Beiträge von acidsmile

    Eigentlich mehr auf die Jäger :D . Weil der Jagdtrieb ist ja eh vorhanden und ich denke, selbst ein Hund der Jagdlich geführt wird muss ja Ansprechbar bleiben und darf nicht so wie Jack früher komplett den Verstand verlieren sobald er aus der Wohnung kommt.

    Edith: oder wird da durch die Ausbildung des Hundes schon drauf geachtet das ein gesundes Mittelmaß entsteht? Oder ist es generell bei Reinrassigen einfacher, weil da mehr auf die Eigenschaften der Elterntiere geachtet wird, so das die einfach gelassener selbst bei Wildsichtung bleiben?

    Macht es überhaupt Sinn einen Jagdhund noch schärfer aufs Wild zu machen?

    Als ich Jack(Pointer-mix) frisch aus dem TH hatte, war mit dem sobald wir aus der Wohnungstür raus sind nichts mehr anzufangen. Wollt alles Hetzen was nen Schatten wirft.
    Erst durch Training und Ersatz Beschäftigung, das der draussen nicht mehr unter dauer Strom war fing der von selbst an vernünftig Vorzustehen.

    Eine Frage an andere Pointer(mix) Besitzer: Haben eure Hunde auch so einen starken "Will to Please"?

    Auch wenn Jack mich die ersten Monate mit dem aller wertesten nicht angesehen hat draussen. Hat er seit dem wir das richtige Training gefunden haben sich zu nem super Streber entwickelt. Mich würds mal interessieren, weil ich mir vorstellen könnte, wenn meine beiden mal nicht mehr sind, wieder nen Pointer(mix) aus dem TS aufzunehmen.

    Nachdem Jack mir nen grün/blau/lila farbenes Knie und ne Schnittwunde an der Hand beschert hatte, beim Fahrradfahren, fahre ich nur noch mit Knieschonern und ner extra Fahrradhalterung für Hunde, die an der Sattelstange festgemacht ist.
    Die Leine einfach so in die Hand nehmen werd ich niemals mehr mit keinem Hund tun!!!

    Seit dem ich die Halterung hab fährt es sich wunderbar. Brauchten nichtmal zu üben. Befehle wie "weiter" und "warte" kannte er auch vorher schon.

    Manche Dinge wie der richtige abstand zum Fahrrad undso hat er durch diese Halterung durch´s "Learning by Doing" gelernt. Sind ja erstmal nur quasi Schritttempo, da hats nichts ausgemacht wenn der mal vors Pedal, oder halb vor den Reifen laufen wollte.

    Irgendwie errinert es mich ja etwas an das Leinenaggressions Thema. Da stehen sich ja auch viele selbst im weg. Man ist Angespannt steht etwas unter Stress, hat im Kopf drin, gleich wird wieder losgepöbelt. Meist kommt man beim Anti leinenagressions Training deswegen auch keinen Schritt weiter, selbst wenn man alles richtig macht. Hunde merken wenn man denen gute Stimmung vor Schauspielert.

    Die Angst muss aus deinem Kopf raus. Bei dir muss ein umdenken stattfinden, das selbst wenn Sam deinen Sohn mal anpöbelt das keine große Rolle spielt. Gibt eben gute und Schlechte Tage.

    Wenn du selbst ruhiger bist, dann kannst du deinem Hund auch Sicherheit vermitteln das alles OK ist und es kommt für deinen Hund dann auch glaubwürdig rüber.

    Am besten, wenn dein Sohn mit dir im Wohnzimmer sitzt machst Sam einfach mit der leine an der heizung oderso fest und vergisst einfach deine Sorgen.
    Wenn Sam dann Pöbelt kannst ja ganz gelassen an die Sache rangehen, denn passieren kann so ja nichts. Dann kannst auch ganz normal Sam ansprechen, das er sich wieder ins körbchen legen soll und ruhig zu sein hat, weil alles ist in ordnung Mutti macht das schon ;) .

    Fürs Brav im Körbchen liegen bleiben, kann ja auch mal ein Leckerlie ins Körbchen zu Sam hingeworfen werden. Vielleicht sogar von deinem Sohn ab und zu.

    Wenn du erstmal selbst nicht mehr unter Stress stehst und total gelassen bist wenn dein Sohn mit dir in einem Raum ist, dann kannst sogar auch mal Schimpfen mit Sam. Das merkt der dann ja, das nicht das auftauchen deines Sohnes der Auslöser für deinen Stress ist, sondern das Rumgepöbel von ihm.

