Beiträge von acidsmile

    Durch Vorrausschauendes Handeln lässt sich vieles vermeiden. Leider nicht alles.
    Wie groß die wahrscheinlichkeit ist, das etwas passiert kannst nur du selbst wisssen.
    Ich hab überal wo ich Spazieren gehe eine Wildtierlandkarte quasi Gedanklich gespeichert. Alle Gegenden die ich nicht so gut kenne, bleib ich auch lieber bei der Schleppleine. Oder ich lasse, wenn es übersichtlich erscheint die Schlepp hinterher schleifen. Sicher ist sicher.

    Nur Gegenden die ich kenne, da weiß ich genau hier und dort sind Gräben wo was sein könnte, hier und dort stehen Bäume und Sträucher wo ich schonmal Wildtiere mit Jungtieren gesehen habe... . Da liegts an mir aufzupassen das mein Stinker nicht zuweit dorthin läuft oder zuweit vom Weg abkommt.

    Wie ist es denn nach einer Erfolgreichen Jagd?
    Ohne Wild gerissen zu haben, aber eben kurz nachdem Wild entdeckt und hinterher gehetzt wurde.

    Läuft es danach mit dem Gehorsam, so das du sagen könntest auch ohne Schlepp könntest du deinen Hund jetzt im Fuß von dort wegführen?
    Eventuell einige Zeit später dort wieder Gehorsamkeitsübungen machen, obwohl es noch nicht lang her ist das dort Wild von deinem Hund gesehen/gehetzt wurde?

    Weil so oft kommt es ja nicht vor, das urplötzlich Wild vor einem Hochspringt. Selbst "Nichtjagende" Hunde laufen da gerne hinterher. Kommen schnell wieder und haben das Wild schnell wieder vergessen. Soweit kriegt mans auch mit ner Jagdsau Trainiert.

    Hauptsache der Hund ist nicht zulang weg oder nach der Jagd auch wenn er schnell wieder kommt immernoch völlig im Jagdrausch und will unkontrollierbar zu jeder kleinsten Regung im Gebüsch laufen.

    Mein Rüde war als er frich aus dem Tierheim war, mal so ein Kandidat. War sofort im Jagdrausch sobald wir die Wohnung verließen. Nichtmehr Ansprechbar. Wenn er jetzt mal kurz paar Meter hinterher läuft, wenn Wild 2m vor ihm plötzlich losläuft, lass ich auch mal fünfe gerade sein. Das Training sitzt zu gut, so das ich einfach an Ort und Stelle mich weiter aufhalten kann und ihn nicht Anleinen brauche, damit er keine Wildtiere danach mehr belästigt. Solche Situationen sind einfach Shit Happens.

    In Situationen wo du dir sicher bist, das nichts passieren kann nicht. Schleppleinen Training dauert verdammt lang und trotzdem kann man niemals jede Situation Trainieren.
    Vielleicht ist es bei einem Hund der gut hört eher Ortsabhängig und Jahreszeiten abhängig.

    Ich brauch für meinen Jagenden Hund die Schlepp nur noch, wenn die Fasane Brüten. Dann auch einige Monate, bis es vorbei ist. Ausserdem an besonderen Stellen, die ich einfach kenne und weiß dort sind im Winter oft Rehe anzutrefen. An manchen Stellen lass ich meinen Hund einfahc nicht soweit vorlaufen, wiel ich weiß dort könnten zu jeder Jahreszeit plötzlich Rehe aus nem Graben springen oder es lebt dort eine Hasenfamilie oder Fuchs Familie... .

    Das sind aber so Geschichten, da lernt man aus Erfahrung. Wenn du deine Umgebung wo du Spazieren gehst kennst und die Zeichen deines Hundes zu deuten weißt, dein Hund gut Hört ausser in den Situationen die alle paar Jahre mal passieren, dann bist du im grunde fertig mit dem Schleppleinen Training.
    Vielleicht sind meine Ansprüche aber auch zu niedrig. Aus meinem Jagenden Hund ist nichtmal ein Nichtjäger geworden, jetzt wo er solangsam kaum noch was sieht.

    Mach doch mal den Test und Rufe deinen Hund an Orten zurück, wo du und dein Hund genau wissen dort ist Wild zu finden. Wenn das klappt, dann liegt die Verantwortung ja nur noch bei dir, deinen Hund von diesen Orten früh genug abzurufen und jedes Jahr aufs neue Aufmerksam zu sein und Zeichen für "da könnte Wild sein" früh genug zu erkennen.

