Heißt das, die Pfoten dürfen aber grundsätzlich zwischen den üßen des Hundehalters liegen? Da hatte ich nämlich auch schon anderes zu gehört und deshalb zum Teil korrigiert, wenn bei meinen Hunden die Pfoten nicht nur minimal zwischen meinen Füßen waren.
Man darf schulterbreit stehen und die Pfoten dann zwischen den Füßen liegen. Nur hinten raus schauen dürfen sie nicht.
So hat es zumindest "unsere" Richterin nach der Richterschulung geschrieben.
Und weiß hier jemand mehr zu Schild 229 - dem Schritt nach links? Gibt es das eine Vorgabe wie groß der Schritt sein muss? Und ein Kreuzschritt wäre erst rechter Fuß über linken Fuß und dann linken Fuß nachsetzen in normalen Stand, oder habe ich das falsch verstanden?
Ich glaube, es ist egal wie groß der Schritt ist, ist ja beim Vorsitz zur Seite auch nicht vorgegeben.
Wir haben es mit der Richterin so geübt, dass man den rechten Fuß vorne über den linken setzt. Währenddessen muss der Hund aufstehen, dann wird der linke Fuß nachgezogen. Eine leichte Vorwärtsbewegung ist dabei erlaubt.
Wer trainiert denn schon fleißig mit den neuen Schildern?
Hätte jemand Interesse Sequenzen zu tauschen?
Wir überlegen uns jede Woche für unser Training ein paar Sequenzen oder kurze Parcourse für die Klassen Beginner, 1 und 3.
Ich bin überrascht wie gut Coco es macht. Das rechts laufen klappt schon ganz gut. Also zumindest die Wechsel und dazwischen eine Übung mit Position(en).
Mit der Rechts-Drehung rechtsgeführt hat sie noch so ihre Probleme...da braucht sie einfach noch Übung für den Bewegungsablauf.
Falls es jemanden interessiert, wir haben noch Rückmeldung von der Richterin zu ein paar Fragen nach unserem Seminar erhalten:
1. Vorsitz auch aus der Bewegung nur noch mit höchstens halben Ausfallschritt als Einleitung. Es wird empfohlen, die Füße zu schließen und sofort nach hinten zu gehen. Also überhaupt kein Ausfallschritt mehr.
2. Twists können auch rechtsgeführt gestellt werden. Bei großen Hunden muss dann so eingeleitet werden, dass der Hund nicht das Schild umstößt. (das finde ich ehrlich gesagt sehr schwierig!)
3. Schicken zur Pylone: mindestens eine Pfote muss im 1-Meter-Radius um Pylone stehen
4. Beim Vorplatz dürfen die Pfoten des Hundes nicht hinter den Füßen des HH herausschauen
Für mich hört sich das nach einem normalen alten Hund an. Natürlich geht da nicht mehr alles so wie bei einem Junghund.
Aber sie scheint ja noch gut drauf zu sein. Vielleicht kannst du auf die nächtlichen Liegeplätze alte Handtücher oder Inkontinenz-Unterlagen legen, falls es doch öfter vorkommt, dass sie Kot verliert?
Dieses unruhige Hinterherlaufen kenne ich auch von alten Hunden, die geistig einfach nicht mehr so fit sind. Unsere alte Hündin wollte z.B. immer wieder in den Garten gelassen werden, obwohl sie gerade draußen war, weil sie es schon wieder vergessen hatte. Solange sie trotzdem noch genug Schlaf bekommt, finde ich das auch noch tolerierbar.
Wegen den Arthroseschmerzen könntest du deine TÄ/TA noch auf Librela ansprechen. Vielen alten Hunden hilft das nochmal gut.
Also mit diesen Anforderungen würde ich von einem Welpen/Junghund aus dem Auslandstierschutz und speziell Osteuropa Abstand nehmen.
Alleine von einem Foto kann man überhaupt nicht sagen, was aus dem süßen Welpen mal wird.
Die Wahrscheinlichkeit, dass er mal unglaublichen Jagdtrieb entwickelt oder starken Schutz-/Wachtrieb ist nicht ganz unwahrscheinlich.
Auch von der Größe und sogar vom Fell kann man bei einem bunten Mischlingswelpen überhaupt nichts sagen. Und wenn ihr bei euren Wunschrassen schon solche Ansprüche habt (zu groß, zu wuschelig, zu viel Wachtrieb), dann kann das mit einem solchen Welpen ziemlich schief gehen.
Ich kenne einige, die sich einen süßen Welpen aus Rumänien, Griechenland oder wo auch immer importiert haben. Als netten Familien-/Begleithund oder auch für den Hundesport (Obedience, Agility).
Und jetzt haben sie einen 70 cm/50kg Herdenschutzhund zuhause, der keinen Bock auf Unterordnung oder Besuch hat.
Hundesport oder Bürohund ist mit dem nicht möglich. Auch keine Betreuung durch verschiedene (vielleicht schon ältere) Eltern.
Auch ein Junghund bis zu 1,5 Jahren kann noch viel auspacken, wenn er erstmal richtig erwachsen ist oder sich eingelebt hat.
Meine Eltern haben sich zum Beispiel eine süße, strubbelige Junghündin (9 Monate) aus Rumänien geholt. Sie haben sie sogar in einem deutschen Tierheim kennengelernt, einmal Gassi gegangen und dann mitgenommen. Die Hündin war eher zurückhaltend, zu Menschen aber sehr freundlich.
Naja, so mit 1,5 Jahren packte sie dann ihren Anteil HSH aus. Andere Leute sind doof und das zeigt sie auch.
