Zitat
Und nun? Weil du es nicht kennst, gibt es das nicht? :?
Habe ich das behauptet? ![]()
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Und nun? Weil du es nicht kennst, gibt es das nicht? :?
Habe ich das behauptet? ![]()
Ich finde diese starren Minuteneinteilungen für Welpen etwas übertrieben. ![]()
Es kommt ja auch auf das Temerament des Hundes an. Manche möchten nicht viel laufen und halten sich eher in einem bestimmten Radius auf, andere Welpen sind schon recht munter und wollen laufen, schnüffeln und auch schon mal die ersten Spielbegegnungen haben.
Du wirst sehen wie deine Fellnase drauf ist!
Oft zeigen sie deutlich das sie wieder rein möchten oder eben noch nicht, dann sind auch 10 - 15 Minuten o.k. ![]()
Unser Fussel kam auch mit 5 Wochen zu uns und da wir noch zwei andere Hunde haben, kam er in einer Tragetasche mit in den Wald.
Wir setzten ihn runter und er lief den anderen Hunden hinterher. Hatte er genug, setzte er sich auf meinen Schuh und schlummerte anschließend in seiner Tasche. doch oft schaute er auch raus und quackte solange, bis er wieder runter konnte.
Nicht überfordern aber auch nicht all zu sehr in Watte packen und wie gesagt, zeigen Welpen schon recht deutlich wenn sie müde sind oder nicht mehr laufen möchten. ![]()
Ich kenne nur die Entwurmung, die oral verabreicht werden.
Frontline und Co sind für Flöhe, Haarlinge, Zecken u.s.w. und wird auf die Haut aufgetragen. ![]()
Unsere Zuckerschnute "Buffy"
Schön zu hören, das es ein wenig besser wird! ![]()
Bitte denke aber daran das es Schmerztabletten sind und sie damit nur den Schmerz abdecken, aber der Kern des Übels nicht behoben ist!! ![]()
Ich drücke die Daumen ![]()
@ Böse Züchterin
Deine Sichtweise ist genau richtig ! ![]()
Ich habe zwei Jungs großgezogen und in dieser Zeit bewusst nur Halbtags (4 Stunden) gearbeitet. Ich wollte am Leben und Aktivitäten meiner Buben teil haben und bewusst diese Zeit mit ihnen verbringen. Natürlich war es ideal, da mein Mann im Schichtdienst arbeitete. Ich habe keine Minute bereut auch wenn meine Rente heute wesentlich geringer ausfällt, als wenn ich Vollzeit gearbeitet hätte.
Vom Kindergarten holte ich sie Mittags ab, obwohl sie die Möglichkeit hatten dort zu schlafen. Nein, ich wollte, das sie in ihrem Bett ruhig schlafen konnten und nicht wie Heringe auf Matratzen lagen. Ich hatte die Zeit bei Hausaufgaben zu helfen, mit ihnen Schwimmen zu gehen, die Natur nahe zu bringen, Kleintiere zu halten und zu versorgen und am Spielfeldrand zu stehen um meinen Kindern beim Fußball zuzujubeln. Ja, es war eine tolle und sehr intensive Zeit. ![]()
Heute gehen überwiegend alle Menschen voll arbeiten, natürlich rede ich hier nicht von Alleinstehenden, bei denen es zwingend erforderlich ist. Nein, manche hätten auch die Wahl weniger zu arbeiten, doch dann müsste sie sich um die Kinder kümmern und das wollen viele Eltern heute gar nicht mehr. Sie haben keine Zeit und kein Ohr mehr für den Nachwuchs und so werden die Kinder vollgestopft mit Elektronik und Spielekonsolen, oder sie bekommen Geld in die Hand gedrückt um sich im Fastfood Restaurant zu ernähren, weil die abgeschlafften, gestressten Eltern sich kaum noch Zeit nehmen eine schmackhafte Mahlzeit auf den Herd zu zaubern. Anders sieht es oft auch nicht aus, wenn Eltern oder ein Elternteil arbeitslos geworden sind. Da werden oft die Kinder Morgens in den Kindergarten gebracht und erst Abends abgeholt. ![]()
Meine Kinder wussten auch genau wann Konsequenzen angesagt waren und die wurden dann mit mehr oder weniger Murren hingenommen, ohne ellenlange Diskussionen zu führen
Ein Beispiel: Mein älterer Sohn war der Meinung sein Fahrrad immer so rasant abzubremsen, das er den Fahrradmantel in kürzester Zeit zerschlissen hatte. Meine Aussage, er möchte nicht so extrem bremsen, da ein neuer Mantel teuer werden würde, verhall im Nichts. Das Ende vom Lied, der Mantel war kaputt und er musste 3 Monate auf das Fahrrad verzichten bis er von seinem Taschengeld einen neuen Mantel kaufen konnte.
