Beiträge von acidsmile

    Zylkene ist doch nur ein Futterzusatz, also könntest du es wohl ewig weiter geben, wenn du willst.

    Meine eigenen Erfahrungen mit Zylkene sind Ernüchternd, bei meinem Rüden hatte es garkeinen EInfluß, genausowenig wie Dap Spray. Sind eben alle Hunde verschieden :) .

    Aber bei Hunden wo es hilft, wieso nicht solang geben, bis es nicht mehr gebraucht wird und dann langsam ausschleichen?

    Zitat

    Bei Hugo ist das auch relativ schlimm. Da wir im 5 OG. wohnen stört es ihn in der Wohnung nicht aber raus gehen bei dem geknalle ist echt hart. Letztes Jahr wollte ich so gegen 20 Uhr noch mal nur in den Hof, da ist er gleich wieder hoch gerannt und hat in den Hausflur gemacht. :sad2:
    Ich glaube ihn stört nicht nur das geknalle sondern auch dieser Geruch...

    Nen guter Tipp für Silvester ist denke ich: Füttere Silvester garnicht, sondern lieber gut den Tag davor und dann geh früh morgens raus und ab 13-16Uhr das letztemal. Wenn ein Hund an dem Tag eh nichts gefressen hat muss er auch nicht so nötig raus. Dann stell dir den Wecker auf 3 uhr nachts und gib da Futter und geh die letzte Runde. Schon hast den Tag überstanden.

    Hab da glück, werd mit meiner Ängstlichen Hündin, die grad zwischen meinen Füßen liegt weil was draussen geknallt hat an Silvester um 3 Uhr Nachts die letzte Runde drehn können. Hab vor die Tage vor Silvester um 6-7 Uhr morgens immer ne Stunde rauszugehen. Tagsüber dafür nur das nötigste.

    Meine Hündin musste heute schon die große Runde angeleint verbringen. Wird auch die nächsten Tage so bleiben, das ich sie garnicht mehr ableine. Meine Hündin lässt sich wenigstens noch ins Sitz rufen wenn sie Angst hat und das haben wir auch sehr viele Jahre so Trainiert das es auch in jeder Situation klappt.
    Sonst wär die mir heut schon durchgebrannt wegen der Knallerei.

    Zitat

    Und ich hab vor dem Tierheim nächstes Jahr Mäntel und Schlafsäcke zu schenken :lol: . Aber selbstgenäht und dieses Jahr am eigenen Hund bezüglich der Haltbarkeit getestet.

    Mein Rüde braucht auch Alters und Krankheitsbedingt ein Mäntelchen. Ich muss gestehen, ihm auch mal Mützen und anderes Zeug anzuziehen macht dann manchmal einfach spaß.
    Genauso wie Lustige Mäntelchen.

    Da ich ne quasi nackige Hündin noch nebenher laufen hab, die dichtes Winterfell hat und mit nem Mäntelchen eher gestraft wäre find ich das auch nicht Peinlich mit einem "verkleideten" Hund dann rauszugehen. Es bringt Freude in den Alltag.

    Diesen Zwischenweg, der hier auch schon genannt wurde. Nämlich mit dem Reiz Objekt auseinander setzen, erst auf abstand, dann irgendwann immer näher. Den bin ich bisher mit 2 Hunden auch schon gegangen im Bezug auf Kinder.
    Bei meiner Hündin war Angst der Grund und weil sie so jung war gings schnell, das Kinder sie füttern konnten und dann später auch mal streicheln.
    Beim Rüden wars schwieriger, weil er gott sei dank nicht wie deiner auf jedes Kind reagiert, sondern nur auf manche mit Pöbeln. Bei ihm hats mehr was damit zu tun, das er Kinder meint Kontrollieren zu müssen oder sie ihn einfach nerven oder er der meinung ist das sie ihn bedrohen. Aber da rutscht einem schonmal das Herz in die Hose, wenn ein Kind (fremde Kinder sind leider alle komplett unkontrollierbar und unberechenbar) plötzlich auf einen zukommt und man nicht genau weiß wie der Hund reagieren wird. Im bestenfall war das Kind meinem Rüden sympathisch, da konnt ich dem kind sofort leckerlies in die Hand drücken und erlauben den Hund zu streicheln.

