Morgens:
Brei aus Zucchini, Birne, Banane, Joghurt und Öl
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Beiträge von Sleipnir
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Ich kann mir gerade ein kleines Grinsen nicht verkneifen.
Also vorweg, ich studiere ja auch in Kassel und kenne diesen Hund (wie wohl fast jeder Kasseler Student :wink: ), es ist eine Huskyhündin, die wirklich jeden Tag auf dem Campus unterwegs ist.
Klar, für den Hund ist es ein fantastisches Leben, keine Langeweile, immer Sozialkontakte und Ansprache, keine Frage, viele Hunde würden diese Hündin darum beneiden!
ABER, wie hoch wird hier die Verantwortung sonst immer gehängt, die man als Hundehalter tragen muß, Leute werden fast gesteinigt, wenn sie zugeben, ihre Hunde vor Geschäften warten zu lassen, und nur um mal ein Beispiel heran zu ziehen, hast du Nadine dich nicht vor kurzer Zeit noch mit dem Ordnungsamt in Verbindung gesetzt, weil bei euch zwei Hunde im Dorf regelmäßig allein "on Tour" sind, und hast du dafür aus dem Forum nicht volle Unterstützung erhalten ???
Wird hier gerade mit zweierlei Maß gemessen, oder habt ihr euch den Anfangspost nicht richtig durchgelesen, der Hund ist jeden Tag für Stunden ALLEIN auf dem Campus unterwegs. Dieser liegt übrigens direkt in der Kasseler Innenstadt, eingekesselt von stark befahrenen Straßen.
Ganz ehrlich finde ich ja oftmals die Sorgen die sich hier um Hunde gemacht werden unbegründet und übertrieben, vielleicht gehe ich auch an viele Sachen viel zu leichtsinnig heran, aber unter den geschilderten Umständen könnte selbst ich keine Minute ruhig im Seminar sitzen, wenn ich wüßte, das einer meiner Hunde allein auf dem Campus unterwegs ist.
Also irgendwas müßt ihr doch falsch verstanden haben?! -
@ Terry:
Erzähl mal mehr davon, find ich wirklich interessant.
Hab mir auch schon mal überlegt, dass es doch eigentlich Schwachsinn ist, seinem Hund beizubringen, dass er sich auf Kommando hinsetzt, hinlegt etc., ich habe bisher nämlich noch keine Situation erlebt, in der es nicht gereicht hätte, mein Hund hätte einfach gestanden, anstatt geseßen oder gelegen.
Aber mal ganz davon ab, das ich finde, dass man UO-Übungen auch ganz hervorragend dazu einsetzen kann um seinen Hund zu beschäftigen (siehe Obidience etc.) bleiben bei deiner Methode für mich trotzdem noch einige Fragen offen:
1.) Wenn du keine Kommandos benutzt, die du wieder auflösen müßtest, wie organisierst du denn den Alltag mit deinem Hund bzw. welche Kommandos benutzt du überhaupt, denn wenn ich mal überlege, dann sind fast alle meine Kommandos solche, die ich wieder auflöse: Sitz, Platz, Fuß, Bleib, Hol, Such, Rechts, Links etc.
2.) Wie hälst du ihn vom Jagen ab, wenn er doch kein "Bleib"-Kommando kennt, wie davon zu anderen Hunden zu laufen etc.
3.) Wie reagierst du bei entgegenkommenden Jogger, Reitern, Fahrradfahrern etc., dann gerade da benötige ich meine Kommandos, ich lasse meine Hunde Fuß laufen, leg sie ab, schick sie auf die rechte bzw. linke Seite des Weges etc.
Erzähl mal... -
Genau, Trail bezeichnet bei Schlittenhunderennen die zufahrende Wegstrecke und ein Trial ist ein Hüteleistungswettbewerb, oder?
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Was meinst du denn?
Einen Trial in Verbindung mit Hütehunden oder einen Trail in Verbindung mit Schlittehunden? -
So, wollt mich mal wieder zu unserem Problem melden!
Bin mit Janosch jetzt knapp zwei Wochen gar nicht Straßenbahn gefahren.
Heute morgen hab ich dann mal wieder einen Versuch gestartet.
Sah eigentlich ganz vielversprechend aus.
Ich bin zwei Haltestellen gefahren, und habe dabei selbst gelesen, 1.) um mich selbst etwas abzulenken und 2.) um dem Hund nicht allzu viel Aufmerksamkeit zu schenken.
Also... Einsteigen war gar kein Problem. In der Straßenbahn hat er sich nicht gleich hektisch hingesetzt, sondern blieb stehen und war dabei relativ entspannt. Ich hab es mir dann auch verkniffen ihn sich setzen zu lassen.