Heute ist es wohl normal, sofort ein neuer Fahrradmantel zu kaufen wahrscheinlich damit man seine Ruhe haben möchte und sich nicht mit dem Kind auseinandersetzen will und das ist nur ein Beispiel von Vielen. Ich denke auch das man nicht einfach seine Verantwortung, den Kindern gegenüber, einfach an den Schulen abgeben darf. Die Pädagogen sind heute schon total überfordert mit den unerzogenen und aggressiven Kindern und ich sehe nicht ein, das sie etwas ausbügeln sollen was in der Familie schief läuft. Alle pochen auf ihre Rechte, doch Pflichten werden einfach übersehen oder strikt abgelehnt.
So ist es auch bei der Hundehaltung. Leider regiert hier auch oft der Egoismus. Ich will einen Hund, etwas zum Kuscheln und der meine Einsamkeit erträglich macht, wenn ich nach 9 Stunden nach Hause komme. Ob es einem Hund dabei gut geht wird einfach ignoriert. Stressig und unsüß wird es dann, wenn der Hund Zerstörungen verursacht, hinpinkelt und kotet und dann noch Verhaltensauffälligkeiten an den Tag legt. Dann ist der Punkt erreicht wo die armen Kreaturen weitergereicht werden oder im Tierheim landen. Nicht das ich hier alle über einen Kamm schere, es gibt natürlich auch die verantwortungsvollen Halter, die sich vorher schon einen Kopf machen und es gut Händeln.
Ich hätte mir damals nie einen Hund angeschafft, wenn ich den ganzen Tag hätte arbeiten müssen. Ich habe das Glück nicht mehr arbeiten zu müssen und so habe ich ausgiebig Zeit den Hunden gerecht zu werden und genieße auch mit ihnen diese schöne Zeit, ohne Stress, Termindruck oder Hetze.
Mir ist die Welt zu hektisch, lieblos und kalt geworden!! ![]()
Stimmt, Rentner haben keine Zeit! Wir sind mit den Hunden unterwegs oder genießen unseren Urlaub mit den Tieren. ![]()
ZitatAlles anzeigenJa, es soll auch Hunde geben, die trotz Alphawurf und Würgehalsband nette und wohlerzogene Hunde sind.
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Ich bin kein Fan von "grenzenloser" Erziehung, aber die Frage ist doch, wie setze ich meine Kosequenz um - sowohl bei Kids als auch bei Tieren.Naja,und sowohl Überschrift als auch die ersten Beiträge gehen nicht in die von dir genannte Richtung (oder kannten Naturvölker schon Kohlrouladen und Strickwaren??).
Zeiten ändern sich und damit auch Werte, Vorlieben etc. Dazu möchte ich den Text einer Band bringen, der das für mich gut auf den Punkt bringt:
...
Deine Werte, deine Normen, die Moral und das Gesetz
sind entbehrlich und ersetzbar - überflüssiges Geschwätz
Heute gültig, morgen nichtig, übermorgen umgekehrt
was hier richtig oder wichtig ist woanders ohne Wert
Deine Götter, deine Kirchen, Glauben, Beten, Religion
heute heilig, morgen Frevel, übermorgen blanker Hohn
...Und zum Thema Hundeerziehung:
Ich finde die Anforderungen an Hunde in unserer Gesellschaft sind immens gestiegen. Was früher machbar/geduldet war, geht heute nicht mehr. Wie das Beispiel mit dem Bellen zeigt: früher bewachen heute Lärmbelästigung.
