Beiträge von acidsmile

    Neulich auch als ich mit der Großen und Frieda unterwegs war, beide im Freilauf *haha* als auf dem Feldweg ein Auto kam und ich nur laut „Name Kind und Frieda hier!“ gerufen habe. Beide kamen sofort und gesellten sich artig neben mich. Sitzen muss das Kind jetzt nicht, so wie der Hund, aber es klappt und ich muss nicht doppelt rufen. 😂

    Als Tiny bei uns einzog, dachte ich auch oft "Wie ähnlich, sie sich sind". Kind rennt in die eine Richtung, Hund in die andere. Auf rufen reagiert keiner und ich musste abschätzen wem ich jetzt dringender hinterher muss xD.
    Wenigstens bei Tiny wusste ich immer genau: Das bleibt nicht lang so.
    Hundeentwicklung ist der Kinderentwicklung zwischendurch schon sehr ähnlich. Nur halt alles im Zeitraffer.

    Die Innenparasiten werden ja auch der Grund sein, warum er derzeit nur 500g hat. Die haben sich in deiner warmen Wohnung jetzt auch gut im Igel vermehrt.
    Wenn du den auf ne Igel Station bringst, würde er nächstes Jahr viele kleine Igelbabys Zeugen können und es wäre ein Glück für ihn gewesen, in diene Lebendfalle zu geraten.
    Wenn du ihn aber jetzt aussetzt, unbehandelt und bei den Temperaturen, mit all seinen Innenparasiten... Dann hats für den Igel wohl nicht sein sollen...
    Meinst nicht, du kannst den zu ner Station bringen, die sich um die Innenparasiten kümmern?
    Viele Igel schlafen jetzt und sie haben mit Glück wieder etwas Platz zur Aufnahme.

    Hatte dieses Jahr nen Kuschel Igel gefunden, wie ich gehört hab. Ist gleich zu ner Igelstation. Das arme Ding war Eiskalt und voller Fliegeneier und Maden. Schrecklich sowas. Nen Bruch hatte er auch noch. Ich hoffe er macht sich gut :gott:.

    Ich traue mich mal zu fragen: gibts hier auch Elternteile, die alleinerziehend sind? Vlt sogar (auch) von Anfang an?

    :person_raising_hand: Hab aber auch das Glück mit einem zwar Verantwortungslosen, aber Vernünftigen Kindsvater. Das heißt, ich hab von Anfang an alleiniges Sorge und Aufenthalts Bestimmungsrecht. Der Vater traut mir zu, immer im wohle unsres Kindes zu entscheiden und macht sich da keine Sorgen.

    Ich hab ne Menge Bücher gelesen. Eigentlich sogar quer durch die halbe Pädagogik Abteilung der Bibliothek. Alfie Kohn und J. Juul sind mir sehr im Gedächtnis geblieben. Hab aber selbst Bücher vom zurecht verrufenem Winterhoff gelesen. Hab ja durch die Diagnosen vom Kind viel mit KJP zu tun und da brauchts auch ein gutes Bauchgefühl, dass da nicht immer Hochkompetente Fachkräfte vor einem sitzen. Dazu kamen natürlich noch viele Bücher über Autismus dazu. Hab noch viel zu Themen, die sich ums lernen drehen gelesen. Viel zu Homeschooling und Freilernen natürlich.
    Blogs verfolge ich tatsächlich kaum noch, weil ich da kaum noch Verbundenheit zu fühle :ka: . Ich folge noch einer Mutti mit Erwachsenem Autistischen Sohn, die zusammen auch immer viel erklären. Das find ich ganz Schön, wie die 2 das mit der Unterstützung für sich geregelt haben.

    Fehler machen Eltern(alle) auf jeden Fall ganz viele und das sicher immer zu xD . Wir kommen hier in Deutschland auch aus einer sehr Schwarzpädagogisch geprägten Kultur. Die wenigstens haben alle Überbleibsel davon bisher ablegen können.
    Ich glaub ich hab mich eher so zwischen dem Demokratischen und Autoritativem Erziehungsstile mittlerweile eingependelt. Im Krippen und Kita Alter gabs mal einen Ausflug in den Antiautoritären Erziehungsstile, aber das passt nicht zu uns.

    Grüße aus Mittelfranken. So gehts mir auch. War da früher eigentlich auch eher Optimistisch. Dachte, "Die müssen doch Pläne haben und Erfahrung". Aber ne, haben se nicht. Die Leute die die Schulämter einstellen, die sich um Inklusion kümmern sollen, haben von einzelnen Behinderungen gar keine Ahnung. Tatsächlich scheinen die Stellen sogar diejenigen zu bekommen, die einfach nicht schnell genug aufem Baum waren, oder sich erbarmen weils sonst niemand machen würde. Und so zieht sich das ganze dann quasi durch alle Posten durch...
    Wenn man dann endlich nen Platz auf ner Förderschule hat und dort mit Menschen mit Erfahrung arbeiten kann, kann man fast nur noch Hoffen beim Kind ist durch Inklusion noch nicht zu viel kaputt gegangen. Im Prinzip müssen die Sonderpädagogen meist erst Mal Trauma Arbeit mit den Kindern leisten, wenn sie gewechselt sind.
    Bin da nicht mehr Optimistisch mit, dass sich innerhalb der Schulzeit meines Kindes da noch groß was ändern wird.