    Zitat

    Meine Großeltern meinten das auch. Und ich habe inzwischen sogar eine Erklärung dafür gefunden:

    Früher war es ja normal, dass die Hofhunde mit dem ernährt wurden, was in der Küche so abfiel, u.a. rohes (Schweine)fleisch. Und da zu dem Zeitpunkt niemand was genaues von der Pseudowut und der Tollwut wusste gab es da mit Sicherheit auch Krankheitsfälle. Wie ja bekannt ist reagieren Hunde mit Tollwut ja gerne schon mal aggressiv, das kann bei Pseudowut ebenfalls vorkommen. Damals war Deutschland ja noch nicht "wutfrei", daher, als logische Schlussfolgerung: Man hat das rohe Fleisch, was die Hunde bekamen, mit den Aggressionen in Verbindung gebracht, woraus dann die Aussage "Rohes Fleisch macht Hunde aggressiv" entstand.

    Ich habe dazu mal eine ähnliche Erklärung gelesen. Es kommt aufjedenfall aus einer längst vergangenen Zeit.
    Früher wurden Hunde oft an Ketten gehalten auch hier in Deutschland und haben abfälle bekommen. Sie sollten Fremde vom Grundstück abhalten und Aggressiv reagieren. Wer an diesen Hunden vorbeiging, sah dann eben oft einen Hund auf seinen rohen Küchenabfällen rumkauen, der sofort in die Leien springt, wenn man zu nah ans Grundstück geht.

    Tharoline
    die selbe Erfahrung hab ich auch mit meiner Hündin gemacht, als sie ca. 6 war. Ich dachte schon sie wird langsam alt, weil sie sich nach einmal Ball holen sofort ausruhen musste (Lag nur am Fertigfutter). Mit Barf wurde sie wieder Fit und ist es auch mit 10 Jahren immernoch :). Ging auch recht Flott bei ihr, das sie endlich wieder Fit wurde.


    ... Nur irgendwas muss trotzdem dran sein. Meine Pflegekatze wird bei mir auch gebarft. Wenn sie auf meinem Schoß sitzt, dann streckt sie sich oft hoch, Schnurrt mir ins Gesicht und leckt meine Nasenspitze ab und beißt dann rein und leckt dann weiter. Es ist sooooo Süß, ich liebe meine kleine bissige Katze :cuinlove:

    - Wie alt war der Hund anfangs?
    Ca. 8-9 Jahre. Hab erst nach einem Jahr so richtig Allein bleiben Training angefangen, also als er 9-10 war. Da sich vorher durch eine Beziehung, immer eine andere Lösung finden lies.

    - wie lange konnte er/sie anfangs allein bleiben?
    Garnicht, ich konnt nichtmal ohne Hund auf Klo :lol: .

    - was passierte, wenn diese Zeit ueberschritten wurde?

    Zuerst wird der Kopf in den Nacken gelegt und dann kräftig losgebellt. Zwischendurch Jaulen. Bis zum Vollkoten und auch den ganzen Tag über dann noch Stress Durchfall.

    - wie habt Ihr das Alleinsein trainiert?
    Nach dem Trainingsplan einer Trainerin. Mein Hund wurde komplett von mir Kontrolliert (durfte nicht von meiner Seite weichen, sich nichtmal neben mir ausruhen), ihm wurde die Lust am ständig bei mir sein wollen madig gemacht. Ein Training was ich aber eigentlich nur mit Trainerin empfehlen kann, da es durchaus vorkommen kann das der Hund zwischendurch gestresst und Aggressiv reagiert.

    - wie alt ist der Hund jetzt?
    Gute Frage. 11 / 12 oder 13. Pff keine Ahnung. Davon ausgehend das er, als ich ihn bekam 8 war, ist er jetzt 11. War er schon Älter dann 12 oder 13.

    - wie lange kann der Hund jetzt allein bleiben?
    bei 5 Stunden liegt noch seine Wohlfühlzeit. Aber er muss derzeit noch 8 Stunden am Stück allein bleiben. Wills durch nen Umzug ändern, das ich nach 4 Stunden nachhause kann und 40Minuten kurz Zuhause bin. Ich weiß das er so die letzten 3 STunden besser ertragen kann.

    - hat das Training zuverlaessig funktioniert oder gab/gibt es Rueckschritte?
    Gibt es immer wieder mal. Montag ist immernoch der Kritische Tag, da bei mir nach solanger Trainingszeit langsam die Luft raus ist. Für meinen Hund wäre die Routine jeden Tag 8 Stunden das beste, aber ich mag auch endlich mal was von den Wochenenden haben und deswegen pack ich die Hunde nur morgens ne Stunde auf 2 ins Wohnzimmer zum allein bleiben oder auch mal garnicht an den Wochenenden.
    Ausserdem gab es Rückschläge als er die Pfote verletzt hatte und die Stunde Gassigehen morgensfrüh ausfiel.

    Mein Ziel ist, ihn nach meiner Ausbildung mit ins Büro zu nehmen. Hat ja nicht mehr soviele Jahre und jeder Tag ist ein Geschenk.
    Aussserdem hat sich meien Prioritäten Rangfolge in der Hundeerziehung maßgeblich verändert. ALlein bleiben Training beim Welpen und Sozialisierung kommt für mich vor allen anderen Dingen. Einen Hund aus dem TS will ich bis zur Rente keinen mehr haben.

    Wenn du eine Lampe aufhängen kannst, dann kannst du auch eine Klingel austauschen, bin ich mir sicher. So kompliziert sind die nicht, hab meine auch mal austellen müssen und zum erstenmal das Innenleben bei ner Klingel dabei gesehen. Schaut genauso überschaubar aus wie bei Lampen.
    Ich drück die Daumen.

    Wenn die Vorderpfoten noch gut in schuß sind, kann der Hund doch die Stufen mit den Vorderpfoten selbst laufen und an der Hüfte hilft man nach und trägt das Gewicht.

    Bei nem schwereren Hund sicher schwieriger, aber was willst du sonst machen?

    Beim Runterlaufen kannst ja das Gewicht über die Leine und dem Normalen Geschirr auffangen.

    Wenn du ein Halsband benutzt, dann wechsel einfach auf Geschirr. Weil mit Halsband stell ich mir das alles auch schwieriger vor.

    Jenachdem, man kann mit diesen Gehhilfen den Hund Tragen oder Unterstützen. Mein Rüde hat nen Geschirr um und ich nehm die Leine immer Hoch auf Spannung und helf nach. Er hat das Gefühl allein zu gehen, aber im Grunde nehm ich ihm viel Gewicht ab. Bei den Gehilfen ist es ähnlich, der Hund kann zwar die Bewegungen ausführen, hat aber kaum noch Gewicht zu tragen.


    War als Kind mal Klettern und gut abgesichert und angegurtet, dort wurd es auch so gemacht. Ich hab zwar die Bewegungen gemacht und machen müssen, aber der Zug des Helfers war deutlich spürbar und es war kaum eigene Kraft nötig um nach oben zu kommen. An schwierigen Passagen wurd ich auch hochgezogen und bnutze nur die Arme.
    Denke mit den Gehhilfen für Hunden ist es ähnlich. Bei mir Klappts noch das ich über das normale Geschirr Gewicht abnehme, so das die Hinterbeine nur angehoben und auf die nächste Stufe gebracht werden müssen.

    Könnt ihr nicht noch eine andere besser geeignete Wohnung finden?

    Ich werd in den nächsten 3 Monaten obwohl ich Ergeschoß Wohnungen hasse, eine Erdgeschoß Wohnung beziehen, weils mit meinem Senior mit den Treppen immer mehr Probleme gibt.

    Googel mal nach gehhilfen. Es gibt Dinger die entweder de ganzen Hund stützen, oder nur für die Hüfte da sind.
    http://vetdiscount-tiershop.de/images/Gehehilfe%20hinten.jpg
    http://www.petphysio-shop.de/pic/M16NEO-Hp.jpg
    http://www.dogandmore.com/images/JU-NEOB.jpg

    Erschrocken und überrascht waren meine immer :D . Nur weil ich nicht sichtbar bin heißt ja nicht, das es Narrenfreiheit für meine Chaostruppe gibt. Das muss ein Hund auch lernen.

    Also das Bellen auf Kommando war bei mir sogar nur ein versehen, weil meiner so gerne Bellt, ist mir Plötzlich aufgefallen, das er immer Bellt, wenn ich eine bestimmte Handbewegung machte. Hab ihm das dann auf ein Kommdo beigebracht, heißt "Pass auf" .
    Und das Abbruch Kommando ist bei mir das Kommando was ich auch mit hilfe einer Wasserflasche beigebracht habe. Also ein absolutes Abbruchkommando. Mein Rüde ist da etwas dreister, wenn er seinen Kopf durchsetzen will.
    Die Mischung machts. Zwichen absolutem Abbruch Kommando und richtiges Verhalten belohnen. Auch wenn das richtige mal ohne extra Kommando gemacht wurde, kann man hingehen und dafür Loben.

    Heißt, ich hab während des Allein bleiben Trainings irgendwann garnicht mehr ins Zimmer gemust und konnt einfach so "Schluss" zurufen und es war ruhe.
    Was den Vorteil hatte, er hatte keinen Erfolg mich durch sein Bellen wieder in Sichtweite zu bekommen ;) .

    Weils meinem Hund soviel Spaß macht mit dem Bellen, lass ich ihn morgens auch immer Bellen und Nachmittags. Das Bellen dürfen Funktioniert sogar als Belohnung, wenn ich grad keine Leckerlies hab.