Besuch zuhause war eigentlich nicht mehr möglich und auch beim Gassi gehen ist es bis heute noch Management. Die Aufmerksamkeit muss immer beim Hund sein, damit der Abstand zu anderen Leuten eingehalten werden kann und nicht der Hund meint irgendwas selber regeln zu müssen. Einen solchen Hund kann man dann auch schlecht einfach jemanden zur Betreuung geben...
Ich bin immer dafür, einen erwachsenen Hund aus dem Tierschutz zu nehmen und diesen über längere Zeit kennenzulernen. Und trotzdem kann der Hund dann immer noch Verhalten auspacken, dass man nicht erwartet hat (zum positiven wie auch negativen).
Ein Überraschungspaket aus dem Ausland nur, wenn man eigentlich keine Anforderungen an den Hund hat. Also keine Kinder, keine Fremdbetreuung, nicht unbedingt Büro, nicht unbedingt in der Großstadt, keine unbedingten Sport- oder Beschäftigungsarten usw.
Gibt es eigentlich Stirnlampen, die auch bei hoher Luftfeuchtigkeit/Nebel funktionieren?
Ich habe das sowohl bei nächtlichen Dogtrekkings als auch jetzt beim abendlichen joggen, dass die Lampe auch bei stärkster Einstellung nicht besonders weit leuchtet...
Ich bin heute Abend mit Coco knapp 8 km durch den dunklen Wald gelaufen. Die Route habe ich bei komoot geplant und mich dann einfach per Sprachansage dirigieren lassen. So habe ich mich wenigstens nicht verlaufen
Coco ist konstant mit leichtem bis keinem Zug vor mir gelaufen und ich habe nur eine einzige Gehpause an einem Anstieg gemacht, der sich wirklich ewig gezogen hat. Ansonsten bin ich durchgelaufen, zwar eher langsam, aber immerhin.
Schön meditativ auf jeden Fall. Keine Musik, nichts. Und niemandem begegnet. Einfach nur mit einer Sichtweite von etwa 5 Metern durch den dunklen Wald
Wir zwei waren letzten Samstag endlich mal wieder in den Allgäuer Bergen unterwegs.
Von Oberjoch auf den Iseler und über den Grat eine schöne Rundwanderung.
Da das Wetter etwas trüb war und die Seilbahn gerade Wartungspause vor dem Skibetrieb hat, war es sehr ruhig und wir sind auf dem Weg zum Gipfel nur vereinzelten Wanderern begegnet, ab dem Gipfel überhaupt niemanden mehr...
Hmmm...Coco ist Alltagsbegleithund, dass heißt sie ist immer mit dabei, täglich im Büro, mal beim einkaufen und regelmäßig, wenn wir Familie und Freunde besuchen.
Bei normalen Gassirunden machen wir eigentlich nichts besonderes. Entweder sie wuselt irgendwo an der Schlepp oder Flexi oder darf in bestimmten Gebieten auch mal frei laufen. Je nach Situation wird sie zurückgerufen oder muss mal absitzen (wenn ein Radfahrer kommt).
Wenn sie Lust hat, bauen wir mal UO-Übungen ein oder üben ein bisschen Rally-O. Also ein paar Schritte Fuß laufen, diverse Wendungen/Winkel, Positionen, Bleib-Übungen und Abruf usw.
Mal machen wir das bei jeder Mittagsrunde 5 Minuten, mal 2 Wochen gar nicht.
1-2 Mal pro Woche treffen wir uns mit einem anderen Hundebesitzer (aus Familien- oder Freundeskreis) und gehen zusammen spazieren. Da herrscht aber wenig Interaktion zwischen den Hunden. Gespielt wird nicht und Coco läuft meistens an der Leine.
Als festen Hundesport betreiben wir Rally-Obedience (auch auf Turnieren, Klasse 3). Da ist auch einmal wöchentlich Training auf dem Hundeplatz. Coco selbst ist dann ungefähr 2x 10-15 Minuten aktiv. Die restliche Zeit schaut sie nur zu oder wartet im Auto (insgesamt mindestens 2 Stunden).
Meistens sind wir zusätzlich noch einen Abend auf dem Hundeplatz und machen in einer festen Gruppe ein paar Übungen (Gruppenübungen, Fußarbeit, Obedience-Bestandteile, ein wenig apportieren, usw.) Alle paar Wochen sind wir zusätzlich am Samstag auf dem Platz, da mache ich entweder wieder Fußarbeit und Rally-O-Übungen oder wir machen bei der Spaß-Gruppe mit (Longieren, Hoopers, Balanceübungen usw, alles aber nicht ernsthaft).
Ansonsten versuche ich regelmäßig mit Coco laufen zu gehen (im Canicross-Style) und am Wochenende sind wir wenn möglich beim wandern (auch im Zug).
Zuhause wird nur was gemacht, wenn Coco abends nervt, das Wetter total mies ist oder ich gesundheitlich nicht so fit bin. Dann gibt es einen Schnüffelteppich, ich verstecke mal ein Spielzeug oder wir machen kleine Rally-O-Übungen (Wendungen, Elefanten-Trick, Positionen). Tricks oder Clickern haben wir früher gemacht, machen wir aber aktuell eigentlich gar nicht mehr.
Außerdem gibt es 2-3 Mal pro Woche noch Physio-Übungen (entweder unterwegs oder zuhause).
Das hört sich jetzt insgesamt irgendwie viel an, aber eigentlich sind es hauptsächlich: