Beiträge von Sleipnir

    Du fragst, ob 15 Minuten wirklich ausreichen!
    In 15 Minuten hätten meine Beiden wahrscheinlich einen halben Hirsch verschlungen!
    Nee, aber mal ernsthaft, wenn es für meine Hunde nicht gerade irgendetwas "Knochiges" gibt, liegt die durchschnittliche Fresszeit meist deutlich UNTER einer Minute!
    Ich würde es hinstellen, und sobald der Hund NICHT anfängt zu fressen würde ich es wieder wegnehmen! Sehe auch die Gefahr, dass du dir durch dieses Verhalten evtl. einen mäkeligen Fresser "heranziehst", sobald auch nur ein Besuchshund da ist gibt es Stress, es ist relativ unnatürlich (der ganze hundliche Verdauungsapparat ist darauf ausgelegt in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Futter herunter zu schlingen!) und die Gefahr einer Magendrehung bei Futteraufnahme vor einem langen Spaziergang besteht einfach.

    Liebe Grüße,
    Björn

    Ganz spontan ist mir Folgendes eingefallen:
    Es gibt möglicherweise einen äußeren Auslöser (z.B. ein bestimmtes lautes Geräusch), der euch evtl. gar nicht bekannt ist, und der auch nur sehr selten auftritt und auf den euer Hund (aus welchen Gründen auch immer) mit größter Panik reagiert.
    So könnte ich mir die Panikattacken und die dazwischenliegenden, recht langen "unproblematischen" Zeitspannen noch am ehesten erklären.
    Wenn der Hund wirklich so große Panik bekommt, wie von dir beschrieben, werden wohl auch die beruhigensten Düfte nichts bringen!
    Irgendeine Ahnung was dieser Auslöser sein könnte?
    Mit der Augenerkrankung würde ich dieses Verhalten erstmal nicht in Verbindung bringen, es sei denn der Hund macht im Moment eine Phase der extremen Sehverschlechterung durch, dann könnte ich mir schon vorstellen, dass dieser Zustand zumindest seinen Teil zu den Panikattacken beiträgt!

    Liebe Grüße,
    Björn

    Zitat

    Könnte bitte mal ein MOD was dazu schreiben, ob ja oder nein

    fänd es schön, wenn sich jemand des Moderatorenteams dazu mal äußern würde! Bin nämlich an Mützes "Ausführungen" zur Organisation einer "Hundetagesstätte" nach wie vor sehr interessiert!

    Liebe Grüße,
    Björn

    @ Silke:
    Natürlich kann dir das egal sein, da aber alle Züchter immer wieder behaupten mit Hundezucht sei nichts zu verdienen, eher würde man noch draufzahlen, wüßte ich schon gerne wie sich diese unterschiedlichen Preise zusammensetzen!

    Liebe Grüße,
    Björn

    @ Do Khyi:

    Zitat

    Dazu kamen Kosten für Ausstellungen, Zwingerabnahme, Zuchtzulassung der Hunde, Verhaltenstest, vorgeschriebene Untersuchungen der Zuchthunde, Wurfabnahmne der Welpen, Ahnentafeln, von Tierarztkosten (Impfen und Chipen) und Ernährungskosten ganz zu schweigen.
    Macht sich überhaupt mal jemand darüber Gedanken?? Ich glaube nicht.


    Du hast ja mit allem Recht, die riesengroßen, hier beschriebenen Preisunterschiede erklärt es aber trotzdem nicht!

    Oder mal ein anders Beispiel:
    Ich habe einen "klitzekleinen" Einblick in die Zucht von Jagdgebrauchshunden. Im VDH gezogene DD-Welpen kosten im Durchschnitt zwischen 500 und 700 Euro!!! Auch diese Züchter werden doch wohl kostendeckend "arbeiten" und passende Deckpartner werden auch nicht immer im nächsten Dorf zur Verfügung stehen.
    Kommen wir mal wieder zu "meinem" Sechserwurf :wink: .
    Bei einem Durchschnittspreis von 600 Euro macht hier die Differenz zum Akitawurf schon 7500 Euro (!!!) aus.
    Vielleicht bedenke ich ja grundsätzliche Dinge nicht, aber eine so hohe Differenz kann ich mir beim besten Willen nicht erklären...

    Das mag ja Alles sein, und ich weiß auch, dass mein Beispiel sehr theoretisch ist, aber wenn es bei der Zucht von Akitas keine grundlegenden Dinge gibt, die weitaus mehr kosten als bei der Zucht vergleichbarer Hunderassen, dann hat ein Akitazüchter bei einem Sechserwurf zumindest 3900 Euro die er als Gewinn einstreichen kann, wenn wir davon ausgehen, dass der Labradorzüchter bei +/- Null rauskommt. Macht dieser bei den 1200 Euro pro Welpe auch noch Gewinn (wovon ich eigentlich ausgehe!) steigt der Gewinn des Akitazüchters natürlich noch weiter!
    Ich hoffe ihr könnt mir noch Alle folgen...

    Also nochmal für alle - es war ein Witz!
    Aber trotzdem, 1850 Euro finde ich ganz schön happig!
    Ihr habt sicher alle Recht, die Aufzucht bei einem verantwortungsbewußten Züchter hat sicher seinen Preis und dafür habe ich grundsätzlich auch Verständnis, was mir aber nicht so ganz einleuchten will:
    Dakota bezahlt für einen (im VDH gezogenen) Labrador 1200 Euro, Silke für einen Aktia 1850 Euro.
    Rechnen wir dochmal weiter. Großwüchsige Hunderassen haben ja meist recht große Würfe, wir gehen der Einfachheit halber mal von sechs Welpen aus. Macht bei dem Wurf Labrador Retriever eine Gesamtsumme von 7200 Euro, bei dem Wurf Akitas 11100 Euro (!!!). Das ist eine Differenz von 3900 Euro. Jetzt verrat mir mal einer, warum die Aufzucht eines Sechserwurf Akitas 3900 Euro teurer ist als die gleiche Aufzucht eines Sechserwurfs Labradore. Da kann man mit seiner Hündin ja nach Japan fliegen um sie dort von einem ausgesuchtem Rüden decken zu lassen! :wink:
    Liebe Grüße,
    Björn

    Gut verstanden! :wink:
    Aber trotz allem bleibt doch jeder neunwöchige Hund in einer Welpengruppe potentiell "gefährlich", da ein Hund in diesem Alter nie komplett durchgeimpft ist und somit Krankheitsüberträger sein kann, oder?