Beiträge von Xsara

    Dadurch ist zugarbeit im Schnee wirklich richtig anstrengend.

    Aber eben auch wieder unabhängig vom zu ziehenden Gewicht

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass da das Gewicht keine Rolle spielt.

    Meine kleine Nichte kann ich relativ problemlos auf dem Schlitten hinterherziehen. Meinen Vater nicht. (Ja, wir haben das schon ausprobiert :lol:)

    Einen leeren Schlitten zieht sogar meine Nichte hinter sich her, solange es nicht bergauf geht...

    Also beim Laufen/Canicross ist das Gewicht von Hund und Halter doch wirklich egal. Der Hund zieht dich ja nicht auf dem Boden liegend hinterher. Ein großer/starker Hund gibt dem Menschen natürlich mehr Zug und je langsamer/unsportlicher der Mensch ist, desto mehr bremst er den Hund.

    Aber wieviele Hunde hängen beim normalen Gassi gehen ziehend in der Leine, sowohl kleine als auch große? Ein großer ist dann schwieriger zu halten, aber ein kleiner hört ja nicht auf, nur weil er nicht schneller vorwärts kommt.

    Bei allem was Räder hat, finde ich es dann wieder anders. Coco bekommt mich z.B. aus dem Stand auf dem Scooter nicht wirklich vom Fleck. Bzw. hat sie keine Lust so stark zu ziehen, dass es funktioniert. Wenn ich das von einem Hund fordere, kann es natürlich sein, dass das Gewicht zu hoch ist. Man kann aber natürlich so viel mithelfen, dass der Hund eben nicht so stark ziehen muss.

    Beim Schlitten natürlich noch viel mehr. Da habe ich Coco nur ziehen lassen, wenn es sowieso leicht bergab ging.

    Edit: Reiten ist ja nochmal was ganz anderes. Da liegt ja wirklich das gesamte Gewicht des Reiters auf dem Rücken des Pferdes. Das macht natürlich einen Unterschied, ob eine Person 50 kg oder 150 kg wiegt. Der Mensch kann sich ja nicht mit den Füßen am Boden abstützen, um dem Pferd zu helfen bzw. Gewicht abzunehmen. (Naja, außer vielleicht bei einem Mini-Shetty :D ) Und ein stärkeres Pferd hält dann natürlich mehr Gewicht aus, als ein kleines/schwächeres.

    Bei Coco ist es auch sehr schwierig, sie vom schnüffeln und markieren abzuhalten. Ich versuche es mit erlaubten Schnüffelpausen. Das heißt, einfach im Lauf anhalten ist nicht erlaubt, aber ich halte dafür ab und zu an und gebe ihr mit einem "Okay"-Kommando die Erlaubnis kurz an den Wegrand zu gehen. Wenn sie sich dann aber festschnüffelt, schicke ich sie natürlich irgendwann weiter.

    Schnüffeln an der Leine ist bei uns aber prinzipiell erlaubt, weil Coco ja fast nur an der Leine läuft. Auch im Zuggeschirr ist es erlaubt, weil wir ja auch im Zug wandern. Und klar darf sie dann auch mal schnüffeln und ihre Geschäfte machen.

    Aber ich möchte gerne von ihr, dass wenn es gerade eben nicht passt, ich sie mit einem "weiter" weiterschicken kann...ja, klappt natürlich auch nicht immer |) Am besten, wenn wir gerade im Schwung sind und ich einen Berg hochschnaufe und sie dann die Bremse reinhaut :fluchen:

    Aber wir machen ja auch keinen Hochleistungssport, sondern spazieren gehen, laufen und wandern gehen bei uns immer ineinander über.

    Ich kenne hier auch einen wunderschönen und vom Charakter total unkomplizierten Wolfhund. Ich denke, es ist ein tschechoslowakischer.

    Ich habe ihn das erste Mal als Junghund getroffen und war sehr skeptisch, weil der Besitzer auch sehr unbedarft mit der Rassewahl umgegangen ist.

    Mittlerweile ist er etwa 3 Jahre alt und ein bildschöner, sehr großer Rüde.

    Er kann immer noch viel freilaufen, ist sehr verträglich, folgt gut und hat wenig Jagdtrieb.

    Coco findet ihn gruselig, weil er so groß ist (70-80 cm SH). Er kommt dann zu uns und möchte spielen, lässt aber Coco sofort in Ruhe, wenn sie ihm zeigt, dass sie nicht möchte.

    Ehrlich gesagt ist er hier auf der "Hundewiese" einer der unkompliziertesten Hunden.