Er stand die beiden Haltestellen, wie gesagt, relativ entspannt, kein hektisches Hin- und Herschauen, kein Ducken etc.
Irgendwann hat jemand mit einer Fahrradklingel geklingelt, ein Geräusch, dem er ausserhalb einer Straßenbahn keinerlei Beachtung schenkt(!!!), da ist er einmal kurz zusammengezuct, aber ansonsten war er echt unauffällig.
Nur wenn ich aufstehe, und er weiß, das es jetzt rausgeht, dann versucht er fluchtartig (mit erhobener Rute!) die Straßenbahn zu verlassen.
Was meint ihr?
Sind wir auf einem guten Weg? -
Interessante Diskussion!
Grundsätzlich versuche ich in der Hundeausbildung auch so wenig Zwang wie möglich einzusetzen, viel über positive Bestärkung aufzubauen und den Hund selbstständig etwas erarbeiten lassen, so wie es auch meine Vorschreiber schon beschrieben haben.
Ich denke ettwa 95 % der Hundeausbildung lässt sich darauf aufbauen.
Doch ganz ohne Zwang, nur auf positiver Bestärkung aufgebaut, geht es dann, meiner Meinung nach, doch nicht!
Ich würde mich zwar hier gerne eines Besseren belehren lassen, aber alle Kommandos, die rein über positive Verstärkung aufgebaut werden, werden doch nur solange korrekt ausgeführt, wie kein Reiz hinzutritt, der stärker ist, als der Wille zu gefallen oder interessanter ist, als das erwartete Leckerchen!
Mal als Beispiel:
Ich möchte, dass mein Hund aus der Bewegung ins Platz geht.
Lässt sich auf einer ablenkungsarmen Wiese, einem bekannten Hundeplatz etc. natürlich perfekt über positive Verstärkung trainieren, am besten mit Clicker. Sobald der Hund verstanden hat, was man von ihm will, werden nur noch die schnellsten Versuche beclickert etc. Ihr wisst ja, wie das läuft :wink:
So, nun hat der Hund auf diesem Platz ja auch nichts anders zu tun, und ist in keinster Weise abgelenkt, also steigert man die Ablenkung, verlegt die Übung auf belebte Wege, Fußgängerzonen etc. Auch das alles kein Problem.
Nun wissen wir aber alle, dass man mit Hunden immer wieder in Situationen kommt, die nicht planbar sind.
Ich stelle mir gerade vor, man läuft mit dem Hund, nichts "Böses" ahnend, einen Feldweg lang, und plötzlich springt zwei Meter vor dem Hund ein Hase auf. Da möchte ich aber mal den Hund sehen, der Platz nur über positive Verstärkung erlernt hat, der in dieser Situation genauso schnell wie auf dem Hundeplatz ins Platz geht, die meisten Hunde (auch einer meiner Hunde :wink: ) würden sich in dieser Situation wahrscheinlich gar nicht ins Platz rufen lassen, sondern erstmal hinterherrennen, und wenn es auch nur 10 Meter sind.
Und genau in diesen Situationen: ein Jagdobjekt taucht plötzlich auf, unvermittelt steht Hund vor seinem Erzfeind, oder einer läufigen Hündin, Hund erschreckt sich etc., hat die Erziehung rein über positive Verstärkung ihre Grenzen! -
@ Podenca:
Ich kann deine Gefühle schon nachvollziehen, aber warum gleich die Forderung nach Schließung dieses Threads. Hier wird niemand beleidigt, die Diskussion ist nicht ins Off-Topic abgedriftet, warum soll er denn geschlossen werden?
Ist es nicht das, worüber wir uns immer wieder aufregen, wenn ein Thread aus nichtigen Gründen dicht gemacht wird?!
Auch wenn ich langsam nur noch mit dem Kopf schütteln kann, aber ich bin absolut dagegen, dass dieser Thread dicht gemacht wird, und wenn es für dich nicht mehr zu ertragen ist, dann schau doch einfach nicht mehr hier rein!
Ist echt nicht böse gemeint, aber mir ist es unbegreiflich, warum dieser Thread geschlossen werden soll! -
Auch ich finde die Zwingeridee gar nicht mal sooo schlecht!
Wollte ich nur mal so gesagt haben... -
@ stadionkatze:
Das durch Fütterung mit Markus-Mühle die Wasseraufnahme steigt, habe ich schon öfter gehört, und auch bei Janosch und Emma feststellen können. Allerdings hat sich das nach einer gewissen Zeit eingependelt und heute trinken Janosch und Emma nach einer Fütterung mit Markus-Mühle auch nicht mehr, als bei anderen TroFu-Sorten!
Wann hast du denn umgestellt?