Bei Tiny bestand die Stadt Gewöhnung vor allem aus rum liegen. Sie war von klein auf gleich überall mit und lag dann in Wartezimmern rum und leistete mir Gesellschaft. Wenn es ihr zu langweilig wurde, oder zu viel "heititeiti" Ansprache durch andere sind wir kurz raus, zu einer kleinen Grünfläche und da durfte sie schnüffeln, oder rum kaspern paar Minuten und sich die Beine vertreten. Anschließend wieder rein und weiter rum liegen. Zur Beruhigung klappte hinterm Ohr kraulen immer.
Aber meine war da von Anfang an in der Stadt recht entspannt und sie braucht es auch in ihrem Leben. Dieses Jahr war sie sogar mit in einem Freizeitpark für jüngere Kinder und fuhr Kinder Bimmelbahn mit und schaute eine Kinder Theatervorstellung mit an, fuhr Ruderboot mit...
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Meine Hunde früher hätte ich in Fremdbetreuung untergebracht, weil solche Ausflüge für die der reinste Stress gewesen wären. Oder auf den Ausflug verzichten müssen. Aber für Tiny ist das nur ein etwas ungewöhnlicherer Gassi gang. Die Schläft danach dann einfach gut.
Beiträge von acidsmile
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Ja, kauf der nen Mantel.
Meine trägt im Winter den Warmup cape Pro (Wende Cape), weil meine auch in Eiswasser schwimmen geht.Je nach Körperregion haben sie auch nicht viel Fell. Meine hat grad ein wenig noch den Bauch rasiert und hat vom letzten Wald Spaziergang ohne Mantel da nun überall schrammen. Schaut aus wie der Hund vom Sams mit Wunschpunkten am Bauch. Also das normale Fell ist schon gut schützend, aber je nach umständen reichts halt auch nicht immer. Besonders wenn der Hund nicht ständig in Bewegung ist, durch Alter, oder Krankheit.
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Mir ist bewusst, dass sich Hunde ihre Lieblingsmenschen selbst aussuchen
Ich denke nicht, das man den Lieblingsmenschen am Grad der Erregung festmachen kann.
Und auch wenn es einen "Lieblingsmenschen" zum Spielen gibt, heißt es nicht, dass diese Person Automatisch die/der-jenige ist, der der Hund am meisten Vertraut und am liebsten Folgt.
Meine Erst Hündin hat es zwar geliebt, mit dem Verwandten Hemmungslos und Grenzenlos zu raufen. Das fand die richtig spaßig. Aber die wäre mit ihm keinen Schritt ohne mich vor die Wohnungstüre gegangen. Zum Quatsch machen ok, aber für alles andere reichte es dann schon nicht mehr.
Man kann sich aber freuen, wenn es Menschen gibt die der eigene Hund auch mag. Weil man dann immer jemanden hat, wo der Hund zur Fremdbetreuung gut untergebracht ist. -
Mein Labi ist genauso. Sie mag gestreichelt werden sehr, wenn ich ihr dolleres Schwanzwedeln entlocken will, kann ich sie an ihren Lieblingsstellen streicheln. Aber oft hebt sie nur einen Arm, damit ich ihr mehr unterm Brustkorb und Bauch kraule. So richtig Hyper ist sie selten in Interaktion mit mir, oder meinem Kind.
Wo sie aber "ausflippt" sind Menschen, mit denen sie nicht richtig klar kommt, die Distanzlos sind, die sie nicht richtig einschätzen kann.
Vielleicht ist es bei ein oder zwei Personen durchaus ein "Hey ich kenne dich. lange nicht gesehen *hüpf". Aber vielleicht ist es auch einfach durch die Personen gefördert und forciert und beigebracht, dass dieses herumhüpfen erwünscht ist und dann wirds bei dieser Person eben gezeigt. Je nach Intensität ist es für mich ok. Geht es Richtung Stress und der Hund bekommt Puls, wenn die Person im Blickfeld auftaucht dann sehe ich das eher als Stress.
Wenn sich das aber abbrechen lässt und der Hund auch ohne das rumgehüpfe sich neben der "Favorisierten Person" runter regulieren lässt und nicht Kopflos wird(also nicht ins Fidddle about kippt), dann lasse ich das auch zu.
Meine Erst Hündin hatte mit einem Verwandten so ein Spiel und rumgehüpfe. Die hab ich gelassen. Meine Hündin war Ansprechbar und Klar im Kopf dabei. Hätte auf Signal sofort aufgehört damit. Die sind etwas ruppiger miteinander umgegangen, was bei mir eher nicht so erlaubt ist. Die Hündin hatte Spaß dabei, mit Spielgesicht und ihrem gesamten Spiele Repertoire. Es war kein Fiddle About zwischen den beiden, die haben nur ruppig gespielt.