    Hatte da mal ein für mich ganz schlimmes Erlebnis, welches für meinen Rüden aber sehr Positiv war. Wo plötzlich ein Kind von hinten angeschliechen kam und plötzlich neben mir stand, direkt hinter meinem Rüden. Waren sich zum glück sympathisch, trotzdem ermahnte ich die Eltern das die sowas nicht erlauben dürfen. Dann Umarmte der Junge meinen Rüden plötzlich auch noch, da waren meine Nerven dann total Blank, aber es war ok. Mein Hund hatte sich über die Aufmerksamkeit gefreut.
    (Trotzdem sind fremde Kinder einfach absolut unberechenbar)

    Bei keinem meiner Hunde war es so extrem ausgeprägt wie du es hast. Auch wenn ich meinen Rüden mal zusammengefaltet habe, weil er nen 2 Jähriges Kind fixiert hatte und dann als wir dran vorbeigehen wollten angreifen wollte.
    Hab direkt mit beiden Hunden den kontakt zu Kindern aufbauen können, indem ich die Kinder die sympathisch waren ausgenutzt habe zum Trainieren.
    Durch Belohnen, wenn sie sich vernünftig und ruhig verhalten in der Gegenwart von Kindern und mit vernünftigen, netten, ruhigen kindern ruhig mal stehen bleiben sich unterhalten und den Hund mit Leckerlies vollstopfen und wenn alles gut ist, dem Kind nen leckerlie in die Hand drücken (Ob zum zuwerfen, oder direkt füttern).

    Naja soweit bist du noch lange nicht, aber dein Hund ist ja noch jung und da kommst sicher mal hin das Kinder deinem Hund auch ein Leckerlie geben dürfen.

    Um dahin zu kommen braucht man aber vernünftige Kinder zum üben, mit ner Erwachsenen person die neben dem kind steht und mit aufpasst.

    Kann dir ansonsten noch den Tip geben: Bring deinem Hund bei "Fuß" zu laufen undzwar auf beiden seiten von dir, auf jeweils unterschiedliche Kommandos. Ich find das super Praktisch, wenn mir nen Kind entgegen kommt. Weil es gibt nach wie vor Kinder die meinem Rüden unsympathisch sind und deswegen lass ich ihn auf Kommando einfach die Seite wechseln, so das ich immer zwischen dem Kind und meinem Hund gehe.
    Seitdem ist auch nie wieder sowas vorgefallen, wie das mit dem 2 Jährigen.

    Ein Angsthund braucht schon sehr viel Training. Solang deine Hündin so Selbstsicher und Souverän ist, dass sie sich nichts abschaut von dem Ängstlichen Verhalten lässt sich das schon miteinander vereinbaren. Also auch mit Hundewiese, da müsstest ja nur auf den neuen achtgeben und während deine Hündin spielt könntest dich ganz ums Training mit dem ängstlichen kümmern.
    Aber das musst du selbst einschätzen wie es da um deine Hündin steht. Wie sehr sie dich auf der Hundewiese ect. braucht und wieviel Aufmerksamkeit du dort für sie brauchst.
    Wenn das alles passt und du dort im grunde garkeine aufmerksamkeit auf die Hündin haben brauchst, dann kannst auch mit nem Ängstlichen Hund im Gepäck weiter die Hundewiese besuchen. Nur solltest du dir dann auch zeigen lassen wie du richtig mit dem Hund umgehst, wenn er Angst hat.
    Da kann man schon viel falsch machen, grad wenn man auf andere Hundebesitzer hört die sagen da muss der Hund allein durch. Weil nen Angsthund musst schon Schutz bieten und zeigen das du in der Lage bist ihm in brenzligen Situationen beizustehen.