    Aber trotzdem ist es doof, wenn sich Leute so einen Hund nur wegen der Wolfsoptik holen. Ich kann aber mit dieser Romantisierung von Wolfen und wolfsähnlichen Hunden (u.a. Huskys) überhaupt nichts anfangen :hust:

    Man muss sich einfach verdeutlichen, dass Form und Funktion untrennbar miteinander verbunden sind. Man bekommt keinen Hund, der wie eine Bulldogge ist, in einem absolut funktionalen Körper :ka: Mir fällt kein einziger kleiner, nicht-brachy Hund ein, der nicht um ein Vielfaches agiler & flinker wäre. Das Gemütlich der Brachys gibts nur in einem nicht-funktionalen Körper.

    Naja, also die Frenchies, die ich so treffe, sind alles andere als gemütlich. Die sind eher etwas überdreht und rennen so lange einem Bällchen hinterher bis sie eben keine Luft mehr kriegen. Oder sie rennen röchelnd zu anderen Hunden. Viele sind auch ziemliche Leinenpöbler.

    Also gemütlich finde ich die eher nicht...

    Und wenn sie gesundheitlich nicht so eingeschränkt wären, wären sie wohl gar nicht "kaputt" zu kriegen.

    Möpse kenne ich da eher gemütlicher bzw oft eben gesundheitlich noch eingeschränkter...

    So, wir haben gerade noch knapp unseren zweiten Lauf für diese Woche geschafft.

    Obwohl wir 2 Stunden vorher erst von einer gemütlichen Gassi-Trödelrunde zurück gekommen sind, hat Coco gemeint, sie muss alle 5 Meter zum pieseln anhalten. Als ich das nicht erlaubt habe, hatte sie irgendwie keine Lust mehr und ist den ganzen Hinweg nur neben mir hergezockelt. Trotz schmaler Trails im dunklen Wald. Auf dem Rückweg ist sie dann zumindest vor mir gelaufen mit so viel Zug auf der Leine, dass diese nicht durchhing.

    Aber so sind wir wenigstens in sehr gleichmäßigem Tempo gut 4,5 km durchgelaufen mit für mich guter Pace (6:08).

    Ich überlege, ob ich Coco nächstes Mal nicht gleich an die Flexi lege. Aber wetten, dass sie dann voll Bock auf ziehen hat |)

    Juhu, wir waren heute abend endlich mal wieder laufen.

    Im Büro umgezogen und auf der Heimfahrt am trimmdichpfad geparkt.

    Bei 3°C habe ich mich dann doch ein bisschen wärmer angezogen und während dem Laufen ging es dann wirklich mit der Kälte.

    Der erste Lauf mit meinen neuen Altras und ich bin zufrieden mit ihnen.

    Wir sind fast 4 km mit Stirnlampe durch den dunklen Wald und haben niemanden getroffen, weder Mensch noch Tier.

    Coco ist eher locker mitgelaufen, aber bis auf ein paar Pinkelpausen und einer kurzen Gehpause am Berg sind wir schön gleichmäßig durchgekommen.

    Bei meinem Doblo ist hinten am Kofferraum auch immer ein Licht ewig angeblieben, alle anderen Lampen im Innenraum konnte ich ausschalten. Aber an dem hinten konnte man nichts verstellen.

    Das war bestimmt eine halbe Stunde lang an, wenn ich die Klappe offen hatte und hat sich erst dann irgendwann abgeschaltet.

    Aber die Batterie ist mir deswegen nie leer gegangen.

    Vielleicht doch mal eine neue Batterie versuchen?

    Das große Chaos kommt auf den Fotos auch daher, dass ich ausnahmsweise mit zwei Erwachsenen und 3 Hunden unterwegs war :lol:

    Ich möchte eigentlich die "freie" Fläche auf dem Ausbau behalten. Da sollen eigentlich nur extra Sachen liegen, also z.B. das SUP, Schlafsack, Matratze, Wanderrucksack und vielleicht eine zusätzliche Eurobox.

    Zu viele Euroboxen vergrößern ja wieder das Problem, dass ich nichts finde. Ich schaffe es nämlich nicht, meine tausend Sachen so einzuteilen, dass in einer Box wirklich nur ein Thema drin ist.

    Aber das möchte ich jetzt wenigstens für die vorhandenen Boxen im Ausbau schaffen. Aus zwei flachen Boxen wird auf jeden Fall eine hohe. Die flachen sind nämlich im Alltag total doof, weil immer irgendwas oben rausschaut und dann doch nichts wirklich Platz drin hat.