Beiträge von Sleipnir

    Jetzt schießt ihr aber übers Ziel hinaus! Was hat denn das Jagen, Hetzen und von mir aus auch Töten eines Beutetieres mit dem Schnappen nach einem Rudelmitglied zu tun?
    Das sind doch zwei vollkommen unterschiedliche Kontexte...


    Zitat

    Wenn das so ist, dann kommt der Tag, da wird sie das weglaufende Kind, jagen, packen und beißen. Unternimm schleunigst etwas!

    Kennst du da irgendwelche vergleichbaren Fälle?

    Sag mal...was sind denn das für Leute, die dir so , man kann es nicht anders sagen, bescheuerte Tipps geben?
    Ich glaub auch nicht, dass euer Hund dominant ist, sondern schlicht und einfach gar nicht genau weiß, was von ihm verlangt wird. Er scheint mir einfach etwas unerzogen und versucht seine Freiheit auszukosten (ist ihm ja kaum zu verdenken, wenn er die ersten 6 Monate nur an der Leine war!)
    Ich lege euch drei Tipps ans Herz:
    Sucht mit ihm eine gute Hundeschule auf, um seinen Grundgehorsam zu festigen.
    Sucht euch eine Aufgabe mit dem Hund, um ihn auszulasten. Nur Spaziergänge und manchmal Stöcken werfen reicht für einen Aussie einfach nicht!
    Verordnet ihm die entsprechende Ruhe, gerade Aussies neigen dazu schnell mal zu überdrehen, und dann seid ihr als Besitzer gefragt.

    Ach ja...und das mit dem Zweithund, das vergesst auch ganz schnell wieder. Zu einem problematischen (unerzogenen) Hund einen Zweithund dazuzuholen kann nur in einer Katastrophe enden!

    Ja...das Konfliktpotenzial zwischen Freizeitsportlern und Hundehaltern ist schon recht groß.
    Allerdings kenne ich es auch von beiden Seiten...ich bin nämlich nicht nur Hundehalter, sondern auch Mountainbiker und ihr glaubt gar nicht, wieviele Hunde mir schon vors Fahrrad gelaufen sind, einzig und allein, weil die HH es nicht für nötig befunden haben ihre Hunde abzurufen, wenn sie mich gesehen haben.
    Und ganz ehrlich, da geht mir auch die Hutschnur hoch... ;)

    Hallo,
    mich würde mal interessieren, wie ihr reagiert, wenn euch Passanten auf dem Spaziergang entgegenkommen.
    Lasst ihr eure Hunde einfach weiterlaufen, nehmt ihr sie an die Leine, müssen sie absitzen (abliegen) oder vielleich "bei Fuß" laufen?
    Wie reagieren eure Hunde auf Passanten? Ignorieren sie sie? Müßt ihr aufpassen, dass eure Hunde keine Passanten anbellen oder wollen sie gar jeden Passanten begrüssen?
    Bei uns ist das recht unterschiedlich. Bin ich mit den Hunden hier in Kaufungen unterwegs, wo uns meistens recht wenige Leute entgegenkommen, dann lasse ich Emma und Janosch grundsäzlich bei Fuß laufen, bis uns die Spaziergänger oder Jogger passiert haben. Gerade letztere bedanken sich sogar hin und wieder dafür... ;)
    Bin ich aber mit ihnen in Kassel in irgendwelchen Parks unterwegs, in denen uns im Minutentakt andere Leute entgegenkommen, lasse ich sie meistens schon einfach laufen und rufe sie nur bei Joggern zu mir, damit sie denen nicht vor den Füßen rumlaufen.
    Das geht allerdings auch nur, weil sich Emma und Janosch für Passanten eigentlich gar nicht interessieren, vorrausgesetzt, sie werden nicht angesprochen!

    Meine Antwort:
    Wenn du das Gefühl hast, dass es deinem Hund gut damit geht, dann belasse es dabei!
    Ich finde diese Minutenregel absolut überzogen, habe sie bei keinem meiner welpen angewendet und sie haben es alle überlebt... :D
    Es ist natürlich klar, dass man mit einem Welpen keine Marathonwanderungen macht, aber einen 11 Wochen alten Welpen 11 Minuten laufen bzw. spielen lassen ist doch schon etwas...naja...übertrieben vielleicht?
    Will ich diese Regel so anwenden, wie von Lily beschrieben, dann könnte ich mit meinem Hund ja nichtmal in eine Welpenspielgruppe gehen - oder müsste die Stunde nach 11 Minuten wieder verlassen... :D

    Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, die Übung rückwärts aufzubauen - scheint bei vielen Hunden ziemlich gut zu klappen.
    D.h. du lässt sie vorsitzen und hälst ihr den Dummy hin...
    Wenn sie ihn nehmen will (auch wenn sie ihn danach sofort wieder fallen lässt!) - wunderbar. Schon dafür ausgiebig loben.
    Das wäre z.B. ein winzigkleiner Schritt.
    Du köntest dann weiterverfahren, indem du von ihr verlangst, dass sie den Dummy einen Moment hält (für sofort ausgespuckte Dummys gibts dann kein Lob mehr!), du kannst den Zeitraum des Haltens langsam steigern, erswt einen, dann zwei, dann drei Schritte von ihr weg machen, sie irgendwann mit gehaltenem Dummy zu dir rufen etc.
    Clickerst du? Wenn ja, dann wäre das dafür natürlich ideal!
    Wenn du das Apportieren sauber aufbauen willst, dann lass dir da aber wirklich Zeit zu und trainiere nicht zu oft undzu lang (sie soll ja den Spaß an der Sache nicht verlieren).

    Das kenn ich... :D
    Janosch lässt sich mit 2,5 Jahren noch teilweise von Schmetterlingen oder Maulwurfshügeln ablenken und wenn er nicht sofort Erfolg hat bei der Verlorensuche, dann widmet er sich auch ganz schnell mal anderen Dingen... :roll:
    Ich würd dir folgenden Vorschlag machen.
    Trainiere das mit ihr in winzigkleinen Sequenzen und nur wenn sie auch wirklich motiviert ist (das merkt man bei seinem eigenen Hund ja eigentlich recht gut.)
    Wenn es gut läuft, beende die Übung wenn möglich recht schnell, damit sie erst gar nicht auf dumme Gedanken kommt.
    Sollte sie trotzdem irgendwann den Dummy fallenlassen oder aufhören zu suchen, dann lass sie um jeden Preis zumindest diese Übung beenden - Apportiertraining ist nämlich keine Spassveranstaltung, sondern eine ernsthafte Aufgabe...und das versteht auch ein halbjähriger Hund, wenn man denn die Übungen in altersgerechten Schritten anbietet...

    Kisha & undercover:

    Verallgemeinern kann man das nicht. Das kommt zum einen auf die jeweilige Tierart und auch auf das Benehmen des Hundes an. Für viele Zootiere ist es einfach eine kleine Abwechslung ihres Alltags, wenn sie vor ihrem Gehege einen Hund erblicken (und riechen), aber natürlich gibt es auch Tiere, insbesondere solche, die in das Beuteschema freilebender Caniden fallen, für die diese "Begegnungen" einfach purer Stress sind - insbesondere, wenn Hündchen sich nicht benehmen kann, die Tiere fixiert, bellt oder gar Scheinattacken startet. Alles schon erlebt - natürlich nicht mit meinen Hunden... ;)