Zu den Zeiten irgendwelcher Urvölker wird es vermutlich egal gewesen sein, ob der Hund Flöhe oder sonst was hatte. Der Kontakt hielt sich vermutlich eher in Grenzen. Die Eltern der Jugendlichen mit denen ich arbeite, würden mir was erzählen, wenn mein Hund Krankheiten/Ungeziefer verbreiten würde.
Zu den Zeiten irgendwelcher Urvölker war es vermutlich auch egal, ob der Hund direkt beim Menschen war oder vielleicht 3 m weg. Bei mir kann es den Tod des Tieres bedeuten!Und da würden mir noch viele weitere Beispiele einfallen.
Ich persönlich bin in die Hundeschule gegangen, um zum einen meine eigene Unsicherheit (mach ich alles richtig - mein erster Hund und der soll super werden!) in den Griff zu bekommen, aber zum anderen auch, um über das Wesen "Hund" zu lernen - Körpersprache, Verhalten. Und ein ganz wichtiger Punkt für mich: ich wollte jemandem Geld geben, um all die blöden Fragen solange beantwortet zu bekommen, bis ich sie verstanden habe.
Ja, diese Sichtweite ist auch gut!! ![]()
ZitatAlles anzeigenNein, nicht unbedingt!
Ich liebe die zarten Spritzen heute, im Gegensatz zu den früheren dicken Stechkanülen. Das Internet ist ein tolles Komminikationszentrum, sonst wären wir nicht hier. Die Medizin ist moderner geworden und darum habe ich nach zahlreichen Rückenoperationen winzig kleine Narben und keine, die den halben Rücken zieren.
Diese Haltung gab es damals und leider heute auch noch!
Stimmt, die habe ich auch kassiert und mich dazu angehalten, erst mein Hirn einzuschalten und dann zu reden, beziehungsweise frech zu werden. Hat mir nicht geschadet und ich rede hier natürlich nicht von Mißhandlungen, obwohl die heute leider immer noch praktiziert wird (Zeitungen sind voll davon)
Heute gibt es Zivilisationskrankheiten des Wohlstand, an die viele früh sterben ( Fettleibigkeit, Herzinfarkte wegen Streß u.s.w.), ganz davon abgesehen die gehäuften, phychischen Erkrankten!
...und erlich, ist es erstrebenswert heute 80 und älter zu werden und somit wieder in Windeln zu landen? NÖ, will ich nicht!
Wie gesagt können wir die Fortschritte der Medizien heute genießen.
Vieles!
Genau und wurde nicht unbedingt angezweifelt.
Stimmt steht in der Bibel! Die Naturkatastrophen werden zunehmen und die Kinder werden nicht mehr hören.
Das Erstere können wir nicht verhindern, doch das mit der Kindererziehung schon und ist somit hausgebacken! ![]()
Besser oder schlechter, kann ich so auch nicht pauschalieren. ![]()
Klar „früher“, also in meiner Kindheit, hatten wir noch viel unbebaute Flächen. Da rannten wir mitten in der Stadt durch Felder, erkletterten jeden Obstbaum und erkundeten Ruinen. Wir konnten noch Prellball spielen ( Einen Ball an die gegenüberliegende Straßenkante werfen, bis er zurückspringt) was heute, da Auto an Auto parkt, nicht mehr möglich ist. Ja, wir hatten mehr Natur und noch richtige Jahreszeiten. Im März durfte ich von Strumpfhosen auf Kniestrümpfe wechseln, im Sommer war es sehr warm und so waren wochenlanges Baden normal, der Winter war kalt und schneereich.
Kochen kann ich auch gut, da man bei Muttern zuschaute und mitwirken durfte. Wir wurden strenger, aber höflich erzogen und uns wurden wichtige Werte vermittelt, die heute leider immer mehr versiegen. Wie es heute in Schulen zugeht ( Lehrer bedrohen, Mitschüler krankenhausreif schlagen u.s.w.) war für uns gar nicht denkbar. ![]()
Natürlich gibt es noch diese Eltern, denen die Erziehung ihrer Kinder nicht egal ist, doch das wird leider immer seltener.
