachsicht. Meine Oma ist mal knapp einer Anzeige entgangen, da ihre Chihuahua Hündin eine Frau gebissen hatte, zum Glück in der nähe vom Tierarzt. Dieser konnte bestätigen das der Hund regelmässig geimpft wird und meine Oma sich gut um die Gesundheit ihrer Haustiere kümmert, also nichts ansteckendes von dem Hund ausgeht.

    Auch wenn ein Hund von der größe her niemanden den Arm ausreißen kann, wenn das dem Vet. Amt oder Ordnungsamt gemeldet wird sind Leinen und Maulkorb Pflicht noch die harmlosesten Strafen.

    Da deiner ja aus dem Tierheim ist und von dort, wenn ich das richtig verstanden habe, das Verhalten schon mitgebracht hatte. Dann kann das ja viele Ursachen haben. Schlechte Erfahrungen gemacht; Unsicherheit oder sogar richtig Angst oder Ressourcen verteidigung und vieles mehr.

    Das Knurren würd ich garnicht versuchen abzugewöhnen. Das ist gut und richtig so. Die Situationen in denen er Knurrt und wann er genau anfängt zu Knurren, solltest du dir für die Trainer Stunden genau aufschreiben.

    Wenn das wirklich alles so stimmt wie die Dame es erzählt, find ich die war im recht. Solche OA Beamte können einen doch nicht einfach so packen und Festhalten und dann auf den Boden drücken, das geht doch nicht :no: . Die müssen doch auf solche Situationen das Menschen da mal mit Stress und Streit drauf reagieren geschult sein.

    Bei manchen Hunden kann man aber auch nichts dagegen tun. Wenn ich an einen Schäferhund Husky mix denke. Der hatte ein sehr dunkles Gesicht und dann solche Wahnsinns Blauen Augen. Einfach WoW.
    Der Halter sagte mir dann aber, das er das gewöhnt ist und sich nichts draus macht, also durft ich starren :D .

    Ich versuch mal aufzulisten welche Tipps hier schon gegeben wurden.

    - nicht Streicheln, da das grad von angst Hunden oft als Unangenehm empfunden wird.
    - nicht bedrängen, weder mit Blicken noch mit Körpersprache
    - Ein Wort oder Geräusch mit Belohnung verbinden.
    ( Bei mir war es "ja was ist denn da", hatte oft beim Gassi gehn geholfen um sie vom "Angst Modus" in den "vielleicht hat Frauchen recht und da ist was zu fressen oder zum Spielen Modus" zu kriegen)
    - kein Bürsten ect mehr, wenns dem Hund unangenehm ist/wird.
    also solche Dinge langsam und in kurzen einheiten trainieren mit viel positiver Bestätigung über Leckerlies.
    (ich üb bei meinem Rüden schon seit 3 Wochen mit der Krallenschere und hab gestern zum ersten mal ein gutes Gefühl gehabt und eine Kralle schneiden können :gut: )
    - viel gemeinsames Spielen; Fangspiele; Balancier übungen; auch Kommandos üben. So Dinge die den Hund noch überfordern am besten mit einem Spiel beenden, da das sehr gut gegen die angespanntheit hilft.
    Wenn das gemeinsame Spielen noch ein problem ist, dann kann man auch ein Leckerlie in die Wiese werfen und gemeinsam danach suchen.
    - an seiner eigenen Geduld arbeiten. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut ;) .

    Irgendwann legt sich dein Hund vor dir auf den Rücken und lässt sich den Bauch kraulen und wenns nur 5 Minuten sind, doch solche Momente vergisst man nie.
    Alles immer ohne zwang doch mit klaren Regeln.
    Am besten für die Punkte wo man selbst nicht mehr weiter weiß lieber zu früh als zu spät einen Trainer dazu holen. Ausserdem bei anderen Hundehaltern umhören, wie die Hundeschulen in der Umgebung so sind und Arbeiten, erst dann die richtige auswählen.

    Mit meiner ersten Hündin hab ich 6 Jahre allein gelebt. Da bin ich ganz klar ansprechpartnerin und Autoritäs Person Nummer 1. Doch mein Partner hat (1Jährige Beziehung)da ganz gut aufgeholt. Ihn respektiert sie genauso wie mich und hört auch sehr gut auf Ihn. Jedoch gibts im Umgang mit ihr sehr viele Feinheiten zu beachten, da hab ich eben 6 Jahre vorsprung.

    Bei meinem zweiten hab ich von Anfang an von meinem Partner verlangt das er sich mit um die Erziehung kümmert und hab ihm Trainings Methoden und Übungen gezeigt die er mit dem neuen machen kann.
    Wichtig ist das man als Paar die selben Regeln durchsetzt. Der Partner der es schneller schafft eine Bindung aufzubauen hat sich dann auch mal zurückzuhalten.

    Der neue Hund war anfangs eher ein "Männer Hund", hat also auf meinen Freund besser gehört. Doch da ich mehr Zeit mit den Hunden verbringen kann hat mein Freund da teils noch Problemchen die ich vor 1 1/2 Monaten hatte. Da geb ich dann Tipps, wie es bei mir Funktioniert hat. Absprache und Austausch sind das wichtigste find ich.

    Ja etwas hast du wohl recht Lucy_Lou . Doch würde ich bei meinem Hund nur den "Kontrollzwang" in angriff nehmen, dann hät ich sicher auch Teilerfolg. Da sowas ja auch Frustrationstolleranz aufbaut. Doch würde er immernoch andere Hunde anpöbeln, wenn er angeleint ist. Was er eben nur aus Frust tut, da er sehr sozial ist und zu jedem hin will.

    Das gesamt Bild muss ja beachtet werden.

    Wo liegen denn die Grenzen in der Hundeausbildung?

    Hab mir das Video angesehn und der Hund hat genauso reagiert wie mein Jack nach 4 Tagen bei mir, beim Tierarzt Termin reagiert hat. Doch war alles "Therapierbar"

    Ab wann kann man einen Hund nicht mehr Therapieren?

    Du hast es mit allen Tricks probiert. Hast du auch schonmal probiert Garnicht darauf zu reagieren? Also auch mal ne halbe stunde mit dem Zitternden Hund auf einem Fleck zu stehen bis es weiter geht?

    Hoffentlich kennt jemand einen guten Trainer für dich. Weil allein macht man als Mensch oft Fehler bei solchen Hunden.

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    Genaus aus dem Grund haben wir uns wohl noch keinem Trainer anvertraut - ich hab einfach schlechte Erfahrungen gemacht und würd's mit meiner Schissbuchse nicht riskieren wollen.

    Aber ich könnte mir vorstellen, dass Zoe wohl als aggressiv und dominant gelten würde, und ich habe keine Führungsfähigkeiten. Dabei ist sie eigentlich eher unsicher und daher kommt ihr manchmal abwehrendes Verhalten.

    Wenn du genau weißt wodran es liegt, dann kannst du ja schon im Vorfeld beim Telefon Gespräch raushören wie die Trainer das angehen wollen. Ich werd auch eine Trainerin dazuholen, Die hier im Forum zu solchen Problemen mal empfolen wurde.