    Aber es soll wohl Regionen/Landkreise/Bundesländer geben, wo es besser läuft.

    Hab das ganze Backen und Basteln zum Glück Outgescourced xD . Auch für Rabiateres Körperliches "Jungentypischeres" Spielen hab ich jemanden :lol: .
    Ich gehör eher zur Vorlese Fraktion. Auch Gesellschaftsspiele und überhaupt alles im Bereich der Gaming Ideen kann ich gut abdecken.
    Aber Backen, Basteln und wildes herumgetobe :fear: :flucht:.
    Zum Glück muss man nicht alles fürs Kind drauf haben. Reicht auch, wenn man jemanden kennt, dem man das Kind für sowas zuschieben kann :D.

    Beim Windel Thema war meiner tatsächlich auch schon früh Halb trocken. Wegen der Hypersensibilität konnte er volle Windeln halt einfach nicht ertragen. Dafür gab es plötzlich mit 4 Jahren nen Entwicklungsschub und da fehlte plötzlich komplett das Gefühl dafür und somit auch die Steuerung. Vermutlich nen größerer Umbauprozess im Gehirn, wo dann dafür keine Kapazitäten mehr waren. Dazu durch den Autismus war jeder Entwicklungsschub durch extreme Reduzierung der Belastungsgrenze begleitet und der Jung war quasi schon überreizt, wenn ich mich nur Mal ohne Vorankündigung im Zimmer bewegte.
    Hatte vielleicht damit was zu tun. Nach dieser "Phase" war das Windelthema dann aber tatsächlich komplett erledigt.
    Kann mir aber Vorstellen, jedes Kind kann durch solche Entwicklungsschübe zwischendurch kleine Rückschritte machen und wenn es rum ist, wird vieles zum Selbstläufer. Ganz ohne Stress und Druck.

    meine Potenziale konnte ich aufgrund unpassender Rahmenbedingungen nie wirklich nutzen und entfalten.

    Darum bin ich mit unserer Individuellen Beschulung mittlerweile sehr im reinen. Mein Kind mag vielleicht bisher keine Grundschulzeugnisse haben, aber die Sammlung an Zertifikaten im Bereich des Spezialinteresses baut sich regelmäßig auf. Nebenbei werden Kompetenzen in den Hauptfächern einfach so nebenbei mitgenommen. Die Basis für spätere Externen Abschlüsse wird zu einem soliden Fundament.
    Auch die Förderschule die ihn nun aufgenommen hat, für Kurzbeschulung ist sehr Optimistisch. Dort wird auch nach Regellehrplan Unterrichtet. Hab diese Woche nun auch Erfahren, warum es keine Materialien mehr für Zuhause gibt. Die Jubeln ihm einfach in der Zeit, wo er da ist alles unter und das zieht er in einem Rutsch Mal eben so durch. Homeschooler halt. Ist das ganze Organisatorische vielleicht nicht gewohnt, aber legt einfach Motiviert los xD. Mein Kind ist total begeistert und kommt immer Freudestrahlend aus der Schule ":mrgreen-dance: Yeah, bin fertig. Hab gar keine Hausaufgaben :D".
    Hauptsache das Kind ist Glücklich, hat ein gesundes Selbstbewusstsein und Entwickelt eine starke Resilienz.
    Auch die anderen Kinder dort sind super nett und haben einen guten Zusammenhalt.
    Man merkt Sonderpädagogen auch gleich an, dass sie sich fürs "Think outside the Box" schon bei der Studiums Wahl entschieden haben.
    Es wäre wirklich nicht Schlecht, wenn ein paar Semester Sonderpädagogik verpflichtend für jeden Lehrer wären.
    Da würden alle Schüler von Profitieren.
    Ich schätze bei Gesprächen mit Sonderpädagogen vor allem, das gemeinsame Brainstorming und die Kommunikation auf Augenhöhe.
    Bei uns haben die Förderschulen alle Seitenlange Wartelisten. Wir hatten den Platz jetzt auch nur durch Regierungsdruck erhalten.
    Eine unserer Förderschulen in der Stadt, bietet sogar Reittherapie an. Die haben da wirklich nen kleinen Bauernhof auf dem Schulgelände, mit Streichelzoo und Ponys.