Ich bin mit Hunden groß geworden und in einer Stadt ist es anders wie auf dem Land. Hier wurden die Hunde schon immer als Begleithunde verstanden.
Klar gab es auch die rohen Methoden, wie heute auch noch, doch überwiegend waren sie gut erzogen und man hatte bei Begegnungen noch mehr Respekt voreinander. Natürlich waren zu der Zeit auch noch nicht so viele Hunde unterwegs und eine Mehrhundhaltung kaum bekannt.
Mit meinem ersten Hund habe ich eine Hundeschule besucht, ohne Stachler aber schon mit Leckerlibeutel. Die Erziehung war freundlich aber bestimmt und ich war glücklich, nach bestandener Prüfung, einen tollen Hund an meiner Seite zu haben. Natürlich gehört auch eine ordentliche Portion Bauchgefühl dazu, überhaupt mit Tieren vernünftig umzugehen. ![]()
Heute treffe ich oft auf Verrohung, Egoismus, Rücksichtslosigkeit, Vereinsamung und die Ellenbogenmentalität. Hunde werden nicht mehr einfach so angeschafft, nein sie müssen massenweise Kriterien erfüllen bevor sie einziehen dürfen und wehe da mischt jetzt eine rassenuntypische Eigenschaft mit rein, schon sind die Halter enttäuscht und überfordert! ![]()
Unsere, jetzigen 3 Hunde haben nie eine Welpen – noch eine Hundeschule gesehen, warum auch wir sind jeden Tag im Wald, wo es von Hunden jeden Alters nur so wimmelt und eine bessere Sozialisierung kann es kaum geben.
Viele Halter verwechseln auch Hunde mit Kindern, was natürlich fatal ist. Entweder sie werden vertüttelt oder zugequatscht, statt deutliche und kurze Ansagen zu geben, oder sie werden mit Menschenspezifischen Verhalten verglichen – der ist bockig, schlechtes Gewissen, will mich ärgern etc.
Wenn ich hier ins Forum schaue, geht es bei der Welpenvorstellung schon los:
Welcher Züchter
Sofort in die Welpen - oder Hundeschule anmelden
Der Kennel ist wohl Pflicht geworden
Bei Überforderung mit dem Welpe muss dann schon mal ein Trainer draufschauen u.s.w.
Die Problematiken, die hier jeden Tag zu Hauff reingestellt werden, zeugt von total irritierten und gestressten Haltern, die orientierungslos von einem Forum in das Andere humpeln und dann teilweise noch mehr verunsichert werden. Von „ach, ist der süß“ bis zum erwachsenen Hund ist es ein weiter Weg und ich merke das immer mehr Halter von der Erziehung kaum Ahnung haben, geschweige ein Bauchgefühl. Es halten sich auch energisch die rüden Methoden einen Hund zu erziehen (Genickschütteln, auf den Rücken werfen), die ich noch nicht mal kannte und nie praktiziert hätte. Ich kann keinen Welpen aufnehmen, wenn ich in zwei Wochen wieder vollschichtig arbeiten muss. Aber dafür gibt es ja heute die „Hundetagesstätte“, wo ich dann überlege, warum man sich überhaupt einen Hund angeschafft hat.
Puh, soll erst mal reichen. ![]()
ZitatIch kann dir nur nochmal raten suche dir einen THP, mein Zwergpudelchen hatte das auch und konnte nachher wieder laufen.
Man muß nicht operieren.
Du hast recht, eine O.P. ist vieleicht nicht zwingend notwendig, doch man muss doch erst mal eine vernünftige Diagnostik haben, um zu wissen ob eine andere Therapie anzuraten ist oder eine O.P. zwingend notwendig wäre, damit die Nerven nicht irreparabel geschädigt werden. ![]()
Ich kenn es zwar nur aus meinen 4 Rückenoperationen, doch wenn eine davon nicht schnell erfolgt wäre würde ich heute im Rollstuhl sitzen. ![]()