Beiträge von Sleipnir

    @ Dakota: Jetzt wiedersprichst du dir doch selbst, oder ich hab dich nicht verstanden!
    Es geht hier um einen neun Wochen alten Labrador!

    Erst schreibst du:

    Zitat

    Es ging darum zu warten bis der Welpe mit 12 Wochen total durchgeimpft ist und da bin ich immer noch der Meinung, abwarten bis zur 12 ten Woche


    und dann:

    Zitat

    Ich habe nie geschrieben das der Welpe nur im Garten herumlaufen soll, doch habe ich gesehen das meine bis zur Impfung nur mit bekannten ,geimpften Hunden zusammen spielt und in der Huschu war Impfpass kontrolle, so etwas finde ich wichtig.


    Was soll sie denn nun in den nächsten drei Wochen machen?
    Impfpasskontolle in einer Welpengruppe ist ja gut und schön, aber was soll das bringen, mit 9 Wochen ist kein Hund komplett durchgeimpft!
    Und bei bekannten Hunden kann man doch auch nur vermuten, oder weißt du welche Hunde eurer Nachbarschaft geimpft sind, und welche nicht?

    ...aber hat es nicht auch mit Verantwortung zu tun einen Welpen in seiner Sozialisierungsphase mit möglichst vielen Umweltreizen, anderen Menschen, Tieren und auch anderen Hunden zu konfrontieren!
    Ich habe schon einige Welpen kennengelernt, die bis zur 12., 13. Woche das Grundstück nicht verlassen haben bzw. erst in diesem Alter vom Züchter abgegeben wurden und teilweise extreme Probleme bei der Umstellung von ihrer altbekannten Umgebung zu unserer reizüberfluteten Umwelt hatten!
    Ich glaube, es ist wirklich so, wie Theresa geschrieben hat: man muß eine Entscheidung treffen, jeder für sich, ganz individuell.
    Ich war auch der Meinung, das mir die Sozialisierung meines Welpen wichtiger ist und habe die gesundheitliche Seite dementsprechend "vernachlässigt"!

    @ Mütze:
    Was machst du? Betreibst du eine "Hundetagesstätte"?
    Wenn ja, erzähl doch mal ein bisschen!
    Wie hast du das aufgebaut, wie sieht ein durchschnittlicher Arbeitstag aus, welche Vorraussetzungen sind nötig etc.
    Würd mich echt freuen!
    Liebe Grüße,
    Björn

    @ LatinTanja:
    Es geht doch nicht darum dich als dämlich darzustellen, allerdings fällt es mir auch nicht ganz leicht den Sinn dieser Übung zu durchschauen!
    Ich besitze zwei Hunde die sich hin und wieder auch anrempeln, allerdings nur in zwei verschiedenen Situationen, entweder in einem überschwenglichen Spiel, oder um den Anderen zu provozieren. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher (und zu faul um nachzulesen!), ob du diese Behauptung aufgestellt hast, aber aus dem hundlichen Verhalten lässt sich diese Sanktionierung wohl nicht so ohne Weiters ableiten. Des weiteren sehe ich auch die große Gefahr, dass ein Hund der angerempelt wird, weil er an der Leine zieht, nicht mit dem Ziehen aufhört, sondern vielmehr darauf achtet nicht angerempelt zu werden und aus Unsicherheit eher noch weiter vom Bein wegläuft! Bei meinen Beiden (relativ sensible und empfindsame Hunde!) wäre das definitiv so!
    Liebe Grüße,
    Björn

    Kann mich allen Anderen nur anschließen:
    Ein fünfmonatiger Hund einer großwüchsigen Rasse hat in einer WELPENgruppe nichts zu suchen, das Verhalten der Hundetrainerin war ziemlich daneben und lässt auf kein glückliches Händchen im Umgang mit Menschen schließen, also...sucht dir schnellstmöglich eine bessere Alternative!
    Liebe Grüße,
    Björn

    Interessante Frage!
    Wo fange ich denn jetzt am besten an?
    Also... ich besitze zwei Hunde.
    Emma: geb. Juni 2003, Hündin, unkastriert, Perro de Pastor Mallorquin und Janosch: geb: Oktober 2005, Rüde, unkastriert, Irish Setter-Hovawart-Labrador- Mischling
    Auf den ersten Blick steht bei uns Emma ganz klar über Janosch. Sie ist die Ältere und hat ihn vom ersten Tag an ganz klar in seine Schranken verwiesen. Janosch ist damit immer ziemlich gut klar gekommen und man hatte nie das Gefühl, dass er unter Emmas Kontrolle leidet oder sich nicht wohlfühlt.
    Eigentlich verstehen sich beide Hunde auch blendend, solange sich Janosch an einige "Spielregeln" hält.
    1.) Wenn Emma irgendwo liegt und döst mag sie es gar nicht von Janosch gestört zu werden. Meist reicht aber schon ein andeutungsweises Hochziehen der Leftzen um ihn auf Abstand zu halten. Zwar gibt es auch unter beiden Hunden "harmonisches Kontaktliegen", allerdings geht die Initiative dazu immer von Emma aus, denn eine Initative seitens Janosch lässt Emma gar nicht zu.
    2.) Finden beide Hunde gleichzeitig etwas Fressbares erhebt Emma einen alleinigen Anspruch darauf. In diesen Situationen bückt sich Janosch nichtmal danach, sondern wartet ganz "untertänig" ab, ob Emma ihm etwas übrig lässt. Findet Janosch aber zuerst etwas verteidigt er es auch gegen Emma und lässt es sich von ihr nicht abnehmen.
    Ansonsten herrscht bei uns eine ganz klare Rollenverteilung und Emma überlässt Janosch auch einige Aufgaben die eher ihr zustehen würden. Da Emma eigentlich ein relativ unsicherer Hund ist begrüßt Janosch andere Hunde und Menschen grundsätzlich zuerst. Des weiteren geht Janosch IMMER zuerst durch die Tür wenn wir rausgehen. Kommen wir wieder nach hause ist es genau umgekehrt. In dieser Situation betritt Emma IMMER zuerst die Wohnung.
    Die Erkundung der Umgebung auf Spaziergängen überlässt Emma eigentlich auch komplett Janosch. Während sie sich meist in einem Radius von etwa 10 Metern um mich herum bewegt zieht Janosch viel weitere Kreise und nur wen er etwas interessantes entdeckt (z.B. ein Mauseloch) verlässt Emma ihren selbstgewählten Radius und läuft zu ihm.
    Dafür übernimmt Emma fast komplett die Überwachung ihres (unseres) Territoriums. Wenn sie anschlägt ist Janosch zwar immer hellwach, allerdings bellt er fast nie mit und steht in diesen Situationen immer in der zweiten Reihe.
    Ja, das wäre jetzt so das Wichtigste!

    Liebe Grüße,
    Björn