    Was deine Angst angeht, das deine Hündin eventuell zu kurz kommen könnte. Also das hast du mit egal was für einen Zweithund. Ich finds da ja ganz praktisch, dass mein Rüde aus dem TS sich zb. nicht für Spielsachen interessiert, weil so kann ich teilweise mit meinen beiden Hunden was machen gleichzeitig. Für meine Hündin den Ball werfen und nebenbei ne Fährte Legen, oder etwas Unterordnung für den Rüden. Das find ich schon wieder ganz praktisch.

    Was das spielen angeht, da kommt es teils aufs Alter an und was für Erfahrungen der neue Hund gemacht hat. Mein Rüde war leider schon zu alt, er hat das spielen mit meiner Hündin bis heute nicht gelernt. Meine Hündin hat da auch schon alles versucht ihn zu animieren, aber vergebens. Es gibt aber viele Hunde aus dem TS bei denen es nach sehr langer Eingewöhnungszeit doch noch klappt, dass sie das Spielen mit ihnen vertrauten Hunden lernen.
    Also da müsste man Hellsehen können um zu wissen ob dein neuer jemals mit deiner Hündin spielen wird oder nicht.

    Im grunde musst du da ganz auf dein Herz hören. Man kann aus jedem verkorksten Hund einen ganz tollen Hund machen, das wichtigste ist nur das man selbst da voll und ganz hinter steht und auch lust zu hat mit zu arbeiten.
    Wenn du den Hund nur aus Mitleid behalten willst, da hätte niemand was von.

    Dann bleib dabei und bau es weiter aus. Rückfälle gibt es immer mal.

    Kurze Story: Mein Rüde wird ja solangsam Blind. Vor wenigen Tagen ist ein Reh zu meiner rechten Seite über die Wiese geflüchtet, mein Hund hatte links vom Reh eine Fährte und drehte sich gottseidank auf zuruf links herum, so hüpfte das Reh rechts an ihm vorbei ohne das er es bemerkte :D .
    Er ging aber auch auf richt8ung Reh zu, ich konnte ihn abrufen und er folgte dann eben einer anderen Spur. Wie weit das mit der Blindheit zu tun hatte weiß ich nicht, aber es gab ein super Leckerlie.

    Denke aufjedenfall gut. Hab ja hier son eingezäuntes Gebiet mit bestimmt über 1000 Hasen wo ich AntiJagdtraining hab machen können. Also das Abrufen lassen während der Spurverfolgung eines Wildtieres, genauso wie Bleib/Warte, oder Zurückrufen lassen waren alles sehr wichtige Lernerfolge, die stück für stück erarbeitet werden mussten.

    Also das wichtigste ist, das man trotz des sehr hohen Reizes dem Hund ein Kommando geben kann und er führt es aus.

    Das ganze funktionierirt anfang aber nur für kurze Zeit, erst mit genügend Training klappt es dann während eines ganzen Spaziergangs, das der Hund sich von einer Spur abrufen lässt und auf Kommandos hört.

    Mit Schleppleine ist man auf der sicheren Seite und kann in seinem eigenen Tempo und in dem vom Hund gemütlich Trainieren. Der Nächste Winter kommt eh, also muss nicht alles diesen Winter schon 100% sitzen ;) .

    Bevor du ans abgeben denkst, hol dir aber nochmal Hundetrainer ins Haus. Sonst ist abgabe nicht verwerflich. Wenns für den Hund zuviele Nachteile gibt, wieso dann nicht zu Menschen geben die dem Hund alles bieten können was er braucht ohne einschränkungen?

    Aber ich würde dir noch nen Hundemantel empfehlen. Weil Gewichtsabnahme in dieser Jahreszeit ist für viele Hunde normal, gerade für ältere Hunde, oder Hunde deren Lebensumstände sich verändern.