@ Hund:
Man kann ja nicht immer einer Meinung sein!
"energisch wiedersprechen" brauchst du mir aber trotzdem nicht, denn ich fragte ja, ob es nicht vielleicht solche Situationen gibt, und sagte nicht, dass es sie gibt :wink:
Beiträge von Sleipnir
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Hm... einerseits kann ich die Entrüstung ob des Einsatzes eines Stachelhalsbandes gut nachvollziehen.
Ich persönlich habe so ein Ding noch nie benutzt, und kann mir auch keine Situation vorstellen es anwenden zu müßen.
Die Frage ist nur, und das mein ich absolut ernst, ob es nicht doch Hund-Halter-Konstellationen oder besondere Situationen gibt, die die Anwendung eines Stachelhalsbandes durch einen Fachmann rechtfertigen?!
Viele von euch kennen doch mit Sicherheit Thomas Baumann?
Ich weiß, dass auch einige aus dem Forum mit ihren Hunden bei ihm trainieren.
Er ist ja wohl neben Bloch & Co einer der kompetentesten Leute auf diesem Gebiet, jedenfalls erwecken seine Bücher diesen Eindruck.
Und genau dieser Mann arbeitet in Extremsituationen auch mit Stachelhalsbändern!
Ist er nun deshalb einer der ewig Gestrigen? Oder übertreiben wir es hier mit der Forderung auf Verzicht aller Zwangsmittel in der Hundeerziehung?
Für die, die Thomas Baumann nicht kennen, hier mal der Link zu seiner Homepage:
http://www.dogworld.de/index.jsp -
@ Hund:
Wo willste denn hin? -
Da ich nicht mehr genau wußte, warum diese Impfung so umstritten ist, habe ich mal gegoogelt und einen sehr interessanten Artikel dazu gefunden.
Besonders hervorzuheben ist hier die Anmerkung, dass die meisten Hunde, die regelmäßigen Zeckenkontakt haben wohl Antikörper gegen die Erreger bilden.
Ist aber auch nachvollziehbar, wenn ich mir überlege, wie hoch der Prozentsatz der infizierten Zecken ist und wie oft meine Hunde im Sommerhalbjahr mit Zecken in Berührung kommen (Ich betreibe nämlich keinerlei Zeckenprophylaxe, da ich den Hundeorganismus nicht unnötig mit der "chemischen Keule" belasten will und mir die Zecken als das kleinere Übel erscheinen!), dann müßten sie eigentlich schon 10 Mal an Borreliose erkrankt sein!
http://www.r-m-l.de/faq/borrel.html -
@ Hund:
Wußte ich es doch :wink: -
Etwas off-topic:
All die armen Hunde, deren Besitzer blind auf die Angaben der Futtermittelhersteller vertrauen, und die, da sie ja ein Alleinfutter bekommen, jahrein, jahraus die selben braunen Kügelchen in ihrem Napf vorfinden!
Ist das wirklich euer Ernst? -
Ist die Borreliose-Impfung beim Hund nicht höchst umstritten

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Macht einer meiner Hunde auch, insbesondere bei Welpen und Jungrüden!
Die einzige Möglichkeit, die ich sehe, ist ein Hund, der gut im Grundgehorsam steht.
Bei Janosch reicht ein deutliches "Nein" und er unterlässt das! Vielleicht solltet ihr in diese Richtung noch etwas arbeiten.
Ansonsten vertraue ich gern auf die anderen Hunde, denn nur die wenigsten lassen sich diese "Unverschämtheit" lange gefallen und können deinem Hund am effektivsten zeigen, wann "Schluss" ist! -
Ich wüßte auch Nichts, dass gegen große Trofu-Brocken bei einem kleineren Hund spricht!
Von daher, wenn du bei einem Hund sowieso auf MM umstellen willst, kannst du es deiner Kleinen ja mit anbieten, im Zweifelsfalle hättest du dann nicht einen Sack umsonst gekauft!
Ich ernähre meine Hunde roh, aber an "faulen" Tagen, im Urlaub etc. gibt es bei uns auch MM, und ich bin mit diesem Futter absolut zufrieden! -
Ich würd mir da nicht so viele Gedanken machen, insbesondere wenn du noch Trockenfutter zufütterst!
Die Frage wieviel und ob überhaupt ein größerer Teil pflanzlicher Nahrung wichtig für die Hundeernährung ist, scheint unter Experten heftig umstritten zu sein.
Ich kenne allerdings aus einem "Barf-Forum" mehrere Hunde, die, obwohl sie auch jegliche pflanzliche Nahrung verweigern, schon seit Jahren komplett "gebarft" werden und sich augenscheinlich bester Gesundheit erfreuen.
Gerade bei diesen Hunden würde ich aber extrem darauf achten vermehrt Pansen und Blättermagen zuzufüttern. Denn es stimmt schon, dass man dadurch gewisse Defizite, hervorgerufen durch die Verweigerung jeglicher pflanzlicher Nahrung ausgleichen kann. Pansen und Blättermagen sind zwei Mägen der Wiederkäuer und die darin noch teilweise enthaltene und vorverdaute pflanzliche Nahrung der Wiederkäuer wird eigentlich von allen Hunden anstandslos mitgefressen. Allerdings trifft das nur auf ungewaschenen (grünen) Pansen zu. Gewaschener (weißer) Pansen ist in dieser Beziehung absolut wertlos!