Hallo,
ich habe mir jetzt mal ein kleines Bild von eurer Geschichte gemacht.
Der Hund ist jetzt ca. 8-10 Monate jung und kommt aus Russland.
Erst mal finde ich es sehr traurig, wenn ein anderer Hund weichen muss wenn Schwierigkeiten auftauchen. 
Was ist wenn er schwieriger wird, kommt er dann auch wieder weg? 
Du meinst, er hat einen starken Schutztrieb, was ich eher anzweifel.
Er scheint ein sehr unsicherer Hund zu sein, was teils aus der Vergangenheit resultieren mag und die Alterphase die er gerade durch macht.
Der Hund ist hier und jetzt, da du immer auf die Wahrscheinlichkeit tippst, das er wohl geschlagen wurde. Fakt ist erst mal, er hat Angst vor manchen Männern und zeigt große Unsicherheiten.
Gerade Auslandhunde mit mehr oder weniger Vergangenheit, brauchen oft eine sehr lange Eingewöhnungs- und Rehabilitationsphase.
Lass dem Hund seinen Ausweichraum und dränge ihn nicht dazu, von Männern angefasst zu werden, schon garnicht wenn man sieht der Hund fühlt sich unwohl in der Situation (Ohren anlegen, Kopf senken,Schwanz einziehen etc.)
Unsere Buffy, aus Bulgarien brauchte ca. 3 Jahre, um die hauptsächlichen Unsicherheiten abzubauen. Heute ist sie 8 jahre und vertraut immer noch vielen Leuten nicht, muss sie auch nicht. Sie tolleriert die Menschen, knurrt und bellt sie aber nicht an.
Du siehst es kann ein sehr langer Weg werden und ich glaube nicht das du die Erfahrungen besitzt, diesem Hund die nötige Sicherheit zu geben.
Also beherzige die hier angegebenen Aussagen und suche einen guten Trainer, der mit dir den Umgang mit diesen Hunden zeigt. 