Während es bei meiner Labi Hündin irgendwie nicht zu ihrem Charakter passt. Sie braucht dann auch länger zum runter fahren und bei ihr ist es mehr Fiddle About. Und bei ein paar wenigen Personen bekommt sie durch deren Ansprache und Körpersprache nicht vermittelt, dass sie das nicht tun braucht. Sondern das dieses Hochdrehen erwünscht ist. Und als Braver Hund tut sie dass dann auch.
Bei ihr helfe ich dann indem sie nicht immer hin darf. Bei manchen Personen gar nicht, bei anderen nutzen wir es zum Üben sich abzuwenden und von selbst auf Distanz zu gehen.
Und Menschen mit denen sie gut klar kommt, da bleibt sie auch entspannt und lässt sich kraulen. Sieht dann ähnlich aus, wie bei mir und da genießt sie die Streicheleinheiten ohne ausflippen dabei. -
sie hat die Socke „ausgerotzt“ und sich das Leckerchen abgeholt.
Ja, glaubst du die Sabber von Retrievern ist geschmeidiger?
Genau so muss das sein, beim Apport
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Socken können auch bei Milchzähnen helfen
. Die findet man in Socken meist auch gut wieder und kann sie aufbewahren. -
Ist das eine Wiederholung? RS der angeblich wegen Futtertreiben den rennenden Mann anspringt, dass war doch schon mal.
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Wenn man vom begossenen Pudel spricht
trifft man ihn gleich im Wald. An einem Bachlauf hatte Tiny heute Zufalls Treffen, mit einem Goldie und einem Pudel. Der Pudel ist auch einige Male begeistert mit den Retrievern ins Wasser, aber nach dem 4x nasse Pfoten klinkte er sich doch lieber aus und warf den Planschenden Retrievern nur einen skeptischen Blick zu.
Und auf Tiny kann ich auch etwas Stolz sein. Hat sich beim planschen mit den 2 Hunden auch 3mal kurz raus rufen lassen.
Vielleicht wirds ja doch bald normal Zustand, sich von anderen spannenden Hunden zuverlässig abrufen zu lassen
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Eben bin ich auch für 5 Minuten ganz aus der Wohnung, da hat sie schon recht laut gebellt und das mit Pausen zwischendurch die ganzen 5 Minuten über, allerdings hat es sich "immerhin" nicht gesteigert. Das sehe ich aktuell auch schon als gut an, oder was würdest du dazu sagen?
Ich hab immer mal, wenn meine gedöst hat die Haustüre aufgeschlossen, Tür geöffnet und dann wieder verschlossen und bin zurück ins Zimmer wo das Hundebaby döste und hab mich mit eigenem Kram beschäftigt und das Hundebaby nicht groß beachtet.
Damit dieses Türe aufschließen nicht zu 100% mit gemeinsamen Gassi gehen verknüpft ist, in der Hoffnung es zu einem normalen Alltags Geräusch zu machen. Ich glaube das hatte auch geholfen.
Und beim Dösen zum Mittagsschlaf war bei uns immer das Hundebaby im Wohnzimmer, mit Tür zu und wenn sie anfing wach zu werden, bin ich gemütlich mal wieder ins Zimmer.
Hunde sind ja individuell. Meine hat tatsächlich ziemlich lange Einschlafbegleitung gebraucht, mit Kontakt liegen
. Das heißt meine war auch aufgrund Übermüdung gestresst beim allein bleiben Training. Darum waren unsere ersten Schritte meist, wenn ich sie fertig in den Schlaf gekuschelt hatte und dann erst hab ich das Zimmer verlassen. So rum funktionierte es nämlich super. Eigentlich wie bei Menschen Kindern, wenn die abends ins Bett gebracht werden
. Und so richtig allein, mit Wohnung verlassen war bei uns tatsächlich zur üblichen Schlafenszeit die ersten Wochen noch. Da hat sie problemlos allein die ganze Zeit, wo wir Einkaufen waren verpennen können.
Für meine hab ich von klein auf ein Ritual mit aufgebaut. Sie kriegt ne Playlist an, wenn sie allein bleibt. Das soll so ein wenig Außengeräusche überdecken. Wenn ich die Playlist anmache, hüpft meine sofort auf ihren Lieblingsplatz und geht Schlafen. Sie weiß sofort bescheid, sie wird nicht mit uns mitkommen. Ist ganz praktisch für uns so, weil es im Familienalltag ja gerne etwas länger an der Tür dauert und sie da nicht mit falschen Erwartungen zwischen uns rumrennt.
Insgesamt ist es aber eben auch ein Individuelles Thema. Das sich eure Schlafen legt, wenn ihr im Nebenzimmer seit und dadurch lernt, dass alleine schlafen ohne freien Zugriff zu euch funktioniert, ist schon ein richtig guter Schritt
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So einen Pudel könnte ich mir als zweit oder dritt Hund ja auch gut Vorstellen. Aber ob ein Pudel wohl in einem Retriever Haushalt glücklich werden könnte? Ständig Gassi zum Wasser hin. Urlaub immer am Wasser. Ständig nasse Artgenossen.