    Musste auch direkt an das Thema dort denken. Die beiden haben es ja doch geschafft zusammen zu wachsen und das der neue Hund nicht mehr mit dem anderen verstorbenen verglichen wird.

    Mein Zweithund lies sich anfangs ja auch nicht anfassen und da ich schon so eine tolle Ersthündin hatte hät ich gut damit Leben können das der Zweite einfach so nebenher lebt. Quasi etwas im Schatten meiner Hündin, aber man macht ja dennoch viele aktivitäten zusammen. So kam der auch ganz Schnell aus ihrem Schatten heraus und fand hier seinen festen Platz in meinem Herzen.
    trotz ganz anderem charackter und ganz anderen Eigenschaften, der ist auf seine Art toll.


    Man ist wenn man lange mit einem Hund zusammengelebt hat eben an diesen gewöhnt und an deren Charackter. Man fragt sich auch oft ob was mit dem neuen Hund vielleicht nicht Stimmt, oder man dem nicht gerecht werden kann. Man vergisst eben zu schnell, das man beim ersten Hund eben auch erstmal lange Erziehen musste bis man wirklich ein Team geworden ist.

    Achja und meine Hündin ist ja auch ein Spitz-mix. Meine Katze war auch mit Hunden aufgewachsen und eigentlich auch Hunde gewöhnt. Aber war von der kleinen anfangs auch überhaupt nicht begeistert... Streiten tun die immernoch ab und an, das hält meine Katze jung, aber Abends Kuscheln die beiden sich zum Schlafen aneinander ;) . Die hatten sich auch irgendwann aneinander gewöhnt.

    Ihr habt ja lustige Rechnungen hier von Tagesabläufen*g*

    Ich glaube keiner von uns schläft 10Stunden am Tag, geht dann für 10 Stunden aus dem Haus und hat nur 4 std. dann für Haushalt, Essen, Baden, Einkaufen und dann noch Hund beschäftigen :lol: .

    Sollte aber wirklich jemand sonen Tagesablauf haben, sollte die Hundehaltung wirklich überdacht werden :???: .

    Also Nachts halten meine je nachdem ob ich Arbeiten muss oder nicht 6-10Stunden aus. Werd aber geweckt, falls doch mal einer muss. Wenn ich dann Arbeiten muss, dann kommen die beiden nach 6 std. morgens raus und dann ist zumindest meine Hündin nochmal 8 std. allein. Aber mit der kann man eh vor 16uhr nichts anfangen, also kein Problem für sie.

    Und weil ich sone Langschläferin bin, kommen beide immer nochmal raus, bevor ich schlafen geh. Was doof ist, wenn einer von beiden sich Nachts nochmal ne halbe Stunde Zeit nehmen will und mir eigentlich schon die Augen zu fallen :muede2: .Aber dafür kann ich dann ja Ausschlafen :D .

    Wünsch euch noch eine gute Nacht und für mich gehts nochmal ne runde Gassi mit den beiden ;) .

    Mein Rüde war auch über nem halben Jahr an der Schlepp. Erst nach ca. 8 monaten konnt ich die ganz weglassen. Das vertrauen kommt mit der zeit. Schleppleinen Training ist eben erst vorbei, wenn der abruf richtig sitzt.
    Solang kannst dem eben nicht Vertrauen. Völlig normal, ein Hund der sich so selten abrufen lässt, der kann dir ja jeden Tag auf die Straße rennen.

    Also dran bleiben beim Schleppleinen Training und viel Gemeinsam machen. Viel Kopfarbeit und Bewegung, halt alles was deinem Hund spaß macht und was ihr zusammen machen könnt.

    Mein Jack lies sich ja auch mal nicht anfassen. Hat zwar meist gewarnt, aber gelegentlich wars sehr suptil.

    Wie Krambambuli schon schrieb kann mans manchmal schon an den Schnurrhaaren erkennen. Oder die Leftzen oder die Nase zuckt kurz. Augenbrauen hochziehen, oder zusammenkneifen können ebenso ein Zeichen sein. Manchmal wars auch einfach die Rute die dann total angespannt war.

    Generell hieß es dann immer, sofort hände weg vom Hund und ihn wegschicken. Was der dann auch so irgendwann übernommen hatte, das er einfach geht, wenn ihm was unangenehm ist.